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Cloud & Managed Services 2019

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ADVERTORIAL Die IT-Landschaft flexibler gestalten – Radikal agil durch die Cloud Schweizer Unternehmen sind auf die Cloud gut vorbereitet. Das ist das Ergebnis der umfangreichen Cloud-Studie der Fachhochschule Nordwestschweiz. Befragt wurden rund 380 Teilnehmer aus verschiedenen Branchen und Funktionsgruppen, vom KMU bis zum Konzern. Immerhin 91 Prozent von ihnen gaben an, sich über die Cloud informiert zu haben und die relevanten Services und Einsatzbereiche zu kennen. Sogar 88 Prozent von ihnen haben die Cloud als Teil ihrer künftigen IT-Strategie definiert. Ein Drittel hält die Cloud sogar für unabdingbar als Treiber für die digitale Transformation. Der Autor Constantin Gonzalez, Principal Solutions Architect, Amazon Web Services In der Tat ermöglicht erst die Cloud viele neue Dienste rund um die Digitalisierung. So können sich Unternehmen neue Geschäftsfelder erschliessen. Ein Beispiel dafür ist Kärcher Fleet. Unter diesem Namen betreibt Kärcher eine Flottenmanagement-Lösung, die Betreibern von Reinigungsgeräten jederzeit aktuelle Zustandsberichte liefert. So kann ein Facility-Manager über Desktop, Notebook oder Smartphone verschiedene Maschinendaten wie den Batteriestand, den genauen Einsatzort und die Auslastung abrufen. Der Zugriff erfolgt über ein Webportal, das sich an die individuellen Anforderungen des Flottenmanagers anpassen lässt. So erweitert Kärcher sein Kerngeschäft um die digitale Kompetenz des Online-Flottenmanagements. In der Cloud statt On-Premises Kärcher schloss bewusst aus, die Lösung im internen Rechenzentrum zu betreiben, denn schnellere Markteinführungszeiten und eine agile, auf Abruf skalierbare IT-Infrastruktur waren für das Unternehmen von zentraler Bedeutung. Der Spezialist für Reinigungsgeräte und Hochdruckreiniger arbeitete bereits seit 2012 mit Amazon Web Services (AWS) und entschied sich angesichts der guten Erfahrung dazu, auch sein erstes Internetof-Things-Projekt mit dem Anbieter durchzuführen. Ähnliche Gründe bewegten auch die Genfer Repräsentanz der International Air Transport Association (IATA) zum Weg in die Cloud. Die internationale Organisation nutzte lange Zeit ein On-Premises-Datacenter für ihre BI-Plattform. Auf ihr werden verschiedene Informationen rund um den weltweiten Flugverkehr aus einer Vielzahl von Datenquellen verarbeitet. Die Organisation wollte vom Betrieb eines eigenen Rechenzen trums auf ein preiswerteres On-Demand-Modell wechseln, das mehr Flexibilität bei kurzfristig erhöhten Anforderungen bietet. Da die BI-Plattform streng vertrauliche Informationen verwaltet, spielte Sicherheit für die IATA eine wichtige Rolle bei der Auswahl des passenden Anbieters. Ein entsprechend zentraler Punkt, der für AWS sprach, war dessen Zertifizierung nach ISO 27001. Die IATA migrierte ihre BI-Plattform auf AWS und führt heute die Web-, Anwendungs- und Datenbankkomponenten der Lösung mit Microsoft SQL Server 2008 R2 und 2012 als Datenbank-Engine auf Amazon-Elastic-Compute- Cloud (Amazon EC2)-Instanzen aus. Die IATA­ BI­ Plattform auf AWS wurde ausserdem in Salesforce.com und andere Drittanwendungen integriert. Historische Daten speichert die Organisation über Amazon Simple Storage Service (Amazon S3). Unternehmen können sich dank Cloud-Dienstleistungen um neue Geschäftsfelder kümmern. Nach der erfolgreichen Migration der BI-Plattform entschied sich die IATA ausserdem, auch das Intranet mithilfe von AWS zu betreiben. Es läuft nunmehr mit SharePoint 2013 und NewsGator/ Sitrion und bietet 1550 IATA-Anwendern neben SharePoint selbst unterschiedliche Zusatzfunktionen für soziale Netzwerke. Ein weiteres Beispiel für den erfolgreichen Wechsel in die Cloud ist das Angebot Swisstopo des Schweizer Bundesamts für Landestopografie, die nationale Kartierungsstelle der Schweiz. Das Amt ist für die geografischen Referenzdaten der Schweiz und alle dazugehörigen Produkte zuständig. Dazu gehören geografische Informationssysteme (GIS-Projekte) für staatliche Einrichtungen und private Kunden sowie topografische Karten und geografische Informationen über das Land. Angesichts von vier Milliarden Kartenkacheln und geografischen Informationen für 40 gehostete GIS- Projekte und -Geoservices benötigte Swisstopo kostengünstigen Speicher und eine schnelle Inhaltsbereitstellung für Benutzer. Für die lange Zeit On-Premises betriebene Architektur musste Swiss topo regelmässig teure Hardware kaufen und Neuinstallationen durchführen. Derartige Projekte waren in der Vergangenheit mit hohem Aufwand mit Blick auf Kosten und Personal verbunden. Die nun implementierte AWS-Lösung umfasst das Speichern von 60 TB an Daten in Amazon Elastic Block Store (Amazon EBS) Volumen, 10 TB in Amazon Elastic File System (Amazon EFS) und 80 TB in Amazon Simple Storage Service (Amazon S3). Durch die automatische Bereitstellung der Daten kann Swisstopo innerhalb von weniger als einer Stunde auf eine höhere Nachfrage skalieren, wofür zuvor Wochen oder Monate benötigt wurden. Für die digitale Transformation von Geodaten stellte die Umstellung auf die Cloud einen grossen Sprung dar. Schliesslich spielen geologische Grundlagen eine wichtige Rolle bei der nachhaltigen Verwendung, Planung und Gestaltung der Landschaft. Dank der AWS-Cloud kann nun jeder Interessierte Geodaten schnell und einfach sichten, drucken und bestellen, da das Amt rund um die Uhr eine Verfügbarkeit von mehr als 99,99 Prozent bieten kann. Dabei unterstützt Swisstopo immerhin bis zu 50 000 Nutzer pro Tag, was einer Übertragung von etwa 20 TB Daten pro Monat beziehungsweise 1300 Kartenkacheln pro Sekunde entspricht. Flexiblere Entwicklungsmöglichkeiten Die Beispiele zeigen, wie sich Unternehmen durch den Wechsel in die Cloud vom Betrieb einer aufwändigen Infrastruktur befreien und grössere

ADVERTORIAL Plattformen zuverlässig On Demand betreiben können. Zugleich erlaubt die Cloud aber auch kleineren Teams das Entwickeln neuer Prozesse und Angebote. Etwa indem im Rahmen eines «Lean Startup» neue Geschäftsideen als «Minimum Viable Product» entwickelt und anschlies send im Wochenrhythmus nach Kundenwünschen weiterentwickelt werden. Parallel dazu haben sich agile Entwicklungsmethoden wie Scrum oder Kanban auf breiter Front durch gesetzt. Ein weiterer wichtiger Trend ist die Segmentierung von Teams in kleinere, dafür agilere Einheiten. Schliesslich können Gruppen mit sechs bis acht Mitgliedern schnellere Entscheidungen treffen. Im Rahmen von modernen Entwicklungsphilosophien tragen sie dennoch von der Produktidee über die Entwicklung bis hin zum Betrieb die volle Verantwortung über ihren jeweiligen Service. Dabei haben sich so genannte «Continuous Deployments» bewährt, kleine aber sehr häufige Änderungen bei geringem Risiko. Auch Amazon setzt auf agile so genannte «Two Pizza Teams» – also Teams, die von zwei grossen Pizzas satt werden – und erzeugte 64 Millionen Deployments pro Jahr allein für amazon.com. Seit 2006 kamen nach diesem Muster für das Cloud-Tochterunternehmen AWS mehr als 3000 neue signifikante neue Funktionen und Services dazu. Durch einfache und dennoch leistungsstarke Bausteine aus der Wolke können selbst kleine Teams leistungsfähige, skalierbare, weltweite und sichere Architekturen aufbauen und betreiben. Im Rahmen eines «Radical Agility»-Ansatzes agieren Entwicklerteams als autonome Einheiten und somit wie voneinander unabhängige Startups. Einzelne Komponenten einer Plattform können zugleich als Microservices arbeiten. Dabei handelt es sich um kleine, unabhängig voneinander arbeitende Dienste, die im Zusammenspiel eine grössere Gesamtlösung formen. Durch dieses Vorgehen können einzelne Komponenten eines Angebots immer wieder erweitert und verbessert werden, ohne dass dadurch das Gesamtsystem gefährdet würde. Die Cloud hat Unternehmen unterschiedlichste Möglichkeiten eröffnet. Da sich diese nicht mehr um die Bereitstellung der Infrastruktur kümmern müssen, bleibt mehr Zeit dafür, neue Geschäftsfelder zu erschliessen und sich auf die Weiterentwicklung ihres Angebots zu konzentrieren. Häufig bedeutet dies einen strategischen Wettbewerbsvorteil. Amazon Web Services EMEA SARL, Luxembourg Zweigniederlassung Zürich Kalanderplatz 1 CH-8045 Zürich