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Digital Transformation 2017

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KNOWLEDGE Umdenken im

KNOWLEDGE Umdenken im digitalen Wandel: Mehr Freiraum für Arbeitnehmer Die Digitalisierung macht auch vor dem Büro nicht halt: Steigende Pendlerzahlen und der Trend zum flexiblen Arbeiten verändern das Geschäftsleben. Das Grossraumbüro ist auf dem absteigenden Ast. Arbeitnehmer und Arbeitgeber können davon gleichermassen profitieren. Wer kennt das nicht: Die endlose Blechlawine am Morgen, die sich den Weg zur Arbeit bahnt. Dicht gefüllte Abteile im Zug oder in der U-Bahn. Verspätete öffentliche Verkehrsmittel aufgrund schlechter Wetterverhältnisse. So sehr manche Menschen die Minuten im Auto oder in der Bahn morgens als Start in den Tag geniessen – Untersuchungen zeigen, dass Pendeln ab 50 Minuten pro Weg krank machen kann. Nicht nur deswegen überlegen sich immer mehr Unternehmen, wie sie ihren Arbeitnehmern entgegenkommen können. Angetrieben von globaler Konkurrenz, immer kürzeren Innovationszyklen und dem digitalen Wandel verabschieden sich immer mehr Unternehmen von klassischen Arbeitsmodellen und -mustern. Die Schweiz ist Spitzenreiter beim Pendeln Die Schweiz ist eine Nation von Pendlern: Laut Bundesamt für Statistik pendeln neun von zehn Erwerbstätigen zu ihrem Arbeitsplatz. Das entspricht rund 3,9 Millionen Menschen. Mittlerweile ist die Schweiz auch ins Spitzenfeld der internationalen Stau-Hitparade gerückt, der sogenannten Traffic Scorecard, und belegt so einen Rang direkt hinter Belgien, den Niederlanden, Deutschland und Luxemburg. Dabei kann ein langer Arbeitsweg negative soziale und psychische Auswirkungen haben: Langstrecken-Pendler sind laut einer Studie des Ökonomen Bruno Frey mit ihren Lebensumständen unzufriedener als Angestellte mit einem kurzen Arbeitsweg. Sie haben weniger Zeit für Freunde oder Familie. Auch der Stress durch überfüllte Züge oder Staukolonnen auf der Autobahn kann gesundheitliche Schäden wie Bluthochdruck, Schlafstörungen und Kopf- und Rückenschmerzen verursachen. Abhilfe versprechen flexible und mobile Arbeitsmodelle. Der Autor Mischa Sturzenegger, Country Manager Switzerland, Polycom die Wahl, bevorzugen viele am liebsten das Einzelbüro – in Deutschland etwa über 40 Prozent. Die Gründe dafür sind vielseitig: Manche befürchten, ungewollte Mehrarbeit durch die «Always-on-Mentalität» leisten zu müssen. 62 Prozent haben Angst, dass sie im Homeoffice als weniger fleissig wahrgenommen werden. Gleichzeitig sind sie jedoch überzeugt, dass sich diese Problematik durch klare Richtlinien seitens des Arbeitgebers leicht aus dem Weg räumen liesse. Präsenz ist nicht gleich Produktivität Die grösste Herausforderung in Bezug auf flexible und neue Arbeitsmodelle ist allerdings nicht nur die Erarbeitung von Vorschriften, sondern die Veränderung in der Unternehmenskultur. Prozesse, Leitbilder und Führungskulturen in Unternehmen müssen entsprechend angepasst und flexibles Arbeiten in den Arbeitsalltag integriert werden. Es ist essenziell, dass Vorgesetzte hier mit gutem Beispiel vorangehen und zeigen, dass die Formel «Präsenz ist gleich Produktivität» nicht mehr gilt: weg vom präsenzgeleiteten hin zum ergebnisorientierten Denken. Die Collaboration-Tools, die das ermöglichen, gibt es schon – sie müssen nur anwendet werden. Mehr Freiraum für mehr Produktivität und höhere Lebensqualität Davon profitieren Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermassen. Das zeigt die aktuelle Studie von Polycom, für die rund 25 000 Erwachsene in zwölf Ländern befragt wurden. Den Wettbewerb um begehrte Talente entscheiden häufig diejenigen für sich, die ihren Mitarbeitern mehr Freiräume bieten, anstatt an alten Mustern festzuhalten. Hierzu gehört auch das Grossraumbüro: 98 Prozent der Studienteilnehmer geben an, dass sie produktiver sind, wenn sie sich aussuchen können, wo sie arbeiten – sei dies im Homeoffice, im Café um die Ecke oder im Park. Haben sie allerdings Collaboration-Tools gibt es, man muss sie nur anwenden. 32 DIGITAL TRANSFORMATION

Ausfälle der IT-Infrastruktur behindern die Digitalisierung In 82 Prozent der Unternehmen weltweit sind die Datensicherungsprozesse unzureichend. IT-Ausfälle kosten Unternehmen im Schnitt 21,8 Millionen US-Dollar pro Jahr, ein Anstieg um 36 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bei 66 Prozent der Unternehmen weltweit verzögern ungeplante Systemausfälle die Digitalisierung ADVERTORIAL 96 Prozent der mittleren und grossen Unternehmen weltweit setzen auf eine Digitalisierung und sind bestrebt, mit innovativen Technologien ihre Geschäftsmodelle und -prozesse zu verbessern * . Dabei erwarten interne wie externe Anwender einen ununterbrochenen Zugriff auf Dienste, Apps und Daten, rund um die Uhr. Diese Erwartungen können viele Unternehmen heute allerdings nicht erfüllen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Enterprise Strategy Group (ESG) im Auftrag von Veeam Software. Für die Schweiz liegen die Zahlen von 2016 vor. Gemäss Veeam Availability Report 2017 sehen 82 Prozent der Unternehmen weltweit (Schweiz 2016: rund 50 Prozent) eine Verfügbarkeitslücke zwischen den Erwartungen der Anwender auf ungehinderten Zugang zu Daten und Anwendungen, und den Services, die IT- Abteilungen aktuell bereitstellen können. Diese Lücke kostet Unternehmen durchschnittlich 21,8 Millionen US-Dollar (zirka 21,6 Millionen Franken) pro Jahr. IT-Ausfälle gefährden Digitalisierungsinitiativen Zum sechsten Mal wurden für den Veeam Availability Report 2017 über 1000 IT-Führungskräfte in 24 Ländern befragt. 70 Prozent der Befragten sehen Verfügbarkeit, also den unterbrechungsfreien Zugang zu IT-Services, als zentrale oder wichtige Voraussetzung für die digitale Transformation. Gleichzeitig haben 66 Prozent den Eindruck, dass ungeplante IT- Ausfälle aufgrund von Hacker-Angriffen, Infrastruktur- und Netzwerkausfällen sowie Naturkatastrophen ihre Digitalisierungsinitiativen und Innovationen behindern. Obwohl diese Initiativen laut 70 Prozent der Befragten von hoher Bedeutung für Management und Fachabteilungen sind, stecken 45 Prozent der Unternehmen erst in der Planungs- beziehungsweise Anfangsphase. IT-Ausfälle kosten Geld und Vertrauen Durchschnittlich 85 Minuten lang steht ein Server bei einem ungeplanten Ausfall still. In der Schweiz lag dieser Durchschnittswert bei «nur» 30 Minuten. Trauriger Spitzenreiter ist Indien mit fast 7 Stunden pro Ausfall. Der Veeam Availability Report 2017 offenbart einmal mehr die steigenden Kosten, die Unternehmen durch ungeplante Systemausfälle entstehen. Diese betrugen 2016 durchschnittlich 21,6 Millionen Franken pro Unternehmen (21,8 Millionen US-Dollar) ** ; 2015 lag dieser Wert noch bei 16 Millionen US-Dollar jährlich. Allerdings ist den Befragten klar, dass Ausfälle und Datenverluste auch Auswirkungen haben, die sich nicht genau beziffern lassen. In der Schweiz ist dieses Bewusstsein offenbar besonders gross: 53 Prozent beobachten sinkendes Kundenvertrauen (Schweiz 2016: 90 Prozent), 40 Prozent weltweit sehen die Marke beeinträchtigt (Schweiz 2016: 57 Prozent). Als interne Auswirkungen gaben 38 Prozent der Befragten an, dass sie einen Verlust des Mitarbeitervertrauens beobachten. In der Schweiz lag dieser Wert 2016 bei 77 Prozent. Bei 31 Prozent der Unternehmen wurden Ressourcen von geschäftskritischen Projekten abgezogen, um die Auswirkungen der IT-Ausfälle zu beheben. Wunsch und Wirklichkeit erzeugen «Protection Gap» 77 Prozent der Befragten sehen in ihrer IT- Organisation zudem die Gefahr einer sogenannten Protection Gap, einer Datensicherungslücke. Diese entsteht, wenn die Zeitfenster für die Datensicherung grösser sind, als der maximal tolerierbare Datenverlust. Im weltweiten Durchschnitt gaben Unternehmen an, dass sie bei geschäftskritischen Anwendungen ein «Verlustzeitfenster» von 72 Minuten akzeptieren könnten. Gleichzeitig räumen die IT-Verantwortlichen ein, dass zwischen den entsprechenden Sicherungsprozessen aber derzeit 127 Minuten liegen, also fast eine Stunde mehr. Die Ergebnisse verweisen zudem auf eine Zunahme der Ausfälle gegenüber dem Vorjahr um 36 Prozent, was zeigt, dass das Problem immer grössere Ausmasse annimmt. Unternehmen können sich ein Zögern nicht länger leisten und müssen ihre Planung und Umsetzung von modernen Verfügbarkeitslösungen beschleunigen, um eine zuverlässige und schnelle Wiederherstellung zu gewährleisten. Weitere Informationen finden Sie unter www.veeam.com/de * Quelle: ESG Research Report, 2017 IT Spending Intentions Survey, March 2017 ** Die durchschnittliche Grösse der befragten Unternehmen liegt bei 7500 Beschäftigten. VEEAM SOFTWARE AG Lindenstrasse 16 6340 Baar T.: 041 766 71 31 www.veeam.com/de