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Digital Transformation 2017

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DOSSIER

DOSSIER IT-TRANSFORMATION punkte verschaffen. Nur wenn sie die zu schützende IT-Umgebung ganz genau kennen und diese über entsprechende Dashboards präzise überwachen können, sind Unternehmen in der Lage, die für ihre Bedürfnisse passenden Sicherheitslösungen auszurollen. Wichtig hierbei ist das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten und die Durchgängigkeit der Lösung. Es soll kein Flickwerk, sondern eine konsistente und stabile Architektur sein. Viele Unternehmen haben jedoch eine ganze Reihe unterschiedlicher Sicherheitslösungen im Einsatz. Oft greifen die einzelnen Tools aber nicht ineinander: Es entsteht ein Flickenteppich an Insellösungen. Potenzielle Schwachstellen und ein zeit- und kostenintensives Management sind die Folge. Demgegenüber bieten integrierte, ganzheitliche Lösungen Unternehmen die Möglichkeit, alle Endgeräte übergreifend zu schützen und Compliance-Richtlinien durchzusetzen. Der mehrschichtige Sicherheitsansatz, also der Aufbau mehrerer Verteidigungslinien, geht noch einen Schritt weiter: Das Security-Team kann Angriffe vorzeitig erkennen, Zugriffsrechte beschränken und die Ausführung bestimmter Anwendungen verhindern. Nur mit einem solchen ganzheitlichen Security-Ansatz kann die IT die wachsende Zahl der mobilen Endgeräte, wie Smartphones, Laptops und USB-Sticks, zuverlässig sichern. Arbeiten im Digital Workspace Die zunehmende Verwendung mobiler Endgeräte bei der täglichen Arbeit ist nur eine Folge der Digitalisierung. Der digitale Arbeitsplatz stellt den Mitarbeiter in den Fokus und unterstützt die wichtigsten IT-Trends. Das Thema Digital Workplace Management wird für Unternehmen immer wichtiger. Je mobiler, flexibler und agiler Mitarbeiter tätig sind, desto grösser werden die Anforderungen bei der Bereitstellung ihrer Arbeitsplätze. Um dies zu gewährleisten, benötigen IT-Abteilungen flexible und skalierbare Lösungen, die diverse Endgeräte, mobile Anwendungen, sicheren Zugriff sowie Compliance-Vorgaben durchgängig unterstützen und dem Endnutzer grösstmögliche Freiheit einräumen. Ausser der Nutzung und dem damit einhergehenden Management von Mobilgeräten sind vor allem Cloud-Anwendungen, die von immer mehr Unternehmen implementiert werden, ein wichtiger Teil des digitalen Arbeitsplatzes. Bei der Einführung von Cloud-Technologien sollten Unternehmen Schritt für Schritt vorgehen und zunächst ein umfassendes Workplace-Konzept entwerfen. Sie sollten ausserdem auf möglichst einheitliche Bereitstellungsmethoden für unterschiedliche Benutzer- und Gerätetypen achten, denn die Austauschbarkeit der Workplace- Plattform wird in Zukunft immer wichtiger, um in der IT agil und wettbewerbsfähig zu bleiben. Die zentrale Verwaltung aller Arbeitsplätze ist vor allem in kritischen Situationen, wie etwa Fusionen, Akquisitionen, neuen Standorten oder bei In- beziehungsweise Outsourcing, von entscheidendem Vorteil. Die Digitalisierung stellt Unternehmen und öffentliche Einrichtungen also vor eine Vielzahl von Herausforderungen, bietet zugleich aber auch eine Menge neuer Chancen. Nur Unternehmen, die eine durchdachte Digitalisierungsstrategie verfolgen, die auf ganzheitlichen IT-Lösungen aufbaut, können das gesamte Potenzial der digitalen Transformation ausschöpfen. So sparen sie nicht nur Ressourcen und Kosten, sondern sichern sich auch einen Wettbewerbsvorteil und somit eine sichere Zukunft im digitalen Zeitalter. 42 DIGITAL TRANSFORMATION

«Das Bestellen eines Laptops wird so einfach wie bei Amazon» Die digitale Transformation kann nur gelingen, wenn Unternehmen ihre IT-Landschaft umbauen. Diese muss agil, flexibel und skalierbar sein. Weshalb sich hierfür eine Buy-and-Build-Strategie lohnt, erklärt Bernhard Steiner, Director Technical Pre-Sales, bei Ivanti. Interview: Marc Landis DOSSIER IT-TRANSFORMATION Ivanti propagiert ganzheitliche Lösungen für IT-Asset-Management, IT-Service-Management IT-Security, IT-Automatisierung und bietet entsprechende Lösungen im Portfolio, die Ivanti eingekauft hat, integriert und selbst weiterentwickelt. Welche Vorteile bietet diese «Buy-and-Build»- Strategie im Vergleich zum «Best-of-Breed»- Ansatz, den andere Lösungsanbieter verfolgen? Bernhard Steiner: Einzelne Best-of-Breed-Lösungen müssen vom Kunden selbst mühsam untereinander integriert werden, während die umfassenden und ineinandergreifenden Lösungen von Ivanti alles mitbringen, um einen automatisierten, abgesicherten digitalen Arbeitsplatz aus einer Hand zur Verfügung zu stellen. Dipl.-Inf. (FH) Bernhard Steiner, Director Technical Pre-Sales DACH, Ivanti. Welche Kunden und Branchen können mit Ivanti- Lösungen ihre IT managen und sichermachen? Unsere Lösungen sind nicht auf eine bestimmte Branche spezialisiert – jeder Kunde, der in der Modernisierung der IT den Mehrwert der gesteigerten Agilität sowie der höheren Geschwindigkeit für seine Geschäftsprozesse erkannt hat, profitiert von unserem Gesamtansatz für IT-Betrieb und IT-Sicherheit. Ab welcher Unternehmensgrösse rechnen sich Ivanti-Lösungen für die Kunden? Das ist je nach Lösungsbereich unterschiedlich: Während sich Service- und Asset-Management erst ab einigen hundert Benutzern richtig rechnet, haben bereits kleine Kunden mit einigen Dutzend Endgeräten einen sofortigen Vorteil wenn sie etwa unsere Anti-Ransomware-Lösungen einsetzen, die geringe Initialkosten und fast keine laufenden Betriebsaufwände mit sich bringen. Unified-Endpoint-Management-Lösungen zur Software verteilung oder Fernwartung kommen dann zum Einsatz, wenn die manuelle Administration nicht mehr effizient genug betrieben werden kann. Alle unsere Lösungen skalieren aber bis in den Global-Enterprise- Bereich mit oft über 100 000 Benutzern/Endgeräten. Wie unterstützt Ivanti Unternehmen bei der digitalen Transformation? Wir automatisieren auf der einen Seite wiederkehrende Aufgaben, die ansonsten Administratoren per Hand wahrnehmen müssten. Automatische Inventarisierung von Hard- und Software etwa oder das Ausbringen und Zurückfordern von Anwendungen und Softwarelizenzen. Auf der anderen Seite bieten wir Service- und Asset- Management-Lösungen, die als smartes und proaktives Kommunikationstool zwischen Endbenutzern und zentraler IT Prozesse dramatisch beschleunigen. Die Endbenutzer wollen immer schnelleren Service und etwa Bereitstellungsprozesse möglichst selbst über einen Servicekatalog initiieren. Das Bestellen eines Laptops für einen neuen Mitarbeiter wird damit so einfach wie die 1-Click-Bestellung auf Amazon.com. Der Benutzer kann schnell bestellen – die IT ist im Hintergrund automatisiert wie ein hochmodernes Warehouse. Wie einfach oder wie schwierig ist es für Kunden, Ivanti-Lösungen zu implementieren? Hauptaugenmerk bei der Integration der Ivanti-Lösungen ist in der Tat, möglichst keine oder nur äusserst geringe Schnittstellenprogrammierung leisten zu müssen. Daher setzen wir auf Wizard-gestützte Konfigurationen, haben ein eigenes Team für User Experience, um Drag-&-Drop und Bedienreihenfolgen bereits bei der Entwicklung bestmöglich zu gewährleisten. Dies erlaubt unseren Kunden eine zügige Implementierung, die sie meist selbstständig durchführen können. Unser dichtes Netz an Channelpartnern hilft in der DACH-Region natürlich auch gerne bei der Implementierung, wenn dies gewünscht ist. In globalen oder komplexen Projekten bieten wir aber auch ein eigenes Team von Professional-Service-Experten zur Deployment-Unterstützung an. DIGITAL TRANSFORMATION 43