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Digital Transformation 2018

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Zoll-Digitalisierung trägt erste Früchte PRAXIS cgr. Bis 2026 will die Zollverwaltung 400 Millionen Franken in die Digitalisierung investieren. So können seit Ostern einfache Zollgeschäfte über das Smartphone abgewickelt werden. Auch für Unternehmen sollen Zollgeschäfte bald digitaler werden. Die kostenlose Applikation für iOS und Android trägt den bezeichnenden Namen «Quickzoll» und ist die erste, die im Rahmen des Grossprojekts DaziT entwickelt wurde. Mit der Zollanmeldung per Smartphone ist der Besuch am Schalter an der Grenze nicht mehr nötig, wie es in einer Mitteilung heisst. Bei komplexeren Geschäften müsse jedoch weiterhin ein Schalter aufgesucht werden. So sieht die App Quickzoll aus. Elektronische Begleitdokumente in der Testphase Ausser mit der App Quickzoll kann DaziT auch in anderen Bereichen Fortschritte präsentieren. Gemäss Mitteilung läuft aktuell eine Pilotphase für elektronische Begleitdokumente im Zollverkehr. Damit soll ein Medienbruch im grenzüberschreitenden Handel verhindert werden. Zeit- und Kosteneinsparungen seien das Ziel. Auch die interne Digitalisierung in der Zollverwaltung schreitet voran. Zwei bestehende Anwendungen des Grenzwachkorps seien auf das Smartphone portiert worden, heisst es in der Mitteilung. Dies mit dem Ziel, die Mobilität zu erhöhen, wodurch der Einsatz der Mitarbeiter gezielter und wirksamer werde. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_86409 Credit Suisse startet mit E-Rechnung Baloise lanciert Online- Schadensmeldung osc. Credit Suisse hat als erste Schweizer Bank auf die Anwendung «eBill» der Bankeninfrastrukturbetreiberin Six umgestellt. Die Lösung soll zum neuen Standard für digitale Rechnungen werden. Weitere Banken sollen folgen. Die Bank biete ihren Kunden seit dem 19. April die «eBill» für digitale Rechnungen an und habe damit die bisherige E-Rechnung abgelöst, schreibt Six in einer Mitteilung. «‹eBill› wird zum Schweizer Standard, wenn es um die Bezahlung von digitalen Rechnungen geht», kommentiert Marco Menotti, Head Payments bei Six, den Start. «Mit der neuen ‹eBill›-Infrastruktur lancieren wir erstmals eine zentrale Plattform für digitale Rechnungen, an der alle Banken teilnehmen.» Die neue Infrastruktur für digitale Rechnungen hat Six laut Mitteilung in Zusammenarbeit mit den Schweizer Banken und der Finanzgemeinschaft entwickelt. Privatpersonen würden automatisch von ihrer Bank auf «eBill» umgestellt. Bis Ende 2019 will Six alle Banken in der Schweiz an die neue Plattform angeschlossen haben. osc. Die Baloise-Versicherung hat eine digitale Plattform zur Schadensmeldung lanciert. Sie soll Kunden per Chat, Bild- und Spracherkennung durch den Prozess begleiten und mit Smartphone, Tablet oder Computer funktionieren. Wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt, können seine Kunden künftig Schadensmeldungen per Smartphone, Tablet oder Computer tätigen. Ein Chat könne den Kunden identifizieren und die nötigen Informationen zum Schadenshergang abfragen, heisst es weiter. Dem Kunden stehe es frei, die Angaben einzutippen, per Diktierfunktion aufzunehmen oder als Scan via Handykamera zuzustellen. Der Schadensort lasse sich per GPS-Lokalisierung erfassen. Ergänzende Angaben zum Versicherten, etwa die Policen-Nummer oder die Adresse, soll das System dabei automatisch aus den hinterlegten Daten des Kunden abfragen. «Baloise möchte den Schadensfall für die Kunden möglichst einfach machen», bewirbt Mathias Zingg, Leiter Schaden bei Baloise, die neue Lösung. Sie sei ein weiterer Baustein bei der Digitalisierungsstrategie der Baloise, die ganz auf Kundenzentriertheit setze. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_90171 Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_85712 36 DIGITAL TRANSFORMATION

SBB Cargo kann in Echtzeit tracken cgr. SBB Cargo hat sich ein Digitalisierungsprogramm verordnet. In den nächsten Jahren will sich die Tochtergesellschaft der SBB komplett wandeln und fast 100 Millionen Franken in die digitale Transformation stecken. Erste Erfolge auf diesem Weg gab das Unternehmen in einer Mitteilung bekannt. Nach eigenen Angaben ist SBB Cargo die erste Güterbahn in Europa, die ein Track-and-Trace-System für ihre Kunden einführte. Die Lösung nennt sich «Cargo View». Über eine Webanwendung können Unternehmen in Echtzeit auf einer Schweiz-Karte verfolgen, wo sich die Waren aktuell befinden. Zusätzlich gibt es Informationen zum Wagen, dem Gewicht und dem Inhalt der Ladung. Auch Verspätungen werden angezeigt, wie es weiter heisst. Das Angebot soll Just-in-Time-Prozesse optimieren helfen. Mit den Kunden Vigier, Planzer, Panlog und Swiss Krono testete SBB Cargo das System. Zusätzlich gibt es mit «Cargo API» eine direkte Schnittstelle der Informationen von «Cargo View» an die ERPoder Logistiklösung des Kunden. Seit November 2017 läuft ein Test mit der Migros in diesem Bereich, wie es weiter heisst. An der Laderampe selbst einchecken Auch der Prozess des Eincheckens von Waren wurde überarbeitet. Mit der Lösung «Cargo Check-in» können Kunden die Waren auf dem Tablet oder Smartphone selbst an der Laderampe einchecken und SBB Cargo die Abholbereitschaft signalisieren. Dies löse bisher handschriftliche Prozesse ab. Alle drei Applikationen, «Cargo View», «Cargo API» und «Cargo Check-in», stehen seit April dieses Jahres allen Kunden von SBB Cargo zur Verfügung. «Mit den Applikationen schaffen wir den Sprung ins digitale Zeitalter und ermöglichen so eine transparente Kommunikation gegenüber unseren Kunden», bewirbt Projektleiter Patrick Sorg das Angebot. Internationales Tracking geplant Das Angebot soll sukzessive ausgebaut werden. Noch in diesem Jahr will SBB Cargo etwa ein internationales Tracking der Ladung anbieten. Dieses biete dem Kunden zusätzliche Transparenz über Transporte auf internationalen Strecken sowie zwischen Ladestelle und Bahnhof an. Weitere Informationen zu den Preisen und den Servicepaketen finden sich auf der Website des Unternehmens. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_87821 PRAXIS Bedag legt Online-Polizeischalter neu auf osc. Der Online-Polizeischalter «Suisse ePolice» wird künftig von Bedag Informatik entwickelt und als Service bereitgestellt. Wie der Berner IT-Dienstleister mitteilt, entwickelt er die Plattform «Suisse ePolice» für den Verein HPI Suisse E-Police neu. Bedag werde den elektronischen Polizeischalter den Schweizer Polizeikorps ab 2019 als Service bereitstellen. Entwicklung, Wartung und Betrieb des Onlineschalters übernehme Bedag, heisst es weiter. Laut Eintrag auf simap.ch hat das Projekt ein Preisschild von 573 552 Franken. Sieben Offerten seien eingereicht worden. Auf «Suisse ePolice» könnten die Einwohner in aktuell 13 Kantonen Meldungen an die Polizei weiterleiten. So lassen sich dort etwa Velodiebstähle oder Sachbeschädigungen melden sowie Waffenerwerbsscheine beantragen. Bedag will das Angebot des Schalters in den kommenden Jahren ausbauen. «Wir werden eine moderne, innovative Lösung für die Einwohnerinnen und Einwohner entwickeln, welche Meldungen an die Polizei vereinfacht», verspricht Felix Akeret, CEO des Unternehmens. Wie Barbara Willi von HPI Suisse E-Police auf Anfrage sagte, hätten beim Zuschlag die Benutzerführung, die Architektur, die Sicherheit und der Betrieb der Plattform den Ausschlag gegeben. Mit der Erneuerung der Plattform würden der Bevölkerung zusätzliche Funktionen zur Verfügung stehen. Insbesondere soll es laut Willi möglich sein, Anzeigen über mobile Geräte einzugeben. Weitere Details wolle HPI Suisse E-Police bei der Aufschaltung der neuen Plattform bekanntgeben. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_86205 JuliarStudio/iStock DIGITAL TRANSFORMATION 37