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Fintech & Insurtech 2019

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haben sie die alleinige

haben sie die alleinige Herrschaft darüber. Staat und Banken wollen dies jedoch mit Regulatorien verhindern, da sie den Kontrollverlust fürchten. Daher kommt auch der Gegenwind für Projekte wie Libra von Facebook. MARKET Was halten Sie von den neuen Kryptobanken, die in der Schweiz Banklizenzen erhalten haben? Ich verstehe nicht, warum solche «Kryptobanken» gegründet werden. Es sind ja normale Universalbanken, die sich unter dem Krypto-Begriff vermarkten. Die Banking-Industrie befindet sich aber in einer massiven Konsolidierungsphase. Wieso also braucht es dann noch mehr Banken? « Wir demokratisieren den Börsenhandel. » Stefan Bucher, Vermögensverwalter und Gründer der Corum Vermögensverwaltung Zürich Wie schätzen Sie die Rahmenbedingungen für digitale Innovation in der Finanzbranche ein? Wären die Rahmenbedingungen schlecht, hätten grosse internationale Firmen aus der IT-Branche, Blockchain- und der Finanz industrie keine Sitze hierzulande. In der Schweiz wird viel Geld für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Viele Investoren stehen Neugründungen jedoch noch immer kritisch gegenüber, weswegen es ohne gute Vernetzung schwierig sein kann, an Risikokapital zu gelangen. Steuertechnisch sind die Rahmenbedingungen gewiss nicht ideal, doch das ist ja nichts Neues. Zudem ist der Einfluss von Playern wie etwa Grossbanken, die durch Lobbying ihre eigenen Interessen durchsetzen wollen, auch nicht von der Hand zu weisen. Das spüren wir auch in der Vermögensverwaltung. Wir bekommen neue Rahmenbedingungen, die sehr restriktiv sind und zu einer Umwälzung der Vermögensverwaltungsbranche führen werden. Wie schätzen Sie den strukturellen Einfluss ein, den die von Ihnen angesprochenen veränderten regulatorische Rahmenbedingungen auf die Finanzbranche haben werden? Mit der Einführung von Fidleg und Finig werden viele kleine Vermögensverwalter von der Bildfläche verschwinden, da sie ZUR PERSON Stefan Bucher ist Gründer und Managing Partner der Corum Vermögensverwaltung, die zu den Top 50 der Schweiz gehört. Bucher gilt als ausgewiesener Spezialist für Asset Management und verfügt über langjährige Erfahrung im internationalen Anlage- und Vermögensgeschäft. Vor dem Gang in die Selbstständigkeit war er in der Position eines Direktors bei verschiedenen Schweizer Privatbanken tätig. den neuen regulatorischen Anforderungen ohne Hilfe nicht mehr gewachsen sind, beziehungsweise diese nur mit sehr hohem finanziellen Aufwand stemmen können. Sogenannte «One Man Shows» werden verschwinden. Aus diesem Grund haben wir das Projekt «Corum Wealth Management Platform» gestartet. Die Plattform wird am Konsolidierungsprozess der Vermögensverwalter teilnehmen. Wir vereinen viele kleine Vermögensverwalter unter einem Dach und stellen ein Framework zur Verfügung, damit sie den künftigen regulatorischen sowie Marktanforderungen genügen werden. Wie schätzen Sie die Entwicklung der Finanzbranche in der Schweiz und international mittelund langfristig ein? Laut einer Studie, die Six in Auftrag gegeben hat, werden durch die Blockchain-Technologie 30000 traditionelle Arbeitsplätze in der Schweizer Finanzindustrie verloren gehen. Gleichzeitig dürften aber auch wieder neue Stellen in der Blockchain-Industrie geschaffen werden. Dennoch wird es innerhalb der Banken grosse Veränderungen geben. Um nicht unter die Räder zu kommen, müssten sie sich aber bewegen und neue Geschäftsmodelle entwickeln. Sie könnten etwa Dienstleistungen rund um die Depotverwahrung bieten und sich darauf spezialisieren, die Private Keys von Kryptoanlegern zu schützen und sicher aufzubewahren. 16

Swiss Re setzt bei digitaler Transformation auf ServiceNow Eine der führenden Rückversicherungsgesellschaften entwickelt mit ServiceNow bahnbrechende Lösungen für ihre digitale Transformation – von ITSM über Enterprise Management bis hin zu Next-Generation-Anwendungen für Mitarbeiter und Kunden. ADVERTORIAL Gerade im Versicherungsgeschäft ist der Aufbau starker und dauerhafter Kundenbeziehungen ein Schlüssel zum Erfolg. Für Swiss Re war klar, dass sie das nur erreichen können, wenn die eigenen Mitarbeiter hochzufrieden sind. Ein Ziel war es daher, die Erfahrungen der Mitarbeiter zu verbessern. «Wir haben über 14 500 Mitarbeiter. Wenn man sich die Grösse unseres Unternehmens ansieht, ist das eine relativ kleine Zahl, was bedeutet, dass unsere Mitarbeiter für gute Geschäftsabschlüsse sehr wichtig sind», sagt Stefan Sieger, Head of Customer Experience and Digital Delivery for Group Operations bei Swiss Re. Zeit mit administrativen Aufgaben zu verschenken, ist keine Option. ContactOne hilft Swiss Re, die Erfahrung der Mitarbeiter zu verbessern und die Produktivitätsziele zu erreichen. Bereits vor einigen Jahren begann die Partnerschaft von Swiss Re mit ServiceNow. Mit den IT-Service-Management-Tools wurden verschiedene Prozesse an verschiedenen Standorten konsolidiert und optimiert. 20 ältere Tools wurden dadurch obsolet. Diese Erfolge führten dazu, dass Swiss Re nach und nach eine Enterprise- Service-Management-Philosophie verfolgte. «Wir wollen uns auf die einfache Interaktion konzentrieren, Reibungsverluste vermeiden und den Mitarbeitern eine einfache Möglichkeit bieten, durch interne Prozesse zu arbeiten», sagt Sieger. Zu diesem Zweck hat Swiss Re einen One-Stop-Shop entwickelt. Dieser bietet den Mitarbeitern alle Dienste, die sie benötigen. Dank der einen zentralen Anlaufstelle können sie sich besser auf die wichtigen Aufgaben konzentrieren. Der Name des One-Stop-Shops: Contact- One. Die Integration von ServiceNow erlaubte es Swiss Re, sieben Mitarbeiter-Service-Center zu konsolidieren, die 90 Prozent ihrer Business- Services in den Bereichen Personalwesen, Recht und Compliance, Informationstechnologie, Kommunikation, globale Geschäftslösungen, Unternehmensimmobilien, Finanzgeschäfte, Kundenzufriedenheit und Digital Delivery abdecken. Insgesamt 170 Business-Services sind jetzt zentralisiert verfügbar. Was bei Mitarbeitern funktioniert, auch bei Kunden anwenden Eine einfache Frage, die sich nach den Erfolgen mit den Mitarbeitern stellte, war: Warum das Ganze nicht auch für Kunden anbieten? Genau das hat die Swiss Re dann auch getan. Das Unternehmen entwickelte die Softwarelösung Magnum, die Kunden einen hochwertigen Service bietet. Magnum unterstützt eine der wichtigsten Bereiche bei Swiss Re: die Lebens- und Krankenversicherung. Als eine automatisierte Underwriting-Lösung ermöglicht Magnum Kunden, Lebensversicherungen zu zeichnen. Für mehr als 14 Millionen Anträge pro Jahr optimiert Magnum die Antragsstellung und das Underwriting. Zur Überwachung und Steuerung bei Kundenproblemen wird das ServiceNow Customer Service Management eingesetzt. Auch in Zukunft mit ServiceNow Mit ServiceNow als operatives Rückgrat wird Swiss Re auch in Zukunft die digitale Transformation fortsetzen. Dann sollen ServiceNow IT Operations Management, IT-Business-Management und ServiceNow Security Operations zum Einsatz kommen. Die Vorteile bei der Zusammenarbeit mit dem Workflow-Unternehmen liegen für Swiss Re auf der Hand: ServiceNow bietet miteinander integrierbare Funktionalitäten, eine kurze Time-to-Market und die Beziehung zu ServiceNow-Mitarbeitern selbst. Swiss Re hat das Ziel, sich von Mittbewerbern zu unterscheiden, und mit der «Now Platform» von ServiceNow sind keine Grenzen gesetzt. ServiceNow Cherstrasse 4 8152 Glattbrugg Schweiz +41 44 567 61 00 info@servicenow.ch www.servicenow.de

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