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Fintech & Insurtech 2019

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Ihr App-Projekt in der

Ihr App-Projekt in der Netzwoche INSURTECH Haben Sie eine App umgesetzt, ein Redesign vorgenommen oder neue Technologien implementiert? Informieren Sie die Redaktion per E-Mail an desk@netzmedien.ch – mit etwas Glück stellen wir Ihr App-Projekt vor. Wir benötigen folgende Angaben: Name der App, Datum der Aufschaltung, Kontaktperson, beteiligte Unternehmen (Auftraggeber, Auftragnehmer) und die genutzten Technologien. Wir freuen uns auf Ihre Eingaben! SANITAS COACH-APP rja. Den grössten Einfluss auf die Herzgesundheit haben Stress, Bewegung und Ernährung. Dass schon einfache Aktivitäten die eigene Gesundheit fördern, lernen Kunden des Krankenversicherers Sanitas mit der neuen Coach-App. Mittels Chatbot werden Daten zu Person und Körper abgefragt. Anschliessend schlägt der Bot regelmässig Aktivitäten vor, die den Blutdruck tief und das Herz gesund halten sollen. Die Aktivitäten seien auf den Benutzer zugeschnitten und die vorgeschlagenen Ziele sollen sich im Alltag gut erreichen lassen. Dazu vermittelt die App Informationen zu den Themen Blutdruck, Bewegung, Ernährung und Entspannung. MYSWICA mur. Centris und Adcubum haben für Swica das Portal Myswica entwickelt. Es ermöglicht den Versicherten, Mutationen vorzunehmen, Belege einzureichen und mit dem Kundendienst in Kontakt zu treten. Myswica bietet den Kunden so Einblick in ihre Versicherungsdaten. Sie können prüfen, ob ihre Franchise schon aufgebraucht ist. Die App zeigt zudem an, welche Leistungen von der Grundversicherung und den Zusatzversicherungen übernommen werden. Das Kundenportal löst die bestehende Rechnungs-App ab. Die Rechnungs- Scan-Funktion ist neu in Myswica integriert. Die App gibt es für Android und iOS. NATURGEFAHREN- PRÄVENTIONS-APP rja. Mit einem neuen Tool können die Berater der Gebäude versicherung Graubünden (GVG) ihre Kunden für Gefahren durch Überschwemmungen sensibilisieren. Dazu erfassen die Berater zunächst mit der Tablet-Kamera ein gefährdetes Grundstück und lassen es dann in einer Augmented- Reality- Ansicht künstlich fluten. Im nächsten Schritt bringen sie etwa erhöhte Lichtschächte oder Wasserschutzschleusen in der Simulation an. Die Auswirkungen dieser Schutzmassnahmen werden sofort dargestellt. Die GVG setzt die App (nutzbar exklusiv auf deren iPad-Pro-Tablets) auch auf Messen und bei Schulungen ein. Auftraggeber: Sanitas Kranken versicherung Auftragnehmer: Pathmate Technologies Technologien: Pathmate Coaching Runtime (React Native App für iOS/ Android), Pathmate Coaching Engine (Java Serverlaufzeitumgebung), MongoDB Betriebssysteme: iOS, Android Online seit: Juni 2019 Auftraggeber: Swica Auftragnehmer und Partner: Adcubum, Centris, Tessi Technologien: Polymer (Portal) und Cordova (App) Online seit: Mai 2019 Auftraggeber: Gebäudeversicherung Graubünden Auftragnehmer: Nexum Agency Switzerland Technologien: Unity, Blender, Vuforia Betriebssystem: iOS Online seit: April 2019 32

So findet die CSS den richtigen Webdienstleister Die CSS Versicherung gewann bei den Best of Swiss Web Awards 2019 zusammen mit Notch Interactive und Mediacom Gold in der Kategorie «Business». Im Interview sagt Nina Mayer, wie das Unternehmen bei der Suche nach einem Webdienstleister vorgeht. Interview: Oliver Schneider INSURTECH Wie gehen Sie vor, wenn Sie einen Dienstleister für ein Webprojekt suchen? Nina Mayer: Wir erstellen eine «Longlist» von möglichen, passenden Dienstleistern – gesammelt aus vergangenen Projekten, bestehenden Kontakten und der Suche in Web oder Fachportalen beziehungsweise der Fachpresse. Über verschiedene Optionen (RFP, interne Selektion) gelangen wir zu einer Shortlist, welche die potenziellen Pitch-Teilnehmer definiert. Eher klassisch also: Longlist > (RFP >) Shortlist > RFP/RFO > Pitch/RFO > Entscheid. Was sind die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl eines Webdienstleisters? Für uns muss ein Webdienstleister als Teammitglied funktionieren. Wir wollen mit echter «Co-Creation» und einem gemeinsamen «Spirit» das beste Ergebnis erzielen. Die wichtigsten Kriterien sind also: ∙∙ Referenzen und Referenzprojekte ∙∙ Branchenerfahrung und/oder Erfahrung mit projektspezifischen Anforderungen ∙∙ Menschen/Persönlichkeiten passend zum Team ∙∙ Erfahrung mit Arbeitsweisen wie Co-Creation & Agile ∙∙ Erfahrung mit den durch uns verwendeten Tools und Technologien ∙∙ Preis/Leistung (Angebot) Wie ist die Wechselwirkung zwischen Projektspezifikation und der Evaluation des Dienstleisters? Die Projektspezifikation liefert die Vorgaben zu den spezifischen Skills und Erfahrungen, die wir von einem Webdienstleister brauchen und damit natürlich auch die Anforderungen für Pitch- Konzept und Offers. Tendenziell definiert das Projektvolumen auch die «Grösse» des gesuchten Dienstleisters. Dabei geht es vor allem um die zur Verfügung stehenden Ressourcen in Relation zu der geplanten Umsetzungsdauer und -zeit – somit also auch um das Risikomanagement. Wie stellen Sie sicher, dass die Evaluation erfolgreich abläuft? Wir setzen auf ein erfahrenes, breit abgestütztes internes Evaluationsteam und legen Wert auf ein persönliches Kennenlernen. Alle evaluierten Dienstleister werden nach gleichen vordefinierten Kriterien kollaborativ bewertet – dies liefert eine wichtige Grundlage für einen finalen Entscheid. Mit der «CSS Herbstkampagne» holte sich der Versicherungskonzern Gold in der Kategorie «Business» an den Best of Swiss Web Awards 2019. Wie gehen Sie damit um, dass heute mehrere Dienstleister zusammenarbeiten? Ein Projektteam muss sich entwickeln und zusam menwachsen – dies braucht einen gewissen Raum und auch Zeit. Das muss von Anfang an berücksichtigt und mit eingeplant werden. Sodass im Idealfall nicht mehr relevant ist, wer von welcher Partei beziehungsweise von welchem Dienstleister ist. Er/sie ist Teil des Projektteams und damit Teil des Projekts und des damit verfolgten Ziels. Weiter hilft Folgendes: ∙∙ Klare Definition des Projektleads (Over-all-Kunde/Agentur) & SPOC (pro Stream) ∙∙ Organisation in Projektstreams (nicht Dienstleisterteams) ∙∙ von Beginn saubere, transparente Grobplanung (Phasen/ Milestones) über ganzes Projekt über alle Dienstleister und Streams hinweg ∙∙ regelmässiger Austausch aller Beteiligten (z.B. Jour Fixe, möglichst auch immer wieder physisch vor Ort bei Kunde oder Agentur) ∙∙ laufender Austausch über Zusammenarbeit und allfällige damit verbundene Herausforderungen (lets face it, frühzeitig) ∙∙ Einsatz von kollaborativen Tools (Kommunikation/Dokumentation/Planung) 33

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