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Fintech & Insurtech

Ein «Firmengehirn»

Ein «Firmengehirn» für Munich Re INSURETECH osc. Der Entwickler von Künstliche-Intelligenz-Lösungen Starmind hat den Rückversicherer Munich Re als Kunden gewonnen. Mithilfe der Applikation «Onemind» sollen die Angestellten von Munich Re bei Fragen schnell mit dem passenden Experten und den richtigen Wissensbeständen verbunden werden, wie Starmind in einer Mitteilung schreibt. Starmind stelle Munich Re gewissermassen ein «Firmengehirn» zu Verfügung, heisst es weiter. «Viele unserer Kunden stehen komplexen und sich wandelnden Risiken gegenüber», kommentiert Axel von dem Knesebeck, Senior Consultant bei Munich Re, die Partnerschaft. «Wir haben uns für Onemind entschieden, weil es uns in die Lage versetzt, schnell und einfach auf unser weltweites Know-how zuzugreifen. Ob bei der Suche nach Lösungen für Kunden oder bei der Entwicklung neuer Angebote.» Pascal Kaufmann, Gründer von Starmind, freut sich über den Deal mit einem der grössten Rückversicherer. «In einer digitalisierten und automatisierten Welt wird Technologie ein Rohstoff. Der Faktor Mensch, etwa bei der Zusammenarbeit von Talenten bei Munich Re, gewinnt dadurch an Bedeutung und wird zum eigentlichen Unterscheidungsmerkmal in der ganzen Branche», wird Kaufmann in der Mitteilung zitiert. Bild: iLexx / iStock.com Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_80442 Anzeige CYBERATTACKE ¯\ _(ツ)_ /¯ Entspannt mit aspectra. Managed Services für Ihre IT. 28 Fintech & Insurtech

Adnovum-Blockchain für Unternehmen osc. Adnovum hat eine Plattform für den Einsatz von Blockchain-Technologie in Unternehmen vorgestellt. «Secure Blockchain for Business» soll Kunden den Aufbau und Betrieb von Business-Ökosystemen auf Basis der Blockchain ermöglichen, wie der Zürcher Softwarehersteller in einer Mitteilung schreibt. Adnovum ziele mit der Lösung vor allem auf Ökosysteme mit sogenannten «Konsortium-Blockchains», schreibt das Unternehmen. Das seien Blockchains, die durch ein «Identity- and Access Management» geschützt seien. Als Beispiele erwähnt Adnovum auf seiner Website: ∙∙ Dynamische Versicherung auf Basis von Echtzeitdaten ∙∙ On-Demand-Mobilität durch Integration von lokalen Strassenverkehrsbehörden, Versicherungen und Automobilherstellern ∙∙ Grundbuch- oder Immobilienverkaufseintrag ohne notarielle Beglaubigung Die Lösung basiere auf dem Open-Source-Framework Hyperledger Fabric und den Erfahrungen mit dem Projekt «Car Dossier». Adnovum ergänze die Hyperledger-Blockchain mit selbst entwickelten Sicherheitsmodulen und -mechanismen. So seien Schutz und Vertraulichkeit von Daten und Transaktionen gewährleistet. « Auf Blockchain basierende Ökosysteme sind ein Katalysator für die Digitalisierung. » Tom Sprenger, CTO, Adnovum «Blockchain eignet sich hervorragend für die Abwicklung unternehmensübergreifender Geschäftsprozesse», bewirbt Adnovum- CTO Tom Sprenger die Lösung. «Sie schafft ein vertrauenswürdiges Umfeld für Transaktionen und bietet eine gemeinsame Sicht auf Daten innerhalb eines Ökosystems. Auf Blockchain basierende Ökosysteme sind damit ein Katalysator für die Digitalisierung und haben das Potenzial, traditionelle Geschäftsmodelle und ganze Branchen umzuwälzen.» Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_97608 INSURETECH Generali gründet Zentrum für Start-ups cgr. Ende April hat die Versicherung Generali ein Zentrum für die Start-up-Förderung ins Leben gerufen. Generali bezeichnet dieses Zentrum in einer Mitteilung als «Innovationsgarage». Es habe eine Fläche von 600 Quadratmetern und befinde sich in Adliswil (ZH). Als erste vier Start-ups wählte Generali die Firmen Billte, Riskifier, Shift Cryptosecurity and Enterprise Bot aus, wie «Startupticker» schreibt. ∙∙ Shift Cryptosecurity entwickelt mit dem Produkt Bitbox ein Hardware-Wallet, um Kryptowährungen sicher zu speichern. Gemäss der Firma wurden schon 10 000 dieser Speicher verkauft. ∙∙ Riskifier arbeitet an einer Lösung, um das Risiko von Anlagen einzuschätzen. Damit sollen Anleger die für sie passenden Produkte finden können. Laut «Startupticker» ist das Minimieren der Risiken das oberste Ziel. ∙∙ Ein automatisches Bezahlsystem für Firmen und Konsumenten hat die Firma Billte im Angebot. Mit der Lösung können Rechnungen digital per E-Mail versandt werden ∙∙ Enterprise Bot konzentriert sich auf die Entwicklung von Chatbots, die mit künstlicher Intelligenz arbeiten. Durch die Chatbots sollen Kunden Geld einsparen können, so das Versprechen der Firma. Andreas Krümmel, CEO von Generali Schweiz, bei der Eröffnung der hauseigenen Innovationsgarage. Bild: Generali Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_91366 Fintech & Insurtech 29