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IT for Gov 2017

BESCHAFFUNG Stefan

BESCHAFFUNG Stefan Reiner wird CEO von ICT Public sma. Die Ruf-Gruppe hat einen Wechsel in der Chefetage bekannt gegeben. Stefan Reiner wird neuer CEO des Geschäfts- Stefan Reiner, der neue CEO bereichs ICT Public. Dieser setzt sich aus den Unternehmen Ruf von ICT Public Informatik und W&W Informatik zusammen. Reiner ersetzt Roland der Ruf-Gruppe. Michel, wie das Schweizer ICT-Unternehmen mitteilt. Michel habe das Unternehmen nach neun Jahren auf eigenen Wunsch verlassen, sagte Andreas Handschin, Leiter Marketing der Ruf-Gruppe, auf Anfrage. Michel habe während seiner Tätigkeit unter anderem die Outsourcing- und Cloud-Dienstleistungen ausgebaut. «Wir haben das Glück, dass Stefan Reiner schon länger im Unternehmen tätig ist», sagte Handschin weiter. Reiner ist diplomierter Betriebs ökonom FH und seit 2014 für Ruf Informatik tätig. Als Head of Software habe er zuvor die Leistungsherstellung geleitet. Durch diese Tätigkeit sei Reiner den Kunden bereits bekannt. Er verfüge über mehrjährige Erfahrung im IT-Bereich. Die Ruf Gruppe lobt in der Mitteilung Reiners Fachkompetenz im IT-Lösungsgeschäft und seine starke Kundenorientierung. Die Ruf-Gruppe teilt sich in drei Geschäftsbereiche, die jeweils unterschiedliche Unternehmen bilden. ICT Public stellt Lösungen für öffentliche Institutionen in der deutsch- und franzö- sich an Unternehmen und Schulen. Diese Unternehmensstruktur weltweit den öffentlichen Verkehr ab und ICT Enterprises richtet sischsprachigen Schweiz zur Verfügung. ICT Transportation deckt habe sich historisch so ergeben, erklärt Handschin. Anzeige Usability: exzellent. Wir gestalten positive Kundenerlebnisse für Ihren Erfolg. Rufen Sie uns an! 044 849 29 29 Wir machen Kompliziertes einfach! 28 www.ergonomen.ch

Bussen per App bezahlen Die Interaktion mit Verwaltungen ist nicht immer angenehm. Schon gar nicht dann, wenn es um Ordnungsbussen geht. Doch auch diese Prozesse lassen sich mit den richtigen Werkzeugen «kundenfreundlicher» gestalten. BESCHAFFUNG Seit Beginn der Kontrollen, insbesondere auch des ruhenden Verkehrs, war der Bussenblock das zentrale Arbeitsmittel der Polizistinnen und Polizisten. Das Prinzip ist einfach: Wenn die Art des Verstosses dies vorsieht, erhält der Verursacher von Rechts wegen direkt einen Einzahlungsschein zur Bezahlung der Busse. Erfolgt die Zahlung innerhalb der vorgegebenen Frist, bleibt der Gebüsste anonym. Moderne Arbeitsmittel wie die Bussen-App von Abraxas erlauben es nun, diesen Prozess zu digitalisieren und dadurch zu vereinfachen. Nur noch ein QR-Code an der Windschutzscheibe Mit der Bussen-App von Abraxas für mobile Geräte (iPhones, iPads) kann eine Busse jetzt elektronisch erfasst werden. Die zentrale Rolle spielt dabei ein QR-Code, der auf die Busse referenziert und in der weiteren Abwicklung des Falles eine zentrale Rolle spielt. Er enthält – ausser der einmaligen Fall-Nummer (Bussen-Nr.) – eine URL als digitale Adresse. Der Gebüsste findet diesen QR-Code als Beleg an seiner Windschutzscheibe und hat nun in der Folge mehrere Möglichkeiten, diese Busse zu bezahlen. Will der Beamte einen mutmasslichen Verstoss ahnden, öffnet er die Bussen-App auf dem Smartphone oder Tablet, fotografiert zunächst das Nummernschild für eine automatische Schilderkennung (oder tippt das Kennzeichen manuell ein). Anhand des Schildes werden nun angeschlossene Datenbanken oder das entsprechende Backoffice-System online abgefragt Der Autor Bernhard Schärer, Sales Manager, Abraxas Epsilon (etwa Bewilligungen oder ausstehende Bussen). Mittels Geolokalisierung wird der Standort ermittelt und übernommen. Anschliessend werden die gewünschte Verordnung und der vorliegende Verstoss (Bussenziffer) ausgewählt. Mögliche Fotos können gleich aufgenommen und als Beweismittel eingefügt werden. Am Schluss wird ein neuer QR-Code gescannt, und damit werden die erfassten Fakten zu einem «Fall»; das heisst zu einer Ordnungsbusse. Nach Abschluss der Erfassung und Prüfung durch den Beamten übermittelt die App die Busse sofort und automatisch zur Ordnungsbussenzentrale. Dies erfolgt über gesicherte Kommunikationsstrukturen innerhalb des entsprechenden Polizeikorps. Damit steht die Busse für die weitere administrative Bearbeitung zur Verfügung. Sofortige Bezahlung via Bussenportal Die zeitgemässe Erfassung von Bussen und die Kommunikation mit dem Gebüssten verlangt natürlich nach entsprechenden Strukturen in der Ordnungsbussenzentrale. Das wichtigste Element dabei ist ein «Bussenportal», das die Interaktion mit dem Gebüssten gewährleistet. In der Hauptsache dient es der Abwicklung von Zahlungen. Es kann optional und nach Massgabe des entsprechenden Polizeikorps aber auch weitere Funktionen enthalten, etwa die Einlieferung von Lenkerangaben oder das Entgegennehmen von Einsprachen. Das Bussenportal ist mandantenfähig ausgelegt, wird in einer gesicherten Umgebung von Abraxas betrieben und kommuniziert in der Folge mit der Epsi- Pol-Applikation des jeweiligen Polizeikorps. Verkehrsbussen einfach per App bezahlen. Zahlung via Internet Im Vordergrund steht natürlich die Bezahlung der entsprechenden Ordnungsbusse. Zu diesem Zweck kann der hinterlegte QR- Code gescannt werden, der dann direkt zum entsprechenden Fall führt. Alternativ kann auch die auf dem QR-Beleg aufgedruckte URL benutzt werden. Die Eingabe der aufgedruckten Fallnummer führt zum gleichen Ergebnis. Die Zahlung erfolgt interaktiv mittels Kreditkarte. Falls das nicht erwünscht ist, kann der Gebüsste einfach die jeweilige Adresse eingeben und einen Einzahlungsschein zur Begleichung der Busse nach Hause bestellen. 29