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IT for Gov 2017

BESCHAFFUNG Wenn der Fax

BESCHAFFUNG Wenn der Fax mit All-IP nicht mehr funktioniert Für die Alarmierung der Feuerwehren ist im Kanton Zürich die GVZ zuständig. Dies geschieht per Pager, SMS und Fax. Weil Swisscom die Übertragung von Faxen ab 2018 nicht mehr garantieren kann, entschied sich die GVZ für eine neue Lösung. Wenn es im Kanton Zürich brennt und der Brand über Telefon 118 an Schutz & Rettung Zürich gemeldet wird, alarmiert diese die Feuerwehr. Die GVZ ist im Kanton zuständig für die strategische Führung und Aufsicht, die Alarmierung, die Ausbildung und die Ausrüstung der Feuerwehren. Die Einsatzleitzentrale informiert zuerst per Pager und SMS die lokale Feuerwehr und informiert sofort auch per Fax über die Details des Einsatzes. Doch für die zuverlässige Übertragung einer solchen Einsatzmeldung via Fax kann Swisscom in Zukunft keine Funktionsgarantie mehr abgeben. Denn auch Swisscom treibt die Digitalisierung ihrer Dienste konsequent voran. Die Übertragung analoger Signale wird ersetzt durch All-IP, das weltweit gültige digitale Internetprotokoll. Dieses stellt zukünftig wesentlich leistungsfähigere Kommunikationskanäle zur Verfügung. Für die Sprachtelefonie, für TV und Internet, für den Datentransfer. Auf der Strecke bleibt bei diesem Schritt ins digitale Zeitalter das Faxgerät. Deshalb empfiehlt der Telko, auf eine neue Lösung zu wechseln. Handlungsbedarf bei der GVZ Die GVZ stand vor der Herausforderung, wie weiterhin die Übermittlung der Einsatzdetails an die aufgebotene Feuerwehr sichergestellt werden konnte. Gesucht wurde eine einfache und integrale Lösung, ein Partner, der bei der Digitalisierung des weitgehend zu automatisierenden Informationssystems die Entwicklung sowohl der Software als auch der Hardware verantwortet. Gefunden wurde dieser Partner bei der Digitalagentur Hinderling Volkart. Der Autor Michael Bischof, verantwortlich für die Entwicklung und Infrastruktur, Hinderling Volkart. 2018 übernimmt er die Führung des Spin-offs Byteworks. nimmt das System die Ausgabe der pro Empfänger individualisierten Informationen. Nicht verändert hat sich die Mobilisierung der Feuerwehrleute: Der primäre Alarm per Pager und SMS – über Funk und Mobilnetz – hat weiterhin die Aufgabe, mindestens zehn Mann innerhalb von mindestens zehn Minuten dorthin zu rufen, wo sie die ausgedruckten Angaben zum aktuellen Notfall vorfinden – damit es sofort gezielt und mit der richtigen Ausrüstung weitergeht an den Einsatzort. Never change a winning team Das neue Alarmierungssystem ist in Betrieb, funktioniert zuverlässig – und wird weiterentwickelt. In den nächsten Projektphasen folgt die direkte Anbindung der neuen Lösung an das kantonale Einsatzleitsystem. Zudem wird die Infrastruktur in den Feuerwehrdepots erweitert mit Displays, die auf einen Blick alles anzeigen, was auch auf dem ausgedruckten Einsatzblatt steht. Diese Massnahmen optimieren das System weiter und machen es detaillierter, schneller und sicherer. Ganzheitliche Lösung in Budget & Time Konzipiert wurde eine Lösung inklusive Installation von Server und Web-Interface, Konfiguration und Integration eines E-Mail- Gateways, Testbetrieb, Schulung, Hardware und Inbetriebnahme des «Fax-Ersatzes» in rund 150 Zürcher Feuerwehrstationen. Kernstück des IP-basierten neuen Alarmsystems ist ein Computer mit angeschlossenem Drucker, der dort steht, wo bisher das Faxgerät seinen Dienst versah. Der «embedded» Computer im Feuerwehrdepot druckt im Alarmfall automatisch die Informationen aus, die vom digitalen Einsatzleitsystem konfiguriert, kategorisiert und verschickt wurden. Je nach von der Einsatzleitzentrale erfassten Angaben zum Ereignis, das einen Einsatz der Feuerwehr erfordert, über- ÜBER DIE GVZ Seit 2012 betreibt Schutz & Rettung Zürich (SRZ) im Auftrag der GVZ die Einsatzleitzentrale am Flughafen Zürich. Sie nimmt die Notrufe über die Nummer 118 für die Feuerwehr und über die Nummer 144 für den Rettungsdienst entgegen. Die Zentrale bedient ein Dispositionsgebiet mit insgesamt rund 1,6 Millionen Einwohnern. Die Einsatzleitzentrale ist ein gemeinsames Unternehmen der Gesundheitsdirektion Kanton Zürich, des Polizeidepartements der Stadt Zürich und der GVZ. Die GVZ ist von Gesetzes wegen zuständig für die strategische Führung und Aufsicht, die Alarmierung, die Ausbildung und die Ausrüstung der Feuerwehren im Kanton Zürich. Quelle: www.gvz.ch 30

Abhängigkeit? War gestern! Nehmen wir an, Ihre Stadt oder Gemeinde braucht für die Kernanwendungen eine neue IT-Lösung. Sie wünscht nur einen Vertragspartner, einen einzigen Ansprechpartner. Aber: Sie will auch nicht abhängig werden von einem einzelnen Unternehmen. Wie soll das gehen? ADVERTORIAL übernehmen nicht sie selbst, sondern kompetente Vertriebspartner. Und den Betrieb garantieren autorisierte Rechenzentren und Cloud-Anbieter. Das Modell hat Erfolg. Auf dem Schweizer Markt ist es in dieser Konsequenz bis heute das einzige. Thomas Peterer (innosolv), Martin Riedener (Abacus), Erich Kleinhans (KMS) (v. l.) Die Gemeinde Musterwil hat ein Problem: Die Ein Wagnis zum Wohle der Kunden Technik der Verwaltung ist in die Jahre gekommen, neue Hardware muss her, dazu die Softten sich vor zwanzig Jahren drei Schweizer IT- Diesen Ärger muss es gar nicht geben. Das sagware, modern und komfortabel. So manche Offerte ist eingeholt, das Budget fast bewilligt, doch All-in-one!», war ihre Devise. Kein Softwarepaket Firmen, und sie haben etwas gewagt. «Weg vom jetzt gibt es Diskussionen. «Wir nehmen bei der aus nur einem Haus. Die Kunden sollten für jede Software eine Komplettlösung», sagen die einen, Abteilung ihrer Gemeinde eine exzellente Lösung «ein System für alle Abteilungen von einer Firma. bekommen, würden aber freie Hand behalten bei Das spart Geld und mindert die Reibung.» «Von der Wahl von Betreiber und Betreuer. wegen», sagen die anderen. «Wir werden uns Die drei Firmen sind die Abacus Research AG, doch nicht ausliefern! Und eine IT-Firma, die alles innosolv AG und KMS AG. innosolv und KMS kann, kann vielleicht alles nicht richtig?» Nun gründeten eine Vertriebsgesellschaft und lancierten nest, ein modulares IT-System für Städte und geht ein Gespenst um in Musterwil. Es heisst «Abhängigkeit». Gemeinden. Die drei haben ihre Anwendungen Keine Angst, liebe Gemeinde! Abhängig werden Sie nur, wenn Sie einen bestimmten Typ als gemeinsame Lösung: nest/Abacus. Von Aba- aufeinander abgestimmt, nun vertreiben sie sie Anbieter wählen. Ein Unternehmen, das alles cus stammen die Programme für Finanzen und selbst macht. Es entwickelt Anwendungen für Lohn. innosolv liefert die Module für Einwohnerdienste sowie für Energie- und Gebührenabrech- jeden Bereich. Dann verkauft es die Rundum- Lösung, es betreut Sie, den Kunden, und übernimmt auch noch den Betrieb Ihres Systems. Anwendungen harmonieren miteinander; manunung, KMS verantwortet das Modul Steuern. Alle Falls es nun irgendwo klemmt zwischen Ihnen elle Eingriffe sind nicht nötig. und der Firma, bleibt Ihnen vermutlich nur eins. Sie müssen von vorn beginnen. Alles neu: Software, Betreuer, Betreiber. Das sorgt für Kosten Die Hersteller sind noch weitergegangen: Ver- Es hat sich ausgezahlt und viel, viel Ärger. kauf, Einführung, Schulung und Datenmigration Was bringt das Modell Ihrer Gemeinde? Die Kooperation der drei Firmen hat Vorteile für beide Seiten. Jedes Unternehmen macht das, was es am besten kann. Ihre Verwaltung erhält deshalb die beste Lösung. Und das tatsächlich für jeden Bereich. Sie profitieren von IT-Innovationen in der Privatwirtschaft, denn dort ist Abacus gross geworden und weiter aktiv. Sie profitieren zudem vom Know-how der Kantone, denn KMS beliefert mehr als die Hälfte der kantonalen Steuerverwaltungen. Und innosolv ist auf zwei Gebieten Marktführer: bei Energieversorgern mit Programmen für Energie- und Gebührenfakturierung und bei Gemeinden mit Software für Einwohnerdienste. Die gleichen guten Programme bekommen auch Sie. So gelingt Zusammenarbeit Der Sitz der drei Firmen liegt vielleicht weit weg von Ihrer Gemeinde. Der Vertriebspartner aber, fachlich versiert und auf Betreuung spezialisiert, arbeitet in Ihrer Region. Er ist Ihr Kontakt für alle Belange. Und so kann die Zusammenarbeit aussehen: Sie notieren die Wünsche und Anforderungen Ihrer Stadt oder Gemeinde. Auf dieser Basis, im Austausch mit Ihnen schnürt der Vertriebspartner ein Paket von IT-Lösungen. Er liefert etwas, das garantiert passt. Massgeschneidert. Was aber, wenn Sie mit den Dienstleistungen nicht mehr zufrieden sind? Dann wechseln Sie den Vertriebspartner oder den Betreiber. Die Software nutzen Sie weiter. Sie sehen: Ihr Risiko ist gering. Und Abhängigkeit? War gestern.