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IT for Gov 2017

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Kantone steuern voraus Das Steuerwesen Schweiz ist hoch komplex und wird immer dynamischer. Aus einer engen Zusammenarbeit zwischen Hersteller und Kantonen ist mit «nest Steuern» vor 25 Jahren eine inzwischen weit verbreitete Software für Steuerverwaltungen entstanden. Erich Kleinhans, CEO der KMS erklärt, wie alles begann und wie die Kommunen von der Vorreiterrolle der Kantone profitieren. Interview: Marc Landis BESCHAFFUNG «Nest Steuern» feiert in diesem Jahr das 25-jährige Jubiläum. Unterdessen setzen 14 Deutschschweizer Kantone darauf. Welche Marktrelevanz hat Ihr Produkt mittlerweile? Erich Kleinhans: Vor 25 Jahren gaben uns fünf kantonale Steuerverwaltungen den Auftrag, eine Software für sie zu entwickeln: «Nest Steuern». Was damals klein begann, hat unterdessen an Marktrelevanz gewonnen: Unsere Kunden fakturieren heute insgesamt 50 Milliarden Steuereinnahmen pro Jahr. Wir haben eine volkswirtschaftliche Bedeutung, damit aber auch eine grosse Verantwortung. KMS investiert deshalb ihre gesamte Energie und Leidenschaft in die gemeinsame Software, welche die anspruchsvollen Aufgaben rund um die öffentliche Aufgabe «Steuern erheben» komplett abwickelt. Die kantonalen Steuerverwaltungen sind Miteigentümer der Lösung und arbeiten seit Beginn an der Entwicklung mit. Ein besonderes Businessmodell. Welche Vorteile ergeben sich daraus? Seien wir ehrlich: Ohne Einbezug der Kantone, der Spezialisten, die sich täglich mit dem Steuerwesen auseinandersetzen, wäre die Komplexität der heutigen Steuerlandschaft nicht mehr überschaubar. Als Miteigentümer haben wir wichtige Partner im Boot, welche die Gesetze und Abläufe bestens kennen. Wir sind mit unseren kantonalen Kunden täglich im Austausch. Sie sind kritisch und fordernd, manchmal reiben wir uns auch. Aber nur so können wir eine zukunftsorientierte und nachhaltige Software entwickeln, die für diesen Nischenmarkt zugeschnitten ist. Erich Kleinhans, CEO, KMS Aktuell entsteht in Ihrer Entwickler-Küche eine völlig neue Softwaregeneration. Welche Rolle spielen dabei die Kantone? In den vergangenen 25 Jahren haben wir die Software evolutionär weiterentwickelt. Wir haben Prozesse optimiert und den Leistungsumfang verfeinert. Die heutige Komplexität erfordert ein komplettes Umdenken und völlig neue Lösungsansätze. Die Kantone und wir brauchen den Mut für eine regelrechte Revolution. Der Austausch ist dabei wichtiger denn je und die Vorfreude auf das neue Produkt gross. Nicht nur die Software, auch das Vorgehen braucht einen neuen Zeitgeist. Wir entwickeln heute nach agilen Methoden und liefern den Entwicklungsfortschritt laufend zur Prüfung an die Kantone aus. Die Kantone arbeiten also aktiv mit. Welche Gremien existieren, und mit welchen Aufgaben sind diese betraut? Kernteams, von fünf bis sieben kantonalen Vertretern, arbeiten in den verschiedenen Teilprojekten mit. Die sogenannten Ringteams, vertreten durch sämtliche Kantone, validieren die entstandenen Ergebnisse. Und das Super Visor Committee sprengt eingefahrene Denkweisen, schafft kreative Lösungsansätze und zeigt sehr viel Pioniergeist. Und schliesslich haben wir diverse übergeordnete Gremien, die Controlling-Aufgaben übernehmen. «Nest Steuern» ist damit breit abgestützt und berücksichtigt die Gesetzgebungen verschiedenster Kantone. Inwiefern profitieren die kommunalen Steuerverwaltungen davon? Kommunale Steuerverwaltungen haben die gleichen Herausforderungen wie die Kantone. Sie profitieren also vom Knowhow, der eingesetzten Manpower und der Investitionen der Kantone. Die Gemeinden erhalten ein stabiles Fundament, auf das sie ihr kantonsspezifisches Nest bauen können. Unter Ihren Kunden sind auch kommunale Steuerverwaltungen aus Kantonen, die «nest Steuern» nicht einsetzen. Ist das ein Nachteil? Nein, überhaupt nicht. In dieser Situation ist die Mitarbeit bei der spezifischen Lösung umso wichtiger. Der Trend nach Zentralisierung des Steuerwesens ist nicht mehr wegzudiskutieren. Wir bieten mit der neuen Softwaregeneration ideale Voraussetzungen, um diesem Umstand gerecht zu werden und sich mit Kanton oder auch Umsystemen zu vernetzen. 33