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IT for Gov 2017

TECHNOLOGIE Sonnige

TECHNOLOGIE Sonnige Aussichten für Private-Cloud-Nutzer Cloud oder nicht Cloud, das ist schon lange nicht mehr die Frage. Die Frage ist jedoch, ob Public oder Private Cloud. Und hier scheiden sich die Geister zwischen Anbieter und Kunden. Bis jetzt, denn das Managed-Service-Provider-Modell bietet nun eine Lösung für diese Problematik. Fakt ist, dass hierzulande die Sicherheitsbedenken weltweit gesehen am höchsten sind, wodurch oftmals die Daten zwingend auf Schweizer Boden gehalten werden müssen. Gerade im öffentlichen Bereich sind dies nicht verhandelbare Anforderungen für einen Betrieb in der Cloud. Gleichzeitig wollen die Organisationen aber ihre Cloud-Hard- und -Software sowohl im eigenen Rechenzentrum wie auch in einer Cloud-Version haben, also sowohl eine sichere Public wie auch eine eigene Private Cloud betreiben. Sicherheitsbedenken hin oder her; die Cloud selbst ist letztlich eine logische Weiterentwicklung des Application Service Providers (ASP) und wird deshalb zu Recht als Third Platform in der Informatik bezeichnet. Doch leider bieten zurzeit nur wenige Cloud-Provider eine Lösung für diese Anforderungen. Für einen Cloud-Provider ist es oftmals interessanter, die Public Cloud zu vermarkten, da diese im Vergleich zu einer On-Premise-Infrastruktur einfacher und somit ressourcenoptimiert betrieben werden kann. So werden typischerweise neue Softwareversionen für die Cloud wesentlich früher bereitgestellt als für On-Premise-Umgebungen. Auch hardwareseitig werden tendenziell eher speziell auf die Cloud zugeschnittene Systeme entwickelt, die nicht für eigenständige Rechenzentren vorgesehen sind und oftmals nicht einmal zum Kauf angeboten werden. Die Lösung: Managed Service Provider Wie gelingt also der Spagat zwischen Angebot und Bedarf im Falle der Cloud? Eine Lösung, die beim erwähnten Dilemma ansetzt, ist das sogenannte Managed-Service-Provider-Modell HERSTELLER PUBLIC CLOUD MSP PARTNER HERSTELLER PRIVATE CLOUD @CUSTOMER Der Autor Rainer Schaub, Oracle Database Machine Consultant, Acceleris (MSP). Als eine Form der Cloud@Customer-Idee ermöglicht das Programm den Betrieb einer Infrastruktur direkt beim Kunden und zwar mit der jeweils aktuellen Software und auf der besten verfügbaren Hardware desselben Herstellers. Dieser zertifiziert für den Betrieb der Infrastruktur einen lokalen Partner, der nach einem strengen Auswahlprozess und entsprechend erfolgreicher Zertifizierung das gesamte Management und den Betrieb übernimmt – unabhängig vom Hersteller. Für den Endkunden entsteht damit eine ganze Reihe von Vorteilen. Als Erstes hat er kein Vertragsverhältnis mit einem grossen Soft- und Hardwarehersteller mehr, sondern direkt mit dem lokalen Partner. Dies bedeutet auch, dass der Hersteller keinen Zugriff auf die Systeme und Daten des Kunden hat. Der Kunde schlägt also zwei Fliegen mit einer Klappe: Er profitiert einerseits von der renommierten Technologie des Herstellers, die auf dem neuesten Stand in seinem eigenen Rechenzentrum ist. Andererseits erhält er einen zertifizierten lokalen Partner an die Seite, zu dem er ein sehr gutes Vertrauensverhältnis hat. Kompletter Wechsel von Capex zu Opex Der Kunde erhält somit mehr Flexibilität und eine einfachere Kommunikation, wodurch er seine spezifischen Bedürfnisse zusammen mit dem lokalen Partner umsetzen kann. So kann er sich etwa voll und ganz auf das Managen und Betreiben von Enterprise-Datenbanken konzentrieren, während sich der lokale Partner um die Infrastruktur, das OS & VM kümmert. Einige Hersteller bieten bereits Subscription-Modelle an, in denen automatisch sämtliche Hard- und Softwarekomponenten eingerechnet sind. Dadurch besteht keine Gefahr einer Unterlizenzierung. Die Subscriptions sorgen ausserdem dafür, dass kein zusätzliches Investment anfällt. Dies ermöglicht dem Kunden den kompletten Wechsel von Capex hin zu reinem Opex. Auch stundengenaue Abrechnungen der bezogenen Leistungen sind durch das MSP- Modell keine Wunschträume mehr, sondern nun Realität. Das MSP-Modell ist in der Schweiz noch nicht weit verbreitet, doch die ersten Partnerschaften und Zertifizierungen erfolgten bereits. 48

Mitarbeiter-Portal verändert HR-Prozesse Die fortschreitende Digitalisierung sorgt dafür, dass sich die bisher meist zentral geführten HR- Prozesse in Zukunft dezentral durchführen lassen. Das HR-Portal von Abacus etwa unterstützt die Personalabteilungen bei diesem Transformationsprozess. Der Autor: Martin Riedener ist Mitglied der Geschäftsleitung der Abacus Research AG. ADVERTORIAL Die vielfältigen Aufgaben einer Personalabteilung werden heute noch mehrheitlich zentral abgewickelt. Sämtliche Daten von Bewerbungen, Personalien, Entlöhnung, Entwicklung, Entlassungen und Qualifikationen etwa werden von Personalabteilungen geführt. Es entstehen relativ hohe Kosten, wenn dabei Information nicht einmalig an der Quelle selbst, sondern mehrfach erfasst werden. Da meistens nur die Mitarbeitenden der Personalabteilung direkten Zugriff auf die Informationen haben, gibt es häufig Rückfragen der Verantwortlichen in der Linie. Mitarbeiter-Portal von Abacus verändert HR-Prozess Das neu lancierte Mitarbeiter-Portal von Abacus erweitert die Abacus Lohnbuchhaltung, die heute schweizweit bei mehr als 10 000 Betrieben im Einsatz ist und mit der monatlich mehr als 1,2 Millionen Lohnabrechnungen erstellt werden. Sowohl über das Portal als auch gleichzeitig über die Smartphone-App AbaCliK können nun spezifische Daten aus der Lohnbuchhaltung Abteilungsleitern und Mitarbeitenden zur Verfügung gestellt werden. Dabei lässt sich stets entscheiden, wer welche Daten einsehen und bearbeiten darf. Mutationen werden von den HR-Verantwortlichen selbst kontrolliert und anschliessend direkt im Lohn/HR verarbeitet. Die einmalige Verarbeitung hilft, Zeit und Kosten zu sparen, und erhöht zudem die Aktualität und Qualität der Daten. Das führt ferner dazu, dass auch beispielsweise die sogenannten Schattendossiers obsolet werden, die jeweils zusätzlich in der Linie von Vorgesetzten geführt wurden. Im Bewerbungsprozess wird die Linie in die Rekrutierung eingebunden, sodass sie jederzeit über den Stand einer Vakanz und deren Bewerber informiert ist. Zuerst kommt die Sicherheit In den Kernprozess der HR sind nun auch Vorgesetzte und Mitarbeitende eingebunden. Durch die integrierte Organisation wird unter anderem sichergestellt, dass ein Vorgesetzter nur Daten einsehen kann, die auch für ihn bestimmt sind. Dank der dezentralen Datenverarbeitung lassen sich auch vertrauliche Informationen wie Lohnabrechnungen und Qualifikationen direkt aus dem HR über das Mitarbeiter-Portal und AbaCliK zur Verfügung stellen. Die für die Sicherheit verantwortliche Cloud- Lösung AbaSky sorgt dafür, dass diese geschützt übermittelt werden. Standardisierte Prozesse wie Adressänderungen, Antrag auf Kinderzulagen und Zivilstandesänderungen werden direkt im HR- Portal durch Mitarbeiter oder Vorgesetzte initiiert und somit gleichzeitig dem HR gemeldet. Formulare oder E-Mails gehören somit bei HR-Abwicklungen der Vergangenheit an. Die Standardprozesse werden nicht nur schneller verarbeitet, sie erhöhen auch die Datenqualität und entlasten HR, Linie und Mitarbeitende. Das Abacus HR-Portal hilft, dass sich alle wieder auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können. Weitere Kosteneinsparungen ergeben sich zudem daraus, dass sich Lohnabrechnungen direkt im Intranet auf das Management- Informationssystem MyAbacus oder mobil auf der App AbaCliK stellen lassen. HR-Portal ergänzt bestehende Lohnbuchhaltung Das HR-Portal von Abacus lässt sich direkt an die Lohnbuchhaltung anbinden. Die Implementierung benötigt lediglich eine Aktivierung des Moduls, bis Informationen wie Personalien, Salärentwicklungen und Dossiers allen Portalbenutzern rollenbasiert zur Verfügung gestellt werden können. Das alles sorgt für Projekte, mit denen eine HR-Abteilung sowohl intern als auch extern innovativ auftreten kann. ABACUS RESEARCH AG Abacus-Platz 1 9300 Wittenbach www.abacus.ch