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IT for Health 01 - 2019

ADVERTORIAL

ADVERTORIAL Digitalisieren Sie jetzt Ihre Arztpraxis mit der All-inklusive-Lösung von Xerox und Swisscom Health Neue Regulierungen und eine zunehmend digital agierende Bevölkerung treiben die Transformation des Schweizer Gesundheitswesens voran. Die Digitalisierung erfasst immer mehr Informationen und Prozesse. Sie ermöglicht die Vernetzung, fördert Effizienz und Transparenz – und senkt Kosten. Wir helfen Ihnen mit der All-inclusive-Lösung auf dem Weg zur Digitalisierung, damit Sie in Ihrer Arztpraxis die Abläufe vereinfachen, die Effizienz steigern und die Kosten senken können. Die All-inclusive-Lösung setzt sich aus drei Hauptbestandteilen zusammen: ·· Praxissoftware curaMED von Swisscom Health als Cloud-Anwendung ·· Farbmultifunktionsdrucker (MFP) von Xerox ·· Umfangreiches Service- und Supportpaket wie Lieferung, Installation, Geräteschulung, Wartung und Support vom zertifizierten Xerox- Servicepartner Rumox Bild: Jamie Grill / gettyimages.ch Die moderne Praxissoftware curaMED öffnet Ärzten und Physiotherapeuten in Einzelpraxen und ambulanten Gesundheitszentren neue Türen zu einer effizienten und effektiven Praxisführung: elektronische Krankengeschichte, Praxisagenda und Ressourcenplanung, Patientenregistrierung auch online via Tablet oder Evita, automatisierte Leistungserfassung, Tagesjournal, Statistiken und Auswertungen, Suchfunktionen und vieles mehr. Die curaMED-Cloud-Lösung ist als App auf einem Farbmultifunktionsdrucker von Xerox verfügbar. Somit braucht es keine weitere Hardware oder Software in der Arztpraxis. Die Farbmultifunktionsdrucker von Xerox eignen sich ideal für alle Grössen von Gesundheitspraxen – mit gut 20 flexibel wählbaren Modellen/Konfigurationen, vom kompakten A4- Tischgerät für den Empfang bis zum performanten A3-Standgerät inklusive Endverarbeitungsmodul für Broschüren. Die über die Cloud VORTEILE DER ALL-INCLUSIVE- LÖSUNG • Sichere Patientendaten • Benutzerfreundliche Bedienung • Schnelle Implementation • Keine Anschaffungskosten • Transparentes Mietmodell mit automatisiertem Vollservice • Digitalisierung leicht gemacht verbundenen, für mobile Verwendung und Softwarelösungen (Apps) geeigneten sowie einfach anzupassenden Geräte sind moderne Arbeitsplatzassistenten, mit denen Sie heute hervorragende Ergebnisse erzielen und für die Zukunft optimal vorbereitet sind. Zudem verfügen die Drucker über eine Reihe strenger Sicherheitsmerkmale zum Schutz Ihrer wichtigen Daten – von der geschützten Druckausgabe (Pull Print) bis zur Zugangskontrolle durch Authentifizierung per Karte oder PIN-Code. Die All-inclusive-Lösung ist drei Grössen erhältlich ·· Small: A4-MFP-Tischgerät ·· Medium: A4-MFP-Standgerät ·· Large: A3-MFP-Standgerät Die drei Pakete sind auf Basis einer monatlichen Servicepauschale mit allen beschriebenen Leistungen erhältlich – ohne Einmalkosten. In der Pauschale nicht enthalten sind das Papier und die verbrauchsabhängigen Druckkosten, wie auch zusätzlich der Klickpreis pro bedruckte Seite nach effektivem Gebrauch. Der Einstiegspreis beim Angebot «Small» liegt bei 80 Franken pro Monat. Die Angebote sind somit mit einem typischen «Swisscom inOne mobile Abo» vergleichbar. Informieren sie sich gleich über +41 (0)43 305 12 12 Xerox AG Sägereistrasse 29 8152 Glattbrugg +41 (0)43 305 12 12 www.xerox.ch

Stell dir vor, es ist EPD ... und nichts passiert Noch knapp 13 Monate ist Zeit, dann muss die rechtlich verordnete Einführung des elektronischen Patientendossiers erfolgt sein. Doch viele organisatorische, technische und ökonomische Herausforderungen sind noch zu meistern, und einiges scheint nicht durchdacht. DAS STETHOSKOP Das elektronische Patientendossier (EPD) basiert auf Freiwilligkeit – für gewichtige Stakeholder wie Patienten und ambulante Leistungserbringer, nicht aber für die stationären. Die Freiwilligkeit für den Bürger ist ein politisches Muss. Entscheidet er sich allerdings für ein elektronisches Patientendossier, ist dies mit einem aufwändigen Prozedere verbunden. Aufgrund eines fehlenden nationalen Zugangsportals muss sich der Bürger mit mehreren Anbietern von Patientenportalen (Stammgemeinschaften) auseinandersetzen. Er muss sich fragen: Registriere ich mich dort, wo ich das nächste Mal mutmasslich stationär behandelt werde, wo ich wohne, wo ich arbeite, oder kann es mir grundsätzlich egal sein? Fehlende Informationen aus dem ambulanten Sektor stellen den Nutzen des Dossiers für den Patienten zusätzlich infrage. Freiwillig ist auch das Engagement der Kantone, da ihnen im EPD-Gesetz keine eigentliche Aufgabe zukommt und sie im Rahmen des EPD keine verbindliche Umsetzungsverantwortung wahrzunehmen haben. Das Spektrum der Aktivitäten kantonaler Politiker und Behörden reicht von kantonsübergreifender politischer Initiative über den Aufbau von privatrechtlich organisierten, aber staatlich subventionierten Firmengeflechten bis hin zur Bildung von kantonalen Arbeitsgruppen, die sich damit begnügen, den Leistungserbringern in ihrem jeweiligen Kanton unisono – und wahrscheinlich politisch motiviert – zu empfehlen, sich diesen Gebilden unbesehen anzuschliessen. Viele Herausforderungen bei der technischen und organisatorischen Umsetzung Viele organisatorische, technische und ökonomische Herausforderungen sind noch zu meistern. Nachdem es die Schweiz getreu nach dem Ricola-Spruch «Wer hat’s erfunden!?» geschafft hat, den international bewährten IHE-Standard zu helvetisieren, bewegen sich alle Anbieter, die mit dem Plattformaufbau beschäftigt sind, teils auf technischem Neuland. Auf der ökonomischen Seite wird zudem langsam klar, welche jährlich wiederkehrenden Kosten auf die Stammgemeinschaften zukommen. Das beginnt schon bei der Registrierung von Patienten bei einem zertifizierten Identitätsprovider. Die Anschubhilfe des Bundes ist nur für den Aufbau der Stammgemeinschaften gedacht und nicht zur Deckung der laufenden Betriebskosten. Also müssen die zur Teilnahme verpflichteten Leistungserbringer diese Kosten aus ihren Betriebserträgen und wohl letztlich über die Tarife und damit insbesondere über die Krankenkassenprämien finanzieren. Der Autor Jürg Lindenmann, Geschäftsführer, Health-IT Organisatorisch anspruchsvolle und komplexe Vorgänge zur Umsetzung vor allem der gemeinschaftsübergreifenden Vorgaben der TOZ (technische und organisatorische Zertifizierungsvoraussetzungen) müssen noch definiert, technisch umgesetzt und auch noch getestet werden. Eine «harte» EPD-Einführung nützt niemandem Angesichts dieser doch nicht unwesentlichen Unwägbarkeiten und der Frist von noch knapp 13 Monaten für die Umsetzung ist es fraglich, wie fix der Termin für die rechtlich verordnete Einführung des EDP wirklich ist. Und welchen Backstop Behörden und Politik für diesen Termin vorgesehen haben, um die Glaubwürdigkeit zu wahren. Die Umsetzungsverantwortung liegt ja allein bei den Leistungserbringern, und die müssen mit Sanktionen (Entfernung von der Spitalliste durch die Kantone) rechnen, falls sie den gesetzlichen Vorgaben aus welchen Gründen auch immer nicht nachkommen können. Eine «harte» EPD-Einführung würde wohl niemandem nützen und der Vision des EPD möglicherweise schaden. Man darf gespannt sein. Bild: metamorworks / iStock.com 39

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