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IT for Health 01 - 2019

ZUM SCHLUSS Heuer schon

ZUM SCHLUSS Heuer schon den Tod geplant? jor. Wiener haben nicht nur einen feschen Akzent, sondern auch eine flotte Lebensphilosophie. Sie lässt sich mit den Worten «passt scho» auf den Punkt bringen. So kommt auch der neue Service des Wiener Bestattungsamtes daher. Mit dem Bestattungskonfigurator liessen sich Bestattungsdienste online zusammenstellen – entweder für die Planung der «eigenen Zukunft» oder im plötzlichen Todesfall, berichtet «Der Standard». Kunden hätten die Wahl zwischen 5 Packages: klassisch, naturverbunden, exklusiv, individuell und preisbewusst. Kostentransparenz sei wichtig, betont der zuständige Bestatter. Er gab auch gleich einen Slogan zum Besten: «Bei uns gibt es keine versteckten Rabatte.» Schliesslich könnten plötzlich auftretende Rabatte jemanden zu Tode erschrecken. kfi. Tetris ist vieles: ein Klassiker, ein Meilenstein der Computerspiel-Geschichte, ein Traum für Geometrie-Fetischisten. Kürzlich ergänzte die Ruhr- Universität Bochum die Liste noch um eine weitere Zielgruppe: Psychotherapeuten. Wie «Pressetext» schreibt, hilft das Spiel Patienten mit einer posttraumatischen Belastungsstörung dabei, die Häufigkeit bildlicher Flashbacks um über die Hälfte zu reduzieren. Das sei besonders erfolgreich, Merkwürdiges aus dem Web CE- und IT-Welt fördern immer wieder Erstaunliches und Kurioses zutage, das zum Schmunzeln anregt. Die seltsamsten Kurznews immer in der Rubrik «Curiosities». Gute Unterhaltung! «Dr. Tetris ist jetzt bereit für Sie» wenn der Patient die belastende Erinnerung zuerst fokussiere, indem er sie auf Papier festhalte, dieses Papier zerreisse und danach 25 Minuten digitale Blöcke staple. Die Theorie dahinter: Die fokussierte Erinnerung und Tetris sprechen ähnliche Hirnareale an, weshalb es bei dem Vorgehen zu Interferenzen komme, welche die belastende Erinnerung abschwächten. Da fragt man sich, wozu man all die Jahre mit Rorschach-Tests verschwendet hat. Wenn die Klobrille den Arzt alarmiert mur. Wäre es nicht praktisch, wenn Herzpatienten ihren Blutdruck nicht mehr selbst messen müssten und sich stattdessen auf das stille Örtchen verlassen könnten? Das haben sich David Borkholder und Nicholas Conn auch gedacht. Die beiden Forscher entwickelten dafür eine spezielle Klobrille und vermelden bereits erste Erfolge. Die Brille misst den Blutdruck und Sauerstoffgehalt im Blut. Sie könne zudem den Puls des Patienten fühlen und sein Gewicht bestimmen. Bei Problemen alarmiert die Klobrille auch gleich den behandelnden Arzt. Bleibt eigentlich nur noch eine Frage: Wie lange wird es dauern, bis Hacker die mit der Cloud verbundene Klobrille lahmlegen? Halt! Au! Weiter geht’s! osc. Roboter waren bislang nicht für besonders lebensechte Bewegungen bekannt. Sogar ein Topmodell wie der T-800 aus «Terminator» stakste recht ungelenk über die Leinwände der 80er-Jahre – ob als Metallgebilde oder im Schwarzenegger-Look. Neuere Modelle wie «Spot» oder «Atlas» aus dem Hause Boston Dynamics sind da – nun ja – «dynamischer», aber immer noch weit von der Beweglichkeit von Mensch und Tier entfernt. Einen neuen Ansatz haben Forscher der Colorado State University laut «Pressetext» entwickelt. Wenn ihr Spinnenroboter auf ein Hindernis trifft, weicht er kurzerhand seine eigenen Gelenke auf, um weiterzukommen. Die Apparatur imitiere damit die menschliche Knochenstruktur. Bild: alexdndz / Fotolia.com; Svetlana_Smirnova / iStock.com; artisticco / iStock.com; Freepik.com 40

Digitale Lösungen im Gesundheitswesen Das Gesundheitswesen ist anspruchsvoll – insbesondere auch wenn es um die Digitalisierung geht. Sicherheit, Weitsicht, Expertenwissen und Branchen kenntnisse sind erfolgsentscheidend. Mit innovativen Instrumenten und Methoden unterstützen wir Sie bei der Umsetzung von qualitativ hochwertigen Lösungen. Dabei stellen wir die Menschen in den Mittelpunkt und hören ihnen zu. Digitalisierungsschwerpunkte — Clinical Data Management — Cyber Security — Data Science — Cloudcomputing — Big Data und Smart Data — Augmented Reality — Artificial Intelligence — Virtual Reality — Machine Learning Indema veranstaltet das Digital Economic Forum 2019 Das DEF verknüpft als Wissensplattform Forschung und Entwicklung mit Praxis und Politik. Einen Schwerpunkt bildet dabei das Thema Künstliche Intelligenz. Hier setzt das DEF als jährliche Konferenz wesentliche Impulse. Wir freuen uns auf Ihre Fragestellung. info@indema.ch, T +41 44 211 41 41 9. Mai 2019 www.DEF19.ch www.indema.ch

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