Aufrufe
vor 1 Woche

IT for Health 2 / 2019

  • Text
  • Unternehmen
  • Informationen
  • Medizinischen
  • Menschen
  • Schweizer
  • Digitalen
  • Digitalisierung
  • Digitale
  • Patienten
  • Gesundheitswesen

ADVERTORIAL « Wir

ADVERTORIAL « Wir können die Gesundheitsbranche bei der Digitalisierung aktiv unterstützen » Die Umstellung der Prozesse auf Lean Hospitals und die rasant zunehmende Digitalisierung stellen die Spitäler vor grosse Herausforderungen. Aus diesem Grund bietet die ARP Schweiz AG in ihrem Sortiment neu auch Computerwagen der Marke Ergotron für die Pflege an. Damit und mit weiteren Lösungen unterstützt ARP das Gesundheitswesen. Thomas Wolf, Account Manager Public bei ARP, gibt Auskunft. Was hat die ARP Schweiz AG im Gesundheitswesen zu suchen? Thomas Wolf: Wir haben letztes Jahr mit der ARP unser 30-jähriges Bestehen gefeiert. In dieser Zeit haben sich Unternehmen und Portfolio weiterentwickelt. In den vergangenen Jahren entwickelten wir uns zudem immer mehr zum vollumfänglichen Lösungsanbieter im IT-Umfeld und bieten auch Lösungen für die Gesundheitsbranche an. Wir sind überzeugt, dass gerade diese Branche von unseren Lösungen profitieren kann. Darum haben wir das Solution-Business im Health-Bereich erweitert. Zum Beispiel? Etwa mit Ärzte- und Pflegewagen. In der Vergangenheit wurde ARP, wenn es um die Beschaffung von Pflege- und Ärztewagen geht – nicht als Anbieter solcher Produkte wahrgenommen. Diese Produkte gehören ja nicht zum klassischen IT-Business. Also wurden diese auch nicht von der IT, sondern vom Einkauf bei anderen Bezugsquellen beschafft. Für die Beschaffung der Hardware für diese Wagen war dann die jeweilige IT-Abteilung zuständig, woraus unterschiedliche Beschaffungskanäle resultierten. Wir verbinden nun diese Komponenten und bieten assemblierte Pflege- und Ärztewagen an. Was bedeutet das genau? Wir evaluieren zusammen mit dem Kunden die Geräte, dann bestücken wir die Wagen mit kundenspezifischen Add-ons sowie mit PC-Komponenten wie Laptops, Mini-PCs oder All-in-One- PCs und liefern die fertig gebauten Wagen an die ARP Schweiz AG Thomas Wolf Account Manager Public Telefon +41 41 799 09 57 E-Mail thomas.wolf@arp.com www.arp.com Kunden. Auch das Verpackungsmaterial wird von uns entfernt. Was ist der Mehrwert dieser Dienstleistung? Einerseits liegt der Mehrwert darin, dass Kunden dadurch wertvolle Zeit sparen. Andererseits ermöglichen wir ihnen mit dieser Dienstleistung kürzere Beschaffungswege. Wir bieten alles aus einer Hand. Warum setzt die ARP so stark auf den Gesundheitsbereich? Natürlich fokussieren wir nicht nur auf Health- Kunden. Aber die Gesundheitsbranche steht in Sachen IT und Digitalisierung vor grossen Herausforderungen und wir können die Kunden in dieser Zeit aktiv unterstützen, damit ihr Weg in die Digitalisierung einfacher wird. Dank unserer persönlichen Kundenbetreuung können wir gezielt auf die Bedürfnisse eingehen. Zunehmend ist auch E-Procurement ein wichtiger Faktor. Wie meinen Sie das? Mit E-Procurement reduzieren Kunden Beschaffungskosten dank tieferer Prozesskosten. Wir bieten elektronische Rechnungen, Übernahme des Warenkorbs oder Katalogintegration. Das bedeutet schnellere Durchlaufzeiten bei der Beschaffung, weniger Fehler im Beschaffungsprozess und auch bessere Kontrolle dank integrierten Prozessen. Welche weiteren Lösungen bietet ARP im Health-Bereich? Im Printing-Bereich setzt ARP auf Page-Wide- Drucker von HP. Es handelt sich dabei um Tintenstrahl-Farbdrucker. Diese Tintenstrahldrucker produzieren keinen gesundheitlich bedenklichen Tonerstaub und sind eine ökologisch und wirtschaftlich nachhaltige Lösung. Mit Page-Wide- Druckern minimieren wir das Gesundheitsrisiko praktisch auf null. ARP bietet assemblierte Pflege- und Ärztewagen an, damit Kunden mit einem Ansprechpartner mehrere Bedürfnisse abdecken können. Quelle: ARP

Warum das EPD die Kosten im Gesundheitswesen erhöht Finanz und Wirtschaft hat zum Event «Health 2.019 – Innovation im Gesundheitswesen» geladen. Die Teilnehmer diskutierten am Gottlieb Duttweiler Institut über Telemedizin, das elektronische Patientendossier und die Informationsasymmetrie in der Branche. Nicht alle waren sich einig. Autor: Marcel Urech E-HEALTH KONKRET Die Kosten im Gesundheitswesen steigen, immer mehr kranke Menschen brauchen Betreuung, und das elektronische Patientendossier kommt nur langsam voran. Wie kann die Branche diese Probleme lösen? Darüber debattierten die Teilnehmer des Events «Health 2.019 – Innovation im Gesundheitswesen», der am 21. August am Gottlieb Duttweiler Institut stattfand. Der Journalist Rupen Boyadjian vom Organisator Finanz und Wirtschaft moderierte durch den Nachmittag. Das Schweizer Gesundheitswesen ist weltweit führend Arne Björnberg vom schwedischen Think Tank «Health Consumer Powerhouse» hielt das erste Referat. Er präsentierte den «Euro Health Consumer Index 2018» und lobte die Schweiz: Sie habe es geschafft, die Niederlande nach über zehn Jahren an der Spitze des Rankings abzulösen. Obwohl das Land in einigen Kategorien nur mässig abschneide, da nicht alle Daten vorhanden seien. Das föderalistische System der Schweiz habe die Datensammlung für die Studie erheblich erschwert Der Index misst unter anderem, was Patienten für Rechte haben, wie lange sie auf eine Behandlung warten müssen und wie hoch die Qualität ist. Hohe Kosten, wenig Sparanreize Nach dem Vortrag fand die erste Podiumsdiskussion statt. Es debattierten Reiner Eichenberger von der Universität Freiburg, Marcel Napierala von der Migros-Tochter Medbase, Fabian Vaucher vom Schweizerischen Apothekerverband Pharmasuisse und Barbara Züst von der Stiftung SPO Patientenschutz. Das breite Angebot im Schweizer Gesundheitswesen sei erfreulich, sagte Züst. Die Überkapazität könne aber auch dazu führen, dass Patienten Leistungen beziehen, die sie gar nicht brauchen. «Das Schweizer Gesundheitswesen funktioniert gut – bis der Staat eingreift», sagte Napierala. Die Informationsasymmetrie sei allerdings ein Problem. Die Versicherer zum Beispiel seien im Besitz von Gesundheitsdaten, die auch die Apotheker gut gebrauchen könnten. Eine Weitergabe sei aber nicht erlaubt. Eichenberger sagte, dass die Schweiz pro Patient 30 Prozent mehr ausgebe als Deutschland. Angepasst an die Kaufkraftparität seien es 90 Prozent. Was es brauche, seien Sparanreize für die Patienten und die Leistungserbringer. Die Nettozahler hätten aber im Gegensatz zu den Patienten keine Lobby. Vaucher forderte ebenfalls mehr Anreize, um die Kosten zu senken. Rupen Boyadjian, Fabian Vaucher, Barbara Züst, Marcel Napierala und Reiner Eichenberger diskutieren am Health-2.019-Event am Gottlieb Duttweiler Institut (v. l.). Bild: Yvette Badertscher Auch Bildung garantiere keine tieferen Kosten, sagte Eichenberger. Wenn den Patienten die Risiken und Nebenwirkungen von Behandlungen bekannter seien, würden sie noch häufiger zum Arzt gehen. Das Gleiche gelte für das Patientendossier. Es werde die Nachfrage im Gesundheitswesen nicht senken, sondern erhöhen – und das sei kostentreibend. Es sei ein Irrglaube, dass die Schweiz ihre Gesundheitskosten im Verhältnis zum BIP senken müsse. Krankenhäuser und ihre Rolle im 21. Jahrhundert Im zweiten Podium debattierten Nationalrätin Ruth Humbel, Mitglied der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit, Stephan Pahls von der Privatklinikgruppe Hirslanden und Lina Vettori vom Spital Zollikerberg. «Kleine Spitäler erbringen oft sehr gute Leistungen zu einem sehr guten Preis», sagte Vettori. Spezialisierte Eingriffe seien aber bei grossen Spitälern besser angesiedelt. Pahls forderte, dass die Akteure im Gesundheitswesen enger zusammenarbeiten. Nicht jedes Regio- Den vollständigen Artikel finden Sie online nalspital brauche eine Notfallstation. www.netzwoche.ch 17

Archiv