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IT for Health 2 / 2019

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E-HEALTH KONKRET

E-HEALTH KONKRET SAP-Einführung kostet Luzerner Kantonsspital mehr als 100 Millionen Franken Was für den Stau bei den Rechnungen verantwortlich sei, gehe aus dem Geschäftsbericht des Spitals nicht hervor, so «Medinside». Es habe sich um ein «internes Schnittstellen-Problem» gehandelt. Folge der nicht verrechneten Leistungen sei ein negativer operativer Cash Flow von mehr als 111 Millionen Franken gewesen. Im Vorjahr sei der operative Geldfluss mit 70,6 Millionen noch im positiven Bereich gewesen. osc. Die Einführung eines SAP-Systems hat dem Luzerner Kantonsspital 2018 ein Millionenloch in die Kasse gerissen. Wie «Medinside» schreibt, hat die Umstellung im vergangenen Jahr zu einer Verzögerung der Rechnungstellung geführt. Dadurch konnten laut Geschäftsbericht Leistungen in der Höhe von rund 140 Millionen Franken nicht verrechnet werden. Rückstand aufholen Die Fakturierungs-Performance der Vorjahre sei inzwischen wieder erreicht worden. Jedoch müsse der Rückstand aus dem verzögerten Rechnungsversand nun abgebaut werden. Dies soll im Laufe des Jahres 2019 erfolgen. Die Anschaffung der SAP- Software habe knapp 11 Millionen Franken gekostet. Das Kantonsspital suche derweil einen neuen Leiter SAP Customer Center of Expertise, der Den vollständigen Artikel finden Sie online einen stabilen Betrieb des www.netzwoche.ch neuen SAP-ERP sicherstellt. Anzeige Im Juni 2019 sind wir die Partnerschaft mit der Atlona International AG eingegangen, um unser Portfolio mit Signalmanagement abzurunden. Atlona bietet ein professionelles und zuverlässiges Sortiment in den Bereichen HDBaseT, Omnistream und Velocity. Vernetzen Sie alle Geräte und kontrollieren Sie diese auf einfachste Weise von einem zentralen Punkt aus. Bild: krunja / adobe.stock.com Sie wollen mehr über Atlona und die Produkte erfahren? Dann besuchen Sie unsere Basisschulung am 16. September 2019 bei uns im Hause. Wir erklären Ihnen, was mit Signalmanagement alles möglich ist, und vermitteln Ihnen das nötige Know-how. Erfahren Sie alles über HDBaseT, AV over IP und Velocity! 6

« Das Feedback ist ausgezeichnet » Am 11. und 12. September 2019 ist es wieder soweit: Am «Swiss eHealth Summit» dreht sich alles ums digitale Gesundheitswesen. Armin Scheuer, Vice President Business Development International beim Veranstalter HIMSS, verrät die Highlights des Events. Interview: Oliver Schneider E-HEALTH KONKRET Vieles ist neu am diesjährigen «Swiss eHealth Summit». Was genau hat sich verändert? Armin Scheuer: Die offensichtlichste Veränderung ist die Aufteilung in einen Conference Day und einen Community Day mit optionalen Workshops und einer Hospital Tour. Die Konferenz wird dadurch fokussierter und die Teilnehmer können gemäss ihrer Interessenschwerpunkte gezielt Veranstaltungen am Community Day besuchen. Ansonsten haben wir jeden Aspekt der Veranstaltung unter dem Gesichtspunkt der Erneuerung betrachtet – von den Präsentationsformaten über die Speaker bis hin zur Location. Armin Scheuer, Vice President Business Development International, HIMSS. Was erwartet die Besucher am Event? Zwei sehr spannende Keynotes, die das Potenzial von Digital- Health-Innovationen beleuchten: eine am Conference Day von der Direktorin des Sheba Medical Centers in Israel und eine beim Warm-up Dinner im Hotel Schweizerhof am Community Day von der Leiterin Change aus dem finnischen Gesundheitsministerium. Neben diesen Highlights stehen die Kernthemen des Schweizer Gesundheitswesens im Fokus: integrierte Versorgung, Medikation und Decision Support und der Umgang mit Daten. Das Thema EPD wird sowohl mit einem Workshop am Spital Thun adressiert als auch mit einer ausgewiesenen Expertenrunde. « Wir haben jeden Aspekt der Veranstaltung unter dem Gesichtspunkt der Erneuerung betrachtet. » Armin Scheuer, Vice President Business Development International, HIMSS Worüber freuen Sie sich am meisten? Dass wir es geschafft haben, die Partner von dem neuen Konzept zu überzeugen und deren breite Unterstützung bekommen haben. Neben den Patronatspartnern haben sich auch zahlreiche Unternehmen hinter den neuen «Swiss eHealth Summit» gestellt. Das Feedback von Anwenderseite ist ebenfalls ausgezeichnet; daher bin ich zuversichtlich, dass wir am Abend des 12. September sagen können: Das war der beste Summit aller Zeiten! Warum sollten IT-Entscheider die Konferenz besuchen? Wir stehen sowohl in der Schweiz als auch international vor grossen Herausforderungen, zu denen die IT einen wichtigen Beitrag leisten kann – ob das nun die demografische Entwicklung ist, der Fachkräftemangel oder der Umgang beziehungsweise Zugang zu Daten und neuen Technologien wie der künstlichen Intelligenz. Die IT wird bei der Zukunftsfähigkeit der Gesundheitssysteme daher eine entscheidende Rolle spielen. Am neuen «Swiss eHealth Summit» gehen wir auf diese Themen ein, vernetzen Experten, liefern Informationen und besprechen die neuesten Erkenntnisse; gemeinsam mit unseren Patronatspartnern haben wir eine Veranstaltung von internationalem Rang geschaffen, deren Inhalte sich in ganz konkreten Ergebnissen auf den Arbeitsalltag auswirken werden. Und nicht zu vergessen ist das Networking mit Kollegen – in den Konferenzpausen, an den Workshops und vor allem beim Warm-up Dinner im Hotel Schweizerhof. Das Motto 2019 lautet «Leadership & Praxis für eine innovative Gesundheitsversorgung». Wie kamen Sie auf diesen Titel? Ohne Praxis kein Leadership und umgekehrt. Wir wollen beide Seiten zusammenbringen – die strategische und die operative Seite. Am wichtigsten ist uns aber, aufzuzeigen, worum es geht: um eine hochwertige Gesundheitsversorgung für die Menschen. Dieses Ziel dürfen beide Seiten nicht aus den Augen verlieren. 7

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