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Netzwoche 01/2017

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18 SPECIAL

18 SPECIAL Digitalisierung In Kooperation mit Microsoft Digitale Transformation – Wegbereiter für neue Geschäftsmodelle Der Schweizer Wirtschaftsplatz hat einen Ruf zu verteidigen. Gerade in Zeiten der Digitalisierung wird genau das zunehmend schwieriger, denn Kundenerwartungen, neue Konkurrenz oder steigende Anforderungen an die interne und externe Regulierung stellen Unternehmen vor grosse Herausforderungen. DIE AUTORIN Bianca End KMU & Distributions Lead, Microsoft Schweiz « Unternehmen tun also gut daran, sich an neue Erwartungshaltungen anzupassen. » Bianca End, KMU & Distributions Lead, Microsoft Schweiz Facebook, Uber oder Airbnb haben es vorgemacht und auch für KMUs gilt: Die digitale Transformation begründet einen tiefgreifenden Wandel, der sich nicht nur auf unternehmensinterne Prozesse auswirkt, sondern mit den richtigen Strategien sogar komplett neue Geschäftsmodelle entstehen lässt. Dem können sich auch Schweizer Unternehmen nicht verschliessen, denn selbst in traditionellen Betrieben aus Industrie, Handel oder Medizin schlagen sich die Umwälzungen nieder. Digitale Technologien nutzbar machen Die Technologien, die den digitalen Wandel antreiben, sind vielen – sowohl Kunden als auch Mitarbeitenden – bereits aus dem Privaten bekannt, wo deren Nutzung mittlerweile zur Selbstverständlichkeit geworden ist. Das führt dazu, dass sich auch im geschäftlichen Umfeld die Erwartungen ändern. Unternehmen tun also gut daran, sich an diese neue Erwartungshaltung anzupassen. Hier nur einige Beispiele: 1. Big Data & Analytics Daten sind auch heute schon ein grosser Wertbestand in vielen Unternehmen. Künftig wird ihre Bedeutung mithilfe von besseren Analysetechnologien weiter zunehmen. 2. Cloud-Technologien Die Cloud kann mehr sein als gefährliche Schatten-IT. Mithilfe der ständigen Verfügbarkeit, die Microsoft Azure bietet, sind Sie in der Lage, flexibel auf Kundenwünsche zu reagieren. 3. Smart Devices Ihre Kunden sind mobil, Ihre Mitarbeitenden auch – Zeit, Ihr KMU ebenfalls mobil werden zu lassen. Mit den passenden Anwendungen wie Microsoft Office 365 und der Cloud werden Sie flexibler und können Ihren Kunden optimalen Service jederzeit und von jedem Ort aus anbieten. Schöne neue Technologie-Welt – Pforte für Kriminelle? Big Data, Cloud, mobiles Arbeiten – was für den Arbeits- und Unternehmensalltag verheissungsvoll klingt, tut es auch für Cyberkriminelle. Denn im selben Umfang, wie die technischen Möglichkeiten wachsen, steigen auch die Chancen, Pforten für kriminelle Machenschaften zu finden. Daraus jetzt den Schluss ziehen, gänzlich auf neue Technologien zu verzichten, wäre allerdings ein Fehler. Wer eine gesunde Balance findet zwischen dem Einsatz der neuen Möglichkeiten und deren sicherer Handhabung, wird die Effizienz seines Unternehmens um ein Vielfaches steigern können. Folgende Punkte sollten Sicherheitsverantwortliche für die Einrichtung der IT-Infrastruktur beachten: 1. Identity und Access Management Limitieren oder erweitern Sie Zugänge entsprechend der jeweiligen Verantwortlichkeiten und bleiben Sie auch bei personellen Veränderungen agil in der Rechtvergabe. 2. Verwaltung mobiler Geräte und Anwendungen Bring your own Device und Cloud-Lösungen steigern die Flexibilität der Mitarbeitenden. Was aber tun, wenn Geräte verloren gehen oder unbeaufsichtigt bleiben? Für solche Fälle sollte mittels geeigneter Verschlüsselung vorgesorgt werden. 3. Datenverlust vorbeugen E-Mails an den falschen Adressaten oder falsche Anhänge sind schnell versendet. Denken Sie also bereits im Vorfeld daran, Ihre Daten zu schützen. 4. Sichere Zusammenarbeit ermöglichen Sicherheit sollte vor Bequemlichkeit gehen. Gewährleisten Sie beides für Ihre Mitarbeitenden, indem Sie ihnen die geeigneten Tools zur Verfügung stellen – beispielsweise Microsoft Share- Point. Digitales Umdenken Warten Sie lieber nicht zu lang, denn auch Ihre Konkurrenz hat diese Möglichkeiten bereits erkannt. Die digitale Transformation bietet nicht nur für Sie neue Chancen, sondern auch für Wettbewerber aus anderen Feldern, die die Auflösung der Branchengrenzen vorantreiben und sich auf neue Gebiete vorwagen. Diese werden ebenfalls von jungen Start-up-Unternehmen erobert, die als Digital Natives gleich mit digitalen Geschäftsmodellen starten und so etablierte Unternehmen herausfordern. Auch wenn Sie klein und Schritt für Schritt beginnen – ein Anfang ist gemacht. Davon ausgehend können Sie stetig weitere Potenziale für neue Geschäftsmodelle sowie eine höhere Effizienz ausloten und umsetzen. Es lohnt sich, den ersten Schritt zu wagen. 01 / 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

In Kooperation mit Microsoft Digitalisierung SPECIAL19 «Schweizer Unternehmer arbeiten an Ihrer digitalen Kompetenz» Es gibt zahlreiche Studien über die digitale Transformation von Geschäftsprozessen. Doch was bedeuten diese im Vergleich zum betrieblichen Alltag? Yvonne Bettkober verantwortet bei Microsoft das KMU- und Partnergeschäft in der Schweiz. Im Gespräch erklärt sie, wie der Hersteller Kunden bei der Digitalisierung unterstützt. Interview: George Sarpong Wie weit sind Schweizer Unternehmen in der digitalen Transformation? Yvonne Bettkober: Wir sehen viele Unternehmen, die sich mitten in der digitalen Transformation befinden. Vom Gartenbauunternehmen, das das Kaufverhalten der Kunden analysiert und neue Geschäftsmodelle entwickelt, bis hin zum Maschinenbauer, der seine Produkte mit Sensoren ausstattet, um sie vorausschauend zu warten und unnötige Standzeiten zu vermeiden. Wir stellen zudem fest, dass viele Führungskräfte die Digitalisierung aktiv angehen und sich die nötigen Kompetenzen aneignen, um ihre Unternehmen auf das nächste Jahrzehnt vorzubereiten. Viele KMUs müssen auf einen eigenen IT-Verantwortlichen verzichten. Wie kann hier die digitale Transformation KMUs helfen? Die Auslagerung der IT-Infrastruktur an einen Partner vereinfacht die Geschäftsabläufe beträchtlich – gerade für schlank organisierte KMUs. Die Unternehmen gewinnen auf diese Weise an Agilität und sind in der Lage, ihre Geschäftsmodelle schnell und flexibel anzupassen. Als einer der wenigen Anbieter hat Microsoft in der Schweiz ein engmaschiges Netzwerk an lokalen IT-Partnern – 4600 an der Zahl. Diese verfügen über Branchenkenntnisse und Knowhow, um Kunden optimalen Service zu bieten. Wie unterstützt Microsoft seine Kunden bei der digitalen Transformation ihrer Geschäftsmodelle? Auf Kundenseite ist das Bedürfnis ganz klar: Die Nachfrage nach Informationen rund um das komplexe uns schwer fassbare Thema «digitale Transformation» ist omnipräsent. Interessierten KMUs offerieren wir deshalb interaktive «Digital Transformation Workshops». Hier geben wir ihnen einen Einblick in die neuesten Technologien und erarbeiten, welche Geschäftschancen diese eröffnen. Zusätzlich laden wir Kunden, Partner und Interessierte zu uns an den Hauptsitz ein, um uns auszutauschen und von den Erfahrungen anderer zu lernen. Zu diesem Zweck haben wir im ersten Stock drei Co-Working-Zonen eröffnet, um in inspirierender Umgebung den branchen- und themenübergreifenden Dialog in Gang zu bringen und Innovationen aktiv zu fördern. Welche Unterstützung bietet Microsoft noch? Die digitale Transformation betrifft die Schweiz als Ganzes. Sie wirft insbesondere gesellschaftliche Fragen auf, die es zu diskutieren und zu regeln gilt. Deshalb hat sich Microsoft in seinem «Vertrag mit der Schweiz» verpflichtet, rund um die Themen Innovation, Sicherheit und Bildung den aktiven Dialog mit der Bevölkerung, der Wirtschaft und den Institutionen zu suchen. So können wir das Land unterstützen, den Weg ins digitale Zeitalter erfolgreich zu meistern. « Wir laden Kunden, Partner und Interessierte zum Austausch ein. » Yvonne Bettkober, Director Small and Midmarket Solutions & Partners, Microsoft Schweiz Oft arbeiten kleine Unternehmen mit älteren On-Premise- Lösungen, die für ihre betrieblichen Zwecke ausreichen. Weshalb sollten diese Firmen auf Cloud-Lösungen umstellen? Im Wesentlichen sind es drei Gründe, die für Cloud-Lösungen sprechen: Agilität, Sicherheit und Effizienz. Wie bereits erwähnt, befähigt die Cloud erstens gerade kleinere Unternehmen, agiler am Markt zu operieren. Dies, weil der IT-Service von professionellen Partnern erbracht wird und sich die Unternehmen voll und ganz auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Zweitens – die Sicherheit. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass die Mitarbeitenden verschiedene Cloud-Services nutzen, ohne zu wissen, wie sicher ihre Daten dort aufgehoben sind. Und drittens ist da die Effizienz. KMUs können durch die Nutzung von Cloud-Services erheblich an Kosten einsparen, weil sowohl die Infrastruktur als auch die aufwändige Wartung wegfallen. Ferner kann die Cloud per Knopfdruck flexibel skalierbare Rechen- und Speicherkapazitäten zur Verfügung stellen, ohne zusätzliche Infrastrukturkosten zu verursachen. Yvonne Bettkober ist Director Small and Midmarket Solutions & Partners bei Microsoft Schweiz. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 01 / 2017