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Netzwoche 01/2017

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36 Technology

36 Technology Nachgefragt «An den Storage Days veranschaulichen wir den Wert von Daten» Martin Nussbaumer ist Head of Product Sales Switzerland and Austria bei Fujitsu. Im Gespräch erklärt er, was die Fujitsu Storage Days von anderen Branchen-Events unterscheidet und weshalb sich für IT-Verantwortliche die Reise nach Bern lohnt. Interview: George Sarpong i INFO Fujitsu Storage Days 2017 Am 9. Februar begrüsst Fujitsu Schweiz Kunden und Partner zu den Storage Days 2017 im Stade de Suisse in Bern. Schwerpunkte des Programms sind Themen wie: Storage im Wandel, Softwaredefined Storage, All-Flash und Data-Protection-Lösungen. Ausserdem gibt es Live- Demonstrationen der Eternus-Storage-Lösungen. Ehrengast ist der ehemalige Fussball-Nationalspieler Stéphane Chapuisat, heute Chef-Scout und Stürmertrainer beim BSC Young Boys. Interessenten können sich anmelden unter: www.fujitsu.com/de/ StorageDays2017 « Egal ob KMU oder Grossunternehmen, alle stehen vor der Herausforderung, eine Flut von Daten zu beherrschen, auszuwerten und zu nutzen. » Martin Nussbaumer, Head of Product Sales Switzerland and Austria, Fujitsu Es gibt zahlreiche Branchen-Events. Weshalb veranstaltet Fujitsu seine Storage Days? Martin Nussbaumer: Veranstaltungen sind ein Instrument der Kundenbindung und -gewinnung, die Storage Days haben mittlerweile Tradition. Seit sechs Jahren machen wir diese Roadshow in verschiedenen Städten der Schweiz, Österreichs und Deutschlands. Letztes Jahr hatten wir insgesamt über 1200 Besucher. Wir präsentieren Entwicklungen und wie sich Unternehmen fit machen können für die digitale Zukunft. Hier gibt es – nicht zuletzt durch moderne Storage- und Servertechnologien – interessante Ansätze, etwa um Kosten zu senken und Prozesse zu optimieren. Inwiefern? Egal ob KMU oder Grossunternehmen, alle stehen vor der Herausforderung, eine Flut von Daten zu beherrschen, auszuwerten und zu nutzen. Dabei nicht die Kontrolle zu verlieren und alles rechtlich sauber und sicher zu managen, ist harte Arbeit. Wir erklären, wie und womit man das am besten macht. Konkrete Themen sind: Storage im Wandel, Software-defined Storage, All-Flash und Data Protection. Ausserdem gibt es Live-Demonstrationen der Eternus-Storage-Lösungen. Was unterscheidet die Storage Days von anderen Veranstaltungen? Wir veranschaulichen den Wert von Daten, den darin enthaltenen Informationen und wie man damit umgehen sollte. Dabei gehen wir auf die neuesten Entwicklungen des Marktes ein, orientieren uns aber vor allem an den Bedürfnissen unserer Kunden. Die sind unterschiedlich. Entsprechend spezialisiert beraten wir. Deshalb umfasst unser Portfolio alle Technologien. Was werden die Highlights sein? Ausser einem guten Programm? Wir sind im Stade de Suisse. Ehrengast ist Stéphane Chapuisat, ehemaliger Schweizer Fussball-Nationalspieler, Champions-League- Sieger und heute Chef-Scout und Stürmertrainer beim BSC Young Boys. Mit ihm sprechen wir unter anderem über Big Data im Sport. Die Teilnahme an unseren Storage Days ist kostenlos. Zum Abschluss gibt es für alle Besucher ein gemeinsames Dinner. Welche Zielgruppe sprechen Sie an? Vor allem Kunden aus verschiedenen Branchen, vom Grossbis zum Kleinunternehmen. Ausserdem Partner und Sponsoren, viele davon auf C-Level. Wir rechnen mit weit über 100 Teilnehmern. Für Hersteller macht es Sinn, Kunden und Partnern gemeinsam Lösungen zu präsentieren. Warum sollten Unternehmen in der Schweiz mit Fujitsu arbeiten? Fujitsu ist Hardwarehersteller und Lösungs- beziehungsweise Serviceanbieter. Wir liefern ein durchgängiges Datacenter-Angebot – egal ob Storage, Server, Clients oder Lösungen. In der Schweiz haben wir ein Netzwerk von über 1000 Partnern. Fujitsu produziert in Europa, garantiert kurze Lieferzeiten und wir können in der Regel flexibel auf ganz spezielle Kundenwünsche eingehen. Diesen Service bietet nicht jeder. Was sind die Trends im Storage-Server-Geschäft 2017? Stichworte sind All-Flash, Hybrid, Hyperscale, softwaredefiniert, Back-up-Appliances, Bandbibliotheken. Fujitsu bietet einen Mix aus klassischen und neuen Technologien. Wir befinden uns in einer Übergangsphase. Einerseits brauchen viele Kunden noch klassische IT-Umgebungen, andererseits geht der Trend in Richtung Cloud und Managed Services. Technologiewechsel finden nicht über Nacht statt. Es gibt Übergangsphasen, deren Dauer nicht zuletzt vom Investitionszyklus des jeweiligen Kunden abhängt. 01 / 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Technology Research 37 Wie die Mobilität den Arbeitsplatz verändert Mobilität zählt auch im neuen Jahr in Schweizer Unternehmen neben Security, der Cloud, IoT und Big Data zu den Top themen im Bereich der ICT. Das flexible und mobile Arbeiten wird sich bis 2018 in mehr als der Hälfte der befragten Unternehmen durchsetzen. Die steigende Verbreitung von neuen Arbeitsplatzmodellen und insbesondere der mobilen Workplaces schlagen sich auch deutlich in der Höhe und Zunahme der Ausgaben und den geplanten Budgets für 2017 nieder. 2017 werden die Budgets für die Schaffung neuer Arbeitsplätze sowie für den Betrieb und Unterhalt bestehender Arbeitsplätze um 9,3 Prozent aufgestockt. Dies ergab unsere neue Studie «Arbeitsplatz der Zukunft». Der Anteil der Spendings für den mobilen Arbeitsplatz an den gesamten ICT-Ausgaben ist beachtlich, rund 24 Prozent entfallen auf mobile Geräte, Lösungen, Apps, Security, Betrieb und Professional Services. Die steigende Mobilität ist ein starker Pfeiler und Antreiber des gesamten künftigen Wachstums des ICT-Marktes. Einfluss der Fachabteilungen nimmt zu Wie im Rahmen unterschiedlicher Studien in den letzten zwei Jahren aufgezeigt und immer wieder bestätigt, hat der Einfluss der Fachabteilungen auf die Lancierung und Vergabe von ICT-Projekten deutlich zugenommen. Der überwiegende Teil dieser businessgetriebenen Projekte stammt heute aus den Abteilungen Vertrieb, Marketing, Finanzen, Human Resources und der Geschäftsführung. Im Vergleich zu 2006 hat sich dieser Anteil von 30 Prozent auf mehr als 50 Prozent annähernd verdoppelt. Der Einfluss der Fachabteilungen zeigt sich insbesondere auch im Bereich der Mobilität und der Ausgestaltung der Arbeitsplätze. Mehr als die Hälfte der diesbezüglichen Workplace- und Mobility-Projekte werden vom Business angestossen. Und mehr noch: Für die Fachabteilungen steht das Thema «Mobilisierung» an erster Stelle der ICT- Vorhaben für die kommenden zwölf Monate. Die Toptreiber dieser Entwicklung hin zum mobilen Unternehmen sind aus Sicht der Unternehmen die Steigerung der Flexibilität, Reaktionszeit, Innovation und Attraktivität der Arbeitsplätze. Mobiles und flexibles Arbeiten wird zur Norm Der Trend zur Mobilität wird auch weiter Fahrt aufnehmen. Waren es 2015 noch 43 Prozent der Unternehmen, die davon ausgingen, dass sich bis 2018 mobiles und flexibles Arbeiten weitgehend durchsetzen wird, so sind es heute 51 Prozent. Der «ausschliesslich feste Arbeitsplatz» wird an Bedeutung verlieren. Heute findet sich dieses Arbeitsplatzmodell noch in 19,7 Prozent der Unternehmen. Dieser Anteil wird bis 2018 auf unter 10 Prozent sinken. Knapp 5 Prozent sehen sich zu diesem Zeitpunkt dann auch als «eigentliches» Social Enterprise, in dem mobiles und flexibles Arbeiten die Norm sein wird. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_21749 DER AUTOR Philipp A. Ziegler Geschäftsführer, MSM Research AG BEWERTUNG DER ZUNEHMENDEN MOBILITÄT Wie beurteilen Sie für Ihr Unternehmen den Trend der zunehmenden Mobilität und Unabhängigkeit von einem festen Arbeitsplatz? Mehrfachantworten möglich n = 66, total ICT-Arbeitsplätze der Stichprobe: 45 160 Als grosse Chance zur Steigerung der Flexibilität, Reaktionszeiten und Innovation Als grosse Chance zur Steigerung der Attraktivität unserer Arbeitsplätze 45 % 44 % Unsere eigene ICT muss flexibler werden und sich zum Treiber der Entwicklung wandeln müssen 26 % Ist für uns kein Thema, unsere Mitarbeiter arbeiten am festen Arbeitsplatz 24 % Die Treiber des Wandels sind unsere Mitarbeiter Eher als Bedrohung oder zumindest als Herausforderung für Management und Mitarbeiter (Organisation, Verhaltensnormen, betriebliche Regelungen) Wird zum Erfolgsfaktor für unser Unternehmen Als wenig erstrebenswerte Entwicklung, schafft mehr Probleme als Lösungen 6 % 9 % 18 % 24 % Quelle: MSM Research AG www.netzwoche.ch © netzmedien ag 01 / 2017