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Netzwoche 01/2017

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08 Business Aktuell

08 Business Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Itelligence verzeichnet deutliches Wachstum cgr. Itelligence ist 2016 deutlich gewachsen. Gemäss einer Mitteilung des SAP- Spezialisten stieg der Umsatz um 11,7 Prozent auf rund 778 Millionen Euro. Jeweils die Hälfte des Wachstums wurde durch Zukäufe und organisches Wachstum erzielt, wie es weiter heisst. Im gleichen Zeitraum schrumpfte der Gewinn leicht. Unter dem Strich stand ein Betriebsgewinn nach Abschreibungen, vor Steuern und Zinsen (Ebit) von 34,9 Millionen Euro. Dies ist rund eine Million Euro weniger als im Vorjahr. ▸ Webcode DPF8_20971 Computacenter übernimmt Mehrheit von Citius dkl. Der Schweizer IT-Dienstleister Citius ist seit dem 5. Januar 2017 Teil von Computacenter Schweiz. Computacenter übernahm die Aktienmehrheit der Firma, wie das Unternehmen mitteilt. Citius bleibt laut Mitteilung eine selbstständige Firma. Der Firmensitz in Wetzikon sowie sämtliche Arbeitsplätze würden erhalten bleiben. Massimiliano D’Auria, CEO von Computacenter Schweiz, bezeichnet die Übernahme als Gewinn für beide Firmen. ▸ Webcode DPF8_21033 BT spannt mit Trend Micro zusammen jor. Der IT-Dienstleister BT hat eine Partnerschaft mit dem Cybersecurity-Spezialisten Trend Micro verkündet. BT schützt nun seine Cloud-Compute-Plattform mit Deep Security, der Sicherheitslösung für Rechenzentren von Trend Micro. Kunden von BT könnten mit Deep Security ihre Server absichern. Die Kosten begleichen sie nach Angaben des Anbieters nach einem Payas-you-go-Modell. ▸ Webcode DPF8_20963 Opacc startet Bau des neuen Firmensitzes Beat Bussmann (l.), CEO von Opacc, und Christian Reiter, Bereichsleiter Produktentwicklung, beim Spatenstich in Rothenburg. Dentsu Aegis Network kauft Blue-Infinity asc/jor. Dentsu Aegis Network kauft Blue-Infinity, einen der grössten IT-Anbieter in der Westschweiz. Die Firmengründer von Blue-Infinity, Christophe Martin, CEO, und Pierre Aebischer, Managing Partner, geben die 2001 gegründete Firma ab, wie es in einer Mitteilung heisst. Blue-Infinity werde weiterhin unter demselben Namen und mit denselben Mitarbeitern agieren. Martin und Aebischer rapportieren nun an Lars Bo Jeppesen, CEO von Dentsu Aegis Network Nordics, Central und Eastern Europe. Seit der Gründung von Blue-Infinity sei das Angebot immer weiter ausgebaut worden, insbesondere in den Bereichen Digital Marketing, CRM und Collaboration-Tools. Die Firma habe namhafte Kunden aus diversen Branchen, unter anderem aus dem Banken- und Luxussegment, heisst es in der Mitteilung. Blue-Infinity beschäftigt heute über 500 Mitarbeiter in der Schweiz, in Portugal, Tschechien, Hongkong und den USA. Christophe Martin und Pierre Aebischer erklärten gegenüber der Redaktion von jor. Der Schweizer Softwareanbieter Opacc hat mit dem Bau seines neuen Firmensitzes in Rothenburg begonnen. Die Geschäftsleitung von Opacc, zusammen mit Architekten und Vertretern aus der Regionalpolitik, trotzten der kühlen Witterung und feierten den Spatenstich für den Neubau. «Wer ein Hochhaus bauen will, muss zuerst in die Tiefe graben», kommentierte Bernhard Büchler, Gemeindepräsident von Rothenburg, die symbolische Geste. Der neue Firmensitz wird in mehreren Etappen gebaut. In einem ersten Schritt wird ein Betriebsgebäude für etwa 200 Mitarbeiter angelegt, wie Beat Bussmann, CEO von Opacc, vor versammeltem Publikum sagte. Langfristig plant das Unternehmen weitere Bauten auf dem Areal. Bis zu 500 Arbeitsplätze kann Opacc gemäss dem CEO am neuen Standort schliesslich bereitstellen. Bussmann rechnet damit, dass die Mitarbeiter von Opacc im vierten Quartal des nächsten Jahres in den neuen Hauptsitz einziehen werden. Das Unternehmen will seinen Angestellten fortschrittliche Arbeitsbedingungen bieten. Dazu gehören Räume für innerbetriebliche Weiterbildungen sowie Strategien zur Förderung der Work-Life-Balance. Eckwerte zum Bauvorhaben Das L-förmige Gebäude werde inklusive Erdgeschoss vier Etagen hoch sein und voraussichtlich eine Fläche von 4500 Quadratmeter einnehmen. Die Architekten legten grossen Wert auf die Planung der Innenausstattung, wie sie am Anlass erklärten. Sie soll häuslich und dennoch grossräumig werden. Ein Restaurant und eine Lounge sollen das Herz des Gebäudes bilden. Für die Entspannung der Mitarbeiter wird unter anderem ein extralanger «Töggelikasten» sorgen, an dem bis zu 22 Personen gleichzeitig spielen können. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_21191 «ICTjournal», dass sie mit Dentsu Aegis Network ein gutes Umfeld gefunden hätten. Für die zukünftige Expansion von Blue-Infinity seien die Kultur und die Organisation von Dentsu Aegis Network ideal. «Die neuen interessanten Gelegenheiten, die Dentsu Aegis Network für unsere Kunden bieten, waren die wichtigste Motivation für den Schritt», sagt Aebischer. Die Dentsu-Aegis-Network-Gruppe ist in über 145 Ländern präsent und hat etwa 35 000 Angestellte. Mit einem internationalen Netzwerk ist das Unternehmen in den Bereichen Kommunikation, Werbung und Marketing tätig. Blue-Infinity will dieses Netzwerk nutzen, um Schweizer Kunden international zu unterstützen. Umgekehrt soll das Unternehmen internationalen Anbietern helfen, in der Schweiz und in Deutschland Fuss zu fassen. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_20798 01 / 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business Aktuell 09 Hypothekarbank Lenzburg lanciert Hypipay mur. Die Hypothekarbank Lenzburg hat sich letztes Jahr einen Namen mit digitalen Produkten gemacht. Seit September vergibt sie Kredite online und erlaubt eine Kontoeröffnung per App. Nun veröffentlichte die Bank mit Hypipay eine Lösung für digitale Zahlungsabwicklungen. Firmen sollen diese über das Web installieren und mit Designs und Logos individualisieren können. Das Produkt lasse sich in bestehende Websites und Webshops integrieren, heisst es in einer Mitteilung. «Hypipay ist nicht nur ein Webshop», teilt die Bank mit. Das Tool ermögliche ausser digitalen Zahlungen auch Social-Media-Marketing, Kundenadministration und Suchmaschinenoptimierung. «Für jedes Produkt, jede Spendenaktion oder Vereinsaktivität kann man mit Hypipay eine digitale Verkaufsfläche einrichten», heisst es in der Mitteilung weiter. Programmierkenntnisse seien dafür nicht nötig. Die Lösung unterstütze Twint, Paypal und herkömmliche Kredit- und Debitkarten wie Visa, Master- und Postcard. Das Produkt sei über einen zweistufigen Authentifikationsprozess und eine SSL-Verschlüsselung abgesichert. Eine Datenhaltung in Schweizer Rechenzentren garantiere Sicherheit, verspricht die Hypothekarbank. Die Technologie hinter Hypipay stammt von Payrexx. Laut CEO Ivan Schmid gewann das Thuner Fintech-Unternehmen somit die erste Bank als Vertriebspartnerin. Hypipay ist ab 9 Franken pro Monat erhältlich. Das meistgekaufte Abo kostet laut der Bank 29 Franken pro Monat. Wer einen mehrsprachigen Webshop mit verschiedenen Währungen aufbauen will, bezahlt 49 Franken pro Monat. Für Vereine, die bei der Hypothekarbank Lenzburg Kunde sind, ist Hypipay kostenlos. Die 30-tägige Testversion ist für alle Nutzer gratis. Schweizer ICT-Branche beflügelt Wirtschaft jor. Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat seine Indikatoren zur Informationsgesellschaft aktualisiert. Diese sollen verschiedene Aspekte der Entwicklung des Internets und der digitalen Technologien aufzeigen. Das BFS überarbeitete die Indikatoren für die Bereiche ICT und Infrastruktur. Hierzu zählen die Telefoninfrastruktur und das Hochgeschwindigkeitsinternet in der Schweiz. Während der letzten zehn Jahre betrug der Anteil des Schweizer ICT-Sektors am Bruttoinlandprodukt (BIP) 4,5 Prozent. Trotz seines verhältnismässig geringen Anteils am BIP leistete der ICT-Sektor Ende der 1990er-Jahre und Ende der 2000er-Jahre einen wichtigen Beitrag zum Wirtschaftswachstum der Schweiz, wie das BFS schreibt. Der ICT-Sektor habe das Wirtschaftswachstum des Landes zwischen 1998 und 2014 positiv beeinflusst. Die Ausnahme bildete das Jahr 2003, als die sogenannte Dotcom- Blase platzte. Zuwachs an ICT-Unternehmen Die Zahl der Schweizer ICT-Unternehmen stieg zwischen 1985 und 2001 von 3677 auf 14 248. Nach dem Dotcom- Boom sank die Zahl der ICT-Firmen von 2001 bis 2005. 2008 erreichte sie aber wieder den Stand von 2001. Seither wuchs die Anzahl an Unternehmen jährlich. 2014 zählte das BFS 19 106 Firmen. Die Schweizer ICT-Branche ist auch ein Jobmotor, wie den Zahlen des BFS zu entnehmen ist. Zwischen 1995 und 2008 stieg die Zahl der Beschäftigten im ICT-Sektor in der Schweiz um 37 Prozent. In der gesamten Wirtschaft der Der ICT-Sektor liefert einen wichtigen Beitrag zum Wirtschaftswachstum der Schweiz. Bild: Freepik Schweiz nahm die Gesamtzahl der Beschäftigten im selben Zeitraum «nur» um 17 Prozent zu. Im Jahr 2001 arbeiteten die meisten Personen im ICT-Sektor. Sie machten zu jener Zeit fast 5 Prozent der Beschäftigten aus. Infolge der geplatzten Dotcom-Blase und der anschliessenden Rezession ging der Beschäftigtenanteil im ICT-Sektor zunächst zurück und stabilisierte sich dann bei 3,8 Prozent. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_19903 WWW.NETZWOCHE.CH PC-Markt setzt Talfahrt fort cgr. Das vierte Jahr in Folge ist der PC-Markt geschrumpft. Dies berichten die Marktforscher von IDC und Gartner einhellig in ihren vorläufigen Marktzahlen für das Jahr 2016. Das letzte Wachstum gab es 2012. Beide Marktforscher sahen 2016 deutliche Einbussen in den PC-Auslieferungen. Gartner errechnete einen Rückgang von 6,2 Prozent auf rund 270 Millionen Einheiten. Etwas besser ist die Bilanz bei IDC. Das Minus beträgt hier nur 5,7 Prozent. ▸ Webcode DPF8_20634 Netcetera investiert in Cognism mur. Das Start-up Cognism mit Sitzen in London und Mazedonien hat 500 000 US- Dollar akquiriert. Der Hauptinvestor ist Netcetera. Cognism entwickelt eine Software-as-a-Service- Plattform. Sie soll Unternehmen helfen, neue Kunden zu gewinnen. Die Softwarefirma werde mit dem neuen Geld die Belegschaft erweitern und ihr Kernprodukt weiterentwickeln, teilt Netcetera mit. ▸ Webcode DPF8_20531 Fintech Advanon erhält Finanzspritze gsa. Swisscom, B-to-v Partners und VI Partners investieren in das Fintech- Start-up Advanon. Die drei Gründer Phil Lojacono, Philip Kormann und Stijn Pieper erhalten rund 13,5 Millionen Franken, wie Startupticker schreibt. Ein Viertel des Betrags sei als Eigenkapital vorgesehen und drei Viertel für Rechnungen. Über die Onlineplattform von Advanon können sich KMUs ausstehende Debitorenrechnungen von privaten Investoren vorfinanzieren lassen. ▸ Webcode DPF8_20239 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 01 / 2017