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Netzwoche 02/2018

Advertorial Ricoh

Advertorial Ricoh Managed Print Services beim MGB eine Entlastung auf vielen Ebenen Die Gruppe der Migros-Unternehmen spart Millionen durch Standardisierung und Konsolidierung der IT-Infrastruktur. Ricoh ist Partner für sämtliche zentralisierten Druckdienstleistungen. Komplexeste Herausforderungen meistern Migros ist ein Konzern der Superlative, bestehend aus über 70 unabhängigen Betrieben und Genossenschaften. Als Genossenschaft organisiert, bietet die Migros von der Produktherstellung über Retail, Lebensmittel bis hin zum Discounter, einer Bank und einem Reiseunternehmen fast alles an und ist schweizweit überall präsent. Sie ist die grösste private Schweizer Arbeitgeberin und beschäftigt über 100 000 Mitarbeitende. Migros ist sich ihrer Stellung in der Gesellschaft und den damit verbundenen Verpflichtungen bewusst: Als einziges Schweizer Unternehmen engagiert sie sich im Rahmen des so genannten Kulturprozents mit einem Teil ihres Umsatzes freiwillig in den Bereichen Kultur, Gesellschaft, Bildung, Freizeit und Wirtschaft. Die Komplexität zeichnet sich auch organisatorisch ab. Im Gegensatz zu konventionellen Firmenstrukturen besteht die Migros im Kern aus zehn regionalen Genossenschaften. Diese verfügen alle über ihr unabhängiges Budget und treffen eigenständig Entscheidungen – auch was ihre IT-Infrastruktur anbelangt. Zusammen mit dem Migros-Genossenschafts- Bund haben die zehn Genossenschaften dennoch entschieden, wesentliche Teile der IT-Infrastruktur zu konsolidieren und zu standardisieren, und folglich gemeinsam als Dienstleistung der MITS (Migros IT-Services) zu beziehen. Eine der wichtigsten Herausforderungen in betriebswirtschaftlicher Hinsicht ist die Knappheit von IT-Ressourcen. Da das MITS-Personal gleichzeitig mit Dutzenden Projekten beschäftigt ist, stellt es eine grosse Entlastung dar, wenn das Dokumentenmanagement vom Spezialisten gehandhabt wird. Standardisierung ist alles Im Jahre 2012 gewann Ricoh die Ausschreibung zur Umsetzung von umfassenden Managed Print Services. Der Auftraggeber, die MITS, ist damit beauftragt, für zahlreiche Betriebe der Migros-Gruppe eine zentrale IT-Infrastruktur mit ganzheitlichen IT-Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen. Dabei stehen Kostensenkungen in Millionenhöhe im Vordergrund sowie der Ausbau zu professionellen Druckdienstleistungen, die es der MITS ermöglichen, den Anforderungen aller Genossenschaften gerecht zu werden. Voraussichtlich wird Ricoh im Jahre 2022 zirka 9000 Geräte schweizweit zentral verwalten, inklusive Wartung und unter ständiger Optimierung durch proaktives Management. Ein kompetenter Dienstleistungspartner Ausser dem konventionellen technischen Service, der an allen Standorten der Migros-Betriebe mit einer «Time-to-Fix» von knapp über 3 Stunden höchsten Ansprüchen genügt, gehören auch flankierende Dienstleistungen wie Print-Server-Management, Servicemanagement sowie das Geräte-Lifecycle-Management zur sicheren Integration neuer Gerätemodelle in eine produktive Umgebung zum umfangreichen Dienstleistungspaket. Ricoh unterstützt dank globaler Präsenz mit dem genau gleichen Niveau an Servicequalität auch Migros-Betriebe in England, Frankreich und Deutschland. Mit Managed Print Services in die richtige Richtung Erste Erfolge sind dank der Managed Print Services von Ricoh bereits erkennbar: Kosteneinsparungen in Millionenhöhe, Reduktion der Modellvielfalt und verbesserte Prozesse der Druckerumgebung. Gemäss Kai Mingard, Gesamtverantwortlicher für das Managed-Print-Services- Projekt bei der Migros, sind sie heute noch nicht da, wo sie sein wollen, aber fast. Bis Frühling 2018 werde die Migros weitere 4000 Geräte platzieren und neu in die zentrale Verwaltung einflechten. Dieses Jahr werde sicherlich das komplizierteste seiner Karriere und er sei froh, mit einem starken, engagierten und flexiblen Partner zusammenarbeiten zu können, meint Mingard. Das Projekt wird nie ein Ende finden, weil es sich ständig weiterentwickelt. Es werden immer wieder Geräte ausgetauscht, es gibt immer neue Bedürfnisse der Unternehmen, und zudem gibt es den Drang, das Drucken insgesamt zu reduzieren. Es gibt etliche Nebenschauplätze: Es ist beispielsweise vorgesehen, gruppenweit mobiles Drucken einzuführen; zudem hat Migros das urbane Konzept- Center, Welle7, entwickelt, wo ein innovativer Workspace auch mit Ricoh-Technologie angeboten wird; auch gibt es noch den Produktionsdruck, mit einem sehr interessanten Optimierungspotenzial und zusätzlich immer mehr Betriebe, die Ableger im nahen oder fernen Ausland haben. Da kommt ein globaler Player wie Ricoh sehr gelegen. Ob sich die Migros in Richtung «Printing-as-a-Service» bewegen wird, wo alles, was Printing ist, von einem Partner übernommen wird, ist noch eine offene Frage der Strategieentwicklung. Wichtigste Kennzahlen zum Projekt ·· > 9000 Geräte durch Ricoh verwaltet (im Endausbau) ·· 160 Millionen Seiten jährliches Druckvolumen Ricoh Schweiz AG Hertistrasse 2 Tel. 0844 360 360 8304 Wallisellen info@ricoh.ch | www.ricoh.ch

Editorial 05 To BIM, or not to BIM Die Veränderungen durch BIM sind vor allem eine kulturelle Herausforderung. Christoph Grau, stellvertretender Chefredaktor, Netzwoche Mitte Januar ist in Basel die Messe Swissbau über die Bühne gegangen. Alle zwei Jahre trifft sich dort die Schweizer Baubranche, um sich über neue Produkte, Technologien und Trends zu informieren. In diesem Jahr war die Digitalisierung das ganz grosse Thema. Angebote für Smarthome und Smartbuilding waren an vielen Ständen zu sehen, gleich neben den neuesten Entwässerungstechnologien oder Dachsteinen. Das alles dominierende Schlagwort für die Digitalisierung in der Baubranche war jedoch «Building Information Modeling», kurz BIM. Vor allem bei Architekten und Planern ist es in aller Munde. BIM bedeutet, dass Gebäude nicht wie bisher anhand von zweidimensionalen Plänen entworfen werden, sondern in 3-D-Modellen. Hinzu kommt, dass Architekten, Fachplaner und Bauunternehmer gemeinsam an diesem Modell arbeiten. Für diese Personengruppen ist BIM der nächste Schritt bei der Digitalisierung. BIM verändert die Baubranche gleich auf zwei Ebenen. Zunächst bedeutet es eine Abkehr von der 2-D-Welt der jetzigen Grundrisse hin zum Entwerfen und Planen in 3-D. Die Entwicklung kann mit der Ablösung des Reissbretts durch CAD-Programme verglichen werden, auch wenn der technologische Schritt nicht so gross ist. Die viel grössere Herausforderung bei BIM ist der kulturelle Wandel, der mit BIM einhergehen muss. BIM erfordert neue Formen des Zusammenarbeitens. Fachplaner und Architekten arbeiten etwa gemeinsam an einem Entwurf. Dabei müssen nicht nur die technischen Schnittstellen stimmen, sondern auch die Kommunikation untereinander. Zurzeit sind dies noch getrennte Welten und die Akteure verstehen sich eher schlecht als recht. Wie bei vielen Digitalisierungsprozessen ist dieser Kulturwandel die grösste Herausforderung. Teilweise über jahrhunderte gewachsene Prozesse müssen neu gedacht werden. Hierbei steht die Branche aber erst noch am Anfang, wie Gespräche mit Ausstellern zeigten. Grössere Unternehmen gehen voran, da BIM schon teilweise in öffentlichen Ausschreibungen, vor allem im Ausland, gefordert wird. Schweizer KMUs sind eher noch zurückhaltend. Dennoch ist schon ein Bewusstsein entstanden, dass an BIM in der Zukunft kein Weg mehr vorbeiführen wird. Bis BIM bei KMUs angekommen ist, wird es aber noch eine Weile dauern. Wer schon heute vorangeht, könnte langfristig einen Wettbewerbsvorteil haben, zeigten sich viele Gesprächspartner an der Messe überzeugt. Wohin die Digitalisierung und der technische Fortschritt die Baubranche verschlagen wird, zeigten die Aussteller im Innovation Lab auf der Messe. Dort glänzten 3-D-Drucker, VR-Brillen oder Hololenses um die Wette. Auch Roboter für die Fertigung wurden vorgestellt. Dieser Ort gab einen Einblick, was noch alles auf die Branche zukommen könnte. Schon jetzt werden immer mehr Modelle nicht mehr per Hand gebaut, sondern direkt in 3-D gedruckt. Künftig könnten ganze Häuser aus dem 3-D-Drucker kommen und gänzlich ohne Menschen gebaut werden. Den technologischen Möglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt, wenn man die vorgestellten Möglichkeiten konsequent weiterdenkt. Auf diese Veränderungen muss sich die Branche einstellen und entsprechende Antworten finden. Anzeige Er|go ̮no|men die fester Verbund von Fachleuten in den Bereichen ↑User-centered Design, ↑Kommunikation und ↑Detailversessenheit. Lernen Sie uns und unsere hilfreichen www.netzwoche.ch © netzmedien ag Fähigkeiten jetzt näher kennen: www.ergonomen.ch 02 / 2018