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Netzwoche 02/2018

22 Web App-Projects Ihr

22 Web App-Projects Ihr App-Projekt in der Netzwoche Haben Sie eine App umgesetzt, ein Redesign vorgenommen oder neue Technologien implementiert? Informieren Sie die Redaktion per E-Mail an desk@netzmedien.ch – mit etwas Glück stellen wir Ihr App-Projekt vor. Wir benötigen folgende Angaben: URL, Datum der Aufschaltung, Kontaktperson, beteiligte Unternehmen (Auftraggeber, Auftragnehmer) und die genutzten Technologien. Wir freuen uns auf Ihre Eingaben! Autor: Simon Mathis NEUE APPS Digitaler Langlaufpass Der Verein Loipen, zu dem 120 Langlauforganisationen gehören, hat den Schweizer Langlaufpass digitalisiert. Er ist neu auch als App für iOS und Android erhältlich. Der Verein nennt die Lancierung einen «Schritt in Richtung Zukunft». Die App umgesetzt hat das Thuner Unternehmen Payrexx, das Online-Zahlungslösungen anbietet. Der digitale Langlaufpass soll allen Loipen-Organisationen einen eigenen Onlineshop zur Verfügung stellen. Als Zahlungsmittel akzeptiere die App alle gebräuchlichen Kreditkarten zusammen mit Postfinance und Twint. Optional könne man auch per Rechnung zahlen. Immobilien-Bewertu Babulins auf Knopfdruck. Die Lia Rumantscha, der Dachverband aller romanischen Sprachvereine, hat die E-Learning-App «Babulins» ins Leben gerufen. Der Verband betraute die Webagentur 08Eins mit der Ausführung. Resultat ist die erste rätoromanische Lern-App überhaupt, wie es in einer Mitteilung der Agentur heisst. Die Software soll Drei- bis Sechsjährigen spielerisch den Grundwortschatz der vierten Schweizer Landessprache beibringen. In diversen Bildern zeigt die App den Alltag der fiktiven Familie Babulin. Dort können die Kinder Gegenstände, Tiere oder Personen auf der Szenerie suchen und antippen. BKB Homescan Eine App der Basler Kantonalbank (BKB) soll es ermöglich, den Preis eines Hauses mit einem einzigen Knopfdruck zu schätzen. Der Nutzer könne ein Foto knipsen und erhalte eine Kurzbewertung der gewünschten Immobilie, heisst es in einer Mitteilung der BKB. Auf der Anzeige erscheine ein Wertbereich für ein typisches Objekt in der entsprechenden Gegend. Das Angebot sei «schweizweit einzigartig». Die Schätzgenauigkeit lasse sich durch die Angabe von Baujahr, Nettowohnfläche und Zimmeranzahl erhöhen. Der Immobilien-Dienstleister IAZI setzte die App um, die für iOS und Android erhältlich ist. Auftraggeber: Verband Loipen Schweiz Auftragnehmer: Payrexx Technologien: Ionic, Cordova, TypeScript, Angular 4, Sass, PHP 7 Online seit: November 2017 Auftraggeber: Lia Rumantscha Auftragnehmer und Partner: 08Eins; Radiotelevisiun Svizra Rumantscha, Flurina Plouda, Yvonne Gienal Technologien: Cordova, Python Online seit: Januar 2018 Auftraggeber: Basler Kantonalbank Auftragnehmer: IAZI Technologien: Java 8, Swift 4.0, Android Studio 3.0, Xcode 9.2. Online seit: Dezember 2017 02 / 2018 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Web Event 23 Worldwebforum ehrt Marc Walder mit Transformer Award Marc Walder ist nun Mitglied des Transformer Clubs. Das Worldwebforum hat den Ringier-CEO mit dem Transformer Award ausgezeichnet. Walder kündigte an der Veranstaltung an, dass es auch dieses Jahr wieder einen Digitaltag geben werde. Mit dabei sein sollen auch die Bundesräte Alain Berset und Johann Schneider-Ammann. Autor: Marcel Urech Das Worldwebforum hat Ringier-CEO Marc Walder mit dem Transformer Award ausgezeichnet. Der Preis gehe an «Wirtschaftsgrössen, die sich im Wandel der digitalen Transformer verdient gemacht haben», heisst es auf der Website des Worldwebforums. Der Preisträger sei für ein Jahr Mitglied im exklusiven Transformer Club. Dessen Mitglieder würden sich über grosse Zukunftsthemen austauschen. Letztes Jahr erhielt Tim Berners-Lee die Auszeichnung. Der britische Informatiker war Begründer des World Wide Web, Erfinder von HTML und Professor am Massachusetts Institute of Technology. Marc Walder (l.) erhält den Transformer Award. Ruedi Noser hielt die Laudatio. Ohne Walder kein Digitaltag Walder erhielt die Auszeichnung für seine Verdienste rund um die Standortinitiative Digitalswitzerland. Der erste Digitaltag in der Schweiz sei seine Idee gewesen. Er habe Unternehmen wie die SBB, Post, UBS, Swisscom und Migros ins Boot geholt und Bundespräsidentin Doris Leuthard sowie die beiden Bundesräte Johann Schneider- Ammann und Alain Berset eingebunden. Die Laudatio auf Marc Walder hielt der Verwaltungsrat des Worldwebforums, Ständerat Ruedi Noser. «Beim WEF in Davos und in zahlreichen Telefonaten sprach Marc Walder Lukas Gähwiler (UBS), Patrick Warnking (Google), Marcel Stalder (EY), Corine Mauch (Stadtpräsidium Zürich), Susanne Ruoff (Post), Herbert Bolliger (Migros), Heinz Karrer (Economiesuisse), Urs Schaeppi (Swisscom), Andreas Meyer (SBB und ICT-Unternehmer) und mich an», sagte Noser. «Wir waren von seiner Idee begeistert und sagten spontan zu, ihn zu unterstützen.» Digitaltag zum Zweiten Am 25. Oktober 2018 soll nun der zweite Schweizer Digitaltag stattfinden. Das kündigte Walder ebenfalls am Worldwebforum an. «Mit dem ersten Digitaltag haben wir den Nerv der Zeit getroffen und den Dialog mit der Bevölkerung gestartet», sagte er am Event in Zürich. «2018 wollen wir diesen Dialog vertiefen und noch stärker in die Regionen gehen und alle Generationen miteinbeziehen.» Wieder mit an Bord sei Alain Berset als Schirmherr. «Die Schweiz hat die besten Voraussetzungen, um die Vorteile des digitalen Wandels zu nutzen», sagt der Bundespräsident. «Was es braucht, ist eine breite Diskussion darüber, wie die Politik diesen unterstützen und die negativen Folgen abfedern kann. Dafür bietet der Digitaltag eine ideale Plattform». Auch Schneider-Ammann soll am Digitaltag teilnehmen. Zudem sicherten die SBB ihr Engagement zu. Die Bahn höfe Zürich, Genf und Lugano sollen erneut Knotenpunkte sein. Am ersten Digitaltag nahmen über 40 Firmen und Institutionen teil. «Über 200 000 Personen haben den Digitaltag hautnah und ebenso viele auch digital erlebt», schreibt Digitalswitzerland. Am Worldwebforum waren rund 1500 Besucher und über 70 Referenten anwesend. Unter anderem David Le, Managing Counsel von Lyft, Scott Coleman, Head of International von Pinterest, Nancy Pfund, Gründerin und Managing Partner bei DBL Partners, Wilhelm Oehl, Miterfinder des Apple Stores, Sam Rosenblum, Director of Business Development von Coinbase, Glenn Gore, Chief Architect von AWS, und Terry von Bibra, General Manager Europe von Alibaba. Auch Schneider-Ammann, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung, hielt ein Referat. « Die Schweiz hat die besten Voraussetzungen, um die Vorteile des digitalen Wandels zu nutzen. » Alain Berset, Bundespräsident www.netzwoche.ch © netzmedien ag 02 / 2018