Aufrufe
vor 9 Monaten

Netzwoche 02/2018

44 Service Event Plus

44 Service Event Plus KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS IT-Markt-Briefing Frühjahrs Update – Der Schweizer ICT-Markt bis 2019 Datum: 09.02.2018 | 23.02.2018 Zeit: Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: 11.00 – 13.15 Uhr 09.02.2018 in Zürich 23.02.2018 in Bern Corinne Jost, c.jost@msmag.ch MSM Research AG www.msmag.ch/itm Am IT-Markt-Briefing vermitteln wir Ihnen auf der Grundlage unserer regelmässigen Umfragen bei ICT- und Business-Verantwortlichen einen fundierten Überblick und aktuelle Analysen zur Entwicklung des Schweizer ICT-Marktes bis 2019. Wir präsentieren Ihnen Insights, Facts & Figures zu folgenden Themen: – Stand der Dinge im ICT-Markt Schweiz und Prognose bis 2019 – Megatrends und Big Five – Die Digitalisierung – Marathon oder Sprint? Die Chancen für Anwender & Anbieter – Cloud-Markt-Update – ICT-Services-Markt – Impact des Paradigmenwechsels – KMU-Markt – Strategien aus dem Grosskundengeschäft passen nicht – Gedanken zum Business: Transformation des Channels Mit zweieinhalb Stunden Zeitaufwand sichern Sie sich auf der Basis unserer Studienarbeiten topaktuelle, fundierte Grundlagen sowie Daten und Prognosen für Ihre Standortbestimmung. Lassen Sie sich von unseren Erkenntnissen und Trendanalysen inspirieren und verschaffen Sie sich wertvollen und nützlichen Input für Ihre Planung und Strategiearbeit. Der Briefing Report beinhaltet Erkenntnisse, Empfehlungen und Zahlenmaterial für Ihr Business und ist auch separat erhältlich. Das Briefing richtet sich an CEOs, Geschäftsführer, CIOs, ICT-Verantwortliche, Verkaufs-/Marketingverantwortliche, Product- & Business Development Manager conhIT – Connecting Healthcare IT Datum: 17. – 19.04.2018 Zeit: Ort: Kontakt: 09.00 – 18.00 Uhr Messegelände Berlin (Berlin ExpoCenter City) Heidi Schmieding, Fair Team Schmieding + Co. Veranstalter: Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V. Organisation: Messe Berlin GmbH Anmeldung: www.fairteam.ch/conhit Die Healthcare-IT-Branche trifft sich in Berlin Was sind die neuesten Trends im Bereich Mobile Health? Welche Rolle spielt Big Data in der Gesundheitswirtschaft? Wie lassen sich sensible Patientendaten sichern? Auf der conhIT – Connecting Healthcare IT, die vom 17. bis 19. April in Berlin stattfindet, dreht sich alles um aktuelle Fragen aus dem Bereich der Gesundheits-IT. Als Kombination aus Messe, Kongress, Akademie und Networking wendet sich die conhIT an Entscheider im Gesundheitswesen. Sie wird vom Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V. veranstaltet und der Messe Berlin organisiert und hat sich mit mehr als 500 Ausstellern und rund 9500 Fachbesuchern zu Europas führender Veranstaltung im Bereich der Gesundheits-IT entwickelt. Ob Marktführer oder Start-up – an der Messe präsentieren zahlreiche Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen zu Themen wie Mobile Healthcare, Klinische Informationssysteme und IT-Sicherheit. Mit dabei sind in diesem Jahr auch wieder Unternehmen aus der Schweiz, die im Swiss Pavillon ein wenig alpenländisches Flair nach Berlin bringen. Im vergangenen Jahr kamen 39 Prozent der internationalen Teilnehmer aus der Schweiz und waren damit die grösste Gruppe unter den Gästen aus dem Ausland. Informationen zum Schweizer Pavillon und vergünstigte conhIT-Tickets im Vorverkauf erhalten Sie bei der offiziellen Messe Berlin Repräsentanz Schweiz & Liechtenstein, Fair Team Schmieding + Co. in Basel, h.schmieding@fairteam.ch Sie organisieren Ihren Event. Mit uns erreichen Sie Ihre Teil nehmer. Unser Veranstaltungskalender macht Ihren Event bekannt! Tragen Sie Ihre eigenen Veranstaltungen unkom pliziert online unter www.netzwoche.ch/events in unser Formular ein; wir erfassen den Basis eintrag kostenlos. Mit einem «Event Plus»-Eintrag kombinieren Sie online und Print und werden nie mehr übersehen. Weitere Informationen finden Sie auf www.netzwoche.ch/events Events, Kurse, Seminare, Workshops und andere Termine für die Web- und ICT-Branche. 02 / 2018 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 45 Falsch verglichen – worauf es beim Benchmarking ankommt Wer digitale Entscheide zu treffen hat – von der Strategie bis zum Usability-Detail – ist gut beraten, sich erst ein bisschen umzuschauen. Doch oft wird für Benchmarkings der zu naheliegende Vergleichsmassstab angesetzt. Der vorliegende Artikel zeigt, wie man’s besser macht. « Die Wahl von naheliegenden Benchmarks ist zwar verständlich, aber eben auch weniger ergiebig. » Christof Zogg ist Director Digital Business bei den SBB Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode DPF8_77018 In meiner täglichen Arbeit gibt es viele Entscheidungen zu treffen, wie etwa: In welchem Bereich wollen wir unser digitales Angebot ausbauen? In welcher Reihenfolge bringen wir die neuen Features auf SBB Mobile? Wie verstehen die Benutzer die Anordnung der unterschiedlichen Feedbackkanäle am besten? Bei all diesen Fragestellungen hilft es, sich erst einmal von bestehenden Angeboten anderer Anbieter inspirieren zu lassen – also ein bisschen Benchmarking zu betreiben. The relevant and not the obvious ones Doch bei der Wahl der Referenzplattformen stelle ich dann fest, dass oftmals nicht auf die relevantesten, sondern auf die naheliegendsten Benchmarks zurückgegriffen wird. In unserem Fall heisst das dann etwa: «Die Swisscom und die Post machen das auch so.» Oder: «Die Deutsche Bahn und die SNCF nennen den Knopf auch ‹Billett kaufen› in ihren jeweiligen Apps.» Das ist zwar verständlich, denn diese Beispiele sind besser zugänglich, aber eben auch weniger ergiebig. Nun machen selbstverständlich auch direkte Mitbewerber oder vergleichbare Unternehmen in den Nachbarländern einen guten Job. Wenn’s aber um das digitale Benchmarking geht, so ist entscheidend, dass man von den Innovatoren lernt und nicht von den Early Adopters oder gar den Laggards. Denn ansonsten kann es passieren, dass man Features zu einem Zeitpunkt kopiert, zu dem sie der Erfinder bereits wieder abgeschafft hat. Wenn man also einen allgemeinen digitalen Benchmark will, dann lernt man besser von den digitalen Big Five (aka FAMGA), also Facebook, Apple, Microsoft, Google und Amazon. Und nur wenn man nach etwas Spezifischem sucht, wie zum Beispiel nach der Umsetzung des Domainnamens bei viersprachigen Websites, bringt einen der Blick auf andere grosse Schweizer Anbieter weiter. Do it yourself Nun ist’s aber mit der Wahl des richtigen Benchmarks noch nicht getan. Es müssen aus der Referenz auch die richtigen Schlüsse gezogen werden. Und gerade wenn es um die Ableitung der richtigen Digitalstrategie geht, beobachte ich bei C-Level-Entscheidern gelegentlich eine ernüchternde Oberflächlichkeit. So heisst es dann etwa (die Variablen bitte durch eigene Erlebnisse ersetzen): «Ich habe gehört, dass Anbieter x/ Konkurrent y nun eine z-Plattform plant/ schon gebaut hat. Wir sollten das auch tun, weil wir sonst einen Trend verschlafen/ eine riesige Opportunity verpassen/ in n Jahren aus dem Geschäft sind.» Schaut man sich dann aber die besagte Plattform genauer an, etwa indem man sich selbst für die Beta-Community anmeldet oder als gewöhnlicher User registriert, so stellt man meist fest, das andere auch nur mit Wasser kochen und die Realität den vollmundigen Ankündigungen weit hinterherhinkt. Das Ausprobieren lohnt sich aber so oder so. Denn gelegentlich lernt man dadurch einen Service kennen, der einen wirklich beeindruckt. So kürzlich geschehen, als ich bei meinen privaten Ferienplanungen auf Google Flights gestossen bin – einem überzeugenden Benchmark für Flugpreisvergleiche. Aber wie merkt man, dass man eine echte Referenz vor sich hat? Dann, wenn nichts mehr stört und sich das Erlebnis so anfühlt, wie es eigentlich immer schon hätte sein sollen: nämlich ein Flugpreisvergleich ohne Ladezeiten und mit übersichtlicher Resultatedarstellung. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 02 / 2018