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Netzwoche 02/2018

46 Last Curiosities Das

46 Last Curiosities Das ist eine Übung! cka. Für gewöhnlich ist es wohl kein grosses Drama, wenn man die Zugangsdaten zu seinem Twitter-Account nicht kennt. Ausser man ist der Gouverneur von Hawaii. Alles begann am 13. Januar 2018, als der hawaiianischen Agentur für Katastrophenschutz ein Missgeschick unterlief. Sie verschickte irrtümlich eine Raketenwarnung an alle Handys der Insel. Natürlich handelte es sich dabei um eine Übung, wie «The Register» berichtet. Der Button, um einen Raketenalarm auszulösen, habe sich nur leider direkt neben dem Button für den Raketenalarm-Test befunden. Das war jedoch nicht das einzige technische Malheur. Wie nun bekannt wurde, wollte der hawaiianische Gouverneur Davige Ige innert Minuten via Twitter Entwarnung geben. Nur kannte der sein Passwort nicht. Der Account werde für gewöhnlich von seinen Mitarbeitern betreut. Wie «The Register» schreibt, sei der Nutzen eines Tweets von Ige ohnehin fragwürdig angesichts seiner knapp 8000 Follower. Entwarnung erhielten die Bewohner Hawaiis schliesslich von Iges Parteikollegin Tulsi Gabbard – 179 000 Follower. ?! Ein Tag nur für Bello cgr. Das soziale Netzwerk für Tiere, Bepuppy, hat eine neue Form der digitalen Identität für Haustiere eingeführt. Wie die Macher mitteilen, gibt es bei ihnen als Ergänzung zu Hashtags oder des Twitter-Handles @ eine neue Möglichkeit, um Haustiere im Netz zu verorten. Mit einem Plus «+» vor dem Namen gebe es für jedes auf Bepuppy registrierte Tier nun die Möglichkeit, eine digitale ID anzulegen. Die Entwickler nennen die Funktion «+PetTag». Hinter das Plus kann der Name des Tiers gesetzt werden, beispielsweise +Schmusekaterpaul, +Idefixrex oder auch +Strassenköter22. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Laut den Machern erleichtert es der Tag, die Bilder eines bestimmten Tiers wiederzufinden. Wie die bei Bepuppy registrierten Tiere auf die Ankündigung reagierten, teilten die Macher nicht mit. Wir vermuten mit #Wauwau und #Miaumiau. WINNER c:// < head > x,y,z integer begin read x, y, z < end > Merkwürdiges aus dem Web CE- und IT-Welt fördern immer wieder Erstaunliches und Kurioses zutage, das zum Schmunzeln anregt. Die seltsamsten Kurznews immer in der Rubrik «Curiosities». Gute Unterhaltung! Autoren: Christoph Grau, Coen Kaat, Simon Mathis, Marcel Urech From Tetris With Love sma. Dass sich der ein oder andere Gamer in Lara Croft verliebt, das soll’s ja hin und wieder geben. Nun wurde die Welt der Videospiel-Liebschaften um ein sonderbares Kapitel reicher. Wie die österreichische Tageszeitung «Der Standard» berichtet, schwärmt die 20-jährige Studentin Noorul Mahjabeen Hassan nämlich für nichts Geringeres als das russische Videospiel Tetris. Hassan spiele das Game 12 Stunden täglich. «Tetris ist wunderschön», zitiert sie «Der Standard». «Es handelt von Perfektion und stimuliert den Verstand. Ich fühle mit Tetris das, was Menschen in Beziehungen fühlen.» Ihr Zuhause sei mit Tetris-Objekten dekoriert, mit denen sie regelmässig kuschle. Nach ihrem Studium will Hassan das Game heiraten. Dümmer, als die Polizei erlaubt cgr. Eine der wichtigsten Regeln in der IT-Sicherheit ist es, dass man niemals einen USB-Stick von einer unbekannten Person in seinen PC stecken sollte. Denn auf diesem Weg ist schon so mancher Virus auf einem Computer gelandet. Das Criminal Investigation Bureau der Republik China wollte wohl für diese Gefahren sensibilisieren. Anders ist es nicht zu erklären, dass die Behörden einen USB-Stick voll Malware verteilte, wie «The Register» schreibt. Insgesamt 58 infizierte USB-Sticks gingen ausgerechnet an die Gewinner eines Quiz zur Cybersicherheit. Glücklicherweise handelte es sich um ein altbekanntes Schadprogramm namens «XtbSeDuA.exe», das schon 2015 durch die Behörden unschädlich gemacht worden war. Bild: eightonesix / Freepik; Freepik (2); DieWithMe; / fotolia (3: hanss; pandavector; vladwel) Chatten bis zum Akkutod mur. Der belgische Künstler Dries Depoorter und der kanadische Entwickler David Surprenant haben eine aussergewöhnliche Chat-App für Android und iOS veröffentlicht. Sie funktioniert nur, wenn das Smartphone weniger als 5 Prozent Akkuleistung hat. Die App trägt den passenden Namen Diewithme. Sie zeigt zu jeder Mitteilung den Akkustand des Geräts an und erlaubt lediglich die Eingabe von Textnachrichten. Ist der Akku eines Smartphones leer, meldet die App, dass der Nutzer nun offline ist. Die Software kostet 1.20 Franken. Über 1000 Nutzer haben bereits für die App bezahlt. 02 / 2018 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

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