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Netzwoche 04/2018

48 Service

48 Service Verbandsnachrichten SIMSA Neue Ausbildungsangebote für spezialisierte Anforderungsprofile Gemäss der aktuellen Studie «ICT-Fachkräftesituation Bedarfsprognose 2024 (IWSB)» nimmt – wenig überraschend – die Anzahl der Beschäftigten im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) weiterhin stark zu. Das ICT- Berufsfeld wächst in der Schweiz doppelt so schnell wie das der Gesamtwirtschaft; bis ins Jahr 2024 fehlen demnach rund 25 000 ICT-Fachkräfte. Dies einer der Gründe, weshalb sich Simsa seit Jahren in der Aus- und Weiterbildung engagiert und neue Ausbildungsangebote für spezialisierte Anforderungsprofile lanciert. «Die Internetindustrie ist ein wichtiger Wirtschaftszweig unseres Marktplatzes. Schweizer Internetunternehmen setzen jährlich 500 Millionen Franken um. Simsa – Swiss Internet Industry Association – setzt sich für die Bedürfnisse dieses boomenden Sektors ein. Die Simsa vernetzt Dienstleister, stellt Vorlagen für Verträge sowie Checklisten zur Verfügung und informiert die Öffentlichkeit über Entwicklungen und Inno va tionen der Branche.» www.simsa.ch DER AUTOR Claudio Dionisio Vizepräsident Simsa; Präsident QSK WPM; Mitglied AG Mediamatik ICT-Berufsbildung Die Zahl der ICT-Beschäftigten in der Schweiz ist seit 2013 um 13 000 auf 210 800 Personen gestiegen. Bereits heute braucht es in praktisch allen Unternehmensbereichen ICT-Fachkräfte: ob im HR, der Logistik, der Forschung oder Informationsabende Simsa-Lehrgänge (1. Halbjahr) Anmeldung: Direkt bei den Schulanbietern Sawi bzw. Digicomp 20.03.18 18:00 – 19:30 Uhr Bern, Generationenhaus (Bahnhofplatz 2) 21.03.18 18:00 – 19:30 Uhr St. Gallen, Namics AG (Unterstrasse 12) 19.04.18 18:00 – 19:30 Uhr Zürich, (nur WPM) Digicomp (Limmatstrasse 50) 24.04.18 18:00 – 19:30 Uhr Bern, Generationenhaus (Bahnhofplatz 2) 22.05.18 18:00 – 19:30 Uhr Zürich/Stettbach (Stettbachstrasse 6) 12.06.18 18:00 – 19:30 Uhr Bern, Generationenhaus (Bahnhofplatz 2) 19.06.18 18:00 – 19:30 Uhr Zürich/Stettbach (Stettbachstrasse 6) Die Simsa engagiert sich in der Berufsbildung durch eigene, mit Partnern wie dem Sawi und Digicomp umgesetzte Bildungsangebote, um zu helfen, qualifizierten Nachwuchs sicherzustellen. dem Marketing und in allen anderen «Abteilungen». Neben den Universitäten und Fachhochschulen bilden die berufliche Grundbildung und die Höhere Berufsbildung die Sicherstellung für ausreichend qualifizierte ICT-Fachkräfte. Sie erlauben die rasche und praxisnahe Ausbildung von Fachpersonal durch die Unternehmen und die entsprechenden Fachschulen. Als höchste Abschlüsse können im beruflichen Bereich die von Fach- und Berufsverbänden (Organisationen der Arbeitswelt) verantworteten eidgenössischen Diplome des Bundes erreicht werden. Das (ICT-)Bildungssystem der Schweiz Auf der sogenannten Tertiärstufe erfüllen die Hochschulen (Tertiär A) und die höhere Berufsbildung (Tertiär B) eine Vielfalt von unterschiedlichen Aufgaben und bieten eine breite Palette von Ausbildungsgängen an. Zum einen die vor allem akademischen Studiengänge der Hochschulen, wobei die Zulassung in der Regel durch einen gymnasialen Maturitätsausweis oder durch ein eidgenössisches Berufsmaturitätszeugnis erfolgt. Die höhere Berufsbildung ermöglicht insbesondere Personen mit abgeschlossener beruflicher Grundbildung eine Spezialisierung und ein Vertiefen des bestehenden oder ganz neuen Fachwissens. Die höhere Berufsbildung bietet zum Beispiel eidgenössische Berufsprüfungen und eidgenössische höhere Fachprüfungen oder Abschlüsse höherer Fachschulen an. Entsprechend dem wichtigen Grundsatz «kein Abschluss ohne Anschluss» kann sich jede Person ihren 04 / 2018 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Service Verbandsnachrichten 49 individuellen Fähigkeiten und Interessen entsprechend weiterentwickeln. Durch die hohe Durchlässigkeit, die das schweizerische Bildungssystem prägt, ist es etwa möglich, den Einstieg in die Arbeitswelt mit einer Berufslehre zu starten und am Ende an der ETH zu doktorieren. Die Simsa engagiert sich in der Berufsbildung durch eigene, mit Partnern wie dem Sawi und Digicomp umgesetzte Bildungsangebote, um diese auf dem neuesten Stand zu halten und somit zu helfen, qualifizierten Nachwuchs sicherzustellen. Von Einsteiger-Niveau bis Top-Profi-Level Neben dem seit bald 20 Jahren von der Simsa verantworteten eidgenössischen Diplom-Lehrgang «Web Project Manager» (die nächsten Lehrgänge am Sawi und bei Digicomp starten in den nächsten Wochen) wurde nun auch für verschiedene marketingnahe Berufe eine breite Palette von Weiterbildungskursen entwickelt. So können Einsteiger genauso wie erfahrene Digital-Experten ihr Wissen aktualisieren und professionalisieren. Die Dozentinnen und Dozenten gehören zur Elite der schweizerischen Digitalbranche. Sie sind auf dem neuesten Stand, didaktisch geschult und allesamt Top- Profis. Tertiärstufe Sekundarstufe II Eidg. Berufs- und höhere Fachprüfungen Eidg. Diplome (z. B. WPM) Berufs- und höhere Fachprüfungen Eidg. Fähigkeitsausweis EFZ (3 bis 4 Jahre) Das (ICT-)Bildungssystem der Schweiz (verkürzt) Höhere Berufsbildung (Tertiär B) Höhere Fachschulen (HF) Eidg. Fachausweise Fach-Zertifikate Berufsmaturität BM(S) Berufliche Grundbildung (Betriebe, Berufsfachschulen, Lehrwerkstätten, Überbetriebliche Kurse) Obligatorische Schulen Fachhochschulen (FH) MAS Master Bachelor Gymnasium (Maturität) Hochschulen (Tertiär A) Universitäten, ETH PhD / MAS Master Bachelor Fachmittelschulen (Fachmaturität) Allgemeinbildende Schulen Lehrgang (Auswahl) Plätze Schulen / Schulorte Inhalt (Auszug) WPM – eidg. dipl. Web Project Manager OMMM – Online & Mobile Marketing Management Digital Marketing Advanced Social Media Marketing Advanced Content Marketing and Storytelling Film & Video: Kommunizieren mit Geschichten, bewegten Bildern Digital Marketing Basic Social Media Marketing Basic ca. 340 54 33 33 21 33 21 21 Diplom- und Zertifikats-Lehrgänge (Abschlussprüfungen erforderlich) Digicomp (ZH) Sawi (ZH) Sawi (BE; BS; SG, ZH) Sawi (BE, BS, SG, ZH) Sawi (BE, ZH) Sawi (BE, ZH) Sawi (ZH) Sawi (BE, BS, SG, ZH) Sawi (BE, BS, SG, ZH) Vorbereitung zum eidg. dipl. Web Project Manager – die sieben Module: 1. Projektmanagement 2. Management/Führung 3. Business Casing (BWL) 4. ICT (Technology) 5. Business und Marketing 6. Design und Content 7. Recht und Gesellschaft Relevantes und aktuelles Wissen zu allen wichtigen Aspekten modernen Digital-Marketings § Digitale (Marketing-)Strategie und Konzepte § Instrumente und datenbasiertes Marketing § Kampagnen § Digitale Marketing-Strategien und Konzepte § Online-Marketing-Strategien § Modernes Social-Media-Marketing § Social-Media-Kanäle § Konzepte und Anwendungen Attest-Lehrgänge (keine Prüfungen) § Digitalisierung und Content-Marketing: Welche Inhalte für wen und wie § Digitales Content-Marketing (u. a. Visuelles Storytelling, Video und Virtual Reality § Bewegtbild § Wie entstehen Geschichten § Produktionsqualität, Workflows § Grundlagen Digitales Marketing § Einführung: die wichtigsten Instrumente § Digitales Marketing-Management § Online-Recht § Digitale Marketing-Trends § Instrumente und Kampagnen § Digitales Marketing-Management § Influencer-Marketing § Social-Media-Management § Content-Marketing-Management (u. a. Strategie, Konzepte, Budget) § Filmisches Handwerk: Kamera, Licht, Editing, Color-Grading usw. § Marketing-Management www.netzwoche.ch © netzmedien ag 04 / 2018