Aufrufe
vor 8 Monaten

Netzwoche 04/2018

52 Service Event Plus

52 Service Event Plus KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS Chatbot Hackathon Datum: 22.03.2018 Zeit: 13.15 – 19.00 Uhr Ort: Hotel Sedartis, Thalwil Kontakt: marketing@allgeier.ch Veranstalter: Allgeier (Schweiz) AG Anmeldung: www.allgeier.ch/event-hackathon Chatbots erschliessen neue Wege der Kommunikation. Bereits im Alltag hat man heutzutage sehr oft mit Sprachassistenten zu tun. Sei dies Siri, die man nach dem Wetter fragt, oder der digitale Assistent auf der Versicherungs-Website. Chatbots sind heute so weit, Anfragen selbstständig beantworten und bearbeiten zu können. Dadurch ermöglichen sie es, Kunden rund um die Uhr zu betreuen, wodurch sich Support-Prozesse effizienter denn je gestalten lassen. Auf Basis dieser Erkenntnis wurde im Oktober 2017 von der Allgeier (Schweiz) AG zusammen mit dem Start-up Selma Finance und Microsoft eine Event-Serie zum Thema Bot Advisory lanciert. Hierbei hat sich gezeigt: Nicht nur in den Medien sind Chatbots zurzeit ein viel beachtetes Thema, auch in Unternehmen gewinnen sie immer mehr an Bedeutung. Zusammen mit dem Partnerunternehmen LiveTiles hat sich Allgeier deshalb entschieden, mit einem Hackathon das Trendthema Chatbots auch im Jahr 2018 weiterzuverfolgen. Ziel des Hackathons ist es, einen eigenen Chatbot zu erstellen. Wir vermitteln Ihnen dazu das nötige theoretische Wissen und unterstützen Sie mit Tipps und Tricks aus der Praxis. Profitieren Sie von einem Hands-on-Erlebnis der ersten Klasse. Lernfaktor hoch. Spass garantiert. Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz und melden Sie sich zur kostenlosen Teilnahme an! Wir freuen uns auf eine gemeinsame Reise am 22. März 2018 im Hotel Sedartis in Thalwil. conhIT 2018 Datum: 17. – 19.04.2018 Zeit: Ort: Kontakt: 08.00 – 18.00 Uhr Messegelände Berlin (Berlin Expo City Center) Heidi Schmieding, info@fairteam.ch Veranstalter: Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V. Organisation: Messe Berlin GmbH Anmeldung: www.fairteam.ch/conhit Die Healthcare-IT-Branche trifft sich in Berlin An der conhIT dreht sich vom 17. bis 19. April in Berlin alles um aktuelle Fragen aus dem Bereich der Gesundheits-IT. Die conhIT ist eine Kombination aus Messe, Kongress, Akademie und Networking. Die Fachmesse hat sich mit mehr als 500 Ausstellern und fast 10 000 Fachbesuchern zu Europas führender Veranstaltung im Bereich der Gesundheits-IT entwickelt. Ob Marktführer oder Start-up – an der Messe präsentieren zahlreiche Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen zu Themen wie Mobile Healthcare, Klinische Informationssysteme und IT-Sicherheit. Aus der Schweiz werden 32 Unternehmen als Aussteller an der conhIT präsent sein. Dies mit eigenen Ständen oder als Mitaussteller im grossen Swiss Pavillon oder im StartUP/ Mobile health Zone Segment der Messe. Auch in diesem Jahr werden zahlreiche Fachbesucher aus der Schweiz erwartet, darunter viele CIOs aus Spitälern und Heimen und Pflegedienstleitungen. Im vergangenen Jahr kamen 39 Prozent der internationalen Teilnehmer aus der Schweiz und waren damit die grösste Gruppe unter den ausländischen Gästen. Informationen zum Schweizer Pavillon und günstige conhIT-Tickets im Schweizer Vorverkauf gibt’s bei der Offiziellen Messe Berlin Repräsentanz Schweiz & Liechtenstein, Fair Team Schmieding + Co. in Basel, Tel. +41 61 281 91 95 | info@fairteam.ch | www.fairteam.ch/conhit B2B-Marketing in der ICT-Branche Datum: 01.06.2018 | 25.09.2018 Zeit: 09.00 – 16.15 Uhr Ort: Zürich Kontakt: Corinne Jost, c.jost@msmag.ch Veranstalter: MSM Research AG Anmeldung: www.msmag.ch/ict-marketing Das Marketing und die Kundenkommunikation hat sich im B2B-Bereich in den letzten Jahren durch neue Technologien und Möglichkeiten drastisch verändert. Auch hier ist der Kunde digital geworden und möchte auf verschiedenen Kanälen zielgruppengerecht angesprochen werden. Das spezifisch auf den ICT-Markt und seine Gegebenheiten ausgerichtete Seminar vermittelt im Einführungsteil ein aktuelles Bild der derzeitigen Situation im Schweizer Markt sowie Empfehlungen zu Strategien im ICT-Business. Im Hauptteil des Seminars erfahren Sie anhand praktischer Beispiele mehr über die wichtigsten Tools und Trends rund um das Thema Digital & Content Marketing, Social Media und die Customer Journey. Die Themen: – Der Schweizer ICT-Markt – Facts & Figures und Einflüsse auf Ihr Business – Die Disintegration (Weltenteilung) im Anbietermarkt und die «Stuck in the Middle»-Gefahr – Grundlagen des ICT-Marketings, Strategien, Zielgruppen und Wachstum – Die aktuellen Trends rund um Digital Marketing – Website- & Content-Marketing – Onlinewerbung in der ICT-Branche – E-Mail-Marketing und Social Media im B2B-Bereich – Event-Organisation und Event-Marketing – Checklisten und Vorgehen – Online-Umfragen – Tools und Aufbau Zielgruppe des Seminars: Mitarbeiter aus Geschäftsleitung, Marketing & Sales, Business Development von ICT-Anbietern 04 / 2018 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 53 Auf dass sich die Wände biegen werden! Die Baubranche und insbesondere die Art und Weise, wie Gebäude in Zukunft gebaut werden, wird sich stark verändern. Dafür ist eine Kombination innovativer IT-Technologien verantwortlich, die schnelleres und flexibleres Bauen mit viel weniger Materialeinsatz erlauben wird. « Wenn Roboter und 3-D-Drucker kombiniert zum Einsatz kommen, sind sogar ganz neue und äusserst ressourcen effiziente Bauformen möglich. » Daniel Liebhart ist Dozent für Informatik an der ZHAW (Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften), Experte für Enterprise-Architekturen und CTO Ambassador bei Swisscom. Er ist Autor und Co-Autor verschiedener Fachbücher. Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode DPF8_82574 Auf den ersten Blick ist in der Schweizer Baubranche alles in Ordnung. «Obwohl die Bauwirtschaft nur gut 5 Prozent zur gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung beiträgt, machen die Bauinvestitionen etwa 10 Prozent des Schweizer Bruttoinlandprodukts aus», schreibt beispielsweise die ETH-Konjunkturforschungsstelle (KOF) auf ihrer Website. Der Bauindex für das erste Quartal 2018 sagt, dass «die Auftragsbestände über alle Segmente hinweg hoch bleiben und den Baumeistern auch 2018 ansprechende Umsätze bescheren dürften». Die Baukonjunktur in der Schweiz kann jedoch über eine Tatsache nicht hinwegtäuschen: Die Branche hat in den letzten 20 Jahren kaum Fortschritte hinsichtlich Innovation und Produktivität gemacht. Und das ist angesichts der Tatsache, dass Gebäude gemäss Peter Richner, stellvertretender Direktor der EMPA, für die Hälfte des Energieverbrauchs und ein Viertel des Wasserverbrauchs verantwortlich sind, erschreckend. Drei Technologien werden dies verändern: BIM, 3-D-Drucker und Roboter. Die Basis: Building Information Modelling (BIM) Während die Architektur, Gestaltung und damit auch der Bau von Gebäuden längst mittels CAD-Programmen unterstützt wird, befindet sich die vollständige datentechnische Beschreibung noch in den Anfängen. Sie ist jedoch die Basis für den effizienten Unterhalt und die Pflege eines Gebäudes – dem Facility Management. Building Information Modelling (BIM) nennt sich die digitale Abbildung eines Gebäudes. Diese Abbildung ist durch die ISO normiert und stellt ein detailliertes Objektmodell zur Verfügung, das sowohl bau- als auch betriebsrelevante Informationen enthält. BIM stellt also den «digitalen Zwilling» eines Gebäudes dar. Und schafft damit die Voraussetzung, ein scheinbar passives Gebäude in ein vernetztes, interaktives, selbstheilendes oder sogar intelligentes «Gerät» – im Sinne eines IoT-Geräts – zu verwandeln. Die Kür: 3-D-Drucker und Konstruktionsroboter Das Empire State Building gilt als Meilenstein, was die Produktivität im Bau betrifft. 102 Stockwerke in etwas mehr als 13 Monaten zu bauen, ist noch heute bald 90 Jahre nach der Fertigstellung eine reife Leistung. 6 Jahre hat der Bau des Burj Khalifa in Dubai, 3 Jahre der Prime Tower sowie der Roche Tower gedauert. Diese langen Bauzeiten gehören bald der Vergangenheit an. Ein 3-D-Drucker der chinesischen Firma Winsun, der 150 Meter lang und 6 Meter hoch ist, hat bereits vor zwei Jahren in kürzester Zeit eine Villa gebaut oder vielmehr aus Beton gedruckt. Die Liste «The 11 Best 3D Printed House Companies» auf 3Dnatives.com von Anfang Februar 2018 illustriert eindrücklich, wie weit diese Technologie bereits ist. Auch Experimente wie «Digital Grotesque» eröffnen ganz neue Perspektiven im Bau. Eine weitere interessante Entwicklung ist der Einsatz von Robotern. So ist beispielsweise der Roboter SAM100 der Firma Construction Robotics fähig, eine Backsteinmauer sechsmal schneller als jeder Maurer zu erstellen. Wenn Roboter und 3-D-Drucker kombiniert zum Einsatz kommen, sind sogar ganz neue und äusserst ressourceneffiziente Bauformen möglich. Sie können hier und heute im Mustergebäude der Empa – NEST in Dübendorf besichtigt werden. Die Tage des konventionellen Bauens sind gezählt! www.netzwoche.ch © netzmedien ag 04 / 2018