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Netzwoche 08/2018

18 People Köpfe RISING

18 People Köpfe RISING STAR: JENS NAIE cgr. Die Tamedia-Tochter Doodle hat einen neuen Chief Technology Officer berufen. Zum 1. Mai 2018 trat Jens Naie das Amt beim Entwickler des gleichnamigen Online-Terminfindungsdienstes an. Vorgänger von Naie im Amt war Spyridon Giannakakis, der das Unternehmen im November 2017 verliess. Naie war zuvor bei der Takeaway.com Group in Deutschland tätig, zu der unter anderem Lieferando.de gehört. Zuletzt bekleidete er die Position des Director of Technology und war auch IT-Leiter der Gruppe. Davor hatte er bei der Architekten-Community und Ausschreibungsplattform Competitionline gearbeitet, wie es in einer Mitteilung heisst. «An Doodle fasziniert mich die zukunftsweisende Technologie, etwa der durch künstliche Intelligenz betriebene Chatbot Meekan für eine automatisierte Terminplanung. Ich freue mich, mit hochkarätigen Experten in der IT zusammenzuarbeiten», sagte Naie zu seinem Einstand. Managing Director Gabriele Ottino freut sich, dass Doodle Naie als CTO verpflichten konnte. «Er hat bei Lieferando ein grosses Entwicklerteam aufgebaut und wird diese Erfahrung bei Doodle bestens einbringen können, denn wir werden diesen Bereich in den nächsten Monaten weiter vergrössern», kündigte Ottino an. Entwicklungshilfe für Führungskräfte Zeit- und ortsunabhängig studieren an der Fernfachhochschule Schweiz flexibel. berufsbegleitend. digital. ffhs.ch MAS Industrie 4.0 MAS Web4Business MAS Business- & IT-Consulting CAS Digitale Unternehmenstransformation Anzeige OKI-SCHWEIZ-CHEF VERLÄSST UNTERNEHMEN Daniel Horber mur. Daniel Horber, seit 2015 Country Manager Switzerland bei Oki Systems, verlässt das Unternehmen. Sprecherin Lan Anh Tan bestätigte den Abgang gegenüber dem Branchenportal Inside-Channels. Okis Mitarbeiter seien über die Veränderung bereits informiert worden. Wer wann auf Horber folgt, wollte Anh Tan gegenüber Inside-Channels nicht verraten. Horber löste im August 2015 Walter Briccos im Amt ab. Als Country Manager zeichnete Horber auch für Vertrieb und Marketing in der Schweiz verantwortlich. Davor war er seit 2013 als Sales Manager bei Oki Schweiz tätig gewesen. Vor seinem Wechsel zu Oki hatte er neun Jahre bei Nokia Schweiz als Key Account Manger gearbeitet, wie seinem Linkedin-Profil zu entnehmen ist. Horber ist eidgenössisch Diplomierter Kaufmann und Verkaufs leiter. AVALOQ STEIGT BEI BLOCK- CHAIN-START-UP EIN Francisco Fernandez osc. Avaloq hat Schritte in den Blockchain-Markt gemacht. Wie der Zürcher Anbieter von Bankensoftware mitteilt, erwarb er eine 10-Prozent-Beteiligung am Lausanner Start-up Metaco. Metaco habe kryptografische Lösungen entwickelt, die sich in die Kernprozesse von Banken integrieren lassen, schreibt Avaloq. Francisco Fernandez, Group Chairman und Gründer von Avaloq, wird dem Verwaltungsrat von Metaco laut Mitteilung beitreten. In dieser Funktion soll er das Wachstum und die Expansion des Unternehmens fördern. Die Beteiligung an Metaco werde keine organisatorischen Veränderungen bei Metaco oder Avaloq zur Folge haben. Die beiden Unternehmen wollen künftig aber enger zusammenarbeiten, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Die finanziellen Bedingungen der Transaktion werden gemäss Angaben von Avaloq nicht offengelegt. 08 / 2018 www.netzwoche.ch © netzmedien ag Zürich | Basel | Bern | Brig

People Köpfe 19 NTT SECURITY HAT EINEN NEUEN HEAD OF CONSULTING CHECK POINT SCHWEIZ VER- PFLICHTET KUNDENBETREUER BLUEGLASS INTERACTIVE HOLT DIGITALEXPERTEN VEEAM BERUFT VP FÜR ENTERPRISE STRATEGY Markus Künzler Marc Sprenger Nicolas Noth Dave Russel mur. Markus Künzler verantwortet seit dem 1. April den Consulting-Bereich von NTT Security in der Schweiz, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt. Er soll sich in dieser Funktion um Themen wie Cyberabwehr, Identity- und Key-Management, digitale Arbeitsplätze, Cloud-Sicherheit, Enterprise-Security-Architekturen und das Industrial Internet of Things kümmern. Künzler berichtet an Patrick Schraut, Vice President Consulting Europe, und ist somit an die EMEA-Organisation von NTT Security angebunden. Er verantwortet in seiner Funktion den Aufbau des Bereichs Governance, Risk & Compliance. Er soll ausserdem die Kooperation mit anderen Schweizer NTT-Töchtern vorantreiben. jor. Die Schweizer Niederlassung von Check Point Software Technologies hat sich Verstärkung geholt. Marc Sprenger steigt beim Unternehmen als Strategic Account Manager ein. Er soll Kunden insbesondere aus dem öffentlichen Sektor betreuen und hinzugewinnen, wie der Sicherheitsanbieter mitteilt. Sprenger berichtet an Alvaro Amato, Sales Manager Strategic Accounts bei Check Point. Bevor Sprenger zu Check Point kam, arbeitete er gemäss Mitteilung acht Jahre bei Red-IT, zuletzt als Teamleiter Verkauf. Sonja Meindl, Country Manager für die Schweiz und Österreich bei Check Point, lobt ihn in der Mitteilung für seine Vernetzung bei Kunden und Partnern in der Schweiz. cgr. Die Zürcher Digital-Marketing- Agentur Blueglass Interactive hat einen Umbau des Verwaltungsrats bekannt gegeben. Wie die Firma schreibt, scheidet Unternehmensgründer Patrick Price aus dem Gremium aus. Er wolle sich einer Startup-Idee widmen. An seine Stelle tritt Nicolas Noth. Laut Mitteilung ist er Experte in den Bereichen Digital Marketing, Entwicklung und Transformation. Vor seinem Wechsel zu Blueglass gründete er die Beratungsfirma für die digitale Transformation «NDG noth.digital». Davor leitete er etwa den Onlinebereich des «Blick» und baute bei der Agentur Planetactive den Jugendsender «Joiz» auf. Blueglass hat neben Zürich auch noch Standorte in London und Tallinn. bca. Dave Russell ist neuer Vizepräsident Enterprise Strategy von Veeam, dem Anbieter von Back-up- Lösungen mit Sitz in Baar. Wie das Unternehmen mitteilt, wird er für die Entwicklung strategischer Produkt- und Markteinführungsprogramme verantwortlich sein und Veeams Angebot bei Veranstaltungen auf der ganzen Welt bekannt machen. Russell war laut Mitteilung zuletzt Vice President und Distinguished Analyst beim Marktforschungsunternehmen Gartner. Sein Forschungsschwerpunkt lag auf Speicherstrategien und -technologien mit Schwerpunkt Back-up/Recovery, Snapshot und Replikation, SSD/Flash-Optimierungssoftware, Software-defined Storage und Speichermanagement. BEYOND ICT: ADRIAN HUTZLI, CEO, INTERSYS Adrian Hutzli ist 53 Jahre und seit zehn Jahren mit Marion verheiratet. Sie wohnen am südlichen Ufer des Bielersees. Seine Hobbys sind Tennis, Kochen und Kultur geniessen. Sie gehören neben der Ausübung eines politischen Amtes zu seinen Nebenbeschäftigungen. Interview: Christoph Grau Was war das bisher schönste Erlebnis Ihrer Karriere? Die Nominierung zum CEO und damit Entscheidungen zu treffen, auch wenn diese im Team vorbereitet werden. Wie würden Ihre Mitarbeiter Sie beschreiben? Offen, unkompliziert, lösungsorientiert, aber auch fordernd, konsequent und hartnäckig. Worüber haben Sie kürzlich herzlich gelacht oder sich geärgert? Ein guter Witz bringt mich zum Lachen. Engstirniges Verhalten ärgert mich. Was essen oder kochen Sie gerne? Kochen und essen ist für mich eine wichtige Kultur. Meine Frau und ich ergänzen uns dabei sehr gut. Wichtig für uns ist dazu auch ein charakterstarker Italiener im Glas. Auf welche Website (ausser der eigenen) würden Sie nicht verzichten wollen? Da gibt es einige. Wenn ich mich auf eine festlegen müsste, wäre das Google Trends. Was würde Ihr 10-jähriges Ich zu Ihnen heute sagen? Wieso hast du Thun, die zweitschönste Stadt der Schweiz, verlassen? Welchen persönlichen Herausforderungen möchten Sie sich noch stellen? Meinem Göttibuben ein Lebensbegleiter zu sein, der Zeit hat und auf den er sich verlassen kann. Warum kommen Sie morgens gerne ins Büro? Unser Motto lautet «Software von Menschen für Menschen». Ich bin gerne mit Menschen zusammen und freue mich, sowohl motivierte Mitarbeiter als auch kritische Kunden zu treffen. Wenn Sie mit jemandem tauschen könnten, wer wäre das? Grundsätzlich fühle ich mich sehr wohl in meiner Haut. Wenn ich tauschen möchte, dann mit einem Vogel, und zwar mit dem Star. So könnte ich im Verbund die Welt von oben betrachten. Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? Bei Intersys, und ich habe ein Start-up erfolgreich am Markt lanciert. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 08 / 2018