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Netzwoche 08/2018

46 Last Curiosities KI

46 Last Curiosities KI for President cgr. Dass Computer die Herrschaft über die Menschen übernehmen könnten, ist schon in so einigen Hollywood-Blockbustern thematisiert worden. Diese Vision wurde nun fast ein bisschen Realität, wie «Der Standard» berichtet. Der Japaner Michihito Matsuda warb bei der Bürgermeisterwahl für die Stadt Matsuda damit, dass all seine Entscheidungen von einer künstlichen Intelligenz getroffen würden. Seine Wahl sei nötig, da in Japan (noch) keine Software gewählt werden könne. Matsuda warb mit dem Slogan «fair und ausgewogen». Auf dem Wahlplakat war nur ein kleines Foto von ihm – daneben ein nackter Roboter mit weiblichen Geschlechtsattributen. Aber Matsuda konnte die Japaner nicht überzeugen, er landete auf dem letzten Platz. Merkwürdiges aus dem Web CE- und IT-Welt fördern immer wieder Erstaunliches und Kurioses zutage, das zum Schmunzeln anregt. Die seltsamsten Kurznews immer in der Rubrik «Curiosities». Gute Unterhaltung! «The future has cum» cgr. Die Pornosite Pornhub macht häufig Schlagzeilen. Erst kürzlich spendierte sie allen Bewohnern der Schweizer Gemeinde Bitsch einen Gratiszugang zum Premium-Bereich auf Lebenszeit. Für alle anderen Nutzer der Plattform gibt es jetzt eine neue Bezahlmethode, wie «Cnet» schreibt. Pornhub akzeptiert nun auch die Kryptowährung Verge. Damit soll das Bezahlen privater sein als mit einer Kreditkarte, heisst es als Begründung. Zudem spiele die Pornoindustrie immer einen führende Rolle bei der Adaption von neuen Technologien, sagte Corey Price, Pornhub Vice President. Dies sei etwa schon bei der Einführung von VHS und Betamax und auch bei der VR- Technolo gie so gewesen. Wer mit Verge zahlen will, der kann die Währung jedoch nicht direkt kaufen. Zunächst muss man in Bitcoin oder Ethereum investieren und diesen Wert dann in Verge umtauschen. Illustrationen: fotolia (5): studiostoks; valeriykatrevich; vectorpocket; VIGE.co; Roi_and_Roi Man On the Curtain fpo. Die japanische Immobiliengesellschaft Leopalace21 hat eine Lösung für ängstliche Singlefrauen entwickelt. Wie Pressetext schreibt, soll der «Man on the Curtain» Einbrecher abschrecken. Das System besteht aus einem Projektor und einer damit verbundenen Smartphone-App. Der Beamer projiziert einen sich bewegenden, männlichen Schatten auf die Vorhänge der Wohnung, sodass Verbrecher Reissaus nehmen sollen, sobald sie den Schattenmann erblicken. Der Schatten kann zurzeit 12 unterschiedliche Szenarien abspielen, die jeweils eine halbe Stunde dauern. Vom Hausmann über den Yoga-Guru bis zum Boxer. Zum «Man on the Curtain» lassen sich auch verschiedene Objekte anfügen wie etwa einen Baseballschläger. Das System gibt es derzeit erst als Prototyp, soll aber auch aus serhalb Japans auf den Markt kommen. Einmal Handy ohne alles osc. Manchmal darf es etwas weniger sein. Wie Golem berichtet, hat Samsung ein Smartphone vorgestellt, das nicht beim Rennen um Features mitmacht. Im Gegenteil. Das Galaxy J2 Pro biete keine Möglichkeit, Daten über das Internet zu empfangen oder zu senden. Alle dafür nötigen Verbindungen seien per Software deaktiviert. Das Gerät lasse sich also nur zum Telefonieren, zum Schreiben von SMS und für Aufnahmen mit der integrierten Kamera verwenden. Wer sich fragt, wozu die Welt das braucht, erhält in der Zielgruppe des Handys eine Antwort. Es richtet sich an südkoreanische Schüler, die für die landesweite Uni-Aufnahmeprüfung Suneung (수능) lernen. So sollen sie nicht abgelenkt werden und womöglich ihre Karrierechancen verspielen. Ein Verkauf in der Schweiz ist nicht geplant, wie Samsung auf Anfrage sagte. Gamen statt Fitness-Studio cgr. Wer sagt, dass Gamen nicht auch gut für die Gesundheit sein kann? Wie das geht, hat ein Gamer des Spiels «Skyrim» unter Beweis gestellt. Der Spieler mit dem Reddit-Pseudonym «Elliotttate» spielte das Spiel nach eigenen Regeln mit seiner Oculus Rift und «Room Scale». Gemäss einem Beitrag im «Der Standard» konnte er so fünf Kilo in ein paar Wochen abnehmen. Statt den Kampf mit Gegnern im Spiel zu suchen, versuchte er, Angriffen auszuweichen oder sich schnell hinter virtuellen Gegenständen zu verstecken. Auch verzichtete er im Spiel auf ein Pferd zur Fortbewegung und ging die Distanzen lieber zu Fuss. So gelang es ihm im wahrsten Sinne des Wortes, spielend ein paar Pfunde abzunehmen. 08 / 2018 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

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