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Netzwoche 12/2017

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Technology Aktuell 33 Wie Sicherheitsexperten mit künstlicher Intelligenz umgehen Professor Hannes Lubich berichtete in der Keynote, welche Potenziale KI für die Bekämpfung von Cyberkriminalität hat. jor. Künstliche Intelligenz (KI) bietet Cyberkriminellen einen Fundus an neuen Möglichkeiten. Doch auch Sicherheitsanbieter machen sich die Fortschritte auf dem Gebiet des maschinellen Lernens zunutze. Mit selbstlernenden Algorithmen und neuronalen Netzwerken wollen sie Hackern einen Schritt voraus sein. Welche Chancen und Risiken KI-Systeme für die IT-Sicherheit bergen, erklärten Experten an der «Security Lounge» von Infoguard. Der Sicherheitsspezialist veranstaltete den Event bereits zum achten Mal. Rund 300 Gäste besuchten den Anlass in Steinhausen. Unter den Teilnehmern waren mehrheitlich IT- und Sicherheitsverantwortliche von Schweizer Unternehmen und Partnern. Chancen und Risiken von KI für die IT-Sicherheit Sicherheitsanbieter nutzten KI in komplexen Datenanalysen, um Angriffsmuster zu erkennen. In solchen Verfahren könnten weitgehend automatisierte Systeme Verhaltensdaten in Echtzeit analysieren und daraus Schlüsse ziehen. Im Idealfall würden solche Systeme Anomalien erkennen, bevor diese einen Schaden anrichten. «Für Sicherheitsanbieter ist dies der heilige Gral», sagte Hannes Lubich. Der Professor für ICT System Management lehrt an der Hochschule für Technik sowie an der FHNW. KI-Lösungen bergen für Sicherheitsanbieter nicht nur Chancen, sondern auch Risiken, wie Lubich anmerkte. Diese kämen etwa zum Vorschein, wenn die Sicherheitsprogramme Fehlalarme auslösten. «‹False Positives› können für Security-Firmen teuer werden», sagte Lubich. Ausserdem setzten nicht nur Sicherheitsanbieter, sondern auch kriminelle Hacker zunehmend auf KI. «Wenn sich solche Systeme gegenseitig bekämpfen, kann die Bedrohungslage schnell eskalieren», erklärte Lubich. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_46468 Die Schweiz hat den drittschnellsten Supercomputer WWW.NETZWOCHE.CH Ein Jahr (fast) autonome Busse in Sitten osc. Seit dem 23. Juni 2016 kurven zwei selbstfahrende Smart-Shuttles von Postauto durch das Stadtzentrum von Sitten. Zum 1. Jahrestag zieht das Unternehmen zusammen mit seinen Partnern eine positive Bilanz, wie Postauto auf seiner Website mitteilt. Die beiden Smart-Shuttles hätten im ersten Jahr mehr als 21 500 Personen befördert und dabei mehr als 4500 Kilometer zurückgelegt. Der Test der Smart-Shuttles war ursprünglich nur bis Ende Oktober 2017 geplant, nun prüfen die Partner eine Verlängerung. ▸ Webcode DPF8_46942 Apple arbeitet an Technologien für autonome Autos mur. Im April hat die Meldung die Runde gemacht, dass Apple in Kalifornien selbstfahrende Autos testen dürfe. Über Apples Anstrengungen war bis jetzt aber nur wenig bekannt. Jetzt bestätigte Tim Cook gegenüber Bloomberg, dass Apple an autonomen Systemen arbeite. Cook bezeichnete diese als «Mutter aller KI-Projekte» und «wohl eines der schwierigsten KI-Projekte, an denen man arbeiten kann». Autonome Systeme seien eine Kerntechnologie, die Apple als sehr wichtig erachte, sagte Cook gegenüber Bloomberg. ▸ Webcode DPF8_45250 cgr. Der Piz Daint ist der schnellste Supercomputer ausserhalb Chinas. Er steht im nationalen Hochleistungsrechenzentrum (CSCS) im Tessin. Auf der halbjährlich veröffentlichten Top-500-Liste der Superrechner verbesserte sich der Piz Daint um 5 Plätze. Er liegt nun mit einer Rechenleistung von rund 19,6 Petaflops auf dem 3. Rang. Grund ist ein erst kürzlich durchgeführtes Hardware-Upgrade. Nur die beiden chinesischen Supercomputer Sunway Taihu-Light und Tianhe-2 sind Leistungsstärker als der Piz Daint. Der Abstand ist jedoch enorm. So kommt der Tianhe-2 auf fast 34 Petaflops und der Sunway Taihu-Light auf 93 Petaflops, wie der Liste zu entnehmen ist. Ansonsten gab es unter den Top 10 kaum Veränderungen. Die Liste ab Rang 4 vervollständigen folgende Rechner: ·· Titan, USA, 17,6 Petaflops ·· Sequoia, USA, 17,2 Petaflops ·· Cori, USA, 14 Petaflops ·· Oakforest-PACS, Japan, 13.6 Petaflops ·· K Computer, Japan, 10,5 Petaflops ·· Mira, USA, 8,6 Petaflops ·· Trinity, USA, 8,1 Petaflops Laut Heise könnte sich in den nächsten Monaten wieder einiges tun, da viele Grossprojekte im Gang seien. Unter anderem will auch die EU einen neuen Supercomputer bauen. Unter den Top 500 in der aktuellen Liste befinden sich 169 Supercomputer in den USA, gefolgt von China mit 160. Anschliessend kommen Japan mit 33, Deutschland mit 28 und Frankreich sowie Grossbritannien mit je 17 Superrechnern. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_45968 F10 bestimmt Start-ups für das Sommerprogramm cgr. Der F10 Accelerator hat in einer Mitteilung die Start-ups für das Sommerprogramm bekannt gegeben. Sie werden an einem Förderprogramm teilnehmen. 14 Start-ups aus den Bereichen Fintech, Regtech und Insurtech werden nun sechs Monate lang gefördert. Am 3. Juli wir das Programm mit einer Veranstaltung eröffnet. Als Keynote- Sprecherin wird Kantonsrätin und Unternehmerin Judith Bellaiche auftreten. ▸ Webcode DPF8_46596 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 12 / 2017