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Netzwoche 12/2017

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38 DOSSIER KOMPAKT

38 DOSSIER KOMPAKT Managed Security In Kooperation mit G Data IT-Sicherheit in erfahrene Hände legen Immer häufiger legen IT-Zwischenfälle infolge von Cyberattacken Unternehmen lahm. Die Folgen sind fatal und kostspielig. IT-Sicherheit muss daher oberste Priorität haben, um die Aufrechterhaltung des Betriebs sowie den Schutz sensibler Daten zu gewährleisten. Security-as-a-Service kann hier ein Lösungsansatz sein. DER AUTOR Christian Lueg Public Relations Manager, G Data 80 Prozent der Schweizer Unternehmen von Malware- Attacken betroffen Laut einer KPMG-Umfrage waren 84 Prozent der Schweizer Unternehmen von Cyberattacken durch Phishing, 80 Prozent von Malware und 64 Prozent durch Angriffe mittels Social Engineering betroffen. Die Umfrage zeigt, dass die Bedrohungslage steigt. IT-Zwischenfälle mit Schadsoftware, insbesondere mit Ransomware, haben zahlreiche Unternehmen lahmgelegt und weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Im Gegensatz zu vielen anderen Formen von Malware ist Ransomware für die Betroffenen direkt sichtbar. Mit der Verschlüsselung der Daten sind IT-Systeme für Mitarbeiter nicht mehr nutzbar. Um Cyberattacken zu vermeiden, sollten Unternehmen das Thema IT-Sicherheit umfassend angehen und einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen. Incident Readiness lautet das Stichwort. Das bedeutet, dass Betriebe ihre individuellen Risiken einschätzen und ein passgenaues IT- Sicherheitskonzept aufstellen müssen. Hierbei können spezialisierte Dienstleister helfen. Um Cyberattacken zu vermeiden, sollten Unternehmen das Thema IT-Sicherheit umfassend angehen. Security-as-a-Service als Lösungsansatz Ein mögliches Lösungsszenario kann sein, einen Teil der IT-Infrastruktur auszulagern. Als deutscher IT-Sicherheits-Hersteller bietet G Data gemeinsam mit seinen Schweizer Partnern eine Managed- Endpoint-Security-Lösung an. Die Vorteile für Unternehmen: Der Betrieb einer eigenen IT-Security-Infrastruktur entfällt und die notwendigen Services erfolgen bei Bedarf durch spezialisierte Partner. Im Notfall kann dieser ohne Verzögerung per Fernwartung eingreifen und die Gefahr abwehren. Die Sicherheitsarchitektur wächst unproblematisch mit, und selbst stark heterogene Netzwerke sind so problemlos in den Griff zu bekommen. Der Partner betreibt dabei auf Wunsch für seinen Kunden einen Management-Server. Der Dienstleister kann dadurch eine flexible Skalierung ohne Verzögerung umsetzen. Gleichzeitig muss das Unternehmen keine eigene Infrastruktur unterhalten und profitiert von kalkulierbaren Kosten. Unternehmen können sich auf ihr Tagesgeschäft konzentrieren, während sie von einer perfekt abgesicherten IT und kalkulierbaren Kosten profitieren. Passgenaue Sicherheitslösungen sind essenziell IT-Verantwortliche stehen vor der Herausforderung, dass Netzwerke zunehmend komplexer und heterogener aufgebaut sind. Die Zahl der stationären und mobilen Geräte steigt und der Aufwand für die Administration einer Sicherheitslösung wird schnell ein grosser Faktor. Eine Sicherheitslösung muss daher an die Bedürfnisse der Organisation optimal angepasst und trotz aller Komplexität leicht administrierbar sein. Proaktive und ganzheitliche Sicherheitslösungen sind essenziell, um die IT-Netzwerke gegen Viren, Trojaner und weitere Bedrohungen aus dem Internet zu schützen. Je nach Bedarf muss sich dieser Schutz um sinnvolle Funktionen für die Bedürfnisse des Unternehmens erweitern lassen. Lösungen müssen von Haus aus Funktionen wie etwa Mobile Device Management, Antispam oder Policy Management bieten. Zusatzmodule für Patch Management oder Network Monitoring sollten den individuellen Schutz abrunden. Vorteile bieten hier modulare Lösungen, mit denen Unternehmen und die mit der IT-Sicherheit beauftragten Fachabteilungen flexibel und vor allem proaktiv auf neue Angriffsszenarien reagieren können. Das IT-Personal muss zusätzlich zum Tagesgeschäft die Administration übernehmen und im Notfall rechtzeitig reagieren. Schwer überschaubare Kosten und Risiken sind die Folge. Bild: iStock 12 / 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

In Kooperation mit G Data Managed Security DOSSIER KOMPAKT39 «Als Mittelständler haben wir einen Blick für die Bedürfnisse von KMUs» Mit Managed Security können Unternehmen IT-Sicherheit mieten. Die eigene Infrastruktur für IT-Sicherheit entfällt, was Kosten sparen kann. Wie das Modell genau funktioniert und was IT-Verantwortliche dabei beachten müssen, erklärt Cornelia Lehle, Sales Director Schweiz bei G Data. Interview: George Sarpong G Data bietet einen Managed-Security-Dienst an. Wie funktioniert das Angebot konkret? Cornelia Lehle: Bei G Data Managed Endpoint Security geben Unternehmen die IT-Sicherheit ihrer IT-Infrastruktur in die Hände eines vertrauenswürdigen Dienstleisters. Das ist für viele sehr sinnvoll, weil die IT-Strukturen von Firmen zunehmend komplexer werden und einen immer höheren Administrationsaufwand erfordern. Das beauftragte Systemhaus bindet alle Endpoints in den Abwehrring mit ein und betreibt den Managementserver für den Kunden. Alle Wartungs- und Administrationsarbeiten übernimmt der erfahrene IT-Partner für das Unternehmen, sodass es über eine perfekt abgesicherte IT verfügt und sich voll auf sein wertvolles Kerngeschäft konzentrieren kann. Für welche Kundengrösse ist das Angebot besonders geeignet? Managed Security ist grundsätzlich für alle Unternehmen interessant. Mehr als 99 Prozent der Unternehmen in der Schweiz sind kleine und mittelständische Unternehmen. In der Summe arbeiten zwei Drittel der Arbeitnehmer dort. Gerade diese Firmen sind auf fachkundige Expertenhilfe angewiesen und vertrauen rund um ihre IT-Infrastruktur ganz ihrem IT-Partner. «G Data Managed Service»- Lösungen können generell aber auf beliebige Betriebsgrössen und -anforderungen angepasst werden. Je nachdem, welche Bereiche des Unternehmensnetzwerks zusätzliche Sicherheit benötigen, lässt sich dieser Basis-Schutz um Funktionen wie Patch-Management oder Network-Monitoring erweitern. Worauf sollten IT-Verantwortliche bei einem Managed- Security-Projekt achten? Das Thema IT-Sicherheit sollte umfassend angegangen und ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt werden. Das heisst: Am Anfang steht immer eine kritische Bestandsaufnahme der eigenen IT-Infrastruktur und das Erstellen eines Anforderungsprofils. Hat man diese Standortbestimmung vorgenommen und damit ein Ziel definiert, können darauf basierend schon die nächsten Schritte geplant werden. Das kann zum Beispiel die Trennung vertraulicher Daten, neu anzuschaffende Hardware, die Auswahl der richtigen Sicherheitslösung oder Umstrukturierungen innerhalb des Netzwerks sein. Das Erstellen eines solchen Sicherheitskonzepts ist für Unternehmen essenziell und muss regelmässig aktualisiert werden. Das bedeutet auch, dass mögliche Notfallpläne bereitliegen, das Stichwort lautet hier «Incident Readiness und Response». Hier können erfahrene Partner unterstützend beraten. Worin zeichnet sich Ihre Lösung gegenüber jenen der Mitbewerber aus? Als Mittelständler haben wir einen genauen Blick für die Bedürfnisse von KMUs und können so schnell auf Kundenwünsche reagieren. Die Business-Lösungen von G Data sind modular aufgebaut und können passgenau auf jede Betriebsgrösse und Anforderung zugeschnitten werden. Unsere flexiblen Lösungen umfassen zudem viele weitere Funktionen, die die Verwaltung aller Netzwerkkomponenten erleichtern und den Zukauf weiterer Software überflüssig machen. Sensible Unternehmensdaten sind umfassend geschützt bei überschaubaren Kosten. Wo sehen Sie die grössten Bedrohungen im Bereich IT-Sicherheit bei KMUs? Wirtschaftsspionage ist ein Thema für fast alle Unternehmen. Hier geht es um den Diebstahl von Know-how und wertvollen Daten. Der Verlust von Konstruktionsplänen, Details über Prototypen oder Kundendaten können den wirtschaftlichen Ruin bedeuten. Eine weitere Bedrohung sind Cyberattacken insbesondere mit Ransomware. Die Attacken waren für Cyberkriminelle äusserst lukrativ. Gerade Unternehmen stehen derzeit verstärkt im Fadenkreuz. « Wirtschaftsspionage ist ein Thema für fast alle Unternehmen. » Cornelia Lehle, Sales Director Schweiz, G Data www.netzwoche.ch © netzmedien ag 12 / 2017