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Netzwoche 12/2017

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44 Products Neuheiten

44 Products Neuheiten WWW.NETZWOCHE.CH BenQ bringt Business- Beamer rkn. BenQ hat neue Business- Projektoren lanciert. Die DLP- Beamer haben eine Leuchtkraft von 3300 ANSI Lumen, wie der Hersteller mitteilt. Daher seien sie vor allem für Meeting- und Konferenzräume geeignet. Die Projektoren bieten laut BenQ ein Kontrastverhältnis von 15 000:1 und sind 3-D-fähig. Dank Energiesparmodus soll die Lampe eine Lebensdauer von bis zu 10 000 Stunden erreichen. Die Preisempfehlung des Herrstellers liegt je nach Auflösung zwischen 399 bis 719 Franken. ▸ Webcode DPF8_45177 Polycom will Sitzungen effizienter machen cka. Der US-amerikanische Hersteller von Telekommunikationslösungen Polycom hat ein neues Produkt präsentiert. Dieses nennt sich Pano und soll Sitzungen effizienter machen, wie das Unternehmen mitteilt. Das Produkt übermittelt Videosignale kabellos von einem PC, Tablet oder Smartphone an einen Bildschirm oder Beamer. Pano kann dabei bis zu vier Quellen gleichzeitig ansteuern und nebeneinander auf dem Display darstellen. Der Hersteller integrierte zudem eine Whiteboard-Funktion. ▸ Webcode DPF8_46272 Debian 9 ist fertig mur. Debian liegt neu in der Version 9 «Stretch» vor. Die Entwickler setzen für die Distribution auf den Linux-Kernel in Version 4.9. Das Debian- Security-Team und das Debian- Long-Term-Support-Team wollen den Kernel gemeinsam 5 Jahre lang mit Sicherheits - Updates versorgen. Das Betriebssystem ist in 75 Sprachen verfügbar. Debian gibt es seit rund 24 Jahren. Die Entwicklung dauerte etwa 26 Monate. Die Macher aktualisierten fast alle rund 51 000 Pakete. ▸ Webcode DPF8_46030 Axis bringt Überwachungskameras mit Wide Dynamic Range Xerox zeigt seine neue Druckerserie tsc. Bruder Dominic breitet seine Arme aus und begrüsst seine Gäste in der Klosteranlage St. Urban. Bruder Dominique heisst in Wirklichkeit Dominique Pascal Leuba und ist Large Account Manager bei Xerox Schweiz. Die Verkleidung ist eine Hommage auf die Mönch-Werbung von Xerox aus dem Jahr 1977. Als Namensvetter schlüpfte Dominique in die Mönchsrobe und eröffnete am 14. Juni den Xerox-Event «The Future of Work». Kunden, Partner und Journalisten reisten in die Klosteranlage St. Urban, um Marc Drolshagen, Channel Business Manager, zeigt den Versalink C0725. Die Kameras sollen auch harte Schläge aushalten. osc. Der schwedische Hersteller von Überwachungstechnik Axis Communications hat neue Netzwerkkameras vorgestellt. Die Geräte der Serien P32 und Q35 sollen auch bei sehr kontrastreichen Lichtverhältnissen und bewegungsreichen Szenen gute Bilder liefern, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Herzstück der neuen Kameras ist die Wide-Dynamic- Range-Technologie (WDR). Die in der Fotografie auch als High Dynamic Range oder kurz HDR bekannte Technik gleicht helle und dunkle Bildanteile einer Aufnahme aus. Durch die WDR-Technologie sollen mehr Details erhalten bleiben als bei klassischer Videotechnik. Axis entwickelte die Technologie nach eigenen Angaben so weiter, dass bei Szenen mit viel Bewegung und grossen Menschenansammlungen gute, «forensisch verwertbare» Bilder entstehen. Die zwei Q35-Geräte bieten eine redundante Stromversorgung, eine elektronische Bildstabilisierung sowie eine Zertifizierung nach Schutzklasse IK10+. Gemäss Definition der IK-Schutzklassen sollte man also mit einem Baseballschläger oder einem 5-Kilo-Hammer aus etwa 40 Zentimetern Entfernung auf die Kamera einschlagen können, ohne sie dabei zu beschädigen. Alle neuen Netzwerkkameras von Axis sollen ab dem dritten Quartal 2017 über die Vertriebspartner Alltron, Anixter Switzerland, Ingram Micro, Tech Data Schweiz und Videor E.Hartig erhältlich sein. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_46700 sich von Xerox das neue Connectkey-17-Portfolio zeigen zu lassen. Die neuen Geräte der Versalink-Serie sind als Farb- Multifunktionsdrucker und Schwarz-Weiss-Drucker erhältlich. Sie drucken 20, 25 und 30 Seiten pro Minuten in Farbe und Schwarz-Weiss. Das Tablet-Display lässt sich wie ein Smartphone personalisieren. Die Drucker verfügen über einen Farbscanner mit Duplexeinzug. Zudem gibt es eine Scanvorschau, bei der sich Dokumente drehen, zoomen oder weitere Seiten hinzufügen lassen. Drucker mit Sprachübersetzung Bei den Druckern der Altalink-Serie handelt es sich um A3- Multifunktionssysteme, die ebenfalls Farb- und Schwarz- Weiss-Druck bieten. Ausser Drucken, Kopieren, Scannen und Faxen können die Geräte dank der App «Easy Translator» Dokumente in über 44 Sprachen übersetzen. Die Altalink-Geräte drucken je nach Modell 45, 55, 65, 75 oder 90 Seiten pro Minute in Schwarz-Weiss. Sie sind mit Sicherheitssoftware von McAffe ausgerüstet, speichern Dokumente in der Cloud und lassen sich mit dem Mobiltelefon verbinden. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_45661 12 / 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Products Hands-on 45 Microsofts digitale Staffelei und Leinwand Ende Oktober hat Microsoft mit dem Surface Studio das erste nicht mobile Gerät der Surface-Reihe für den Schreibtisch vorgestellt. Der All-in-One soll besonders Grafiker und andere kreativ Arbeitende überzeugen. Die Redaktion holte die virtuellen Buntstifte hervor, um das Gerät zu testen. Autor: Coen Kaat Das 28-Zoll-Display des Surface Studio löst mit 4500 x 3000 Pixeln auf. Mit dem Surface Studio hat Microsoft Mitte Juni seine Surface-Produktreihe um ein nennenswertes Gerät erweitert. Im Gegensatz zu den meisten Produkten der Reihe handelt es sich beim Surface Studio nicht um ein mobiles Gerät, sondern um einen All-in-One-PC. Ein etwas seltsam anmutender Schritt im Zeitalter von BYOD und Homeoffice. Doch spricht Microsoft mit dem Gerät auch eine besondere Klientel an: Designer, Architekten und Illustratoren. Auf den ersten Blick wirkt das Surface Studio daher auch wie Microsofts Antwort auf Apples iMac. Ein eleganter 28-Zoll-Bildschirm, die gesamte Rechenleistung ist im Sockel darunter versteckt. Gewiss zielen beide Produkte auf die gleichen Zielgruppen. Nach dem Hands-on-Test wirkte das Surface Studio jedoch eher wie ein Konkurrent für Grafik-Tablets aus dem Hause Wacom und Co. Plug and Play and Draw Das Display lädt förmlich zum darauf Malen mit dem mitgelieferten Stift ein. Es erkennt präzise jede Bewegung des Stifts und gibt sie detailgetreu wieder. Der Nutzer kann sich auch mit der Handkante auf dem Bildschirm abstützen. Das Surface Studio erkennt den Unterschied und reagiert nur auf die Eingabe per Stift oder Finger. Eleganz hat ihren Preis. Die günstigste Ausführung des Surface Studio kostet knapp 3500, die teuerste 5000 Franken. Um einfacher darauf zu zeichnen, können Nutzer den Bildschirm fast komplett horizontal herunterklappen. Höhe und Neigung lassen sich jedoch nicht unabhängig voneinander einstellen. Schiebt man den Bildschirm nach oben, dreht er sich unweigerlich in die Senkrechte. Schiebt man ihn nach unten, dreht er sich in die Horizontale. Dies mag in den meisten Fällen aufgrund der natürlichen Arbeitshaltung durchaus sinnvoll sein. Dennoch schränkt es auch die Freiheiten des Nutzers ein. Stabil in jeder Lage Die Halterung des Displays überzeugt jedoch auf eine andere Art. Der Schirm lässt sich stufenlos verschieben. Viel Kraft benötigt der Nutzer dafür nicht – ein Finger genügt. Trotzdem bleibt das Surface Studio in jeder Konfiguration stabil. Egal ob das Display flach, senkrecht oder irgendwo dazwischen steht, der Nutzer kann in jeder Position problemlos auf dem Gerät arbeiten und dabei auch seine Hand auf dem Display abstützen, ohne dass das Display sich dadurch verschiebt. Besonders stolz ist der Hersteller auf die Dimensionen des Bildschirms. Dieser ist gerade mal 13 Millimeter dünn. Dadurch wirkt das Gerät zwar äusserst elegant. Schnittstellen sind jedoch keine zu finden. Diese verbaute der Hersteller allesamt im Sockel. Aber auch hier macht es Microsoft den Nutzern nicht leicht, da sich sämtliche Anschlüsse auf der Rückseite befinden. Sogar für das simple Einstecken eines USB-Sticks muss der Nutzer also hinter das Gerät klettern. Der Bildschirm im 3:2-Format bietet eine enorm hohe Auflösung. 4500 x 3000 Pixel bieten dem Nutzer ein gestochen scharfes und detailreiches Bild, ohne je verpixelt zu wirken. So eignet sich das Gerät auch für sehr feine Zeichnungen und Baupläne. Einziger echter Nachteil: Das Surface Studio wird mit einer Nvidia Geforce GTX 965M mit 2 Gigabyte oder einer Geforce GTX 980M mit 4 Gigabyte geliefert. Beide Modelle gehören eher zum alten Eisen und nicht zu den Top- Performern im Bereich Grafikkarten. Die Redaktion testete die teuerste Ausführung mit 2 Terabyte, Intel-Core-i7-Prozessor und 32 Gigabyte RAM für rund 5000 Franken. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_47341 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 12 / 2017