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Netzwoche 12/2017

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52 Service Event Plus

52 Service Event Plus KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS IT-Markt-Briefing – Der Schweizer ICT- Markt bis 2019 – Herbst-Update Datum | Ort: Zeit: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: 25.08.2017 | Radisson BLU, Zürich-Flughafen 15.09.2017 | Hotel Bern, Bern 10.45 – 13.15 Uhr briefing@msmag.ch MSM Research AG www.msmag.ch Am IT-Markt-Briefing vermitteln wir Ihnen auf der Grundlage unserer regelmässigen Umfragen bei ICTund Business-Verantwortlichen einen fundierten Überblick und aktuelle Analysen zur Entwicklung des Schweizer ICT-Marktes bis 2019. Neben der Präsentation von Insights sowie Facts & Figures zum Gesamtmarkt stehen als weitere Fokusthemen auf der Agenda: • die Megatrends und Entwicklung der Big Five (Cloud, Analytics, Digitalisierung, Mobility, Security) • Industrie 4.0 – der Schweizer Markt bis 2019 • Cloud Professional Services • Software aus der Cloud (SaaS) • Gedanken zur Digitalisierung und zu neuen Businessmodellen Mit zweieinhalb Stunden Zeitaufwand sichern Sie sich auf der Basis unseres Markt-Researchs topaktuelle, fundierte Grundlagen sowie Daten und Prognosen für Ihre Standortbestimmung. Lassen Sie sich von unseren Erkenntnissen und Trendanalysen inspirieren und verschaffen Sie sich wertvollen und nützlichen Input für Ihre Planung und Strategiearbeit! Der Briefing-Report (Herbst-Update 2017) beinhaltet Erkenntnisse, Empfehlungen und Zahlenmaterial für Ihr Business. Das Briefing richtet sich an CEOs, Geschäfts führer, CIOs, ICT-Verantwortliche, Verkaufs-/Marketingverantwortliche, Product- & Business Development Manager. CAS Mobile Application Development Datum: 22.09. – 09.12.2017 Zeit: 09.00 – 17.00 Uhr (Fr./Sa.) Ort: HSR Rapperswil Kontakt: cas-mobile@hsr.ch Veranstalter: HSR Hochschule für Technik Rapperswil Anmeldung: www.hsr.ch/cas-mobile Werden Sie Expertin oder Experte für Mobile Software Engineering mit Swift, Android, Xamarin und Cordova. Die HSR Hochschule für Technik Rapperswil bietet mit diesem neuen topaktuellen berufsbegleitenden Zertifikatslehrgang die Möglichkeit, die Fachkompetenz in der gesamten Breite der mobilen Technologien, Methoden und Prozessen anzueignen. Dies umfasst alle relevante Cross-Plattformen und native Technologien, Architekturen und Designs mobiler Anwendungen, Best Practices, Testing, Deployment, Mobile Security sowie Prozessaspekte für Mobile-App-Projekte. Angesprochen sind erfahrene Softwareentwickler oder -architekten, die sich verstärkt im Bereich mobile Applikationen betätigen wollen. Zudem richtet sich der Lehrgang an Projektleiter mit sehr starkem technischem Flair. Sehr gute Programmiererfahrung in mehreren gängigen Sprachen wird vorausgesetzt. Zugelassen sind Fachpersonen mit Hochschulabschluss in Informatik oder einschlägiger langjähriger Berufserfahrung als Softwareingenieur. Das Nachdiplomstudium wird modular angeboten. Es kann komplett (CAS) oder in Teilen (einzelne Module) gebucht werden. Der Unterricht und die betreuten Übungen finden verteilt auf drei Monate, jeweils Freitag und Samstag ganztags, an der HSR statt. Profis haben nie ausgelernt. Informieren Sie sich jetzt! Europa Forum Luzern Datum: 13.11.2017 Zeit: 12.50 – 20.45 Uhr Ort: KKL Luzern Kontakt: christof.wicki@europaforum.ch Veranstalter: Europa Forum Luzern Anmeldung: www.europaforum.ch Die digitale Revolution Die Digitalisierung der Wirtschaft und Gesellschaft schreitet unaufhaltsam voran. Unternehmen sind gezwungen, sich neu zu erfinden oder traditionelle Geschäftsmodelle infrage zu stellen, um im schnelllebigen Wettbewerb weiter bestehen zu können. Wissenschaft und Politik sind gefordert, den richtigen Weg ins neue Zeitalter mitzugestalten. Neu am Symposium der Wirtschaft mit fünf interaktiven Executive Sessions: Artificial Intelligence, Cyber Security, Digital Business, Digital Transformation und E-Commerce. Lernen Sie vor diesem Hintergrund am kommenden Europa Forum, wie Sie Ihr Unternehmen erfolgreich durch die digitale Revolution führen können. Machen Sie sich selbst und Ihr Unternehmen fit für die Zukunft! Mit hochrangigen Persönlichkeiten wie: Doris Leuthard, Bundespräsidentin | Rolf Dörig, Swiss Life | Sergio P. Ermotti, UBS | Christoph Franz, Roche | Stefan Krawczyk, eBay | Thomas D. Meyer, Accenture | Patrick Naef, Emirates Group | Ulrike Huemer, CIO der Stadt Wien | Ulrich Spiesshofer, ABB | Marcel Stalder, EY | Francisco Fernandez, Avaloq | Roger Wüthrich, Swisscom u.w.m. 12 / 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 53 Stell Dir vor, es ist Cloud, und keiner geht hin Wer je Daten aufgrund eines fehlenden Back-ups verloren hat, dem passiert das kein zweites Mal. Wie bequem ist ein Cloud-Speicher, der automatisch die lokalen Dokumente synchronisiert. Was sich zuhause bewährt, steht in vielen Unternehmen aufgrund von Cloud-Verboten nicht zur Verfügung. «Wer glaubt ernsthaft noch, dass die Gefahr eines Hacker-Angriffs grösser ist als die eines unzufriedenen Mitarbeiters?» Christof Zogg ist Director Digital Business bei der SBB Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode DPF8_47138 Schmerzhafte Erlebnisse haften besser im Gedächtnis und so erinnere ich mich, als wäre es gestern gewesen: Vor rund zwei Jahrzehnten half ich als Student im Sekretariat eines Jugendverbandes aus. Dieser nutzte für die Verbandsarbeiten schon damals PCs mit Apfel-Logo (noch lange bevor das als hip galt). Und so beschloss ich, als Lohn für meine ehrenamtliche Tätigkeit, auf der Back-up-Festplatte ein paar Mac-Programme mit nach Hause zu nehmen (mein Software-Piracy-Unrechtsbewusstsein war damals noch nicht völlig ausgebildet ...). Ganz nach Murphy’s Law hatte nun der Sekretariats-Mac just dann einen Harddisk-Crash, als ich mir gleichzeitig das formatierte Back-up als Datenträger für die besagten Programme auslieh. So kam es, wie es kommen musste: Die auf der Harddisk abgespeicherten Kursunterlagen im Erstellungsaufwand von rund zwei Mannjahren lagen nun in den ewigen Datengründen. Und der sich schuldige bekennende Student investierte zwei Wochen seiner Semesterferien mit der Wiederherstellung derselbigen. Einem Flachbettscanner samt OCR-Software verdanke ich, dass nicht die gesamten Ferien draufgingen. Synchronisation statt Depression Wie unterschiedlich verlief dagegen vor Kurzem das eigentlich vergleichbare Ereignis: Beim Aufweckversuch meines Surface Pro regte sich gar nichts mehr (und wenn Hardware nicht will, steht auch der Software-Kundige still), sodass mir nur der Weg zum Microsoft Customer Support blieb. Da die Zwei-Jahres-Garantie schon ein halbes Jahr abgelaufen war, bestand keine Chance mehr, das Gerät reparieren zu lassen. Man bot mir für einen fairen Preis das Nachfolgemodell an – logischerweise jedoch ohne meine privaten Daten. Was damals noch meinen digitalen Ruin bedeutet hätte (ein Datenverlust von zwanzig Mannjahren), liess mich heute nur einen kurzen Moment zagen: Denn alle meine persönlichen Dokumente, Passwörter, Fotos, Videos und Songs werden selbstverständlich in der Public Cloud synchronisiert. So dauerte es nach Erhalt des Ersatzgerätes gerade mal vier Stunden Handarbeit sowie eine Synchronisation von knapp 200 GB an Daten über Nacht, bis meine neue Maschine wieder vollständig aufgesetzt war. Das Sicherheitsargument des Spiegelfechters Wie anders wäre die Geschichte verlaufen, hätte nicht mein Privat-PC, sondern mein Geschäfts-Laptop ins digitale Gras gebissen? Hier gibt’s nämlich wie in den meisten Grossunternehmen (aber wohl auch vielen KMUs) ein striktes Cloud-Verbot für Unternehmensdaten. Nun mag der geneigte Systemadministrator einwenden, dass die Unternehmensdokumente ja sowieso auf einem Unternehmensserver und keinesfalls auf dem lokalen Client liegen dürfen. So einen Administrator müsste man dann aber fragen, wie man so pro Monat rund 4000 Kilometer produktiv im Zug arbeiten könne, obwohl an manchen Orten die WLAN-Signalverstärkung nach wie vor zu wünschen übrig lasse. Und überhaupt: Wer glaubt denn heute ernsthaft noch, dass die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Hackerangriffs auf Dropbox, Onedrive oder Google Drive grösser ist als diejenige eines unzufriedenen Mitarbeiters, der am USB-Port seine externe Festplatte anschliesst? Also, liebe Unternehmen, wenn die Daten schon nicht in die Cloud dürfen, dann wenigstens auf ein System mit Offline-Datensynchronisation. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 12 / 2017