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Netzwoche 12/2018

44 Products Neuheiten

44 Products Neuheiten WWW.NETZWOCHE.CH Swisscom und Google lancieren Messengerdienst mer. Swisscom will gemeinsam mit Google ein Konkurrenzangebot zur Messenger- App Whatsapp lancieren. Wie die «NZZ am Sonntag» berichtet, dominieren heute Nachrichten-Apps wie Whatsapp oder Facebook Messenger den Markt mit weltweit 1,2 Milliarden Nutzern. Die geplante Kollaboration soll den veralteten SMS-Standard um Funktionen der modernen Messenger erweitern. Der neue Messenger soll ohne Zusatz-App auf jedem Mobiltelefon funktionieren. ▸ Webcode DPF8_97460 Adnovum lanciert Blockchain für Unternehmen osc. Adnovum hat eine Plattform für den Einsatz von Blockchain-Technologie in Unternehmen vorgestellt. «Secure Blockchain for Business» soll Kunden den Aufbau und Betrieb von Business-Ökosystemen auf der Basis der Blockchain ermöglichen, wie der Zürcher Softwarehersteller mitteilt. Adnovum ziele mit der Lösung vor allem auf Ökosysteme mit sogenannten «Konsortium- Blockchains». Das seien Blockchains, die durch ein «Identity- and Access Management» geschützt seien. ▸ Webcode DPF8_97608 Hands-on: Huawei Mediapad M5 8,4 aza. Das Huawei Mediapad M5 8,4 verfügt über ein IPS-Display (In- Plane Switching) mit einer Auflösung von 2560 x 1600 Pixeln. Der Bildschirm ist hell und mit 359 Pixeln pro Zoll für alle Anwendungen ausreichend scharf. Das Tablet ist 310 Gramm leicht und liegt mit seinen abgerundeten Kanten gut in der Hand. Huawei hat sich beim Displayformat für ein Verhältnis von 16:10 entschieden. Dieses Seitenverhältnis bietet sich für das Konsumieren multimedialer Inhalte an. Videos, die ein Seitenverhältnis von 16:9 aufweisen, zeigt das Tablet mit nur geringfügigen schwarzen Balken an. Beim Lesen von E- Books und Websurfen stört hingegen das Seitenformat des Geräts etwas, Inhalte wirken in die Länge gezogen. Ein 4:3-Seitenverhältnis wäre für solche Anwendungen praktikabler. Das grösste Problem bei der Nutzung des Mediapads M5 8,4 ist die Berührungsempfindlichkeit. Greift man das Gerät mit einer Hand, berührt der Daumen wegen der schmalen Ränder das Display. Das Tablet interpretiert diese Berührung in vielen Fällen als bewusst getätigten Input, wodurch das Display auf andere Gesten wie Wischen nicht mehr reagiert. Auf der Vorderseite des Tablets befindet sich ein kapazitiver Home-Button, der auch als Fingerabdrucksensor fungiert. Der Sensor erkennt Fingerabdrücke äusserst schnell und arbeitet präzise. Trotz der Tatsache, dass der Button kapazitiv ist, lässt sich das Tablet im Landscape- Das Huawei Mediapad M5 8,4. Modus problemlos halten, da der Button nur kurze Berührungen als Input registriert. Das bedeutet, dass der Daumen beim Halten des Tablets auf dem Button liegen kann, ohne dass man zum Homescreen zurückbefördert wird. In Bezug auf Audio folgt Huawei dem Smartphone-Trend und verzichtet auf den Kopfhöreranschluss. Der Hersteller liefert zwar einen Adapter mit, doch für den Nutzer wäre es unkomplizierter, wenn der Anschluss auch weiterhin vorhanden wäre. Huawei bewirbt beim Mediapad M5 besonders die Lautsprecher, die von Harman Kardon kalibriert sind. In puncto Lautstärke können sie überzeugen, weniger jedoch in Bezug auf die Audioqualität. Die Lautsprecher lassen sich sehr laut stellen, tönen aber hohl und unpräzise. Das Huawei Mediapad M5 8,4 bietet insgesamt ein durchwachsenes Erlebnis. Das Gerät punktet einerseits mit der Verarbeitung und dem Bildschirm, lässt aber im Bereich Software zu wünschen übrig. Auch die Lautsprecher sind nur Mittelmass. Wer ein kompaktes Android- Tablet sucht, kann sich das Mediapad M5 8,4 durchaus anschauen – sollte das Gerät aber im Laden im Vorfeld ausprobieren. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_97592 Anzeige Das grösste Schweizer IT-Event des Jahres mit 70 Sessions: Digitalization, agile Projekt- und Organisationsformen, Blockchain, Cloud ... Trivadis TechEvent 2018 Digitalization – Better Together 14. September 2018 / Zürich Jetzt anmelden: https://m.trivadis.com/tech-event-2018 12 / www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Products Neuheiten 45 Asus präsentiert erstes Healthcare-Wearable bca. Asus hat an der Computex 2018 Anfang Juni sein erstes Healthcare-Wearable präsentiert. Der Healthtracker namens Vivowatch BP ist eine Kombination aus Fitnesstracker und Smartwatch. Die Vivowatch soll etwa die Schlafqualität sowie die Aktivitäten ihres Trägers erfassen. Zudem messe die Uhr den Puls und Stressindex. Das Healthcare-Wearable soll auch mittels einer neu entwickelten Technologie unterwegs den Blutdruck des Nutzers messen können. Mithilfe einer Sensoren-Kombination aus elektrokardiografischen und optischen Sensoren könne der Healthtracker den Blutdruck in nur 15 Sekunden messen. Das Gerät sei etwas grösser als eine Smartwatch. Der Akku halte rund 28 Tage durch, schreibt der Hersteller. Einer Mitteilung zufolge soll die Vivowatch BP zuerst in Taiwan auf den Markt kommen. Ab August sei sie für einen Preis von rund 145 Euro auch in Europa erhältlich. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_96482 Lenovo lanciert mobile Workstation mit mächtig Wumms osc. Lenovo hat eine mobile Workstation vorgestellt, die mit ihren Leistungsdaten glänzen will. Wie der chinesische Hersteller in einer Mitteilung schreibt, habe er beim Thinkpad P52 bislang stationären PCs vorbehaltene Hardware in ein 15-Zoll-Gehäuse gepackt. Damit sei das Gerät etwa für Virtual-Reality-Anwendungen unterwegs gerüstet. Das Thinkpad P52 kann laut Mitteilung mit Xeon-Sechs- Kern-CPUs von Intel, Nvidia-Quadro-P3200-GPUs, einem 4k-Touch-Display, bis zu 128 Gigabyte Arbeitsspeicher und 6 Terabyte Festplattenspeicher ausgerüstet werden. An Schnittstellen seien zwei Thunderbolt-3-USB-C-Anschlüsse, ein HDMI-2.0-Anschluss, drei USB-3.1-Schnittstellen, ein RJ-45-Ethernet-Anschluss, ein Mikrofon-Kopfhörer- Kombianschluss, ein integrierter 4-in-1-Kartenleser (MMC, SD, SDHC und SDXC) sowie ein optionaler Smart-Card- Reader vorhanden. Nutzer könnten sich per Fingerabdrucksensor oder optionaler Infrarotkamera authentifizieren. Mit einer Dicke von 24,5 Millimetern und einem Gewicht ab 2,45 Kilogramm sei das Gerät trotz der Leistungsdaten mobil nutzbar, schreibt Lenovo. Sein Akku mit einer Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_97884 Zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht bekannt, ob und wann die Vivowatch BP auch auf den Schweizer Markt kommt. Auf Anfrage konnte das Unternehmen keine Angaben zu einem möglichen Frankenpreis machen. Die Vivowatch BP erfasst die Schlafqualität und die Aktivitäten des Trägers. Kapazität von 90 Wattstunden lasse sich über die Unterseite austauschen. Die Workstation könne mit Windows 10 oder mit vorinstalliertem Ubuntu Linux bezogen werden. Lenovo biete verschiedene Garantieoptionen für das P52 an. So könne die Garantie auf bis zu vier Jahre verlängert werden, ein Vor-Ort-Reparaturservice am nächsten Werktag vereinbart und der direkte Zugang zu Technikern gebucht werden. Das Thinkpad P52 soll Mitte Juli 2018 zu einem Preis ab 2099 Franken in den Schweizer Handel kommen. Das Topmodell in der Standardkonfiguration wird voraussichtlich 2799 Franken kosten, wie Lenovo auf Anfrage sagte. Das Thinkpad P52 ist für VR-Anwendungen gerüstet. WWW.NETZWOCHE.CH HPE lanciert Pay-per-Use- Verwaltung für AWS & Co. osc. HPE hat «Greenlake Hybrid Cloud» angekündigt. Dabei handelt es sich laut Mitteilung um einen nutzungsbasierten Service, der Unternehmen bei der Verwaltung von Hybrid-, Public- und Private-Cloud-Umgebungen unterstützen soll. Die Lösung vereinfache die hybride IT- Umgebung und biete Werkzeuge für das laufende Management spezifischer Kosten- und Compliance-Kontrollen. HPE unterstütze AWS, Microsoft Azure und die On- Premise-Lösung Azure Stack. ▸ Webcode DPF8_97853 Inacta und Infoguard sichern Blockchain ab mur. Inacta und Infoguard haben eine Partnerschaft geschlossen, um gemeinsam ein Cyber-Security-Angebot für die Blockchain zu lancieren. Es soll unter anderem Strategieberatungen und das Design von Sicherheitslösungen umfassen. Die Konzepte und Technologie-Stacks von Distributed-Ledger- und Blockchain- Technologien seien noch nicht auf Sicherheit ausgelegt. Oft gebe es gravierende Fehler bei Design oder Code. ▸ Webcode DPF8_96578 Fujitsu frischt Esprimo- Reihe auf osc. Fujitsu hat neue Modelle der PC-Reihe «Esprimo» angekündigt. Sie sollen durch Intel-CPUs der achten Core-i-Generation sowie zugehörige Grafik-Chips leistungsstärker als ihre Vorgänger sein. Die Modelle Esprimo P/D/Q 75x und 95x verfügen gemäss Mitteilung ausserdem über eine USB-Verbindung mit 10 Gigabit Geschwindigkeit. Die neue Esprimo-Generation umfasse zudem Modelle, die sich an der Rückseite eines Displays montieren liessen und so wenig Platz brauchten. ▸ Webcode DPF8_97426 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 12 / 2018