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Netzwoche 12/2019

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30 Web Aktuell Anzeige WWW.NETZWOCHE.CH Best of Swiss Web verleiht Swissness-Preis osc. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums vergibt Best of Swiss Web im Jahr 2020 einen Sonderpreis, der den Schweiz-Bezug der eingereichten Webprojekte in den Vordergrund stellt. Zusammen mit dem Kooperationspartner Dot.swiss wird eine spezielle Boje als Siegertrophäe an diejenige Webseite mit Domain-Endung .swiss verliehen, die beispielhaft für die Schweizer Werte Qualität, Innovation und Verlässlichkeit steht. Überreicht wird der Award in der Gegenwart von gegen 1000 Gästen anlässlich der grossen Gala vom 2. April 2020 in der Samsung Hall in Zürich. Youtube und Insta sind Facebook dicht auf den Fersen lha. Jährlich gibt Mary Meeker, Partnerin der Venture- Capital-Firma Kleiner Perkins Caufield & Byers, den Internet Trend Report heraus. Darin sind die wichtigsten Entwicklungen zur globalen Internetnutzung enthalten. Rund 3,8 Milliarden Menschen – mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung – nutzen das Internet. Obwohl die Anzahl der User steigt, hat sich das Wachstum verlangsamt. Am meisten Internet-User leben in der Region Asien/Pazifik. Europa liegt – was die Anzahl Nutzer angeht – auf Rang zwei. Swisscom wird zum «Datenkraken» Bild: sturti / iStock.com fpo. Swisscom hat in Kundenbriefen über Änderungen der AGB informiert, die ab Oktober gelten sollen. Gut versteckt in einer sechsseitigen «AGB-Änderungsflut» kündigt der Telko Gebührenerhöhungen und neue Gebühren an, wie die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) in einer Mitteilung kritisiert. Kostete der Erhalt einer Papierrechnung bisher 1.50 Franken, wird dieser Betrag neu nahezu verdoppelt. Auch die Einzahlung am Postschalter kostet in Zukunft 3 Franken extra. Das Ziel von Swisscom ist laut SKS, dass möglichst alle Kunden ihre Interaktionen mit dem Telko online durchführen, damit der Datentopf gewinnbringend weiterverarbeitet werden könne. Denn Swisscom lasse sich in den AGB-Änderungen auch eine Blankovollmacht ausstellen, um Daten zu bearbeiten. Darin eingeschlossen seien auch die Erstellung von Kundenprofilen und die Weitergabe von Kundendaten an Werbevermarkter. Zwar soll die Weitergabe in anonymisierter Form erfolgen. Der SKS verweist aber darauf, dass sich bei einer derartigen Datenweiter gabe ohne grossen Aufwand Rückschlüsse auf die betreffende Person ziehen liessen. «Die Swisscom entwickelt sich zusehends zu einer Datenkrake», kritisiert SKS-Geschäftsleiterin Sara Stalder. Zwar lasse sich die Datenbearbeitung mittels Opt-out verhindern. Laut SKS ist es aber schier unmöglich, die entsprechenden Stellen auf der Swisscom- Website oder im eigenen Kundenprofil zu finden. SKS fordert, die Gebührenanpassung rückgängig zu machen Weil die neuen Gebühren nicht direkt auf den sechs Seiten des Kleingedruckten aufgeführt sind, sondern in den sogenannten Service- und Bearbeitungsgebühren, sei es fraglich, ob sie rechtlich verbindlich seien. Der Konsumentenschutz fordert Swisscom deshalb auf, die kundenunfreundliche Gebührenanpassung umgehend rückgängig zu machen. Er schreibt, dass den Kunden ein sofortiges Kündigungsrecht zustehe, da Swisscom einseitige Änderungen von wesentlichem Vertragsinhalt vorgenommen habe. Zudem könnten Kunden auf die bisherigen Bedingungen beharren. Dann hätte Swisscom aber das Recht, das Vertragsverhältnis aufzulösen. Swisscom nimmt Stellung zu den Vorwürfen Swisscom hat zu den Vorwürfen des SKS einen Faktencheck aufgeschaltet. Der Telko sagt auf Anfrage, warum er die Gebühren erhöht, dass einzig die Mahngebühr in den AGB von 20 auf 30 Franken angepasst werde. Die Erhöhung sei branchenüblich, Swisscom ist aber wohlgemerkt Marktführer. Als Begründung gibt der Telko einen hohen Aufwand für die Prozessierung der Mahnprozesse an. Swisscom wende das Verursacherprinzip an und mahne ausserdem erst, wenn der Rechnungsbetrag 50 Franken überschreite. Den vollständigen Artikel finden Sie online Mahnung innerhalb von 12 Des Weiteren sei die erste www.netzwoche.ch Monaten kostenlos. 12 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Web Projects 31 Ihr Webprojekt in der Netzwoche Haben Sie eine Website umgesetzt, ein Redesign vorgenommen oder neue Technologien implementiert? Informieren Sie die Redaktion per E-Mail an desk@netzmedien.ch – mit etwas Glück stellen wir Ihr Webprojekt vor. Wir benötigen folgende Angaben: URL, Datum der Aufschaltung, Kontaktperson, beteiligte Unternehmen (Auftraggeber, Auftragnehmer, Partner) und die genutzten Technologien. Wir freuen uns auf Ihre Eingaben! Autor: Linus Bauer NEUE WEBSITES www.greatplace.ch Mit der Website www.greatplace.ch lanciert die Kommunikationsagentur Farner St. Gallen für den Kunden rheintal.com eine neue Image-Kampagne und macht damit die Ostschweizer Region auf eine augenzwinkernde Art bekannter. Zu behaupten, dass St. Galler Rheintal sei die beste, schönste oder coolste Region der Schweiz, wäre womöglich leicht vermessen. Jedoch zu sagen, dass das St. Galler Rheintal ein grossartiges Fleckchen für Familien, für Fachkräfte, für Genussmenschen ist – kurzum ein grossartiger Ort für alle –, das ist durchaus legitim. Genau diesen Insight will die Agentur Farner St. Gallen in der neuen Kampagne für rheintal.com vermitteln und inszeniert die Region mit einer gehörigen Portion Selbstironie. Auftraggeber Farner St. Gallen durch Verein St. Galler Rheintal als Kunden Auftragnehmer und Partner Kreatif.ch, Sacha Sapra Technologien Primcore, Symfony 3, PHP 7.3, HTML5, CSS3, Javascript (ES6) Online seit April 2019 www.bucherindustries.com Im Fokus der Website steht eine möglichst einfache Benutzerführung und das schnelle Erreichen von allen Informationen, wie die Macher schreiben. Die Zielgruppen der Website seien vor allem Investoren, Aktionäre und Medienschaffende, die dank der logischen Bündelung von börsen- und medienrelevanten Informationen schnell zu den gesuchten Artikeln gelangten. Die Website soll ein umfassendes Bild von Bucher Industries bieten. Dies garantierten nicht nur die prominente und animierte Startseitennavigation über die fünf Geschäftsbereiche, sondern auch die «Bucher Storys», die Mitarbeiter und Firmenkultur porträtierten. Durch den Einsatz von SoIR Search erhalten die Nutzer schnell und übersichtlich gebündelt alle Suchergebnisse zu einem Thema. Auftraggeber Bucher Industries Auftragnehmer Plan.Net Suisse Technologien TYPO3 CMS, SoIR Online seit April 2019 www.kunsthaus.ch Für das Kunsthaus Zürich, das mit der Eröffnung seines Erweiterungsbaus im Jahr 2020 zum grössten Kunstmuseum der Schweiz wird, hat Crafft eine neue Website geschaffen. In erster Linie soll sie potenziell Interessierte des Kunsthauses von einem Besuch überzeugen und sie dafür mit allen notwendigen Informationen versehen, die ihnen den Besuch erleichtert. Des Weiteren finden sich unter anderem allgemeine Informationen über das Kunsthaus, seine Geschichte, seine Sammlung und die aktuellen Ausstellungen. Auch stehen besondere Informationsangebote bereit, etwa für Medienschaffende, für Forschende (Bibliothek, digitale Sammlung), für Stellensuchende oder für Personen, die im Kunsthaus einen Raum mieten wollen. Auftraggeber Kunsthaus Zürich Auftragnehmer Crafft Strategic Digital Design Technologien Python 3.6, Django 2.1, Wagtail 2.4, ReactJS, Webpack, Sass, JSON/REST API, Celery, Sentry, PostgreSQL Online seit Mai 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 12 / 2019

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