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Netzwoche 12/2019

46 Products Neuheiten

46 Products Neuheiten WWW.NETZWOCHE.CH Gigaset lanciert zwei neue Smartphones fpo. Gigaset hat für diesen Sommer die Smartphones GS280 und GS110 angekündigt. Ersteres sei das Kino für die Hosentasche mit 5,7-Zoll- Display mit Full-HD-Plus-Auflösung, schreibt Gigaset. Der Akku mit 5000 mAh schaffe 10 Stunden Videowiedergabe. Das GS280, das Gigaset im deutschen Werk in Bocholt herstelle, sei für rund 250 Franken erhältlich. Das zweite Modell, ein Einsteiger-Smartphone mit 6,1-Zoll-Screen und Android 9 Pie, gibt es ab 120 Franken. Sunrise bietet Kollaborations-Tool aus der Cloud osc. Sunrise bringt neue Software für den mobilen Arbeitsplatz auf den Markt. Mit «Circuit», einer Applikation des deutschen Herstellers Unify, sollen Kunden von überall aus zusammenarbeiten können. Zu den Funktionen gehören Voice-, Video- und Screenshare-Sessions mit bis zu 300 Teilnehmern, Einzelund Gruppenchats, das Teilen von Dokumenten und Zugriff auf Microsoft-Exchange- oder Google-G-Suite-Kontakte. Die Cloud-Lösung laufe auf verschiedenen Betriebssystemen, teilt Sunrise mit. Lenovo launcht mobile Arbeitstiere Lenovo verbaute im Thinkpad P53 eine Quadro RTX 5000. osc. Lenovo hat neue Vertreter aus seiner Thinkpad-P-Serie vorgestellt. Die Modelle sollen mit Workstation-Rechenleistung überzeugen und trotzdem portabel bleiben, verspricht der chinesische Hardwarehersteller in einer Mitteilung. Insgesamt stellte Lenovo fünf Geräte vor. Das «Thinkpad P53» verfügt nach Angaben von Lenovo als erste mobile Workstation über die Profi-GPU Quadro RTX 5000 von Nvidia. Ausserdem seien bei dem 15-Zoll- Touchscreen-Notebook Prozessoren der Intel-Xeon- und Core-Klasse der 9. Generation mit bis zu acht Kernen, bis zu 128 Gigabyte Arbeitsspeicher und 6 Terabyte Festspeicher mit an Bord. Erscheinen soll es Mitte August ab einem Preis von 2059 Franken. In der 2. Generation sei das «Thinkpad P1» besonders dünn und leicht. In seinem Gehäuse befänden sich neben GPUs aus Nvidias «Turing»-Serie auch Prozessoren der Xeon- und Core-Klasse der 9. Generation mit acht Kernen und ein OLED-Touch-Display. Erscheinungstermin sei Anfang August, preislich starteten die Geräte bei 2299 Franken. Im «Thinkpad P73» habe Lenovo ein 17,3-Zoll-4k-Display, wahlweise Intel-Xeon- und Core-Prozessoren sowie Quadro-RTX-Grafikchips verbaut. Es soll im September zu einem Einstiegspreis von 2599 Franken erscheinen. «Thinkpad P53s» und «Thinkpad P43s» runden laut Mitteilung die Riege der Neuheiten ab. Das Thinkpad P53s kombiniere Nvidias Quadro-GPUs und Intel-Core-Prozessoren in einem kompakten Gehäuse. Als Neuzugang biete das ThinkPad P43s die gleiche Leistungsfähigkeit wie sein grosser Bruder und sei Lenovos einzige 14-Zoll-Workstation im Ultrabook-Format. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Die beiden Geräte sollen im August in die Schweiz kommen. Preislich starten sie bei 1529 Franken. HPE will sich zum Serviceanbieter mausern Boston Dynamics bringt Roboter auf den Markt osc. Boston Dynamics hat sein erstes marktreifes Produkt präsentiert. Es ist der Roboterhund Spot, der gemäss «Golem.de» noch dieses Jahr zu kaufen sein soll. Spot sei rund 80 Zentimeter hoch, 25 Kilogramm schwer und laufe mit Akkus 90 Minuten am Stück. Erste Kunden seien bereits an dem Roboterhund interessiert, etwa aus der Baubranche. Weitere Anwendungen seien die Auslieferung von Paketen, der Einsatz als Wachhund oder Vermessungsarbeiten. Boston Dynamics plane, pro Jahr 1000 Exemplare von Spot zu produzieren. cka. «Jeder erkennt, dass Kunden ihre Technologie als Dienstleistung beziehen wollen», lässt sich Antonio Neri, Präsident und CEO von HPE, in einer Mitteilung des Unternehmens zitieren. «Aber sie wollen es auch zu ihren eigenen Bedingungen haben.» Genau hier will der Tech- Konzern mit Hauptsitz in San José ansetzen. Das Ziel: HPE will bis 2022 das gesamte Portfolio, von der Edge bis zur Cloud, als Dienstleistung unter dem HPE- Greenlake-Brand anbieten. HPE soll zu einem Dienstleistungsunternehmen werden. Alle Produkte seien dann im Abo, As-a-Service oder als Dienstleistung erhältlich, teilt der Konzern mit. Die Kunden sollen aber weiterhin die Möglichkeit haben, ihre Produkte und Softwarelizenzen auf die altbekannte Art zu kaufen. Neue Angebote im Greenlake-Portfolio HPEs Greenlake ist seit rund einem Jahr erhältlich. Vertrieben wird es über den Channel – jeden Monat kommen 50 neue Partner dazu, die Greenlake anbieten. Mittlerweile ist es laut dem Unternehmen bereits die am schnellsten wachsende Geschäftseinheit innerhalb von HPE. Mit über 600 Kunden und einem Gesamtvertragswert von mehr als 2,8 Milliarden US-Dollar. Im Rahmen der Transformation zum Dienstleistungsunternehmen baut HPE Greenlake nun aus. Es soll insbesondere das mittlere Marktsegment besser erschliessen. Zu diesem Zweck stellte HPE an der HPE Discover in Las Vegas neue Greenlake-Angebote vor. Diese umfassen vorkonfigurierte As-a-Service-Workloads. Partnerschaften mit Cyrusone und Equinix sollen dafür sorgen, dass die Services laufen. Neu gehören auch die Network-as-a-Service-Angebote von Aruba zum Portfolio von Greenlake. Mit diesen will HPE Enterprise- Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch WLAN, Edge-Switching, Security, Endnutzer-Analytics sowie weitere Tools anbieten. 12 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Products Event 47 Huawei zeigt 5G-Phone – und will Android nicht aufgeben Huawei hat zur Präsentation des Mate 20X 5G ins Ambassador House nach Zürich geladen. Sunrise will weltweit der erste Telko sein, der das Smartphone verkauft. Im Rahmen des Anlasses äusserte sich Walter Ji, Präsident der Consumer Business Group für Westeuropa bei Huawei, zur momentanen Lage beim chinesischen Tech-Konzern. Autor: Linus Bauer Anfang Mai haben Sunrise und Swisscom die ersten 5G- Smartphones in ihr Sortiment aufgenommen. Es handelt sich um Modelle von Oppo und Xiaomi. Nun fährt auch Huawei mit einem 5G-fähigen Handy in der Schweiz auf. Das Gerät heisst Mate 20X 5G. Im Sunrise-Shop im Ambassador House in Opfikon gab es die Möglichkeit, das Handy unter die Lupe zu nehmen. Wasserkühlung und Platz für eine SD-Karte Das 233 Gramm schwere Huawei Mate 20X 5G verfügt über einen 7,2-Zoll-OLED-Display und unterstützt HDR, was eine knackige Wiedergabe von Filmen gewährleistet. Dasselbe gilt für den Sound der beiden Stereo-Lautsprecher. Als Prozessor ist ein Kirin 980 verbaut, wie es schon beim P30 der Fall ist. Neu verfügt die CPU über eine Wasserkühlung. Mit dieser Ausstattung eigne sich das Smartphone besonders gut für Mobile Gaming, hiess es an der Veranstaltung. Wie gewohnt legt Huawei auch beim 5G-Phone Wert auf die verbauten Kameras. Auf der Rückseite verfügt das Mate 20X 5G über eine 40-Megapixel-Weitwinkel-, eine 20-Megapixel-Ultraweitwinkel- und eine 8-Megapixel- Teleobjektiv-Kamera. Die Frontkamera kommt auf 24 Megapixel. Die Akkukapazität des Mate-Handys fällt mit 4200 Milliamperestunden relativ hoch aus. Mit 40-Watt-Supercharge verspricht Huawei trotzdem ein sehr schnelles Aufladen. Der IP-52-Schutz soll vor Staub und Tropfwasser schützen. Das Smartphone bringt 8 Gigabyte RAM und einen Datenspeicher von 256 Gigabyte mit. Zusätzlich besteht ein Slot für eine SD-Karte für weitere 256 Gigabyte. Das Mate 20X 5G kann seit dem 24. Juni in Sunrise-Shops vorbestellt werden. Sunrise vertreibt das Gerät als weltweit erster Telko. Kostenpunkt: 997 Franken. Keiner weiss, was die Zukunft für Huawei bringt Anwesend an der Präsentation des 5G-Handys war auch Walter Ji, Präsident der Huawei Consumer Business Group für die Region Westeuropa. Er brachte seinen Enthusiasmus für die neue Mobilfunktechnologie zum Ausdruck und erklärte, dass Huawei viel in 5G investiere. Die Diskussion mit den anwesenden Gästen drehte sich jedoch weniger um 5G oder das neue Mate-Handy. Vielmehr interessierte die momentane Lage beim chinesischen Konzern und die Aussichten für die Zukunft. Ji wiederholte mehrfach Huaweis Credo, dass Technologie für alle auf der Welt zugänglich sein sollte – ein verbaler Seitenhieb zum laufenden Konflikt mit den USA. Zudem versicherte er, dass bereits gekaufte und ausgelieferte Huawei-Smartphones weiterhin Updates und Support erhalten würden. Es herrsche unter Usern viel Verwirrung bei dem Thema, jedoch hätten nur wenige ihre gekauften Huawei-Smartphones zurückgegeben. Auf die Pläne zu einem neuen Betriebssystem, einen «Plan B», wollte Ji nicht weiter eingehen. Huawei engagiere sich nach wie vor für den Einsatz von Android auf seinen Smartphones. Was die Zukunft bringen werde, und wie sich die Beziehungen zu den USA weiterentwickelten, könne keiner wissen. Konkret auf die Spionage-Vorwürfe angesprochen, meinte Ji, dass es zwar viele Behauptungen gebe, aber nach wie vor keine Beweise. Ausser der ganzen Geschichte um die US-Sanktionen kam auch das Mate X zur Sprache. Wann das Falthandy von Huawei genau erscheint, vermochte Ji nicht zu sagen. Spekulationen um einen Erscheinungstermin im September bestätigte er nicht. Das Unternehmen sei darum bemüht, die komplexe Technologie hinter dem Falt-Mechanismus weiter zu verbessern. So will Huawei wohl ein Fiasko wie bei Samsungs Galaxy Fold verhindern. « Technologie sollte für alle auf der Welt zugänglich sein. » Walter Ji, Präsident Consumer Business Group Region Westeuropa, Huawei Dank 5G kommt das Huawei Mate 20X 5G auf Downloadraten von rund einem Gigabyte pro Sekunde. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch www.netzwoche.ch © netzmedien ag 12 / 2019

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