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Netzwoche 12/2019

52 Service Event Plus

52 Service Event Plus KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS Insights Breakfast – Product Information Management Datum: 22.08.2019 Zeit: Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: 08.00 – 09.45 Uhr Zürich Anja Schuster, swiss@advandoo.com advandoo AG advandoo.com/pim-breakfast «Mehr Effizienz und Umsatz durch strukturierte Produktinformationen» Product Information Management (PIM) ist in jedem Unternehmen eine geschäftskritische Komponente. Fehler oder fehlende Daten bei den Produktinformationen können sich schnell negativ auf den Umsatz oder die Conversion Rate auswirken. PIM unterstützt Sie dabei, Produkte und deren Daten von der Entstehung bis zur Fertigstellung beziehungsweise bis zum Gebrauch zentral zu verwalten und die Daten für verschiedene Ausgaben bereitzustellen. Ebenso können Sie PIM-Prozesse einführen, die die Nutzung von Produktinformationen steuern und analysieren, um eine bestmögliche Customer- und Brand Experience zu gewährleisten. Lassen Sie sich bei Kaffee und einem Frühstück die Vorteile und Möglichkeiten von PIM hinsichtlich der Steigerung Ihres Geschäftsnutzens präsentieren. Sie erfahren unter anderem, wie Sie dank strukturierter Produktinformationen zu mehr Effizienz in diversen Geschäftsbereichen gelangen und weniger Verwaltung nötig ist und wie wichtig Product Experience Management ist. In einer Live-Demo zeigen wir Ihnen zum einen, wie die Neuerungen in der Version 3.x des PIM von Akeneo aussehen, wie Sie mit dem PIM im Handumdrehen automatisiert Printmedien erstellen können und wie sich mittels Artificial-Intelligence-Produktinformationen automatisieren lassen. Die Veranstaltung richtet sich an Vertreter aus Industrie und Handel; keine Dienstleister. Die Teilnahme ist kostenfrei. IT-Markt-Briefing – Herbst-Update Datum: 23.08.2019 Zeit: 10.45 – 13.15 Uhr Ort: Radisson BLU, Zürich-Flughafen Kontakt: Corinne Jost, c.jost@msmag.ch Veranstalter: MSM Research AG Anmeldung: www.msmag.ch/itm Am Herbst-Update unserer traditionellen IT-Markt-Briefing-Reihe vermitteln wir Ihnen auf der Grundlage unserer regelmässigen Umfragen bei ICT- und Business-Verantwortlichen einen fundierten Überblick und aktuelle Analysen zur Entwicklung des Schweizer ICT-Marktes bis 2021. Nebst der Präsentation von Insights, Facts & Figures zum Gesamtmarkt stehen als weitere Fokusthemen auf der Agenda: – Megatrends, Entwicklung, Prognose und Toperkenntnisse zum ICT-Markt Schweiz (B2B) bis 2021 – Heutige Topmärkte und künftige Opportunitys, Cloud, KI, Analytics, Security – Future Workplace – Unified Communications (UCC) und Mobility – Digitalisierung, das Internet der Dinge (IoT) und Connectivity – Gedanken zur Strategieentwicklung – die nächste Welle der Disintegration rollt Mit 2 ½ Stunden Zeit-Aufwand sichern Sie sich auf der Basis unseres Markt-Researchs topaktuelle, fundierte Grundlagen sowie Daten und Prognosen für Ihre Standortbestimmung und das Business Planning. Lassen Sie sich von unseren Erkenntnissen und Trendanalysen inspirieren und verschaffen Sie sich wertvollen und nützlichen Input für Ihre Planung und Strategiearbeit. Das Briefing richtet sich an CEOs, Geschäftsführer, CIOs, ICT-Verantwortliche, Verkaufs-/Marketingverantwortliche, Product- & Business Development Manager. Red Hat Forum Zurich 2019 Datum: 10.09.2019 Zeit: 08.00 – 18.00 Uhr Ort: StageOne Zürich-Oerlikon Kontakt: Daniel Sokic, dsokic@redhat.com Veranstalter: Red Hat Anmeldung: red.ht/expandzurich Die IT-Infrastruktur hat einen sehr hohen Einfluss auf den Unternehmenserfolg. Ob als Anbieter oder Anwender der digitalen Transformation, die Bedeutung der IT ist heute unverkennbar und ist zugleich Grundvoraussetzung als Treiber für Innovationen. Unter dem Motto «Expand your possibilities» findet am Dienstag, 10. September 2019, die 8. Auflage des Red Hat Forums in der Schweiz statt. Sie erleben eine einzigartige Kombination aus topaktuellen Themen mit einer Auswahl an hochkarätigen und namhaften Referenten. Unsere Partner und führende IT-Experten präsentieren Branchenneuheiten und Innovationen. Es finden zahlreiche Fachvorträge mit einem breiten Spektrum an Entwickler-, Admin- und Management-Themen statt. DevOps, Continuous Integration, Microservices, Containerisierung und weitere aufstrebende und zukunftsweisende Schwerpunkte werden abgedeckt. An der 8. Ausgabe werden 900 Teilnehmer erwartet und mehr als 30 Sessions geboten. Sichern Sie sich rechtzeitig einen der limitierten Plätze und erhalten Sie wertvolles Praxiswissen für Ihre tägliche Arbeit, um die Weichen für eine erfolgreiche digitale Transformation Ihres Unternehmens zu stellen. 12 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 53 Erfolglos bargeldlos unterwegs Ich habe drei Monate lang einen Selbstversuch unternommen und war ohne jegliches Bargeld unterwegs. Dabei versuchte ich, mich mit elektronischen Zahlungsmitteln und Karten durchzuschlagen. Mein Fazit: Ich scheiterte kläglich. Ich war mit diversen Problemen konfrontiert. Lesen Sie in diesem Artikel, was ich daraus gelernt habe. Die Digitalisierung bleibt ein Trend, bei dem die Kundeninteressen nicht immer im Vordergrund stehen. Marcel Dobler, Präsident ICT-Switzerland und FDP-Nationalrat Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Die Schweiz ist eine Bargeldhochburg und hinkt damit Ländern wie Schweden, Norwegen und auch England hinterher. Die Vorbehalte der Konsumenten gegenüber bargeldlosen Zahlungen sind diffus und reichen weit: von der Angst einer totalen Überwachung bis hin zur finanziellen Abhängigkeit von Finanzinstitutionen. Woher kommt diese Abneigung, und ist es wirklich die fehlende Nachfrage, die das Angebot des bargeldlosen Bezahlens so dürftig macht? Analoge Bezahlautomaten haben hierzulande nach wie vor eine Vormachtstellung. Bussgeldeinnahmen dank Parkuhren Meine Heimatstadt Rapperswil-Jona ist fortschrittlich: Man kann die Parkgebühr mit Twint bezahlen. Aus meiner Sicht eine ideale Lösung. Andere Bezahl-Apps wie Parkingpay sind deutlich umständlicher – man bleibt meist schon beim zu aufwendigen Registrierungsprozess stecken. In der Stadt Zürich dagegen kann man bei gewissen Parkuhren nach wie vor etwa nur ein 50-Rappen-Stück einwerfen. Offensichtlich ist das ein Business Case für die Stadt. Anders kann ich mir dies nicht erklären. Eigentlich sollte man eine solche Praktik verbieten. Wie viele Bussen gäbe es weniger, wenn man auch elektronisch bezahlen könnte? In St. Gallen gibt es sogar Parkhäuser, in denen Automaten aufgrund der Münzausgabe nur Noten bis 20 Franken annehmen. Eine elektronische Bezahlmöglichkeit gibt es nicht. Ich musste also zuerst einen Kaffee trinken gehen, damit ich dank des Wechselgelds überhaupt aus dem Parkhaus kam. Die Extrameile des Servicepersonals Seit ich nun bargeldlos unterwegs war und auch in Restaurants nur noch elektronisch oder mit Karte bezahlte, fiel mir auf, dass das Servicepersonal kaum je von sich aus sogleich das Kartenterminal mitbringt. Wenn also die Hälfte der Gäste mit Bargeld bezahlt, geht jedes zweite Mal das Personal den doppelten Weg. Ich nehme an, dass diese Extrameile einen Zusammenhang mit dem Trinkgeld hat, dass die Gäste bereit sind, zu zahlen. Twint im Detailhandel, für Kunden, die es gerne etwas langsamer haben Ich testete das bargeldlose Bezahlen mit Karten und Twint auch im Detailhandel über einen längeren Zeitraum. In der Migros oder im Coop entpuppte sich Twint als unbrauchbar, ausser man plaudert während der langen Wartezeit des Twint-Zahlungsvorgangs gerne mit der Kassiererin. Seither zahle ich nur noch kontaktlos mit EC-Karte. Es ist erstaunlich, dass Twint, eine neue technologische Lösung, tatsächlich langsamer ist als Bargeldzahlungen und kontaktlose Kartenzahlungen. Aus meiner Sicht ist es ein Fehler, viel Marketinggeld in eine Lösung zu investieren, die den Kundenanforderungen noch nicht genügt. Mein Fazit: Ich bin wieder mit Bargeld unterwegs Ich bin mit meinem Experiment gescheitert und seither wieder mit Bargeld unterwegs. So riskiere ich weder eine Busse noch längere Durststrecken. Die Digitalisierung bleibt ein Trend, bei dem die Kundeninteressen nicht immer im Vordergrund stehen. Trotzdem bleibe ich optimistisch: Vielleicht wird die Schweiz doch den einen oder anderen Blick über die Grenze werfen – vor allem nach Nordeuropa – und erkennen, dass es für alle Beteiligten ein Gewinn ist, wenn man auch auf dem Wochenmarkt und in der Bergbeiz bargeldlos bezahlen kann. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 12 / 2019

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