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Netzwoche 12/2019

Advertorial

Advertorial Datenmanagement: weniger Komplexität – bessere Erkenntnisse Technologien wie Big Data, Internet of Things oder Edge Computing treiben das Datenwachstum unaufhaltsam voran. Diese Daten gelten als das wertvollste Gut für Unternehmen. Zugleich stellen sie die IT auf eine harte Probe – diese muss schnell agieren und unterschiedlichste Workloads unterstützen. Datenflut, Cyberattacken, strengere juristische Vorschriften – all diese Faktoren sollten Unternehmen jetzt aufrütteln, ihre Datenmanagement-Prozesse in Angriff zu nehmen. Das Thema «Datenwachstum» ist längst nicht mehr neu für Unternehmen – es nimmt jedoch ganz neue Ausmasse an. Laut IDC wird die weltweite Datenmenge bis 2025 auf 163 Zettabytes anwachsen. Das sind genug Daten, um 300 Milliarden Smartphones zu füllen. Aneinandergereiht würde die Kette 67 Mal um die Welt reichen. Der Grund für die Datenexplosion sind neue Technologien wie Big Data, Internet of Things oder Edge Computing. Unternehmen jeder Grössenordnung überziehen ihre Prozesse und Produkte Schritt für Schritt mit einer digitalen Schicht, um deren Lebenszyklus zu verstehen und besser auf Kundenbedürfnisse reagieren zu können. Jeder Sensor, jede neue Workload und jede Big-Data- Analyse erzeugt weitere und vor allem neue Typen von Daten, die gespeichert, ausgewertet, verknüpft, juristischen Vorgaben entsprechend gepflegt und archiviert werden müssen. Eine frühere Umfrage unter Veritas- Kunden hat ergeben, dass ihre Datenmenge bereits heute im Schnitt um 49 Prozent pro Jahr wächst. Die Verwaltung dieser Datenberge ist eine der grössten Herausforderung für Unternehmen. Der Anstieg von Cyberattacken und Ransomware-Angriffen haben die Frage aufgeworfen, wie Informationen am besten geschützt und bei Verlust schnell wiederhergestellt werden können. Neue Richtlinien wie die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verlangen von Unternehmen, dass sie trotz des rapiden Wachstums den Überblick über die Daten behalten. Nachholbedarf in Schweizer Unternehmen Die aktuelle «Value of Data»-Studie zeigt jedoch: In Sachen Datenmanagement ist bei Schweizer Unternehmen noch Luft nach oben. Im Schnitt verlieren Mitarbeiter hierzulande eine Stunde pro Tag bei der Suche nach Daten. Dabei sinkt ihre Effizienz um durchschnittlich 14 Prozent, und für die Firmen stellt das einen jährlichen Verlust von mehr als eine Million Franken dar. Es ist vor allem die Komplexität der IT, die Unternehmen im Weg steht. Als grösste Hürden für das Datenmanagement gaben die Befragten unter anderem an, dass zu viele verschiedene Tools und Systeme genutzt würden und zu viele Datenquellen im Spiel seien, über die sie sich einen Überblick verschaffen müssten. Die Folge: Daten werden nicht sorgfältig klassifiziert oder per Tag gekennzeichnet – so verschwinden sie mittelfristig vom Radar und werden zu sogenannten «Dark Data». Ganze 41 Prozent aller Daten in Schweizer Unternehmen zählen zu dieser Kategorie. Für die Unternehmen bedeutet das, dass sie keinerlei Transparenz über grosse Mengen potenziell geschäftskritischer Daten haben – und damit ein leichtes Angriffsziel für Hacker sind. Die Zeit für proaktives Datenmanagement ist reif Datenflut, Cyberattacken, strengere juristische Vorschriften – all diese Faktoren sollten Unternehmen jetzt aufrütteln, ihre Datenmanagement-Prozesse in Angriff zu nehmen, um Kosten und Risiken zu reduzieren sowie Compliance-Anforderungen zu erfüllen. Drei Aspekte stehen dabei im Vordergrund: Die eingesetzten Backup-Technologien müssen alle Datenquellen und Speicherziele berücksichtigen, um ungesicherte Dark Data und damit potenzielle Angriffsziele zu vermeiden. Zudem sollten geschäftskritische Anwendungen rund um die Uhr verfügbar sein und von allen Betriebssystemen, Cloud- und Speicherumgebungen unterstützt werden. Ausserdem benötigen Unternehmen jederzeit einen Überblick über alle Backup- und Storage- Systeme – ob lokale Speicherziele oder Cloud-Umgebungen. Der Grundstein dafür ist es, die Komplexität hinter den verschiedenen Tools und Systemen zu abstrahieren. Veritas hat dafür alle Werkzeuge in einer einheitlichen Enterprise Data Services (EDS) Platform zusammengeführt. Neue Tools wie APTARE IT Analytics ermöglichen dabei tiefgreifende IT-Datenanalysen, mit denen Unternehmen die Kontrolle über die Infrastruktur behalten, potenzielle Herausforderungen frühzeitig verstehen und darauf reagieren können. Diese Insights unterstützen Unternehmen dabei, richtlinienkonform zu agieren, bessere Erkenntnisse aus ihren Daten zu gewinnen und fundierte Entscheidungen zu treffen, die ihr Geschäft weiter vorantreiben. Veritas (Switzerland) GmbH Hotelstrasse Postfach 311 8058 Zürich www.veritas.com

Business Event 11 Hoffnung kommt aus der Vergangenheit, nicht aus der Zukunft Asut hat die ICT-Branche zum Swiss Telecommunication Summit nach Bern geladen. Am Event ging es heiss her: Digitale Technologie stösst nicht nur auf Zustimmung, sondern auch auf Widerstand. Wie sollen die Branche, die Politik und die Schweiz damit umgehen? Autor: Oliver Schneider Draussen steigt das Thermometer, drinnen auch. Die Stimmung war geladen am Swiss Telecommunication Summit 2019. Aber mit den hochsommerlichen Temperaturen hatte das nichts zu tun. Im Kursaal Bern, in dem der Telko-Verband Asut am 25. Juni den Event veranstaltete, konnte man es aushalten. Es waren vielmehr explodierte Mobilfunkantennen, regulatorische Stolpersteine und kantonaler Widerstand, die Publikum und Redner auf Trab hielten. «Mut zur Technologie» – unter diesem Motto begrüsste Asut-Präsident Peter Grütter das Publikum zum 45. Seminar des Verbands. Aktuell dominierten aber eher Ängste die öffentliche Diskussion über Telekommunikation, sagte er. Besonders unter Beschuss: die neue Mobilfunk-Generation 5G. Der Unmut darüber habe die Telkos überrascht. Eine Oase in der Digitalisierung Bundesrat und Aussenminister Ignazio Cassis tat als erster Referent des Tages seine persönlichen Erfahrungen mit der Digitalisierung des Alltags kund. Er kam nicht umhin, seinem Unmut darüber Ausdruck zu verleihen, dass wir heute dauernd am Smartphone hängen. «Meine Diagnose: eine Sucht!», sagte der Arzt Cassis dazu. Das Bundesrats-Zimmer, aus dem jegliche Verbindungen in die Aussenwelt untersagt seien, wirke da wie eine Oase der Ruhe. «Technologie ist als solche weder gut noch schlecht», so der Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten. «Es kommt darauf an, wie wir sie gebrauchen.» Der Bundesrat wolle, dass Innovation dem Land und den Menschen nütze. Der Staat solle aber keine Industriepolitik betreiben, sondern für gute Rahmenbedingungen sorgen. Etwa mit Bildung, Infrastruktur, einem offenen Markt und einem sicheren Cyberraum. Hierbei leiste auch das Aussendepartement seinen Beitrag. Dass sich der Mensch gegen Transformation zuerst einmal sträube, liege in seiner Natur, sagte Cassis. Wir würden gerne am Bestehenden festhalten – und seien doch im ständigen Wandel. Daraus entstünden Konflikte: «Wir wollen das modernste Handy und die schnellsten Verbindungen, aber keine 5G-Antennen. Wir wollen zurück zur Natur, aber bitte nicht zu Fuss.» Aufgabe der Politik sei es, diese Konflikte zu moderieren und eine konstruktive Debatte zu fördern. Telkos vs. Bafu Zurück zum Streitthema 5G ging es mit einem Podium. In ihm kreuzten die CEOs von Swisscom und Sunrise, Urs Schaeppi und Olaf Swantee, mit dem Direktor des Bundesamts für Umwelt (Bafu), Marc Chardonnens, die Klingen. Ebenfalls mit von der Partie waren Simon Michel, CEO von Ypsomed, und Christian Keller, Vorsitzender der Geschäftsleitung von IBM Schweiz. Schaeppi und Swantee forderten, die öffentliche Diskussion müsse endlich auf der Basis von Fakten geführt werden. Es seien Fake News, Angstmacherei und Minderheiten, welche die Debatte antrieben. Dem widersprach Chardonnens. Die Menschen seien verunsichert und machten sich Sorgen um ihre Gesundheit. Dies müsse der Bund ernst nehmen, Lücken im Wissensstand schliessen und Vertrauen schaffen. Im Übrigen seien es keine Minderheiten, sondern demokratische Entscheide, die den 5G- Aufbau regulierten. «Wir fahren mit dem Grenzwert gut, auch wenn er streng ist», sagte der Bafu-Direktor. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Wirkung von Mobilfunkstrahlung seien längst da, entgegnete Schaeppi. Statt dass der Staat Farbe bekenne und diese Erkenntnisse zur Aufklärung der Bevölkerung nutze, sei der Bau von Mobilfunkantennen momentan praktisch blockiert. «Wenn wir jetzt erst alles abklären wollen, dann starten wir nie», sagte der Swisscom-CEO. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch « Wir wollen das modernste Handy und die schnellsten Verbindungen, aber keine 5G-Antennen. Wir wollen zrück zur Natur, aber bitte nicht zu Fuss. » Aussenminister Ignazio Cassis www.netzwoche.ch © netzmedien ag 12 / 2019

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