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Netzwoche 14/2018

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Advertorial Retter der VoIP-Problematik Künftig läuft die Festnetztelefonie über das Internetprotokoll (IP), die Kabelnetzbetreiberin UPC ist dafür bestens vor bereitet – mit ihrer langjährigen Erfahrung in Sachen All-IP bietet sie ihren Kunden massgeschneiderte Lösung an. Dass vor 2019 sämtliche alte Kupferanschlüsse in der Schweiz stillgelegt und durch modernere digitale Netze und Leitungen ersetzt werden, ist bekannt. Die Umstellung stellt KMUs jedoch vor eine grosse Herausforderung, da die Abschaltung des ISDN-Netzes längerfristig dazu führt, dass auch ISDN-Schnittstellen verschwinden werden. Auch Festnetztelefonate werden nach der Umstellung ausschliesslich über das Internet geführt. Mit dieser Umstellung geht die Schweiz den Weg, den UPC bereits vor über einem Jahrzehnt vorgezeichnet hat: Voice over IP (VoIP) wird zum schweizweiten Standard. Betriebswirtschaftliche Effizienz Die VoIP-Technologie ist im Vergleich zu herkömmlichen Analog- und ISDN-Lösungen preiswert, da der Unterhalt einer separaten Infrastruktur für die Tonübertragung wegfällt. Aus Sicht des Betreibers stellt die Telefonie kaum mehr eine separate Dienstleistung dar, sondern eine natürliche Erweiterung des Internetzugangs. Dies erlaubt auch bei den Gesprächskosten beträchtliche Einsparungen. Die Rapperswiler Firma Cnlab, ein Spin-off der Hochschule Rapperswil, analysiert systematisch die Verbindungsqualität und -geschwindigkeit von Festnetz- und Mobile-Anschlüssen. Der Gründer von Cnlab, Professor Peter Heinzmann, sieht keine grundsätzlichen Einwände gegen den flächendeckenden Wechsel auf VoIP. «Aus Sicht der Verfügbarkeit sind die Risiken gering.» Gerade für Geschäftskunden sei es aber zentral, dass der Wechsel auf VoIP nicht auf Kosten der Systemstabilität gehe, sagt Heinzmann. In vielen Geschäftsmodellen ist der jederzeitige Zugang zur Telefonie ebenso entscheidend wie ein zuverlässiges und schnelles Internet. Besonders, aber nicht ausschliesslich, gilt dies für Branchen wie die Gesundheits- und Sicherheitsindustrie, das Finanzwesen und generell für alle Geschäftsmodelle, die stark internetoder telefoniebasiert arbeiten. Die heutigen Internetanschlüsse erfüllen in der Regel alle Voraussetzungen. Sicherheit für hochsensitive Firmenkunden Die momentane Herausforderung für Internetprovider lautet: Die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit aus Graham Bells alter Kupferwelt in die neue VoIP-Welt zu übersetzen. Lücken im Internetzugang werden in der digitalen Wirtschaft zur Achillesverse. Darum hat UPC Business für jene Firmenkunden, die besonderen Wert auf die Rund-um-die-Uhr-Connectivity legen, eine Innovation auf dem Schweizer KMU-Markt lanciert: In den «Secure»-Paketen für KMUs wird beim Ausfall der Internetleitung automatisch eine technologisch unabhängige Doppelleitung aktiviert. Das Zauberwort heisst «Redundanz» und ist aus vielen sicherheitssensitiven Bereichen bekannt: Stromausfälle können etwa mit einem automatisch anspringenden Notstromaggregaten überbrückt werden. In der Flugzeugtechnologie ist die Redundanz sogar ein allgemeines Konstruktionsprinzip: Jedes relevante System ist doppelt vorhanden und wenn möglich auf einer unterschiedlichen Technologie aufgebaut. Bei den «Secure»-Angeboten bedeutet dies: zwei Leitungen mit zwei Technologien aus einer Hand. Zu den ersten Kunden des «Secure-Pakets» gehören Stephanie Collet und Irene von Meiss. Sie haben am Fusse des Zürichbergs den kinderfreundlichen Family Club «Wilde Tiere» gegründet, der sich an Schweizer und an ein international orientiertes Publikum richtet. Er bietet «Play Time» für die Kinder und «Time Out» für die Eltern. Das ganze Areal ist mit WLAN ausgestattet. Es umfasst ausser einer Lounge und Cafés auch ausgedehnte Spielmöglichkeiten, Sport- und Sprachkurse sowie eine Kinderkrippe. «Unsere ganze Business-Software ist komplett internetabhängig», sagen die Firmengründerinnen. «Wenn das Internet nicht tut, dann steht unser Geschäft still.» Die Zielgruppen des Family Clubs sind ebenso internet-affin wie die Gastgeber. Nicht nur die Kommunikation mit Kunden und Lieferanten läuft online – auch vor Ort erwarten die Gäste eine zuverlässige WLAN-Abdeckung. Unterbrechungen in der Internetversorgung würden sämtliche Abläufe des Betriebs durcheinanderbringen und das Kundenvertrauen erschüttern. Darum haben sich Stephanie Collet und Irene von Meiss entschieden, auf Nummer sicher zu gehen. Mehr Infos unter: upc.ch/business-voip upc Schweiz GmbH Richtiplatz 5 8304 Wallisellen, Schweiz www.upc.ch Kontakt: Regina Jantschik, B2B Marketing, Strategy & Business Deployment

Editorial 05 Wie mir ein Hacker ein Ei auf den Kopf zauberte Wer nicht im Internet spielt, muss sich in der Regel mehr vor Bugs und aufgewärmten Spielkonzepten als vor Hackern fürchten – könnte man meinen. Oliver Schneider, Redaktor Netzwoche Wohl kein Videospiel hat 2018 für mehr Furore, Medienaufmerksamkeit und Umsätze gesorgt als «Fortnite Battle Royale». Das Spielprinzip des Online-Shooters ist denkbar einfach. Am Anfang jeder Runde springen bis zu 100 Spieler über der Spielwelt ab. Alleine oder in Teams bekämpfen sie sich solange, bis nur noch einer von ihnen übrig ist. Auf der Karte zufällig versteckte Waffen und ein immer kleinerer Bereich, in dem sich die Spieler aufhalten können, sorgen dafür, dass keine Langeweile aufkommt. Fortnite ist ein Hit – auf allen Plattformen kämpfen zig Millionen Spieler rund um die Welt um den Rundensieg. Wo bei Multiplayer-Spielen der Erfolg ist, da sind Cyberkriminelle nicht weit. Im Internet tummeln sich zahlreiche Fake-Apps, die sich als Fortnite für Android-Smartphones ausgeben, in Wirklichkeit aber Schadsoftware aufs Handy laden oder Nutzerdaten abgreifen. Singleplayer-Spiele wurden von solchen Cyberattacken bislang mehrheitlich verschont. Wer nicht im Internet spielt, der muss sich in der Regel mehr vor Bugs und aufgewärmten Spielkonzepten als vor Hackern fürchten – könnte man meinen. Tatsächlich können aber auch für Einzelspieler konzipierte Spiele Einfallstore für Cyberkriminelle bieten, wie ich selbst erfahren musste. Als Fan der Spielereihe «Dark Souls» konnte ich mir die Neuauflage des erstens Teils nicht entgehen lassen, die im Frühling erschien. Dark Souls fällt in vielerlei Hinsicht aus dem Rahmen. Es kokettiert mit seinem legendären Schwierigkeitsgrad und lässt sich problemlos alleine spielen. Was dem Spieler aber unter Umständen gar nicht bewusst ist: Er kann sowohl anderen Spielern zu Hilfe kommen, wie auch als Invasor anderen Spielern das Leben schwermachen. Hackern blieb das allerdings nicht verborgen. Einer von ihnen betrat als vermeintlicher Verbündeter meine Spielwelt. Er hatte das Programm so manipuliert, dass er mich postwendend mit einem Fluch belegen konnte, den es in «Dark Souls» so eigentlich gar nicht gibt. Das Resultat des Hacks: Meine Lebenspunkte waren dauerhaft halbiert, ich bekam nur noch einen Bruchteil der Erfahrungspunkte und statt eines Kopfes hatte ich ein widerliches grünes Ei als virtuellen Kopf. Kein Problem, denkt man da. Einfach ein altes Savegame geladen und der Schaden ist behoben. Doch «Dark Souls» kennt keine Spielstände im klassischen Sinn. Die Spielerdaten werden im Hintergrund automatisch gesichert. Da mir auch der Support des Herstellers nicht weiterhelfen konnte, gab es nur eine Lösung: «Dark Souls» noch einmal von vorne beginnen und in Zukunft besser aufpassen, ob man wirklich offoder online spielt. Anzeige Gewinnen Sie am 25. Oktober 2018 den SERVICE MANAGEMENT SCHWEIZ AWARD 2018 Preisverleihung am SMFS Informations- und Netzwerk-Event im World Trade Center Zürich www.netzwoche.ch © netzmedien ag Kategorien: IT-Service Management-Projekt IT-Service Management-Innovation Enterprise Service Management (ESM) Implementation Das Service Management Forum Schweiz SMFS prämiert die besten Teams und Organisationen und bietet ihnen die Gelegenheit, die praktische Anwendung von Best Practices und Standards für das Service Management zu präsentieren. Alle Informationen und Anmeldung smfs.ch/award 14 / 2018