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Netzwoche 14/2018

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08 Business Aktuell

08 Business Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Sunrise setzt mehr um und verdient weniger jor. Im zweiten Quartal hat Sunrise 462 Millionen Franken umgesetzt, rund 2 Prozent mehr als im Vorjahr. Sunrise verbuchte einen Betriebsgewinn (Ebitda) von 150 Millionen Franken, das bedeutet 1,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Sunrise habe letztes Jahr 2200 Mobilfunkmasten verkauft und deswegen mehr Netzwerkgebühren bezahlen müssen, erklärt das Unternehmen in der Mitteilung. ▸ Webcode DPF8_103673 Swisscom schwächelt in der Schweiz cgr. Der Umsatz von Swisscom ist im ersten Halbjahr auf rund 5,7 Milliarden Franken gestiegen. Das Schweizer Kerngeschäft schrumpfte jedoch um 1,9 Prozent. Der Reingewinn sank auf 787 Millionen Franken. Als Gründe nennt Swisscom Sondereffekte wie Währungsschwankungen. Auch habe sich die Strafe von 102 Millionen Franken gegen Fastweb auf das Ergebnis ausgewirkt. ▸ Webcode DPF8_102731 Auch ausländische Onlinehändler sollen Mehrwertsteuer zahlen mer. Ständerat Beat Vonlanthen (CVP) will die ausländischen Onlinemarktplätze bei Lieferungen in die oder Dienstleistungen in der Schweiz der Mehrwertsteuer unterstellen, wie die «Handelszeitung» berichtet. Der Bundesrat beantragte nun, die Motion Vonlanthens zur Verschärfung der Regeln für den Onlinehandel anzunehmen. Die momentane Situation sei trotz der Annahme des von Tiana Moser (Grüne) eingereichten Postulats «Gleich lange Spiesse für alle Onlinehändler» vor wenigen Wochen immer noch ungenügend, so Vonlanthen. Der Bundesrat hatte Mitte August über das Ende eines Wettbewerbsnachteils im Schweizer Onlinehandel entschieden. Gemäss der Eidgenössischen Steuerverwaltung müssen ab 1. Januar 2019 auch ausländische Online- und Versandhändler Mehrwertsteuer auf Kleinsendungen bezahlen. Vonlanthen postuliert jedoch, dass ohne zusätzliche Massnahmen die Mehrwertsteuerausfälle in den kommenden Jahren stark steigen würden. Vonlanthens Vorstoss soll bei Onlinemarktplätzen ansetzen Vonlanthens Vorstoss «MwSt.-Pflicht von Onlineplattformen bei Verkäufen aus dem Ausland in die Schweiz» soll Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_103800 deshalb direkt bei den Onlinemarktplätzen ansetzen und diese dazu zwingen, dass ihre Händler die Mehrwertsteuer für die Importsendungen begleichen. Bisher konnten Händler durch Falschdeklarationen und grosse Importmengen aus China die Mehrwertsteuer pflicht oft umgehen. Die Mehrwertsteuerabgaben dürften jedoch letztlich den Schweizer Kunden treffen. Grafik: OrnRin / iStock.com DIGITALE TRANSFORMATION DER IT Schon bald feiern wir den zweiten Schweizer Digitaltag und demonstrieren kollektiv, wie gut wir alle auf die digitale Zukunft vorbereitet sind. Es scheint fast so, als wären wir schon lange dort angekommen. Dabei schieben in den meisten Unternehmen noch viele IT-Leiter die dringend anstehende Transformation im Unternehmen auch ein weiteres Mal in das nächste Budgetjahr – aber nur vorsichtig isoliert, bimodal und höchstens als Pilot. Immer noch verstehen zu viele Entscheidungsträger viel zu wenig, was die Digitalisierung genau ist und was deren Konsequenzen für die gesamte Organisation und das eigene Leistungsvermögen bedeutet. Dabei wird die See immer rauer und tiefer. Wir brauchen nun dringend Kapitäne, die mit voller Kraft vorausfahren können, anstelle mit angezogener Handbremse sich einfach treiben lassen. Keine Träumer, aber Kapitäne mit Visionen, Zielen und auch mit etwas mehr Mut und Zuversicht, Angestrebtes erreichen zu wollen. Noch zu viele Organisationen lassen sich von der eigenen IT-Organisation weismachen, dass der Schutz der Daten nun mal nur absolut sicher ist, wenn die Systeme in den eigenen vier Wänden stehen. Höchstens kann noch vertretbar gelten, wenn die technischen Kisten zumindest auf Schweizer Boden stehen. Ob all den Schreckensszenarien wie Cyberkrieg und Bussgelddrohung der EU-Datenschutzbehörde lässt man lieber die Zukunft etwas warten und hofft, dass auch dieser Kelch an einem vorübergeht. Nur: Diese vierte digitale Revolution lässt sich nicht einfach aussitzen. Die Zeit ist das knappste Gut, über das wir verfügen – und wir müssen diese nutzen. Das Digitalzeitalter setzt voll auf die Nutzung von Cloud, auf Automatisierung, auf Internet-of-Everything und vor allem auf künstliche Intelligenz. Wer heute noch grübelt, ob er dereinst die Cloud-Technologie für sein Unternehmen empfehlen soll, der wird ewig versuchen, die Räder der Welt selbst zu erfinden. Er wird scheitern und mit ihm das Unternehmen. Das elektrische Licht wäre nie erfunden worden, würde man heute noch versuchen, die lodernde Kerze zu optimieren und vor aufbrausendem Wind zu schützen. Die Angst vor Unbekanntem ist ein schlechter Ratgeber. Werft also ab alle Sorge und Qual und öffnet die Augen für das Neue! Habt Mut und zeigt Führungsstärke! Habt vor allem auch Vertrauen in eure Mitarbeiter und arbeitet endlich gemeinsames als ein Team für eure Kunden! Die Technik ist schon lange bereit – die Trägheit liegt wie so oft beim Menschen. Manchmal braucht es halt einen Tritt ... Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_105108 Werft ab alle Sorge und Qual! Martin Andenmatten Gründer und Geschäftsführer, Glenfis 14 / 2018 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business Aktuell 09 So viele Beschäftigte zählt die Schweizer IT osc. Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat Zahlen zur Unternehmenslandschaft Schweiz im Jahr 2016 publiziert. Erstmals zählte das BFS mehr als 600 000 Firmen, wie es in einer Mitteilung heisst. Dies entspreche einer Zunahme von 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch die Zahl der Beschäftigten stieg im Vergleich zu 2015 um 0,8 Prozent. Mehr als 16 000 Unternehmen in der Informationstechnologie Wachstumstreiber sei wie in den Vorjahren der Dienstleistungssektor. 76 Prozent aller Unternehmen arbeiteten in diesem Sektor. Daneben verlieren Industrie, Kunst und Gewerbe (15 Prozent) sowie Fischerei, Land- und Forstwirtschaft (10 Prozent) an Gewicht. Auch für die IT-Branche meldet das BFS einen Meilenstein. Erstmals sind 2016 mehr als 16 000 Unternehmen in der Wirtschaftsabteilung «Erbringung von Dienstleistungen der Informationstechnologie» verzeichnet. Den Löwenanteil in der Techbranche machen kleine Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern aus. Die meisten Arbeitsplätze entfallen jedoch auf Unternehmen mit mindestens 50 Arbeitern. UNTERNEHMEN IN IT-WIRTSCHAFTSZWEIGEN Zahl nach Unternehmensgrösse 1 – 9 10 – 49 50 – 249 > 249 16000 14000 12000 10000 8000 6000 4000 2000 0 Quelle: BFS 2011 2012 2013 2014 2015 2016 Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_103851 WWW.NETZWOCHE.CH Anwohner protestieren gegen 5G-Antenne mur. Salt will eine 5G-Antenne im Zürcher Quartier Enge errichten. Die Anwohner haben nun gegen dieses Vorhaben protestiert, da der Antennenbau mitten in den Sommerferien gestartet wurde, wie der «Tages-Anzeiger» berichtet. ▸ Webcode DPF8_104029 UPC erschliesst Brig-Glis und Visp mur. UPC hat rund 8000 Haushalte in Brig-Glis und Visp erschlossen. Die Gemeinden können nun über das bestehende Glasfasernetz das Happy-Home-Portfolio des Providers nutzen, wie UPC mitteilt. ▸ Webcode DPF8_104058 Anzeige Die it-sa bietet Trends und Innovationen der IT-Security-Branche sowie Expertenvorträge. Sichern Sie sich jetzt Ihr Gratis-Ticket! www.netzwoche.ch © netzmedien ag Nürnberg, Germany 9.-11. Oktober 2018 it-sa.de 14 / 2018