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Netzwoche 15/2019

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14 Business Digital

14 Business Digital Economy Award Die Juroren der Kategorie Digital Transformation Award KMU diskutieren über ein Projekt. Die besten Digitalprojekte der Schweiz auf Herz und Nieren geprüft Heute haben viele Schweizer Unternehmen digitale Lösungen. Doch welche Projekte sind die besten? Die Antwort gaben die Jurys des Digital Economy Awards an den beiden Jurytagen in Zürich. Nun stehen die Finalisten fest – die Gewinner werden am 28. November gekürt. Autor: Oliver Schneider An zwei Tagen haben sich die Jurymitglieder des Digital Economy Awards bei Digicomp in Zürich getroffen. In den Kategorien «Digital Transformation», «Next Global Hot Thing», «Digital Innovation of the Year» und «Highest Digital Quality» nahmen die Expertinnen und Experten Digitalprojekte unter die Lupe, diskutierten mit den Machern und fällten schliesslich ihre Urteile. Die Juroren wollten wissen, wie gut ein Projekt zur Firmenstrategie passt, ob es ein erkennbares Ziel verfolgt, wie hoch sein Reifegrad ist und was daran denn nun wirklich neu ist. Kann ein Projekt nicht digital-affine Menschen überzeugen? In der Jury des Digital Transformation Awards für Government & NPO kamen am ersten Jurytag zunächst Personen hinter den Projekten zu Wort. Zwei Vertreter eines grossen Schweizer Kantons stellten eine E-Gov-Lösung vor. Eine Herausforderung bei der Entwicklung sei gewesen, einen bislang komplizierten Prozess mittels Digitalisierung und Automatisierung für eine möglichst grosse Zahl von Nutzern zugänglich zu machen. Eine E-Gov-Lösung soll behördliche Dienstleistungen auch jenen Menschen zur Verfügung stellen, die nicht besonders digital affin sind. In diese Richtung zielten denn auch die Fragen der Jurymitglieder unter der Leitung von Anke Bridge Haux, Head Digitalization & Products für die Swiss Universal Bank und Credit Suisse. Die Jury wollte i DIGITAL ECONOMY AWARD Tickets für die Award Night Die Award Night im Hallenstadion Zürich findet am 28. November statt. An diesem Abend werden die Auszeichnungen verliehen und die Hintergründe zu den Gewinnern erläutert. Auch Bundesrat Guy Parmelin hat seine Teilnahme zugesagt. Erstmals in der Geschichte des Anlasses erhält der Digital Economy Award also höchsten Besuch aus Bern. Auch Daniel Risch, Wirtschaftsminister und Regierungschef-Stellvertreter des Fürstentums Liechtenstein, wird der Feier beiwohnen. Einzeltickets können auf der Website bestellt werden. 15 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business Digital Economy Award 15 Die Jury auf der Suche nach dem Next Global Hot Thing. wissen, wie sich die Nutzer von der Plattform überzeugen liessen, auf welche Weise die Verwaltung dafür fit gemacht wurde und wie die Zusammenarbeit mit Partnern lief. Anschliessend beriet sich die Jury über das Projekt. Ist der Name eines Projekts international geeignet? Ob ein Proptech-Projekt das Zeug zum «Next Global Hot Thing» hat, darum drehte sich die Debatte in der verantwortlichen Jury, präsidiert von Starmind-Gründer Pascal Kaufmann. Anders als beim E-Gov-Kandidaten ging es hier vor allem um die Pläne zur globalen Expansion, um Vermarktung, Zielmärkte und Finanzierung. Und es stellten sich auch ganz konkrete Fragen, etwa ob der Name des Projekts für ein internationales Publikum gut gewählt sei. Beim Next Global Hot Thing sucht die Jury nach vielversprechenden Start-ups aus der Schweiz. Im vergangenen Jahr gewann das Drohnen-Unternehmen Auterion den Preis. Der Digital Transformation Award in der Kategorie Grossunternehmen unter dem Vorsitz von Digitalisierungsberater Bramwell Kaltenrieder nahm dagegen altbekannte Namen aus der Schweizer Wirtschaft unter die Lupe. Was ist an einem Projekt wirklich neu? Das bedeutete allerdings nicht, dass in dieser Jury nicht auch kontrovers debattiert wurde. Die Juroren wollten wissen, wie gut ein Projekt zur Firmenstrategie passe, ob es ein erkennbares Ziel verfolge, wie hoch sein Reifegrad sei und was daran denn nun wirklich neu sei. Dabei wurde klar, wie wichtig es für eine Bewerbung ist, eine aussagekräftige Dokumentation einzusenden. So verfügen die Jurys über genug Informationen, um ihre Urteile fällen und die besten Projekte aus den Reihen der Kandidaten küren zu können. Wie dieses Urteil am Ende der beiden Jurytage ausfällt, wird die Digital-Economy-Award-Gala zeigen. Sie findet am 28. November 2019 im Hallenstadion Zürich statt. i DIE FINALISTEN Das sind die Finalisten des Digital Economy Award 23 Teilnehmer des Digital Economy Award können sich Chancen auf einen Preis in einer der vier Kategorien ausrechnen. Die Finalisten des Awards sind laut den Organisatoren ein Spiegelbild gesellschaftlicher Megatrends: Ihre Lösungen stellen den Kunden ins Zentrum, adressieren das erhöhte Sicherheitsbedürfnis oder nutzen künstliche Intelligenz. Das sind die Finalisten: The Next Global Hot Thing ▪▪ Archilyse ▪▪ Fixposition ▪▪ Protonmail ▪▪ Sonect Digital Innovation of the Year ▪▪ Aionav Systems ▪▪ Approovd ▪▪ Carbon Delta ▪▪ Seervision ▪▪ Side Effects Digital Transformation ▪▪ Bank Vontobel ▪▪ BVD Druck+Verlag ▪▪ Confiseur Bachmann ▪▪ Five up Community ▪▪ HEKS ▪▪ Jungfraubahnen Management ▪▪ Sozialversicherung Aargau ▪▪ Verein iGovPortal.ch ▪▪ Veriset Highest Digital Quality ▪▪ SBB Informatik ▪▪ VHSN – The DevOps Company ▪▪ Aduno Gruppe ▪▪ Five up Community Neuer Fintech-Preis von F10 und Six Die Organisatoren haben drei Kandidaten ausgesucht, die sich auf der Bühne mit einem Kurz-Pitch präsentieren dürfen. Der Gewinner aus dem anschliessenden Saal-Voting erhält ein Coaching von F10 Fintech Incubator & Accelerator und die Möglichkeit für ein Equity Investment von Six Fintech Ventures in der Höhe von 150 000 Franken. Pitchen werden Advaisor, Sonect und Vereign. Am 25. Oktober findet im Radisson Blu beim Flughafen Zürich, als Teil der After Show zum Swiss- ICT-Symposium, ein Anlass für die Finalisten und weitere Interessierte statt. Sie können sich mit kurzen Pitches sowie einem Infostand präsentieren. Mit einer Anmeldung sind die Finalisten und Mitglieder von Swiss-ICT gratis dabei, weitere Interessierte bezahlen 30 Franken. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 15 / 2019

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