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Netzwoche 15/2019

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20 People Köpfe rja.

20 People Köpfe rja. Das Berner IT-Unternehmen Diso hat zum ersten Mal einen CTO RISING STAR: JÖRN LIPPITZ ernannt. Wie Diso mitteilt, hat Jörn Lippitz die Position auf den 1. September angetreten. Als CTO wolle er die existierenden Produkte weiterentwickeln sowie die Technologien und Beratungsleistungen erweitern, schreibt Lippitz auf Anfrage. Seine Hauptaufgabe sieht er darin, Technologien zu evaluieren und ihre Integration ins Unternehmensportfolio voranzubringen. Daniel Meienberg, Chief Sales Officer und Chief Marketing Officer bei Diso, konkretisiert dies in einer Medienmitteilung wie folgt: «Wir können unseren Kunden jetzt zusätzlich eine hochprofessionelle Security-Beratungsdienstleistung anbieten. Sie unterstützt bei der Ermittlung des unternehmensspezifischen Sicherheitsbedarfs, um daraus die notwendigen Massnahmenpakete zu erarbeiten.» Mit der Sensibilisierung für Sicherheit will Lippitz schon im eigenen Team anfangen: «Ich möchte das Sicherheitsverständnis im Unternehmen – von Werkstudenten bis zu Führungskräften – ausbauen, was nicht nur im Job, sondern auch im Alltag von grösster Wichtigkeit ist», schreibt er dazu. Vor seiner Berufung zum CTO war Lippitz unter anderem IT und Information Security Manager beim Industriekonzern Thyssenkrupp. «Meine Erfahrungen im Security-Umfeld in den Bereichen Technik und IT-Beratung erlauben es mir, die Leistungen der Diso aus einer neuen und ganzheitlichen Perspektive anzugehen», beschreibt er seine Fähigkeiten. CHAIN IQ ERNENNT NEUEN CEO TKB ERWEITERT GESCHÄFTS- LEITUNG CHEFWECHSEL BEI DXC TECHNOLOGY ORACLE-GRÜNDER IST ZURÜCK Marcel Stalder Marcel Stauch Mike Salvino Larry Ellison jor. Die im Beschaffungswesen tätige Schweizer Firma Chain IQ hat Marcel Stalder zum CEO berufen. Er folgt auf Urs Dogwiler, der das Unternehmen Ende Oktober verlässt, wie es in einer Mitteilung heisst. Stalder leitete zuvor die Schweizer Ländergesellschaft von EY. Er war insgesamt 23 Jahre für den Wirtschaftsprüfer tätig, zuletzt als Partner und Market Leader Germany, Switzerland and Austria. Sein Stellenantritt bei Chain IQ ist laut «Finews.ch» eine Überraschung. Denn Stalder sei Anfang dieses Jahres nach einem Skandal zurückgetreten, nachdem bekannt geworden war, dass ein Schweizer Kadermitglied eine jüngere Mitarbeiterin mündlich und per SMS belästigt hatte, wie «Finews.ch» im Januar berichtete. jor. Marcel Stauch, Leiter der Sparte «Digitalisierung und Kreditfabrik» der Glarner Kantonalbank (GLKB), wechselt zur Thurgauer Kantonalbank (TKB). Ab April 2020 soll Stauch als Mitglied der Geschäftsleitung sowie als Leiter des Service- Bereichs der TKB fungieren. Er folgt auf Rolf Brunner, der auf eigenen Wunsch zurücktritt und eine neue Funktion innerhalb der Kantonalbank übernimmt, wie die TKB mitteilt. 2013 stieg Stauch in die Geschäftsleitung der GLKB auf. Bevor er 2009 zur Glarner Kantonalbank kam, hatte er 14 Jahre lang bei der Zürcher Kantonalbank gearbeitet, zuletzt als Leiter diverser Bankprojekte. Stauch begann seine Bankkarriere in Niederuzwil, St. Gallen, wo er 1993 eine Banklehre absolvierte. jor. Das Unternehmen DXC Technology ernennt Mike Salvino zum Präsidenten und CEO. Er folgt auf Mike Lawrie, der seine Führungsämter per Ende Jahr niederlegt, wie das Unternehmen mitteilt. Der neue Chef ist seit Mai Mitglied der Geschäftsleitung. Er habe über 30 Jahre Erfahrung in der IT-Branche, heisst es in der Mitteilung. Bevor er zu DXC kam, leitete er die Geschäfte des Finanzinvestors Carrick Capital Partners. Davor war er sieben Jahre als Group Chief Executive bei Accenture Operations tätig gewesen. DXC entstand als Tochter firma von HPE, der Hersteller lagerte sein Outsourcing-Geschäft 2017 aus. Aus der Fusion dieser Sparte und dem Brand CSC entstand damals DXC Technologies. osc. Mark Hurd hat am 11. September angekündigt, eine Auszeit von unbestimmter Zeit zu nehmen. Der CEO von Oracle brauche Zeit, um sich auf seine Gesundheit zu konzentrieren, berichtet «Heise Online». Oracle-Gründer und CTO Larry Ellison übernehme Hurds Aufgaben zusammen mit Co-CEO Safra Catz. Oracle veröffentlichte parallel zu Hurds Ankündigung seine Quartalszahlen früher als geplant. In den drei Monaten bis Ende August sei der Nettogewinn im Jahresvergleich um 6 Prozent auf 2,1 Milliarden US-Dollar gesunken. Der Umsatz stagniere trotz Wachstum im Cloud-Geschäft bei 9,2 Milliarden Dollar. Ende August nahm Oracle ein Rechenzentrum in Zürich in Betrieb. 15 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

People Köpfe 21 PREIS FÜR CIO DES JAHRES VERGEBEN OPEN SYSTEMS WECHSELT FÜHRUNGSSPITZE AUS IT-CHEF STEIGT BEI SWISSCOM BROADCAST AUF CYBERLINK-CTO GRÜNDET CONSULTING-FIRMA Franz Bürgi Jeff Brown Dominik Müller Marc Chauvin osc. Franz Bürgi, CIO von Tamedia, hat den CIO Award 2019 gewonnen. Er folgt auf Eric Saracchi, CIO von Firmenich, der den Award im vergangenen Jahr erhielt, wie das «ICTjournal» berichtet. Bürgi, seit Juni 2017 CIO bei Tamedia, habe die Jury mit seinem Mut überzeugt, das gesamte Unternehmen radikal zu verändern. «Zusammen mit seinem Team hat er wesentlich dazu beigetragen, dass sich Tamedia zu einem technologie- und datengesteuerten Unternehmen entwickelt hat», so die Jury. Die besten IT-Manager der Schweiz werden in Zusammenarbeit mit Confare seit 2012 ausgezeichnet. «Der Träger von Swiss CIO Award soll als Leuchtturm für die CIOs wirken», sagt Jurymitglied Stella Gatziu­ Grivas. jor. Open Systems hat einen neuen CEO. Jeff Brown übernahm beim Zürcher Anbieter von Security-as-a-Service das Ruder. Er folgt auf Mitgründer Martin Bosshardt, der sich aus der operativen Leitung zurückzieht, aber weiterhin für das Unternehmen tätig sein wird, wie es in einer Mitteilung heisst. Brown bringe die nötige Erfahrung für Open Systems Expansionspläne mit. Er habe verschiedene Tech-Firmen durch Übernahmen und Börsengänge begleitet, heisst es weiter. Wie Browns Linkedin-Profil zu entnehmen ist, war er zuvor CEO des IoT-Unternehmens Sierra Monitor. Knapp zwei Jahre leitete er dort die Geschäfte. Davor hatte er als CEO bei Netzwerkspezialisten wie Accuris Networks, Kineto Wireless und Radioframe Networks gearbeitet. rja. An der Spitze von Swisscom Broadcast kommt es zu einem Wechsel: Wie das Unternehmen mitteilt, übernimmt Dominik Müller am 15. November die Funktion des CEO. Der studierte Elektrotechniker und Betriebswirt Müller arbeite schon seit zehn Jahren für Swisscom Broadcast und sei seit vier Jahren Mitglied der Geschäftsleitung, heisst es weiter. Müller wolle zukünftig «neues Marktpotenzial» erschliessen. Derzeit ist er Head of Network, IT & Operations. Als CEO von Swisscom Broadcast löst er Jean-Paul de Weck ab. Dieser hatte die Position zwölf Jahre lang inne und werde im Frühling 2020 in den Ruhestand treten. Swisscom Broadcast betreibt Sendeanlagen, etwa ein schweizweites Lora-WAN-Netz. mbr. Cyberlink-CTO Marc Chauvin wird das Unternehmen verlassen. Er werde sich auf seine im August gegründete Firma Tamac konzentrieren und in Zusammenarbeit mit Cyberlink verbleiben, teilt das Unternehmen mit. Ab Januar 2020 teilt Cyberlink die Aufgaben des CTOs auf interne Netzwerk-, Cloud- und Security-Engineers auf. Beat Tinner, Cyberlink-CEO sagt: «Wir richten unsere Entwicklung an den Bedürfnissen der Kunden aus und suchen grösstmögliche Nähe zu ihnen. Mit diesem Schritt und der engen Zusammenarbeit mit Marc können wir diese Nähe sicherstellen und unser Angebot laufend den Kundenbedürfnissen entsprechend weiterentwickeln.» Tamac werde das Portfolio von Cyberlink ergänzen. BEYOND ICT OLIVER MERZ, ICT-SYSTEMSPEZIALIST, ZOO ZÜRICH Oliver Merz ist verheiratet und Vater von drei Kindern. In seiner Freizeit versucht er sich mit Squash sportlich fit zu halten. Im Winter kann man ihn in den Bergen beim Skifahren antreffen. Seit 2013 kümmert er sich als IT-Leiter um technische Aufgaben im Zoo Zürich. Interview: Oliver Schneider Wenn Sie mit jemandem tauschen könnten, wer wäre das? Mit einem Tier bei uns im Zoo Zürich. Ich würde bestens gepflegt und könnte den ganzen Tag machen, was ich will. Warum kommen Sie morgens gerne ins Büro? Wegen der guten Gespräche mit den Arbeitskollegen und weil der Zoo ein nicht alltäglicher Arbeitsplatz ist. Wie würden Ihre Mitarbeiter Sie beschreiben? Qualität vor Quantität. Fokus auf eine stabile, auf die Zukunft ausgerichtete IT. Was war das bisher schönste Erlebnis Ihrer Karriere? Ich erlebe immer wieder Schönes! Zum Beispiel immer dann, wenn wir ein Projekt erfolgreich abschliessen und alle einen Nutzen daraus ziehen können. Auf welche Website (ausser der eigenen) würden Sie nicht verzichten wollen? Auf Google. Hat mir schon einige Male aus der Patsche geholfen. Was würde Ihr 10-jähriges Ich zu Ihnen heute sagen? «He du, du hast doch nicht alles verkehrt gemacht. Du hast eine grossartige Familie und einen guten Job!» Worüber haben Sie kürzlich herzlich gelacht oder sich geärgert? Da ich immer wieder herzlich über etwas lachen kann, gibt es hier kein besonders hervortretendes Ereignis. Was essen oder kochen Sie gerne? Ich esse sehr gerne thailändisch. Das mit dem Kochen will ich niemandem antun. Welchen persönlichen Herausforderungen möchten Sie sich noch stellen? Dem Zoo Zürich eine solide und zukunftsorientierte IT-Umgebung bereitstellen. Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? Hoffentlich immer noch gesund und zufrieden an meinem Arbeitsplatz. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 15 / 2019

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