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Netzwoche 15/2019

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26 Web Aktuell

26 Web Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Plattform bringt Gamer und Entwickler zusammen fpo. Die Swiss Interactive Entertainment Association (SIEA) hat die Gaming- Plattform Swiss Gaming lanciert. Wie der Branchenverband mitteilt, dient sie als zentrale Anlaufstelle und Informationsplattform für Konsu menten und die Branche. Die Website soll die Akteure miteinander vernetzen und verfolge mit seinem Mitgliederbereich auch einen B2B-Ansatz. Kleine Mobilfunkanbieter sind oft die günstigsten lha. Der Vergleichsdienst Dschungelkompass hat Schweizer Telkos unter die Lupe genommen. Das Fazit: Die günstigsten Mobilfunkangebote finden Nutzer meist nicht bei Salt, Sunrise oder Swisscom, sondern bei kleinen Anbietern, die kein eigenes Netz betreiben. Massnahmen zum Onlinehandel mur. Der Bundesrat will das Thema Verzollung im grenzüberschreitenden Onlinehandel anpacken. In einem neuen Bericht stehen elf Massnahmen, um die Einhaltung der Zollvorschriften sicherzustellen. Das Finanzdepartement soll sieben umsetzen. Onlinehändler und E-Commerce-Plattformen sollen ebenfalls in die Pflicht genommen werden. PSD2 ist da – und lockt bereits Betrüger an osc. Am 14. September ist die Übergangsfrist zur Umsetzung der Payment Services Directive (PSD2) zu Ende gegangen. Die neuen Richtlinien der Europäischen Union für den Zahlungsverkehr sind damit vollständig in Kraft. Sie verpflichten Banken und andere Finanzdienstleister, ihre Zahlungsschnittstellen anderen Anbietern offenzulegen. So sollen Fintech-Firmen leichter auf Kontodaten zugreifen können. Mehr Aufwand für Kunden Für Kunden in der EU bedeutet die PSD2 zuerst einmal mehr Aufwand, wie «Spiegel Online» berichtet. Bei Onlinekäufen genüge die Angabe von Kreditkartennummer, Gültigkeit und Prüfcode ab sofort nicht mehr. Stattdessen verlangen Banken eine zusätzliche Authentifizierung über einen Code, der in einer App generiert oder als SMS aufs Smartphone gesandt wird. Auch das Login beim Onlinebanking sei neu über eine Zwei-Faktor-Authentifizierung abgesichert. Ausser der Öffnung von Schnittstellen will die EU mit der PSD2 auch die Sicherheit im digitalen Zahlungswesen verbessern. Etwa per «PhotoTAN»-Verfahren, bei dem der Kunde einen am Bildschirm generierten Barcode fotografieren muss. Gedruckte TAN-Listen verlören dagegen ihre Gültigkeit. Umstellung ruft Cyberkriminelle auf den Plan Laut «Heise Online» nutzen Betrüger den Start der PSD2 und die darum entstehende Verwirrung, um Bankdaten abzugreifen. So kursierten Phishing-Mails, in denen Kunden aufgefordert werden, ihre Daten wegen der PSD2 auf gefälschten Banken-Websites einzugeben. Die Cyberkriminellen drohten darin, ein Konto einzufrieren, wenn der Kunde der Aufforderung nicht nachkomme. Gefälschte Mails von Zahlungsdienstleistern wie Paypal mit demselben Ziel seien ebenfalls im Umlauf. Um sich zu schützen, rieten deutsche Verbraucherschützer zu einem «gesunden Grafik: VLADGRIN / iStock.com Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Misstrauen», heisst es weiter. Denn Phishing-Mails kämen oft seriös und überzeugend echt daher. Doch die Absenderangaben seien gefälscht, um beim Empfänger Vertrauen zu wecken. Bei zweifelhaften E- Mails solle man auf keinen Fall Links anklicken oder Dateianhänge öffnen. Banken und Zahlungsdienstleister würden grundsätzlich niemals Kundendaten oder Zugangsdaten zum Konto per E-Mail oder Telefon abfragen. Anzeige SMART ENOUGH? Jetzt anmelden! Weitere Informationen auf hackathon.bscyb.ch 15./16. November 2019 15 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Web App-Projects 27 Ihr App-Projekt in der Netzwoche Haben Sie eine App umgesetzt, ein Redesign vorgenommen oder neue Technologien implementiert? Informieren Sie die Redaktion per E-Mail an desk@netzmedien.ch – mit etwas Glück stellen wir Ihr App-Projekt vor. Wir benötigen folgende Angaben: Name der App, Datum der Aufschaltung, Kontaktperson, beteiligte Unternehmen (Auftraggeber, Auftragnehmer) und die genutzten Technologien. Wir freuen uns auf Ihre Eingaben! Autor: René Jaun NEUE APPS Visyt Naturgefahren-Präventions-App Teleclub Goal Die Visyt-App kommt da ins Spiel, wo eine klassische Speisekarte an ihre Grenzen stösst. Sie zeigt das Menü in verschiedenen Sprachen an und liefert Fotos der Gerichte. Die Menüliste lässt sich nach Kriterien filtern und es sind ausführliche Details zu den Speisen hinterlegt. Nutzer können die Gerichte öffentlich bewerten und eine Favoritenliste anlegen. Um die App nutzen zu können, müssen sich Restaurants bei Visyt anmelden. Sie erhalten dann einen QR-Code, den ihre Gäste mit dem Smartphone zum Abrufen der digitalen Speisekarte scannen. Laut dem Entwickler sind derzeit zehn Restaurants in Visyt erfasst. Mit einem neuen Tool können die Berater der Gebäudeversicherung Graubünden (GVG) ihre Kunden für Gefahren durch Überschwemmungen sensibilisieren. Dazu erfassen die Versicherungsberater zunächst mit der Tablet-Kamera ein gefährdetes Grundstück und lassen es dann in einer Augmented-Reality-Ansicht künstlich fluten. Im nächsten Schritt bringen sie etwa erhöhte Lichtschächte oder Wasserschutzschleusen in der Simulation an. Die Auswirkungen dieser Schutzmassnahmen werden sofort in der App sichtbar. Die GVG setzt die App auch auf Messen und bei Schulungen ein. Die App läuft exklusiv auf iPad-Pro-Tablets der GVG. Mit der Goal-App kommen Fussballfans auf ihre Kosten. Die App liefert Informationen zu Spielen aus europäischen Fussballligen. Dazu gehören etwa die Uefa Champions League oder die nationalen Top-Ligen Italiens, Frankreichs und der Schweiz. «Goal» begleitet die Spiele mit Videotickern. Die Begegnungen werden also nicht gänzlich live gestreamt, aber Clips der entscheidenden Szenen stehen «near live» zum Ansehen bereit. Ausserdem informiert die App per Push-Mitteilung, wenn etwas Wichtiges passiert ist. Um das vollständige Angebot nutzen zu können, ist ein Premium-Abo erforderlich. Auftraggeber VISYT Digital Auftragnehmer und Partner VISYT Digital, Mosaiq Technologien Swift, Java, Angular, Python Betriebssysteme iOS, Android Online seit August 2019 Auftraggeber Gebäudeversicherung Graubünden Auftragnehmer Nexum Agency Switzerland Technologien Unity, Blender, Vuforia Betriebssystem iOS Online seit April 2019 Auftraggeber Teleclub Auftragnehmer und Partner Teleclub, Heimspiel Medien, Milk Interactive Technologien Java, SQLite, Redis, AWS Elemental Betriebssysteme iOS, Android Online seit August 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 15 / 2019

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