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Netzwoche 15/2019

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32 Technology Aktuell

32 Technology Aktuell ADVERTORIAL WWW.NETZWOCHE.CH Wi-Fi 6 ist da lha. Die neue Zertifizierung Wi-Fi 6 ist seit dem 16. September verfügbar und bietet neue Funktionen, wie die Wi-Fi Alliance mitteilt. So soll Wi-Fi 6 eine höhere Leistung in Umgebungen mit vielen Geräten wie an Flughäfen oder in Stadien bieten. Bilder von Schweizer Patienten ungesichert im Netz ych/rja. 590 Server im Gesundheitswesen weltweit sind unzureichend gesichert und über das Internet zugänglich, wie der Netzwerk-Sicherheitsspezialist Greenbone Networks berichtet. Auch die Schweiz ist betroffen. Hier hosten zwei ungesicherte Server 1571 Patientendatensätze und ermöglichen den Zugriff auf 231 840 medizinische Bilder. KI erforscht dunkle Materie im Universum sma. An der ETH Zürich haben sich Wissenschaftler zusammengetan, um mithilfe von künstlicher Intelligenz die Standardmethoden zur Schätzung des Gehalts an dunkler Materie im Universum zu verbessern. Nach einem Bericht von Oliver Morsch von der ETH Zürich verwenden sie dazu innovative Algorithmen für maschinelles Lernen, die viel mit denen gemeinsam haben, die von sozialen Medien für die Gesichtserkennung benutzt werden. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal «Physical Review D» veröffentlicht. Da dunkle Materie nicht direkt in Teleskopaufnahmen sichtbar ist, vertrauen Physiker darauf, dass alle Materie die Bahnen von Lichtstrahlen, die von fernen Galaxien auf der Erde ankommen, leicht verbiegen. Kosmologen können diese Verzerrung ausnutzen und rückwärts rechnen, um so Massenkarten zu erstellen, die zeigen, wo sich dunkle Materie befindet, so Morsch. Das Departement für Informatik verwendete die als gen Artikel fin- Den vollständi- tiefe künstliche neuronale den Sie online Netzwerke bekannten Algo- www.netzwoche.ch rithmen für maschinelles Lernen und brachten ihnen bei, so viele Informationen wie möglich aus den Massenkarten der dunklen Materie herauszuholen. Die neuronalen Netzwerke fanden Werte, die um 30 Prozent genauer waren als diejenigen, die auf herkömmlichen, menschengemachten Statistiken beruhen. Für Kosmologen ist das eine enorme Verbesserung, denn um dieselbe Genauigkeit durch mehr Teleskopaufnahmen zu erreichen, würde man die doppelte Beobachtungszeit brauchen, so Morsch. Sichere E-Mail-Kommunikation – jetzt auch für Office 365 SEPPmail, der schweizerische Anbieter führender Secure-Messaging-Lösungen, hat gute Nachrichten für Unternehmen, die für ihren E-Mail-Verkehr auf Office 365 Exchange Online setzen: Ab sofort lässt sich das SEPPmail Secure E-Mail Gateway für die sichere und trotzdem bequeme E-Mail-Kommunikation einsetzen. Die Secure-Messaging-Lösung von SEPPmail, egal ob als Hardware, virtuelle Appliance oder Cloud-Service genutzt, übernimmt die Signierung, Verschlüsselung und Entschlüsselung der ein- und ausgehenden Nachrichten. Exchange Online bleibt unverändert die zentrale Stelle für den E-Mail-Verkehr. Die Sicherheitsfunktionen von Exchange Online wie Anti-Virus und Anti-Spam kommen weiterhin zum Einsatz. Und für die Mitarbeitenden ändert sich nichts. Sie empfangen und senden ihre E-Mails wie gewohnt und müssen sich nicht um die Details der Verschlüsselung kümmern. Mit der Integration in die Office-365-Welt trägt SEPPmail der digitalen Transformation Rechnung und ermöglicht eine zukunftsorientierte E-Mail-Kommunikation für fortschrittliche Unternehmen. gesamten E-Mail-Verkehr zwischen Unternehmen • GINA-Verschlüsselung: ermöglicht die verschlüsselte E-Mail-Übertragung an Empfänger ohne eigene Verschlüsselungslösung • Für die Nutzer bequem und völlig transparent • Unterstützt alle gängigen Standards wie S/MIME, TLS und openPGP • In wenigen Schritten zu konfigurieren • Keine Änderung an der Exchange-Online-Umgebung nötig • Keine Änderung der öffentlichen MX-Records nötig SEPPmail Secure E-Mail Gateway für Office 365: die Highlights • Sichere, DSGVO-konforme E-Mail-Kommunikation • Domain-Verschlüsselung: sichert vollautomatisch den SEPPmail AG Industriestrasse 7 CH-5432 Neuenhof +41 56 648 28 38 info@seppmail.ch www.seppmail.ch 15 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Technology Research 33 Der Arbeitsplatz als Drehscheibe der Digitalisierung Die Digitalisierung verlangt einen modern ausgestatteten Arbeitsplatz. Dabei verliert der fixe Arbeitsplatz immer mehr an Bedeutung, wie unsere aktuelle Studie «Der digitale Arbeitsplatz in Schweizer Unternehmen» zeigt. Die Cloud- Dienste gelten als eigentlicher Enabler für die nächste digitale Evolutionsstufe. Das Business-Zeitalter der nächsten Stufe der digitalen Evolution (der sogenannten Digitalisierung) verlangt nach einem modern ausgestatteten Arbeitsplatz mit entsprechenden Geräten, Technologien und Lösungen. Hier dreht sich alles um Tempo, Reaktionszeiten, Innovation und Agilität. Der nahtlose und ohne Medienunterbruch in die digitalisierten Geschäftsprozesse eingebettete Workplace liefert mit seinen Lösungen und Technologien die notwendige Aktions- und Bewegungsfreiheit für die Mitarbeiter. Dieser Workplace entscheidet über eine erfolgreiche und reibungslose Zusammenarbeit und Kommunikation der Teams und letztlich des gesamten Unternehmens. Der fixe Arbeitsplatz verschwindet Der fixe Arbeitsplatz wird im Zuge dieser Entwicklung je länger desto mehr an Bedeutung verlieren. Gemäss unserer neuen Studie «Der digitale Arbeitsplatz in Schweizer Unternehmen» findet sich das Modell des fixen Arbeitsplatzes heute noch in rund 25 Prozent der Unternehmen. Dieser Anteil wird jedoch in den kommenden drei Jahren auf knapp 12 Prozent sinken. Bis 2022 wird sich in deutlich über 40 Prozent der befragten Unternehmen das flexible und mobile Arbeiten durchsetzen und weitgehend als fester Bestandteil des Arbeitsalltags etablieren. Am rein festen Arbeitsplatz hängt ein Ablaufdatum. Der moderne Arbeitsplatz in der zunehmend digitalen Welt bietet die Möglichkeit, orts- und zeitunabhängig auf Informationen und Anwendungen zuzugreifen, was grossen Einfluss auf die Organisation, Prozesse und Kultur der Unternehmen hat. Dieser Arbeitsplatz sollte hinsichtlich Anwendungen, Mobilität und Sicherheit flexibel und innovativ sein und rasch auf die Veränderungen innerhalb der Organisation sowie des Marktes angepasst werden können. Eine smart ausgestattete Workplace-Umgebung (Infrastruktur, Betrieb und Anwendungen) ist die Basis und das Rückgrat jeder Digitalisierungsstrategie und deren operativer Umsetzung. Die Cloud-Dienste als Enabler Mit Blick auf den Betrieb der Arbeitsplatzumgebungen und Infrastrukturen gelten die Cloud-Dienste heute als eigentlicher Enabler für die nächste digitale Evolutionsstufe hin zu innovativen, smarten Workplaces. Sie stellen rasch implementierbare Funktionen zur Verfügung, welche die Zusammenarbeit wesentlich vereinfachen, beschleunigen und zu schnell messbaren Verbesserungen führen. Diese zentrale Bedeutung modern und flexibel gestalteter Arbeitsplätze belegen auch die von den Unternehmen geplanten Budgets und Projekte für das aktuelle Jahr. Rund 35 Prozent der Unternehmen erhöhen die Ausgaben für die Arbeitsplätze. Dies ungeachtet der aktuell allgemeinen Zurückhaltung bei Investitionen aufgrund der globalen ökonomischen und politischen Verwerfungen und Unsicherheiten. Insgesamt erwarten wir im Bereich der Workplaces und des Mobile Computing einen Zuwachs der Ausgaben um über 9 Prozent. Damit entfällt knapp jeder dritte Franken der externen Ausgaben von Schweizer Unternehmen auf Rechner, mobile Geräte, Smartphones, Lösungen und Services für die Arbeitsplatzausstattung. Den smarten Arbeitsplatz und dessen erfolgreiche Einbettung in heutige Arbeitswelten nur auf den Technologieeinsatz zu reduzieren, wäre zu kurz gegriffen. Entscheidender Faktor bleibt die natürliche Intelligenz: der Mensch. Und die Bereitschaft, den Absprung aus einer traditionellen, klassischen Arbeitsumgebung in eine neue agile und flexible Workplace- und Workspace-Welt zu schaffen. 5 RELEVANTE THEMEN BEI SCHWEIZER UNTERNEHMEN Welche Technologien sind für Sie heute von Relevanz / was sind die derzeitigen Topthemen? Mehrfachantworten möglich. n = 119 IT-Security Mobile Computing Workplace (Infrastruktur, Ausstattung) Unified Communications Digitale Plattformen 40,3 % 39,5 % 50,4 % 58,8 % 83,2 % Quelle: MSM Research AG DER AUTOR Philipp A. Ziegler Geschäftsführer, MSM Research AG www.netzwoche.ch © netzmedien ag 15 / 2019

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