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Netzwoche 15/2019

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46 Management & Career

46 Management & Career Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH School of Information and Computer Science startet osc. Die Universität St. Gallen baut einen Informatik-Studiengang auf. Wie die HSG mitteilte, will sie eine «School of Information and Computer Science» gründen. Fünf neue Lehrstühle mit rund 18 Dozierenden seien dafür geplant. Dazu sollen die bereits bestehenden vier Informatik-Lehrstühle, welche die HSG im vergangenen Jahr ins Leben rief, kommen. Das Stu dienangebot wird im Rahmen der IT-Bildungsoffensive des Kantons St. Gallen eingeführt. Dieser leistet eine Finanzierung von 18,6 Millionen Franken. So viel verdienen Microsoft-Angestellte cwa. Ein geleaktes Google- Spreadsheet zeigt die Gehälter von 400 Microsoft­ Angestellten. Das Dokument soll Transparenz schaffen und bei der Lohnverhandlung helfen. «OneZero» hat das Papier unter die Lupe genommen. Das mittlere Jahresgehalt der erfassten Angestellten liege bei 150 000 US-Dollar. Darüber hinaus erhielten sie einen Bonus von 20 000 Dollar und 15 000 Dollar in Aktien. Laut «OneZero» hat sich Microsoft bislang noch nicht zu den veröffentlichten Daten geäussert. Anzeige Google verschärft Kampf um Fachkräfte jor. Die Zürcher Niederlassung von Google belastet das Kontingent der Fachkräfte aus Drittstaaten überdurchschnittlich stark, wie eine Auswertung des «Tagesanzeiger» zeigt. Den Ergebnissen zufolge beansprucht Google fast 40 Prozent des kantonalen Drittstaatenkontingents. Dieses belief sich im vergangenen Jahr auf 641 Bewilligungen. Kanton bevorzugt Grosskonzerne Die Jagd nach Fachkräften aus Drittstaaten dauert jeweils von Januar bis April, wie es im Bericht weiter heisst. Bis dahin seien die Kontingente des Kantons meistens erschöpft und Unternehmen müssten auf Bundesreserven hoffen. «Grosse Unternehmen werden klar bevorzugt», lässt sich FDP-Ständerat Ruedi Noser im Bericht zitieren. lha. 2018 haben Menschen weltweit zusammen mehr als 280 Milliarden E-Mails und 65 Milliarden Whatsapp- Nachrichten pro Tag verschickt. Ein Grossteil dieser Daten befindet sich immer noch auf den Geräten der Empfänger. «Es ist total normal, dass Leute sehr, sehr viele Mails haben», sagt Psychologin Liz Sillence von der Northumbria- Universität gegenüber «Zeit Online». Sie war Teil eines Teams von Psychologen, das 627 Menschen zum Thema «Digital Hoarding» befragte. In den Postfächern vieler Teilnehmer hätten sich 10 000, teils sogar 20 000 gelesene wie ungelesene Mails angesammelt. Die meisten Studienteilnehmer empfänden das aber nicht als schlimm. Weshalb die Empfänger Mails und andere Nachrichten und Daten meist nicht löschen, fragte das Psychologen- Team 46 Personen. Folgende vier Gründe nannten die Befragten besonders häufig: 1. Sie wollen die Daten für alle Fälle aufbewahren. 2. Das Aussortieren erscheint ihnen als zu aufwendig. 3. Es ist ihnen egal, dass ihre Postfächer und Festplatten voll sind. 4. Sie hängen emotional an den Daten. Daten-Wirrwarr kann zum Problem werden Man könnte also meinen, es gäbe gar keinen zwingenden Grund, die Daten aufzuräumen. Wie «Zeit Online» schreibt, können durch die vielen Daten aber Probleme für Unternehmen entstehen. So werde es schwierig, relevante Informationen aus der Datenmenge zu erhalten und sie gegen Cyberangriffe zu schützen. Das Daten-Wirrwarr kann auch zur psychischen Belastung werden. Einige der Teilnehmer hätten sich als digitale Das stimme jedoch nur bedingt: Der Kanton bevorteile grosse Unternehmen wie Google, indem er sie aktiv danach frage, wie hoch ihr Bedarf an Spezialisten sei, heisst es weiter. Die Gesuche der Grosskonzerne würden fast ausnahmslos bewilligt, berichtet der «Tagesanzeiger» unter Berufung auf Brancheninsider. Für Zürcher Jungunternehmen sei es deutlich schwieriger, Fachkräfte aus Drittstaaten anzuwerben. Oftmals scheiterten Start-ups an den Finanzen: Das Amt für Wirtschaft und Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Arbeit schreibe den Startups Lohnzahlungen vor, die für die Jungunternehmer zu hoch seien. Volle Festplatten schlagen auf die Psyche Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Horter bezeichnet. Ein Zeichen dafür, dass ihnen bewusst sei, dass Daten in Massen eine Belastung sein könnten. Das Horten digitaler Daten könne ähnlichen Stress auslösen wie das Horten von Gegenständen. Als Digital Hoarder klassifizierte Darshana Sedera von der Monash University Menschen, die immer wieder neuen Speicherplatz zulegten, weil es ihnen zu schwer falle, etwas zu löschen. Diese Definition treffe jedoch auf viele Menschen zu. Es braucht weitere Forschung, um die Auswirkungen der Datenmassen genauer zu ergründen, schreibt Sedera laut «Zeit Online». 15 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Management & Career Fachbeitrag 47 Collaboration – so geht Zusammenarbeit heute Collaboration-Lösungen gewinnen in Unternehmen immer mehr an Bedeutung. Und das ist auch gut so. Denn coole Tools, welche die Zusammenarbeit in den Teams fördern, haben einen positiven Einfluss auf die Produktivität und auf die Mitarbeiterzufriedenheit. Eine richtige Einführung mit Workshop ist aber unerlässlich, damit neue Tools auch genutzt werden. Wer kennt sie nicht: die endlosen Powerpoint-Präsentationen in Meetings, monoton und frontal vorgetragen. Und während des Vortrags starren alle Sitzungsteilnehmer in ihre Laptops und checken ihre E-Mails, damit ihnen vor Langeweile nicht der Kopf auf die Tischplatte knallt. Diese Art von Sitzungen macht niemandem Spass und man wünscht sich nichts sehnlicher als deren Ende herbei. Doch das muss nicht sein. Mit modernen Collaboration- Konzepten lässt sich dem angestaubten traditionellen Sitzungswesen neuen Schwung einhauchen. Collaboration ist ein wichtiger Trend in der Arbeitswelt, weil sich dadurch die Mitarbeitenden aktiver am Gestaltungsprozess innerhalb eines Teams beteiligen können. Collaboration ist dabei weit mehr als die übliche Zusammenarbeit zwischen Arbeitskollegen, die meist ortsgebunden in einem Sitzungszimmer oder Konferenzraum erfolgt. Im Gegensatz zu dieser früher «normalen» Zusammenarbeit, findet «Collaboration» heutzutage oft ortsunabhängig und technologiegestützt in virtuellen Meetingräumen statt. Diese Tools braucht es für Collaboration Einige Teilnehmer eines solchen Meetings können sich dafür in einem physischen Raum zusammenfinden, etwa in einem Huddle Room, einem Sitzungszimmer, einem Konferenzraum etc., und die Kollegen aus einer anderen Niederlassung oder im Homeoffice schalten sich per Videokonferenz hinzu und nutzen und bearbeiten Dokumente gemeinsam. Die Inputs der verschiedenen Teilnehmer lassen sich auf einer gemeinsamen virtuellen Arbeitsoberfläche visualisieren und am Ende des Meetings an alle verschicken. Damit Collaboration in diesem – modernen – Sinne funktionieren kann, sind leistungsfähige IT-Netzwerke, Mikrofone, Kameras und Bildschirme, Software für Desktop-Sharing und weitere Collaboration-Tools nötig. Bei der Software entscheiden sich Unternehmen meist zwischen den gängigen Lösungen Microsoft Teams, Cisco Teams (ehemals Webex) oder auch Collaboard des Schweizer Herstellers IBV Software. Oft kommt die Software aus der Cloud und ermöglicht so die einfache Nutzung der Collaboration-Lösung auf jedem Device von jedem Ort aus, wo eine Netzwerkverbindung vorhanden ist. Collaboration ist modern, attraktiv und interaktiv Wichtig ist natürlich, dass Collaboration-Lösungen sauber evaluiert, wohlüberlegt beschafft und professionell installiert werden. Das Wichtigste aber ist die Inbetriebnahme einer Collaboration-Lösung gemeinsam mit den Mitarbeitenden, die das System täglich verwenden sollen. Denn was nützt das beste Tool, wenn es niemand nutzt? Ein Einführungsworkshop, in dem das neue Collaboration-System spielerisch erklärt wird, ist dafür unerlässlich. Der positive Effekt dürfte nicht lange auf sich warten lassen; denn moderne und attraktive Präsentationen und Workshops mit Resultaten, die interaktiv und kollaborativ entstehen, bleiben besser in Erinnerung und werden von den Mitarbeitenden besser akzeptiert als der «Frontal-Unterricht» mit endlosen Slides. Wer als Unternehmen auf Collaboration setzt, wird auch für die junge Generation als Arbeitgeber attraktiver. Und wie sieht es in Ihrem Unternehmen aus? Arbeiten Ihre Teams noch zusammen oder kollaborieren sie schon? DER AUTOR Grégory Milius Sales Consultant, Digital Signage, ARP Schweiz Diese Mind-Map zeigt die verschiedenen Komponenten, die es für gelungene, vernetzte Collaboration­ Lösungen braucht: Menschen, Hardware, Software und Räume. Bild: ARP www.netzwoche.ch © netzmedien ag 15 / 2019

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