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Netzwoche 15/2019

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10 SPECIAL Thema In

10 SPECIAL Thema In Kooperation mit xxxxxxx Grafik: Best Content Production Group / iStock.com Special Work Smart In Kooperation mit Swisscom Der moderne Arbeitsplatz osc. Unternehmen werden digitalisiert und mit ihnen auch die Arbeitsplätze. Mitarbeitende arbeiten immer häufiger in der Cloud, kommunizieren über Unified-Communications-and-Collaboration-Tools (UCC) oder verwenden unterwegs Mobilgeräte. Work Smart nennt sich das und die Umsetzung im ganzen Unternehmen ist gar nicht so einfach. Wie Swisscom dabei vorgegangen ist, schildert Stefan Winiger, Leiter des Projekts «WorkSmart NOW» beim ICT-Anbieter. Die Reise begann 2012 mit der Einführung von Skype und verschiedenen UCC-Lösungen. Weitere Stationen waren der Einsatz von hybriden Services auf Basis von Microsoft Office 365, mehrphasige Tests und der konzernweite Rollout. Im Interview gibt Winiger ausserdem Auskunft über Kosten, Verantwortlichkeiten und die Erfolgsfaktoren der Migration zum smarten Arbeitsplatz. 15 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

In Kooperation mit Swisscom Work Smart SPECIAL11 Die Arbeitsumgebung von morgen ist hybrid Ja, es geht noch smarter. Wo heute vor allem Kommunikationssilos die Work-Smart-Kultur prägen, sind es morgen komplette Ökosysteme, welche die Kommunikation und Zusammenarbeit im Unternehmen nochmals deutlich flexibler und einfacher gestalten. Das Herzstück sind hybride Services. DER AUTOR Stefan Winiger Gesamtprojektleiter «WorkSmart NOW» bei Swisscom Arbeiten, wo man möchte, wie man möchte und vor allem wann man möchte. Schon heute sind die Arbeitsplätze in einer zunehmenden Anzahl von Unternehmen digital, was Mitarbeitenden erlaubt, deutlich flexibler und einfacher zu arbeiten. Die Powerpoint-Präsentation kann von zuhause aus fertig gestellt werden, die Flyer werden per Onlinekonferenz mit der Agentur diskutiert und Mitarbeitende unterschiedlicher Standorte greifen auf ein und dasselbe Word-Dokument zu. Wer sich bereits mit dem Thema Work Smart befasst hat, für den sind diese Möglichkeiten des Arbeitens nichts Neues. Die Mehrheit der Schweizer Grossunternehmen setzt schon heute auf Unified-Communications-and-Collaboration-Lösungen und weiss die Vorteile zu schätzen. Eine smart ausgestattete Workplace-Umgebung ist die Basis und das Rückgrat einer Digitalisierungsstrategie und deren operativer Umsetzung. Entsprechend ist das Thema bei Unternehmen auch «Top of Mind». So ergab eine aktuelle Befragung von MSM Research, dass digitalisierte Arbeitsplätze zu den Top- Prioritäten bei Schweizer Grossunternehmen gehören. Auf Platz eins liegt das Thema IT-Security, gefolgt von Workplace-Themen wie Mobile Computing, Unified Communications and Collaboration (UCC) sowie Enterprise Content Management (ECM). Optimized Workplace – wurde im Sommer 2018 die nächste Stufe der Transformation eingeläutet, die Kommunikationssilos aufgebrochen und eine Umgebung für die vernetzte Arbeitswelt der Zukunft eingeführt. Dabei standen drei Ziele im Fokus: erstens mehr Einfachheit durch die Integration aller Tools in einem Ökosystem, zweitens mehr Sicherheit, da Schatten-IT reduziert werden kann und Daten end-to-end auf allen Endgeräten verschlüsselt sind, und drittens mehr Zukunftsorientiertheit dank cloudbasierten Services. Updates sind dank der Cloud unmittelbar verfügbar, ohne ein mehrmonatiges Projekt für einen Release planen zu müssen. Entsprechend ist man als Unternehmen sofort up to date. Das Herzstück sind bei Swisscom hybride Services, die Microsoft Office 365 als Software-as-a-Service-Lösung mit «On-Premise»-Services aus dem eigenen Rechenzentrum zum leistungsstarken Ganzen kombinieren. Gemäss MSM Research ist dieser Paradigmenwechsel der zunehmenden Verlagerung des ICT-Betriebs hin zu externen Providern auch messbar geworden. So sollen 2019 die Ausgaben für den traditionellen Eigenbetrieb (Infrastruktur und Anwendungen) der ICT um 10 Prozent sinken, während sie für externe Managed und Cloud- Services um 15 Prozent zulegen werden. Von On-Premise zur Cloud Während sich die einen Unternehmen noch mit der Einführung von UCC beschäftigen, zünden andere bereits die nächste Stufe. Es geht nämlich noch agiler und flexibler. Denn bisher waren moderne Arbeitsumgebungen vor allem durch Kommunikationssilos geprägt. Das heisst, die E-Mails sind im Outlook, Tasks im Taskmanagement-Tool, Notizen im digitalen Notebook oder auf einem Post-it und Dokumente im Collaboration-Tool und andere wiederum lokal gespeichert. Entsprechend findet die Kommunikation an vielen unterschiedlichen Orten statt, was dazu führt, dass Mitarbeitende sich zuerst überlegen müssen, wo sie nun Zugriff auf welchen Content haben. Swisscom ist schon seit 2012 zur «Work Smart»-Kultur unterwegs. Mit der unternehmensweiten Einführung von Skype for Business sowie der Etablierung leistungsfähiger UCC-Services wurden in den vergangenen Jahren weitreichende Möglichkeiten für flexibles Abreiten, vernetzte Kommunikation und vereinfachte Zusammenarbeit geschaffen. Unter dem Label «#WorkSmart NOW» – «NOW» steht als Abkürzung für New Gute Vorbereitung ist für die erfolgreiche Transformation der unternehmensweitern Arbeitsumgebung in die hybride Cloud unerlässlich. Das Beste aus beiden Welten Hybrid Cloud Computing ist vielseitig und sicher, erfüllt alle Kriterien für modernes Arbeiten. Sie erlauben mobiles, flexibles Arbeiten und eine individuelle Gestaltung von Arbeitsplätzen. Zudem können aus der Cloud alle benötigten Tools bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt werden. Die Entstehung einer Schatten-IT wird dadurch vermieden und die Datensicherheit steigt. Innovative Lösungen für modernes Arbeiten basieren auf Cloud Computing. Bei führenden Anbietern wie Microsoft fliessen schon heute 80 Prozent der Innovationskraft in die Entwicklung von Tools und Services für Cloud und Mobile. So hat Swisscom alle wesentlichen Office-365-Services, namentlich Exchange Online, Onedrive for Business, Teams, Planner, Onenote, Sharepoint Online sowie andere Office-365-Tools, in die Enterprise Public Cloud von Microsoft ausgelagert. Für die nötige Sicherheit sorgen eine End-to-End-Verschlüsselung und die Anreicherung des Office-365-Pakets mit unternehmenseigener Technik und Erfahrung sowie zusätzlichen spezifisch konfigurierten www.netzwoche.ch © netzmedien ag 15 / 2019

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