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Netzwoche 17/2019

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08 Business Aktuell

08 Business Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Datahub Networks geht in Konkurs jor. Datahub Networks hat Konkurs angemeldet. Der Glasfasernetzprovider aus Wallisellen eröffnete das Liquidationsverfahren bereits Mitte September, wie «Inside-Channels» berichtet. Der einstige CEO Adrian Roth habe das Unternehmen schon im März 2019 verlassen. Der jetzige Zeichnungsberechtigte Guy Löffler habe bislang nichts zum Verfahren sagen wollen. Er ist gemäss Handelsregister alleiniger Verwaltungsrat des Data Center Biel. Widerstand gegen Whatsapp-Steuer im Libanon osc. Gewaltsame Unruhen haben Mitte Oktober den Libanon erfasst. Tausende Menschen seien gegen Pläne der Regierung zur Einführung einer Whatsapp-Steuer auf die Strasse gegangen, berichtet «Reuters». Diese sah vor, eine Gebühr auf Sprachanrufe über den Messenger einzuführen. Angeheizt wurden die Proteste durch eine Wirtschaftskrise und steigende Staatsschulden, wie Reuters schreibt. Die Steuer auf Sprachanrufe habe das Fass zum Überlaufen gebracht. Sie sollte dem Libanon jährlich 200 Millionen US- Dollar in die leeren Kassen spülen. NTS eröffnet Datacenter und Sitz in Bern rja. Das neue Data Center von NTS ist online. Es steht im Berner Wankdorf-Quartier an der Wölflistrasse und wurde am 16. Oktober eingeweiht. Gleichzeitig eröffnete das Unternehmen seinen neuen Firmenhauptsitz an derselben Adresse. Wie der Colocation-Anbieter mitteilt, bietet er am neuen Standort klassische Infrastructure-asa-Service-Dienste an. Das Angebot richte sich an IT-Service-Provider, Carrier, Cloud- Anbieter, öffentliche Institutionen und Unternehmenskunden. Fusion von Sunrise und UPC ist «tot» osc. Sunrise hat die für den 23. Oktober geplante ausserordentliche Generalversammlung (AGV) kurzfristig abgesagt. An der AGV sollten die Aktionäre einer Kapitalerhöhung im Umfang von 2,8 Milliarden Franken für die Übernahme von UPC Schweiz zustimmen, wie der Telko in einer Mitteilung schreibt. «Aufgrund klarer Hinweise von Aktionären und der Ankündigung von Freenet, an der AGV gegen die Kapitalerhöhung zu stimmen, ist der Verwaltungsrat von Sunrise zum Schluss gekommen, dass die deutliche Mehrheit der Aktionäre, die ihre Aktien zur Abstimmung an der AGV registriert haben, die Kapitalerhöhung nicht unterstützt», schreibt Sunrise. Die Zustimmung zur Kapitalerhöhung Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Banken droht durch Digitalisierung ein Verlust von bis zu 280 Milliarden US-Dollar mil. Klassischen Banken droht bis 2025 ein Verlust von bis zu 280 Milliarden US-Dollar, wenn sie nicht rechtzeitig auf neue Technologien umsteigen. Dies behauptet eine Studie von Accenture. Der zunehmend digitale Zahlungsverkehr und die Konkurrenz durch Fintech-Unternehmen würden zu Umsatzeinbussen bei Banken führen, und zwar bis zu 15 Prozent in den nächsten sechs Jahren, teilt der Unternehmensberater mit. Accenture geht davon aus, dass kostenlose Zahlungen künftig 8 Prozent der Einnahmen gefährdeten. Weitere 3,9 Prozent machten die unsichtbaren Zahlungen bei Nichtbanken aus, die mit einem virtuellen Portemonnaie auf sei die letzte Bedingung gewesen, um die Übernahme von UPC Schweiz vollziehen zu können, so Sunrise weiter. Im Februar hatte Sunrise angekündigt, den Konkurrenten UPC Schweiz für 6,3 Milliarden Franken kaufen zu wollen. Sunrise-Grossaktionär Freenet sträubte sich aber gegen den Deal. Axxion, ein weiterer Aktionär, forderte die Abwahl von Verwaltungsratspräsident Peter Kurer und Verwaltungsrat Jesper Ovesen. Rückendeckung gab es dagegen von UPC-Besitzerin Liberty Global und der Wettbewerbskommission. Keine weiteren Verhandlungen Sunrise-CEO Olaf Swantee äusserte sich zur geplanten Übernahme von UPC Schweiz : Der Deal sei «tot», es stünden keine weiteren Verhandlungen mit Liberty Global mehr auf dem Programm, sagte Swantee gegenüber der Nachrichtenagentur «Bloomberg«. Sunrise wolle sich nun auf seine Eigenständigkeit im Telko- Markt konzentrieren. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch einem mobilen Gerät stattfänden. Und 2,7 Prozent fielen wegen Sofortzahlungen weg, bei denen Gelder in Echtzeit transferiert würden und Banken wenig bis gar keine Zinsen verdienten. Die weltweiten Zahlungseinnahmen sollen jedoch mit einer jährlichen Rate von 5,5 Prozent steigen: von 1,5 Billionen Dollar im Jahr 2019 auf mehr als 2 Billionen Dollar bis 2025. Klassische Banken, die ihre Geschäftsmodelle auf neue Technologien umstellten, könnten ihren Anteil an den wachsenden Zahlungseinnahmen steigern, teilt Accenture mit. 17 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business Aktuell 09 Wer es am Wahlsonntag ins Parlament geschafft hat – und wer nicht Swico-Chefin Judith Bellaiche zog für die Grünliberale Partei in den Nationalrat ein. WWW.NETZWOCHE.CH 5G-Gegner fordern strahlenfreie Schulen lha. Der Text zur Volksinitiative «Für einen gesundheitsverträglichen und stromsparenden Mobilfunk» ist am 15. Oktober im «Bundesblatt» erschienen. Damit hiess die Bundeskanzlei den Text gut und die Unterschriftensammlung konnte starten. Die Initianten fordern gekennzeichnete Sitzbereiche in den öffentlichen Verkehrsmitteln, in denen die Nutzung elektronischer Geräte verboten ist. In Spitälern, Schulen, Pflegeheimen und Kommunalgebäuden sollen die Räume frei von elektromagnetischer Strahlung eingerichtet sein. osc. Am 20. Oktober hat die Schweiz ihr Parlament für die kommenden vier Jahre gewählt. Alle Bundesratsparteien haben am Wahlsonntag Sitze verloren. Freuen können sich dagegen die Grünen und i Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch die Grünliberalen, die beide kräftig zulegten. Darunter ist Judith Bellaiche. Die Swico-Chefin und Politikerin der Grünliberalen Partei schaffte im Kanton Zürich den Wahlsieg. Vor der Wahl gaben ICT-Switzerland und die Parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit Empfehlungen ab. Sie veröffentlichten Listen mit Politikern, die sich besonders für die Digitalpolitik einsetzen wollten. Unten eine Übersicht, wer es davon ins Parlament schaffte, und wer nicht. WAHLKAMPF-EMPFEHLUNG VON ICT-SWITZERLAND UND DER PARLAMENTARISCHEN GRUPPE DIGITALE NACHHALTIGKEIT ▪▪ Judith Bellaiche (GLP / ZH) – Neu gewählt in den Nationalrat ▪▪ Hannes Gassert (SP / ZH) – Nicht gewählt in den Nationalrat ▪▪ Balthasar Glättli (GPS / ZH) – Gewählt in den Nationalrat ▪▪ Corina Gredig (GLP / ZH) – Neu gewählt in den Nationalrat ▪▪ Nik Gugger (EVP / ZH) – Gewählt in den Nationalrat / 2. Wahlgang im Ständerat ▪▪ Min Li Marti (SP / ZH) – Gewählt in den Nationalrat ▪▪ Jörg Mäder (GLP / ZH) – Neu gewählt in den Nationalrat ▪▪ Ruedi Noser (FDP / ZH) – 2. Wahlgang im Ständerat ▪▪ Rosmarie Quadranti (BDP / ZH) – Nicht gewählt in den Nationalrat ▪▪ Kathy Riklin (CVP / ZH) – Nicht gewählt in den Nationalrat ▪▪ Angelika Ruider (BDP / ZH) – Nicht gewählt in den Nationalrat ▪▪ Simon Schlauri (GLP / ZH) – Nicht gewählt in den Nationalrat ▪▪ Andri Silberschmidt (FDP / ZH) – Neu gewählt in den Nationalrat ▪▪ Giovanna Battagliero (SP / BE) – Nicht gewählt in den Nationalrat ▪▪ Pascal Fouquet (Piraten / BE) – Nicht gewählt in den Nationalrat ▪▪ Jan Gnägi (BDP / BE) – Nicht gewählt in den Nationalrat ▪▪ Jürg Grossen (GLP / BE) – Gewählt in den Nationalrat ▪▪ Marc Jost (EVP / BE) – Nicht gewählt in den Nationalrat ▪▪ Vania Kohli (BDP / BE) – Nicht gewählt in den Nationalrat ▪▪ André Kunz (Piraten / BE) – Nicht gewählt in den Nationalrat ▪▪ Beatrice Simon (BDP / BE) – Neu gewählt in den Nationalrat / 2. Wahlgang im Ständerat ▪▪ Matthias Stürmer (EVP / BE) – Nicht gewählt in den Nationalrat ▪▪ Aline Trede (Grüne / BE) – Gewählt in den Nationalrat ▪▪ Christian Wasserfallen (FDP / BE) – Gewählt in den Nationalrat ▪▪ Rahel Estermann (Grüne / LU) – Nicht gewählt in den Nationalrat ▪▪ Franz Grüter (SVP / LU) – Gewählt in den Nationalrat / 2. Wahlgang im Ständerat ▪▪ Martin Huber (FDP / LU) – Nicht gewählt in den Nationalrat ▪▪ Marcel Dobler (FDP / SG) – Gewählt in den Nationalrat / 2. Wahlgang im Ständerat ▪▪ Benedikt Würth (CVP / SG) – 2. Wahlgang im Ständerat ▪▪ Stefan Nünlist (FDP / SO) – Nicht gewählt in den Nationalrat ▪▪ Bernhard Guhl (BDP / AG) – Nicht gewählt in den Nationalrat ▪▪ Philippe Kühni (GLP / AG) – Nicht gewählt in den Nationalrat ▪▪ Sibel Arslan (Grüne / BS) – Gewählt in den Nationalrat ▪▪ Edith Graf-Litscher (SP / TG) – Gewählt in den Nationalrat ▪▪ Isabelle Chevalley (GLP / VD) – Gewählt in den Nationalrat ▪▪ Lydia Schneider Hausser (SP / GE) – Nicht gewählt in den Nationalrat ▪▪ Matthias Reynard (SP / VS) – Gewählt in den Nationalrat / 2. Wahlgang im Ständerati Huawei trotzt dem Handelsstreit jor. Huawei hat sein drittes Geschäftsquartal mit einem deutlichen Umsatzsprung bilanziert. Der chinesische Hersteller steigerte seinen Erlös im Jahresvergleich um 24,4 Prozent. In den ersten neun Monaten 2019 setzte Huawei rund 611 Milliarden Yuan um, wie das Unternehmen mitteilt. Das entspricht knapp 86 Milliarden Franken. Doch die starken Zahlen sind Experten zufolge vom Verkauf von Geräten getrieben, die vor dem US-Verbot eingeführt wurden, wie «Spiegel Online» berichtet. Die langfristigen Aussichten seien dagegen schlecht. Korruptionsverfahren zieht Ericsson ins Minus jor. Ericsson hat im dritten Geschäftsquartal 2019 einen deutlichen Verlust verbucht. Unter dem Strich steht ein Minus von 6,9 Milliarden schwedischen Kronen in den Büchern, was rund 700 Millionen Franken entspricht. Vor einem Jahr hatte der schwedische Netzwerkausrüster noch einen Gewinn von 270 Millionen Franken verzeichnet, wie aus den Geschäftszahlen von Ericsson hervorgeht. Grund für den Rückgang seien Rückstellungen wegen eines US- Korruptionsverfahrens. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 17 / 2019

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