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Netzwoche 2/2019

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WWW.NETZWOCHE.CH Localsearch drängt in Vergleichsdienste-Markt osc. Localsearch übernimmt den Betreiber von Online-Vergleichsplattformen Websheep. Wie es in einer Mitteilung heisst, will das Unternehmen damit sein Angebot als Digitalagentur für KMUs ausbauen. Die Plattformen von Websheep zeichnen sich durch eine besondere Durchdringung der einzelnen Branchen aus, wie es weiter heisst. ▸ Webcode DPF8_122232 Firefox deaktiviert den Flash-Player lba. Mozilla hat den Plan bekannt gegeben, den Flash- Player für Firefox zu deaktivieren. Die Deaktivierung hätte in einem ersten Schritt zur Folge, dass Firefox keine automatischen Infos zu flash-basierten Inhalten mehr anzeige. Weiter würde keine Aufforderung zur Aktivierung des Plug-ins mehr erscheinen. Ein zweiter Schritt sei für 2020 geplant. Dann werde der Support eingestellt. ▸ Webcode DPF8_121638 Google erhöht Preise von G-Suite-Abos kfi. Google hat in einem Blogeintrag eine Erhöhung seiner G-Suite-Gebühren angekündigt. Betroffen sind Basic- und Businesskunden. Die Preisänderungen werden ab dem 2. April 2019 wirksam. Die Basis-Edition kostet dann statt 5 neu 6 US-Dollar pro Nutzer und Monat. ▸ Webcode DPF8_122080 Best of Swiss Web 2019: Anmeldefrist läuft ab osc/mur. Nur noch bis zum 11. Februar können Bewerber ihre Projekte auf der Website des Best of Swiss Web Awards ein reichen. In diesem Jahr gibt diese elf Kategorien: Creation, Innovation, Business, Marketing, Digital Commerce, Usability, Public Affairs, Technology, Video, Data & Technology Driven Campaigns und Digital Media Campaigns. ▸ Webcode DPF8_122780 Das Smartphone lässt Grenzen zwischen Privat- und Berufsleben verschwinden lha. Am Wochenende noch schnell eine Geschäfts-Mail beantworten, den Terminkalender checken oder ein geschäftliches Telefongespräch führen – für 68 Prozent der Schweizer ist das ganz normal. Eine Studie von Deloitte ergab, dass rund zwei Drittel der Schweizer während der Freizeit ihr Smartphone beruflich nutzen. 29 Prozent gaben an, das oft oder sehr oft zu tun. Im Gegenzug nutzen 84 Prozent der Befragten ihr Smartphone während der Arbeitszeit auch für Privates. Eine strikte Trennung von Arbeit und Freizeit scheint den meisten schwerzufallen. Lediglich 10 Prozent gaben an, ihr Smartphone in ihrer Freizeit nicht für Berufliches beziehungsweise während der Arbeitszeit für Privates zu nutzen. 66 Prozent der Befragten gaben an, dass sie durch die private Nutzung des Smartphones von der Arbeit abgelenkt würden. Verändertes Verhältnis zwischen Mitarbeitern und Unternehmen «Die neuen digitalen Technologien stellen das Verhältnis zwischen den Mitarbeitenden und dem Unternehmen auf eine völlig neue Basis; sie verändern auch den Arbeitsplatz und die Aufgaben an sich», sagt Myriam Denk, Partnerin und Leiterin Future of Work bei Deloitte Schweiz. Mobile Geräte und deren flexible, selbstbestimmte Anwendung seien ein wesentliches Element zur Realisierung der neuen Google wehrt sich gegen EU-DSGVO-Strafe 28 Web Aktuell lba. Die französische Datenschutzbehörde (CNIL) hat gegen Google wegen Verstössen gegen die EU-Datenschutz- Grundverordnung (EU-DSGVO) eine Strafe von 50 Millionen Euro ausgesprochen. Das Urteil gehe auf Beschwerden der Non-Profit-Organisation Noyb und der NGO «La Quadrature du Net» zurück, teilt die CNIL mit. Die Vorwürfe beträfen insbesondere die Datenverarbeitung für personalisierte Werbung. Die CNIL erwähnt zwei Aspekte, die gegen die EU- DSGVO verstossen würden. Erstens fehle es bei der Einrichtung eines Google-Kontos an Transparenz. Wichtige Informationen zur Verwendung der Nutzerdaten seien mangelhaft aufgeführt. Relevante Anmerkungen verteilten sich über mehrere Dokumente hinweg, und Nutzer hätten Mühe, diese zu finden, kritisiert die CNIL. Teilweise seien bis zu sechs Klicks nötig, um Informationen einzusehen. Arbeitswelt. Noch bestehe allerdings grosser Nachholbedarf bei Unternehmen und Mitarbeitenden. Das Nutzungsverhalten ist laut Studie privat und beruflich ähnlich. Zu den geschäftlich am häufigsten verwendet Anwendungen gehören E-Mail (48 Prozent), Telefon (44 Prozent), Kalender (36 Prozent) und Sofortnachrichten (35 Prozent). Administrative Prozesse wie die Spesenerfassung, Planung von Arbeitseinsätzen, Stundenabrechnung oder Projektabwicklung werden von knapp 10 Prozent via Smartphone erledigt. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_122131 Der zweite Kritikpunkt baut auf dem Vorwurf der fehlenden Transparenz auf. Gemäss CNIL seien die Einverständniserklärungen der Nutzer als nicht gültig zu erachten. Aufgrund der mangelhaften Transparenz könne nicht davon ausgegangen werden, dass Nutzer ausreichend informiert seien. Des Weiteren seien Buttons für die Einverständniserklärung bezüglich personalisierter Werbung versteckt platziert. Auch hier brauche es zusätzliche Klicks, um die relevante Checkbox aufzurufen. Google legt nun Berufung gegen die Vorwürfe und Strafe von 50 Millionen Euro ein, wie Watson berichtet. Für die Einverständniserklärung zu personalisierter Werbung habe man ein transparentes und einfaches System entwickelt, rechtfertigt sich Google. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_122503 Bild: bruno cervera / unsplash 02 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Web App-Projects 29 Ihr App-Projekt in der Netzwoche Haben Sie eine App umgesetzt, ein Redesign vorgenommen oder neue Technologien implementiert? Informieren Sie die Redaktion per E-Mail an desk@netzmedien.ch – mit etwas Glück stellen wir Ihr App-Projekt vor. Wir benötigen folgende Angaben: Name der App, Datum der Aufschaltung, Kontaktperson, beteiligte Unternehmen (Auftraggeber, Auftragnehmer) und die genutzten Technologien. Wir freuen uns auf Ihre Eingaben! Autor: Kevin Fischer NEUE APPS Tages-Anzeiger Die Tages-Anzeiger-App ist eine von acht Bezahlmedien bei Tamedia, deren News-Apps mit neuen zeitgemässen Designs und Funktionen versehen worden sind. So sei die Leserführung stark vereinfacht worden. Mit einem Wisch hat der Nutzer nun die Möglichkeit, die Ansicht zu wechseln. Auf diese Weise kann er mit einer Wischgeste nach rechts von der klassischen Front zur Rubrik «Meistgelesen» wechseln, wo er die beliebtesten Inhalte findet. Eine weitere Wischgeste nach rechts führt den Leser zum Newsticker, der alle Artikel in chronologischer Reihenfolge abbildet. Voteinfo Voteinfo ist aus der Zusammenarbeit von Bund und Kantonen entstanden und soll alle eidgenössischen und kantonalen Abstimmungsinformationen bündeln. Dazu gibt die App eine Übersicht über die Vorlagen und offiziellen Erläuterungen zu den nächsten Abstimmungen. Zudem kann der Nutzer Kantone als Favoriten markieren, um Informationen gemäss eigenem Interesse zusammen zustellen und per Push-Benachrichtigung über Neuigkeiten informiert zu werden. Am Abstimmungstag werden ab 12 Uhr Zwischenergebnisse und Schlussergebnisse in Echtzeit gezeigt. Migrolino Migrolino hat zu seinem zehnjährigen Bestehen eine Couponing-App lanciert. Sie soll Kunden jede Woche mit digitalen Coupons und Rabatten von bis zu 50 Prozent belohnen. Über den App-internen Shop- Finder mit integriertem Routenplaner kann ein Nutzer die nächste Migrolino-Filiale finden und dort die Coupons an der Kasse einlösen. Zudem kann in der App die Cumulus-Karte hinterlegt werden. Jede Woche werden sogenannte «Leader-Produkte» angeboten, die zwei Wochen lang gültig sind. Auch auf wenige Tage beschränkte Spezialangebote werden sowohl online als auch in der Migrolino-App beworben. Auftraggeber Tamedia Bezahlmedien digital Auftragnehmer iAgentur Technologie Native-App-Entwicklung Betriebssysteme iOS, Android Online seit November 2018 Auftraggeber Bundeskanzlei Auftragnehmer und Partner Statistisches Amt ZH, Bundesamt für Statistik, Ubique Innovation Technologien Swift, Java, C++, Oracle, AWS, SAS, PHP Betriebssysteme iOS, Android Online seit Januar 2019 Auftraggeber Migrolino Auftragnehmer TI&M Technologien Native, Firebase, JS Betriebssysteme iOS, Android Online seit Dezember 2018 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 02 / 2019

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