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Netzwoche 6/2019

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32 Web Aktuell

32 Web Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Das sind die grössten Onlinehändler der Welt lba. Die Ausgaben im Onlinehandel sind im Jahr 2018 um 18 Prozent gestiegen. Onlineshopper gaben gemäss Digitalcommerce360.com im letzten Jahr 2,86 Billionen US-Dollar im Netz aus. Die Zahl geht aus dem Bericht «Top Performers in Global Ecommerce» hervor. Der Bericht nennt Amazon.com, JD.com, Suning Commerce Group und Apple als die grössten Händler. ▸ Webcode DPF8_130404 Was die Schweizer vom Internet halten lha. Worin liegt der grösste Nutzen des Internets? 36 Prozent der Schweizer sind davon überzeugt, dass er in der neuen Art zu arbeiten liegt. Auch die Vernetzung mit anderen Menschen und neue Bildungsund Lernangebote sind unter den Top drei der genannten positiven Auswirkungen des World Wide Web, wie eine Studie von Cisco ergab. Am häufigsten wird das Web dazu genutzt, um Informationen abzurufen. ▸ Webcode DPF8_130012 Zürcher Wirtschaft wächst mit Games Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_131826 osc. Im Jahr 2016 sind 80 000 Beschäftigte im Kreativsektor des Kantons Zürich tätig gewesen. Das sind fast 10 Prozent mehr als 2011, wie dem neuen Wirtschaftsmonitoring des kantonalen Amts für Wirtschaft und Arbeit (AWA) zu entnehmen ist. Die Branche sei damit in den vergangenen Jahren zu einem massgeblichen Wirtschaftsfaktor geworden und stärker als der Rest des Kantons gewachsen. In der Schweiz sei Zürich der wichtigste Kreativstandort, was sich am Anteil der Branche an der gesamtschweizerischen Wertschöpfung von knapp 33 Prozent widerspiegle. Die Kreativbranche sei nicht nur ökonomisch wichtig, schreibt das AWA, sie leiste mit ihren vielfältigen Erscheinungsformen auch einen Mehrwert für andere Branchen sowie einen Beitrag zur Lebensqualität in Zürich. Von den 13 Teilmärkten der Branche seien zwischen 2011 und 2016 etwa die Designwirtschaft um 6,2 Prozent und die Software-/Games-Industrie um fast 40 Prozent gewachsen. Der Werbemarkt habe mit einer Steigerung von rund 1 Prozent dagegen nur schwach zugelegt. Mehr als 2000 Spielefirmen Treiber des kreativen Wachstums im Kanton Zürich sei die Spielebranche. Knapp 2400 Betriebe beteiligten sich an der Entwicklung und Vermarktung von digitalen Spielen. 2016 habe der Zürcher Software-/Games-Sektor über 15 000 Vollzeitstellen gezählt. Das seien mehr als alle anderen Untersparten des kantonalen Kreativsektors. Matthias Sala, Präsident der Swiss Game Developers Association (SGDA) und Geschäftsführer des Game-Studios Gbanga, sieht laut Bericht die Professionalisierung der Game-Branche sowie das Wachstum des internationalen Absatzmarktes als Treiber für den Wachstumsschub in den letzten Jahren. Laut einer Schätzung der SGDA sind rund zwei Drittel aller Entwickler und Entwicklerinnen in der Schweiz im Kanton Zürich angesiedelt. Die Übrigen fänden sich vor allem in Genf und Lausanne. Anita Martinecz, beim AWA Projektleiterin der Standortförderung der Kreativwirtschaft, sieht darin auch Vorteile für andere Branchen. Zudem: «Game-Entwicklerkompetenzen sind immer mehr auch in anderen Wirtschaftszweigen wie der Bildung, der Werbung und der Kommunikation gefragt.» DIGITALE TRANSFORMATION DER IT IT-Organisationen können es sich heute kaum mehr leisten, detaillierte Pläne zu erstellen, um gut vorbereitet und nach klar strukturierten Prozessen die darin verbrieften Ziele umzusetzen. Diese noch vor wenigen Jahren als ideales Vorgehen betrachtete Herangehensweise ist heute weitgehend verpönt. Das IT-Unwort des Jahres sei schon vorweggenommen: Wasserfall. In Zeiten von Unsicherheiten und wenig klaren Vorstellungen über die dringend notwendige Veränderung braucht es mutigere Ansätze, um zu starten, ohne das Ziel zu kennen. Sicherheit war gestern, Stolpern mit Lerneffekt ist das neue Mantra in der Organisationsentwicklung. Nun, wie geht man so etwas an? Das neue «Sex sells» ist dabei rasch gefunden: agil. Es muss alles einfach nur «agil» sein, dann kommt es gut. Man fügt den bekannten Methoden ein «agil» hinzu und schon hat man die zeitgemässen Praktiken im Griff. So reden alle heute von agilem Projektmanagement, agilem Risikomanagement, agiler Softwareentwicklung oder auch agilem Servicemanagement. Es werden die Teams auf Scrum getrimmt und Kanbans aufgehängt, Stand-up- und Review-Meetings durchgeführt und schon weht ein Hauch von moderner Arbeitsweise durch die Gänge. Es schiessen auch laufend neue Coaching-Firmen aus dem Boden, die von sich behaupten, genau zu wissen, wie man die Leute an die Hand nehmen muss, damit sich der agile Spirit auch tatsächlich manifestieren lässt. Wenn man dann aber genauer hinschaut, werden die Pläne nach wie vor wasserfallmässig erstellt und die Teamleiter entscheiden über die zu verteilenden Tasks. Was wir tatsächlich vorfinden, ist höchstens ein «Pseudo-Agil». Agilität wird zur reinen Dekoration, und das Management gibt sich zufrieden. Agile Transformation sei primär eine Sache der Einstellung und nicht wirklich schwierig, heisst es. Diese Art von Agilität hilft vielleicht etwas cooler auszusehen und den Job zu sichern. Aber Agilität wird so zum reinen Cargo- Kult. Die Gründe mögen vielfältig sein. Angefangen beim Management, das Agilität nach unten delegiert, ohne sich selbst daran beteiligen und sich verändern zu wollen. Oder die Teamleiter, welche die Entscheidungshoheit nicht abgeben wollen. Es kann auch an den Teams selbst liegen, die nun einmal keine Lust haben, sich ständig aktiv einzubringen und immer wieder im Pull-Modus nach den To-do-Kärtchen zu greifen. Menschen sind halt zäh und träg wie Teig. Man muss sie regelrecht kneten, damit sie eine neue Form bekommen. Agil ist eben kein Freipass. Wenn letztlich nicht schneller, risikoärmer und qualitativ bessere Businesslösungen entstehen, dann lebt man in einer pseudo-agilen Welt. Es darf sich jeder selbst überprüfen und darüber urteilen. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_131867 Agil ist kein Freipass Martin Andenmatten Gründer und Geschäftsführer, Glenfis 06 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Web Projects 33 Ihr Webprojekt in der Netzwoche Haben Sie eine Website umgesetzt, ein Redesign vorgenommen oder neue Technologien implementiert? Informieren Sie die Redaktion per E-Mail an desk@netzmedien.ch – mit etwas Glück stellen wir Ihr Webprojekt vor. Wir benötigen folgende Angaben: URL, Datum der Aufschaltung, Kontaktperson, beteiligte Unternehmen (Auftraggeber, Auftragnehmer, Partner) und die genutzten Technologien. Wir freuen uns auf Ihre Eingaben! Autor: Oliver Schneider NEUE WEBSITES www.datatrans.ch Dreipol hat in einem knapp einjährigen Projekt die Website des Schweizer Payment-Service-Providers Datatrans neu entwickelt. Die neue Seite folge dem Prinzip «Für jeden User das richtige Angebot», schreibt Dreipol. Airlines hätten andere Anforderungen an Online- Payment als Konzertveranstalter oder E-Mobility-Anbieter. Die Website beruhe deshalb auf einer Triage in einen Branchen- und einen Features-Bereich und erlaube den Kunden von Datatrans, innert kurzer Zeit das für sie passende Paket zu schnüren. Zum Auftrag habe die Front- und Back-End-Entwicklung, das Design sowie die Erarbeitung des Digital Brandings inklusive Logo gehört. In der Foto- und Videoproduktion habe die Agentur mit Johannes Diboky Photography und Frame Eleven zusammengearbeitet. Auftraggeber Datatrans Auftragnehmer und Partner Dreipol, Johannes Diboky Photography, Frame Eleven & Partners, Lena Nasdal, Supertext Technologien Vue.js, Python/Django Online seit Februar 2019 entdecke.lu.ch Der Kanton Luzern hat eine Onlineplattform entwickelt, die Schülern von der 3. bis zur 9. Klasse das Fach «Natur, Mensch, Gesellschaft» (NMG) und das Lernen im Internet mit lokalen Themen näherbringen soll. Die Website zeigt übersichtlich eine Reihe von NMG-Lektionen, die einen direkten Bezug zum Kanton Luzern aufweisen. Im Zentrum jedes Kurses steht eine Frage. Diese lautet etwa: «Wie stark wollen wir in die Natur eingreifen?»; «Warum musste Anna Vögtlin sterben?» oder: «Wem gehört der Sempachersee?» Hinter jeder Frage finden die Nutzer der Website verschiedene Aufgaben, die sie lösen sollen. Unterstützt werden diese Lektionen mit Erklärtexten, Videos, Fotos und Grafiken. Die Plattform sei vom Kanton zusammen mit der Pädagogischen Hochschule Luzern entwickelt worden. Auftraggeber Dienststelle Volksschulbildung Kanton Luzern Auftragnehmer und Partner Lernetz, PH Luzern Technologien Laravel, Mongo DB, selbstenwickeltes Headless CMS, Javascript, Less, Docker, Gitlab, Rancher Online seit Juni 2018 apgsga.ch/myapg APG | SGA hat ein digitales Kundenportal lanciert. Wie es in einer Mitteilung heisst, soll «MyAPG» Zeit sparen und Transparenz schaffen, da alle Daten jederzeit verfügbar seien. Das neue Portal ermögliche es Werbeauftraggebern, Agenturen und Druckereien, online Einsicht in ihre Kampagnen zu nehmen. Zudem könnten Informationen bearbeitet und Aufträge während der Laufzeit gesteuert werden. Anhand von Fotobelegen könne der Verlauf von Plakatkampagnen verfolgt und bildlich dargestellt werden. Ausser den aktuellen Flächendokumentationen seien auch wichtige Dokumente wie Offerten, Bestätigungen, Verträge und Rechnungen während dreier Jahre hinterlegt. APG | SGA habe verschiedene Fokusgruppen, bestehend aus Testkunden, in die Entwicklung des Portals einbezogen. Auftraggeber APG | SGA Auftragnehmer und Partner APG | SGA und externe Beratungspartner Technologien Vaadin, Java Online seit Februar 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 06 / 2019

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