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Netzwoche 6/2019

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08 Business Aktuell

08 Business Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Der Nationalrat will die E-ID mur. Der Nationalrat will eine staatlich anerkannte digitale Identität (E-ID) einführen, wie SDA schreibt. Er habe das Bundesgesetz über elektronische Identifizierungsdienste mit 128 zu 48 Stimmen gutgeheissen. Der Rückweisungsantrag der Linken scheiterte mit 131 zu 53 Stimmen bei 2 Enthaltungen. ▸ Webcode DPF8_131436 Ja zur Regulierung von Kryptowährungen mur. Der Nationalrat hat eine Motion von Giovanni Merlini mit 99 zu 83 Stimmen bei 10 Enthaltungen gutgeheissen. Sie fordert den Bundesrat dazu auf, die Bestimmungen über verfahrensrechtliche Instrumente der Justiz- und Verwaltungsbehörden so anzupassen, dass sie auch auf Kryptowährungen wie Bitcoin anwendbar sind. ▸ Webcode DPF8_131359 EU-Kommission büsst Google erneut eca. Die EU hat Google eine Busse von 1,49 Milliarden Euro aufgebrummt. Google verhindere mittels Klauseln, dass Mitbewerber auf Websites mit eingebundener Google- Suche Werbung platzieren können, schreibt die EU-Kommission in Brüssel zur Begründung. Der Beschluss bezieht sich auf den Adsense-for-Search-Dienst, über den Website-Betreiber Google-Suchmasken einbinden können. Google nutzt diese auf Websites eingebetteten Suchmasken, um oberhalb der dargestellten Suchergebnisse Werbung anzuzeigen. Publisher, die die Suchmasken von Google verwenden, werden seit März 2009 dazu verpflichtet, dem Konzern die rentabelsten Werbeflächen auf ihren Suchergebnisseiten zu geben. Ausserdem müssen sie eine Mindestanzahl von Google-Anzeigen platzieren. Die Konkurrenz, wie etwa Microsoft und Yahoo, könne damit keine Werbeflächen mehr auf den Ergebnisseiten der Google-Maschine verkaufen. Google habe damit fast zehn Jahre lang anderen Unternehmen die Chancen auf fairen Wettbewerb genommen. Zusätzlich zum Beschluss könnten deswegen zivilrechtliche Schadensersatzklagen von Einzelpersonen und Unternehmen auf Google zukommen, heisst es vonseiten der EU-Kommission. In der Folge kündigte Google in einem Blogpost an, künftig allen Android-Nutzern in der EU-Region mehr Freiheiten bei der Wahl ihres Browsers zu geben – bisher war Chrome als Standard auf Android-Geräten vorinstalliert. Das soll sich nun ändern. Die ganze Geschichte erinnert an den Beschluss der EU-Kommission gegen Microsoft aus dem 2009, als der Hersteller gezwungen wurde, via Pop-up-Fenster bei der Installation des Windows-Betriebssystems die Option mehrerer Internet-Browser zur Verfügung zu stellen. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_131461 Six macht Milliardengewinn trotz Stillstand Credit Suisse öffnet sich für Apple Pay und Co. kfi. Credit Suisse (CS) ist mit Apple und weiteren Tech-Riesen handelseinig geworden, wie finews.ch berichtet. Ab Ende April werde es möglich sein, Apple Pay mit Kreditkarten der CS zu nutzen. Zeitgleich werde auch die Verknüpfung des Plastik-Geldes der CS mit Samsung Pay möglich. Mit Google stehe die Grossbank noch in Verhandlungen, heisst es weiter. ▸ Webcode DPF8_131247 USA intervenieren in Bern wegen 5G von Huawei mur. Die USA haben die Schweiz davor gewarnt, mit dem chinesischen Telekomausrüster Huawei zu kooperieren, wie die NZZ schreibt. Huawei habe grosse Nähe zur Regierung und könnte seine Technologien für Spionage nutzen, warnen die USA. Die Behörden könnten den Konzern zudem zur Zusammenarbeit zwingen. ▸ Webcode DPF8_130582 osc. Der Finanzdienstleister Six hat an einer Medienkonferenz in Zürich seine Geschäftszahlen für das Jahr 2018 bekannt gegeben. Wie CEO Jos Dijsselhof sagte, machte das Unternehmen einen Umsatz von rund 1,94 Milliarden Franken. Das sei geringfügig weniger als im Vorjahr (minus 0,3 Prozent). Der Rückgang sei unter anderem auf die Ausgliederung des Kartengeschäfts (Six Payment Services) an Worldline im Mai 2018 zurückzuführen. Damit habe der traditionell umsatzstärkste Monat Dezember nicht mehr zum Betriebsertrag von Six beigetragen. Der Worldline-Deal schlug sich auch anderswo in den Zahlen nieder. Das Konzernergebnis ist laut einer Mitteilung auf fast 2,9 Milliarden Franken geklettert – ein Rekordgewinn. Ohne die einmalige Kartengeschäfts-Transaktion hätte sich das Konzernergebnis auf 160,6 Millionen Franken belaufen (2017: 207 Millionen). Der Personalbestand sei durch die Ausgliederung des Kartengeschäfts um fast 35 Prozent gesunken. Infolge der Umstrukturierung werde der Umsatz 2019 voraussichtlich auf rund 1,1 Milliarden Franken sinken. Mit einer Beteiligung von 27 Prozent an Worldline könne Six aber auch in Zukunft am Erfolg dieser Sparte partizipieren. Six setzt auf digitale Services Mit rund 500 Millionen Franken habe das Wertschriftengeschäft den grössten Anteil zum Betriebsertrag im Kerngeschäft von Six beigetragen, schreibt das Unternehmen Jos Dijsselhof, CEO von Six. weiter. So habe die Schweizer Börse 2018 die höchste Anzahl an Börsengängen seit 2001 und steigenden Handelsumsatz verzeichnet. Im Finanzdatengeschäft habe Six 2018 im selben Zeitraum etwas mehr als 390 Millionen Franken Umsatz gemacht. Für die Geschäftseinheit Banking Services meldet das Unternehmen einen Betriebsertrag von 156 Millionen Franken. Für die Zukunft setze das Unternehmen auf die Digitalisierung seiner Dienstleistungen, so CEO Dijsselhof. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_130532 06 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business Aktuell 09 « Der Ausbau wird derzeit massiv vorangetrieben » cka. Ricoh Schweiz hat 2018 eine neue Division gestartet: IT & Digitalisation Services. Das Unternehmen will sich damit als IT-Service-Provider positionieren. Geleitet wird das mittlerweile 25-köpfige Team von Toni Fuchs. Im Interview spricht er darüber, was dies bedeutet und was die Hintergründe für diesen Schritt waren. Was ist der Aufgabenbereich der Division? Welche Leistungen bietet sie an? Toni Fuchs: Der Schwerpunkt des Aufgabenbereichs liegt in Cloud-, Workplace-, Enterprise-Content-Managementund Dokument-Management-Services. Erweitert werden die Services mit Videokonferenz-, Interactive-Whiteboard- und Raumreservierungslösungen. Abgerundet wird das Portfolio mit den «Ricoh Security Services». Alles aus einer Hand und als Single Point of Contact wird dem Kunden ein professioneller, individueller und persönlicher Service geboten. Welche Kundschaft wollen Sie damit ansprechen? Wir fokussieren uns nicht primär auf eine spezifische Branche, sondern nutzen vor allem die vorhandene Kundenbasis aus dem Kerngeschäft Printing. Kunden, die einen Partner für die Auslagerung des IT-Betriebs oder von Teilen davon suchen, finden in Ricoh einen Partner, der sich nicht nur auf die klassischen Infrastrukturthemen fokussiert, sondern auch den Kunden auf dem Weg der Digitalisierung begleitet. Was ist der Grund für die neue Division in der Schweiz? Mit dem Ricoh-Kerngeschäft, Printing und Printservices, ist Ricoh bereits in einem IT-Services-Randbereich tätig. Die vom Ricoh-Konzern verabschiedete Wachstumsstrategie beinhaltet unter anderem die Bürodigitalisierung, die ausser den Workplace-Services auch die Cloud- und Enterprise-Content-Management-Services beinhaltet, mit denen wir einen massgeblichen Beitrag zum Umsatz und Ertrag beisteuern werden. Wird Ricoh mit diesem Schritt zum Systemintegrator? Ricoh positioniert sich im Markt als IT-Service-Provider, der den Kunden von der Installation bis zum Betrieb ganzheitlich end to end betreut. Ricoh fokussiert sich nicht primär auf die Rolle des Systemintegrators, sondern positioniert sich als IT-Full-Service-Provider. Welche Chancen sehen Sie für Ricoh im Schweizer Markt in dem Bereich? Aufgrund der zufriedenen Kundenbasis und der lokalen wie auch globalen Positionierung sind die Chancen für « Ricoh fokussiert sich nicht primär auf die Rolle des System integrators, sondern positioniert sich als IT- Full-Service-Provider. » Toni Fuchs, Head of IT & Digitalisation Services, Ricoh Schweiz Ricoh sehr gross, die IT-Service-Strategie erfolgreich im Schweizer Markt wie auch international umzusetzen. Durch das verfügbare End-to-End-Portfolio, das Infrastruktur und Cloud-Services wie auch Applikationsservices beinhaltet, verfügen wir über das kompletteste IT- Service-Angebot im Schweizer Markt. Dies wurde auch von der Gartner Group erkannt, die Ricoh in den Gartner Magic Quadrant für Managed-Workplace-Services aufgenommen hat. Wie sehen die weiteren Pläne aus? In den letzten Monaten wurde das Portfolio komplettiert und erste Grosskunden gewonnen. Der Ausbau wird zudem derzeit durch die Unterstützung der organischen und anorganischen Wachstumsmöglichkeiten massiv weiter vorangetrieben. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_131707 WWW.NETZWOCHE.CH Digitec Galaxus akzeptiert Bitcoin und Co. kfi. Kunden von Digitec und Galaxus können beim Onlineshopping ab sofort mit Krypto wäh rungen bezahlen, wie Watson schreibt. Dies betrifft alle Produkte, welche die Migros-Tochter im Sortiment führt. Das sind gemäss eigenen Angaben rund 2,7 Millionen Artikel. Der Mindestbetrag bei einer Bestellung liegt bei 200 Franken. ▸ Webcode DPF8_130769 Die Swiss Fintech Awards 2019 osc. Im Zürcher Hotel Dolder Grand sind die Swiss Fintech Awards 2019 über die Bühne gegangen. Wie die Veranstalter mitteilen, wählten die Preisrichter in einem mehrstufigen Prozess aus insgesamt 70 Bewerbungen drei Sieger aus. Sie lauten Johann Schneider-Ammann, Apiax und Crypto Finance Group, wie es weiter heisst. ▸ Webcode DPF8_130353 Axsana und E-Health-Verein spannen zusammen jor. Der Trägerverein E-Health Nordwestschweiz schliesst sich mit dem Zürcher EPD-Anbieter Axsana zusammen. So entstehe eine Gemeinschaft zur Einführung des elektronischen Patientendossiers (EPD), die einen Grossteil der deutschsprachigen Schweiz abdecke, teilt E-Health Nordwestschweiz mit. 2020 wird das EPD für alle Spitäler Pflicht. ▸ Webcode DPF8_130781 Salt verdient weniger lha. Salt hat 2018 einen Gesamtumsatz von knapp 1,05 Milliarden Franken verzeichnet und liegt damit knapp 0,3 Prozent unter dem Wert des Vorjahrs. Salt investierte auch: Rund 205 Millionen Franken steckte das Unternehmen in die Netzwerkinfrastruktur und ins Unternehmenswachstum, wie es in einer Mitteilung heisst. ▸ Webcode DPF8_129972 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 06 / 2019

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