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Netzwoche 8/2019

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DAS GROSSE SCHWEIZER

DAS GROSSE SCHWEIZER DIGITAL-RANKING osc. Die Sieger der Best of Swiss Web Awards 2019 stehen fest. An der Award Night am 17. April gab es viel Jubel und Freude, als die Sieger- Bojen in den elf Kategorien vergeben wurden. Der Master of Swiss Web heisst «Amigos». Umgesetzt haben das Projekt die beiden Agenturen Dreipol und Liip für die Migros. Zudem wurde am Event Petra Dreyfus, Co-CEO und COO von Wirz Communications, als «Werberin des Jahres 2019» ausgezeichnet, und das Projekt «Graubünden Ferien – Grosseltern-Vorverkauf» errang den ersten Platz beim Goldbach Crossmedia Award. Nach der Award Night geht es nun darum, herauszufinden, wo die Digitalbranche heute steht. Los geht es auf Seite 23 mit der grossen Netzmedien-Umfrage bei den Schweizer Web- und Digitaldienstleistern. Hier erfahren Sie, was die Branche aktuell bewegt und wie sie sich selbst sieht. Wie die Gäste der Best of Swiss Web Award Night feierten, sehen Sie in Wort und Bild ab Seite 24. Das Digital-Ranking der grössten Schweizer Web- und Digitaldienstleister folgt anschliessend ab Seite 28. Die Liste ist 2019 umfangreicher als in den vergangenen Jahren. Auch sonst gab es einige Änderungen in der Berichterstattung. Das traditionelle Kategorien-Ranking wird ausgebaut und folgt deshalb in der nächsten Ausgabe der «Netzwoche». Auch der «ewigen Bestenliste» gab die Redaktion eine neue Form. Aufgeteilt in ein 10- und ein 5-Jahres-Ranking ist ab Seite 32 nun noch besser zu sehen, welche Firmen bei Best of Swiss Web über einen längeren Zeitraum erfolgreich waren und welche als Newcomer in den letzten Jahren für Furore sorgten.

Best of Swiss Web Umfrage 23 Was die Digitalbranche 2019 bewegt Alljährlich befragen Netzmedien und Best of Swiss Web die Schweizer Web- und Digitaldienstleister nach Positionierung und Top-Themen. Die Umfrage 2019 zeigt Verschiebungen in beiden Bereichen. Die digitale Transformation, der Dauerbrenner der vergangenen Jahre, bekommt Konkurrenz durch ein weit verbreitetes Problem der Branche. Autor: Oliver Schneider Seit 2013 befragt die «Netzwoche»-Redaktion die Schweizer Web- und Digitalbranche zu ihrer Positionierung am Markt, zu den Bereichen, in denen sie aktiv sind, und zu den Themen, mit denen sie sich im laufenden Jahr beschäftigen. 2019 nahmen insgesamt 126 Firmen an der Onlineumfrage teil. Ihre Antworten (Grafik rechts) zeigen einige Veränderungen im Vergleich mit den Vorjahren. Erstmals positioniert sich eine Mehrheit von 22,4 Prozent als Softwareentwickler/Technologieprovider. Die bisher am häufigsten erfolgte Selbstdeklaration als Full- Service-Digitalagentur fällt mit 18,4 Prozent auf den zweiten Platz zurück. Der Trend der letzten Jahre setzt sich zudem fort: Immer weniger Firmen positionieren sich selbst als Full-Service-Webagentur (8 Prozent) oder Full- Service-Werbeagentur (4,8 Prozent). Mit knapp 10 Prozent steigt dagegen die neue Kategorie Digital-Marketing- Agentur ins Ranking ein. Was auffällt: Mit 12 Prozent ist der Anteil der Firmen vergleichsweise hoch, die sich nicht in eine der vorgeschlagenen Rubriken einreihen wollen und stattdessen eigene Bezeichnungen bevorzugen. Beratung schlägt Technik, Fachkräfte sind begehrt In welchen Bereichen sind die Schweizer Digitaldienstleister aktiv? Die Umfrage gibt eine deutliche Antwort. Etwas mehr als 86 Prozent der Befragten gaben an, sich hauptsächlich in den Bereichen Beratung, Strategie und Konzept zu betätigen. Mit relativ grossem Abstand (66,7 Prozent) folgen Screendesign, User Experience, User Centered Design und Interaction Development zusammen auf dem zweiten Platz. Die technische Umsetzung (Applikationsentwicklung, Systemintegration) folgt mit 61,8 Prozent knapp dahinter auf Rang 3. Bei den Themen, die für die Umfrageteilnehmer besonders wichtig sein werden, gab es 2019 einige Veränderungen. Das Top-Thema das Vorjahres, die digitale Transformation, verliert etwas an Interesse und muss sich den ersten Platz nun mit dem Thema Fachkräftemangel teilen. Damit gewinnt das Recruiting-Problem, das die IT-Branche generell beschäftigt, auch bei den Digitaldienstleistern an Bedeutung. 60 Prozent aller befragten Firmen beschäftigen sich damit. Bei den Technologiethemen schlägt sich das aktuelle Interesse an künstlicher Intelligenz (KI) auch in der Umfrage nieder. KI schafft es erstmals unter die Top 5 und landet auf dem vierten Platz. Genau ein Drittel aller Befragten beschäftigt sich 2019 mit UNSER UNTERNEHMEN POSITIONIERT SICH HAUPTSÄCHLICH ALS ... Full-Service-Webagentur Full-Service-Digitalagentur Full-Service-Werbeagentur 4,8 7,21 Softwareentwickler, Technologieprovider i DIGITALRANKING 2019 Das neue Digitalranking der «Netzwoche» Seit 2013 fühlt die «Netzwoche» jedes Jahr nach Best of Swiss Web der Digitalbranche auf den Zahn. Die Entwickler-Umfrage, das grosse Digital-Ranking, das Kategorien-Ranking sowie die Liste der erfolgreichsten Award- Teilnehmer haben sich als feste Benchmarks für die Web- und Digitaldienstleister in der Schweiz etabliert. Welche Unternehmen in welchem Bereich die beste Performance abliefern, die Leser der «Netzwoche» wissen es. Darauf möchte die Redaktion aufbauen. In den kommenden Wochen finden Sie online, in der Printausgabe sowie auf Social Media eine detaillierte Auswertung der Statistik zu Best of Swiss Web. 8 9,35 12,15 Veränderung 15,32 DIE TOP-THEMEN DIESES JAHRES Rang 2019 Rang 2018 18,4 18,02 Thema 22,43 22,4 Prozentzahl 2019 Veränderung (Prozentpunkte) ↗ 1 2 Recruiting, Fachkräftemangel 60 % + 10,5 = 1 1 Digitale Transformation 60 % – 6,3 ↗ 3 4 Mobile 35,2 % – 3,8 ↗ 4 8 Künstliche Intelligenz 33,3 % + 0,7 ↘ 5 3 Auftragslage 31,4 % – 8,6 Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_136509 2017 2018 2019 KI. Etwas mehr sind es beim Thema Mobile, das etwas Boden gut machte und auf Platz 3 landet. Die Marge, im vergangenen Jahr noch auf Platz 5 der Themen-Umfrage, hat 2019 an Interesse eingebüsst. Ein knappes Viertel beschäftigt sich nach eigenen Angaben noch damit. Etwas weniger Sorgen machen sich die befragten Firmen auch über die Auftragslage, die nun auf Platz 5 statt Platz 3 liegt. 27,1 29,73 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 08 / 2019

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