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WZ_08.08.2020

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SamStag, 8. August 2020

SamStag, 8. August 2020 10 Ehre, wem Ehre gebührt Wolfgang Heinecker - Hommage an einen langjährigen Stadtförderer hinter den Kulissen Ende Juli hat im Emil-Ortlieb- Saal des Heidenheimer Rathaus der Empfang zur Verabschiedung Wolfgang Heineckers aus dem Stab des Oberbürgermeisters in den Ruhestand stattgefunden. Seit 1. März 1993 trug Wolfgang Heinecker maßgeblich zur Entwicklung der Stadt Heidenheim bei, indem er seinen breit gestreuten Begabungsschatz vorausschauend, gezielt, innovativ und kreativ an den jeweils entscheidenden Schlüsselstellen einbrachte. Das Stadtoberhaupt ehrte den „Referenten für Öffentlichkeitsarbeit“ der Stadt Heidenheim und „Persönlichen Referenten“ anhand einer chronologischen Revue durch viele Highlights und Meilensteine der Stadtentwicklung der letzten Jahre. Hierbei wurde die jeweilige Rolle Wolfgang Heineckers hinter den Kulissen deutlich. Es ergab sich das Bild einer überdurchschnittlich und vielseitig begabten Persönlichkeit, die die Möglichkeiten ihrer Position mit Klugheit, höchstem Verantwortungsbewusstsein und einem sehr hohen Grad an Motivation und Schaffenskraft zum Wohl der Stadt und der Bürgerinnen und Bürger ausschöpfte. Oberbürgermeister Bernhard Ilg bedankte sich bei Wolfgang Heinecker mit wertschätzenden Worten für die bisherige Zusammenarbeit und freute sich über die bleibende Verbindung des „Senior Consultants“ zur Stadt Heidenheim. Eine handgeschmiedete Feuerschale des Künstlers Frieder Frankowitsch mit den Initialen W und B (Wolfgang und Ehefrau Birgit Heinecker) hatte sich Wolfgang Heinecker zum Abschied gewünscht.

SamStag, 8. August 2020 11 Herzlichen Dank an Wolfgang Heinecker! Stationen und Errungenschaften Wolfgang Heineckers Wolfgang Heinecker tritt am 1. März 1993 als „Referent für Öffentlichkeit“ seinen Dienst unter OB Hornung an und avanciert bei dessen Nachfolger gleichzeitig zum „Persönlichen Referenten“. Früh fällt Heineckers Tüchtigkeit auf. Beim Fernsehwettkampf „Spaß auf der Gass“ (SWR/SDR) erweist sich Heinecker als Netzwerktalent und bringt Wettkampfteams bei Spielen gekonnt zusammen. Als Hobbyhistoriker mit Vermarktungsgabe leitet Heinecker 1996 das erste Küferfest aus der Heidenheimer Küfergeschichte ab – mit 25-jährigem Erfolg. 1997 kreiert der Typografiespezialist Heinecker das neue Schloss-Logo als Beginn des heutigen Corporate Design. 1999 treibt Heinecker die Entwicklung der ersten Homepage der Stadt Heidenheim voran. 2000 beginnt Heineckers Tätigkeit im Stab von OB Bernhard Ilg. Bei der Konzeption der Werbekampagne „Triple AAA“ für die Oper und die Naturtheaterstücke 2000 (Aida/ Amadeus/ Annie) treten Heineckers wortschöpferische Fähigkeiten deutlich in Erscheinung. Im selben Jahr startet die lokale Agenda 21, deren Botschafter Heinecker später in der „Agenda 2030“ wird. 2001 entwickelt Heinecker das Anradeln radorado: Fünf Radwanderwege unterschiedlicher Länge und Schwierigkeitsgrade für die Brenzregion. Bis heute gelten diese als touristisches Aushängeschild. radorado diente zudem als Anstoß für die Aufnahme der Leader Aktionsgruppe Brenzregion. 2001 entsteht dank der tiefgreifenden Recherchen Heineckers die erste Sonderpublikation „Tunnel zur Innenstadtentlastung“ zu einer langen Reihe Zeitungsbeilagen „Heidenheim baut auf Zukunft“. 2003 erweist sich Heinecker als Trendbeobachter mit konzeptionellen Fähigkeiten beim Beginn des heute noch aktuellen Standortcoachings. Im Jahr 2003 ist Heinecker maßgeblich an Gesprächen und der Präsentation zur Textilstraße und Textilmuseum beteiligt (TV Schwäbische Alb). 2004 nimmt sich Heinecker als Werbemanager für die Heidenheimer City des Stadtmarketings an, mit langfristigem Erfolg. 2005 begleitet Heinecker die Gründung des „Jungen Kammerchors Ostwürttemberg“, der sich bis heute zum musikalischen Botschafter der Region etablierte. Die Landesgartenschau 2006 kann als beruflicher Höhepunkt des Lokalpatrioten mit Herz und Verstand betrachtet werden - ein unvergessliches Erlebnis. Für den Wettbewerb „Entente Florale“ 2008 entwickelt Heinecker das „Heidenheimer Blumentöpfle“ in der eigenen Werkstatt. – Am Festabend auf der „Heineckerschen Produktinnovationsschau“ zu sehen. 2009 kreiert Heinecker die Verpackung für die Schlosspraline (Pyramide im Tetraeder) als Werbegeschenk zur Eröffnung des Congress-Centrums. Als Möbeldesigner im Sinne der Nachhaltigkeit entpuppt sich Heinecker 2010, als er für die Landesliteraturtage faltbare Universalmöbel und Wickelwürfel entwickelt. 2010 wird Heinecker Gründungsmitglied und Vorstandsmitglied im Verein „Schlösser Burgen Gärten Baden- Württemberg“. 2011 erweist sich Heinecker als Redenschreiber par excellence anlässlich des Vortrags vor dem Presseausschuss des Deutschen Städtetags über „Leichte Sprache“ in „Leichter Sprache“. Zum Vordenker in Sachen Krisenmanagement und –kommunikation wird Heinecker bei Gesprächen zum Thema im Jahr 2012. 2013 setzt sich Heinecker intensiv mit der „Geschichtswerkstatt“ zum Rommeldenkmal auseinander. 2013 verdankt die Stadt Heidenheim Heinecker den Start des ersten kommunalen WLAN in Baden-Württemberg gleichzeitig mit Pforzheim. 2014 macht sich Heinecker für das Projekt „Wissenstransfer und Management des Ausscheidens“ stark. 2015 designt Heinecker einen originellen Spatenstich (Vibraslap) für die Stadtbibliothek. 2016 begleitet Heinecker den Fairtrade-Schulkongress im Berufsschulzentrum. 2017 entwirft Produktdesigner Heinecker zur Eröffnung der Stadtbibliothek das Prospekt und eine 3D-Karte mit der Silhouette der Bibliotheksarchitektur. Diese ziert bis heute die Leseausweise. 2018/2019: Dank der Überzeugungsarbeit Heineckers treten Stadt und Landkreis 2018/19 gemeinsam der Agenda 2030 bei. Heinecker setzt sich für die Beteiligung von Jugendlichen ein, er erkennt die Kompatibilität der Schulenlandschaft Heidenheims mit landesweiten Modellprojekten: Das Kultusministerium erteilt Stadt und Kreis die Zusage zur Modellregion „Whole School Approach“. 2018 wird Heidenheim Gastgeber für die „AG Pressearbeit und Kommunikation“ des Deutschen Städtetags. 2019 finden die neuartigen Werbemittel Heineckers zur Agenda 2030 Nachahmer in anderen Städten. Zum Abschluss lernte Heinecker seit November 2019 seine Nachfolgerin ein und bewies souveränes Krisenkommunikationsmanagement zum Wohl für die Stadt. Fotos: Maike Wagner

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