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WZ_08.08.2020

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SamStag, 8. August 2020

SamStag, 8. August 2020 8 Schatten auf Rommel Heidenheim stellt sich kompromisslos den Facetten der eigenen Erinnerungskultur Mitglieder des Heidenheimer Gemeinderats mit Prof. i. R. Dr. Wolfram Wette (3.v.re.) bei den beiden Rommel-Denkmälern Fotos: Daniela Stängle Prof. i. R. Dr. Wolfram Wette von der Universität Freiburg Fotos: Daniela Staengle Sandkünstler von sandcity.de verwandeln die Schloss-Arkaden in eine Strandurlaub-Erlebniswelt. „Sandcarver“ von „sandcity“ Benno Lindel lädt die Arkadenbesucher ein, die Kunsthandwerker live zu erleben. ... live dabei! Ende Juli haben der Oberbürgermeister der Stadt Heidenheim, Bernhard Ilg, und der Kommunikationsdesigner Rainer Jooß den „Schatten Rommels“ am Rommel-Denkmal auf dem Zanger Berg enthüllt. Unmittelbar links vor dem seit 1961 bestehenden Denkmal in heller Steinfarbe befindet sich jetzt ein zweites Mahnmal in Form der Silhouette eines Minenopfers in schwarz mit eigenem installiertem Schatten am Boden. Der „Verein deutsches Afrikakorps“ hatte in der Nachkriegszeit das vom Heidenheimer Bildhauer Franklin Pühn geschaffene Denkmal für den in Heidenheim geborenen Generalfeldmarschall Erwin Rommel (1891-1944) als einem „Opfer der Gewaltherrschaft“ gestiftet. Gemeinderatsmitglieder und Begleiter der aktuellen Diskussion um die Einordnung der Person Erich Rommels in der Geschichtsschreibung wohnten der Veranstaltung bei. Das neue Mahnmal bedeute „keine fertige Antwort, sondern eine bleibende Anfrage an uns alle, dass wir uns stets aufs Neue unserer Geschichte erinnern,“ sagte OB Ilg. Das Stadtoberhaupt dankte dem Initiator und Künstler Rainer Jooß für seine „beharrliche Geduld, sanfte Überzeugungsarbeit und kreative Heimatliebe.“ Ilgs Dank galt auch den Unterstützern des „bemerkenswerten und in seiner Art einmaligen Mahnmals“ – dem Gemeinderat für den politischen Rückhalt, der Voith Ausbildungsstätte für die Realisierung des Entwurfs und Prof. i. R. Dr. Wolfram Wette (Universität Freiburg) für die wissenschaftliche Begleitung, die sich auch auf die neu eingerichtete Homepage auswirke; www.rommel-denkmal.de. Ein Schatten brauche Licht – auch das der Öffentlichkeit. Vor der Enthüllungsveranstaltung hatte Prof. Wette vor dem Gemeinderat und für die Öffentlichkeit zugänglich im Heidenheimer Konzerthaus einen Vortrag mit dem Titel „Hitlers Lieblings-General Rommel und unsere demokratische Erinnerungskultur“ gehalten. Wette skizzierte dabei die drei Hauptphasen gesellschaftlicher Rezeption des Afrikafeldzuges und seiner Wehrmachtakteure: Heroisierung im 2.WK – Vergangenheitsbewältigung: Image der „sauberen Wehrmacht“ – Erinnerungskultur: postheroische Phase. Am Punkt der Verantwortung schließt sich bei Wette der Kreis zum Rommel-Denkmal: Auf der dunklen Schattenseite des Afrikafeldzugs liegt der aktuelle Fokus gesellschaftlicher Rezeption. Auf dem weitreichenden Einsatz heute international geächteter Landminen während des Afrikafeldzugs. Wette berichtete anhand ägyptischer Statistiken über die heute noch bestehende Lebensgefahr durch Land-Personen-Minen für die Bürger nordafrikanischer Staaten mit deren Wochenendzeit Wochenendzeit – WochenZeitungszeit ... ... mehr ZEIT zum Lesen! WochenZeitung.de Mehr Mehr vom vom Wochenende mit mit Ihrer Ihrer WZ WZ am am Samstag Samstag Foto: ? Prof. i. R. Dr. Wolfram Wette, OB Bernhard Ilg, Rainer Jooß wirtschaftlichen Auswirkungen. Das neue Komplementär-Denkmal Rommels besteht für die einen aus bestehendem Rommel-Denkmal mit einem „Zusatzdenkmal“. Für die anderen aus Denkmal und „Gegendenkmal“, wie auch Wette es beschreibt. Wir lesen gerne die WochenZeitung aktuell Wir lesen gerne die Wochenzeitung. Timucin Türkmen und Necmi Demir TKSV Giengen Foto: Horst Adam +++ immer samstags +++ mehr Veranstaltungen +++ optimaler Werberaum für Ihre Werbung +++ Wochenendzeit – WochenZeitungszeit! Tom und Peter Brand, Optik Brand, Nattheim

Ernst-Kofrányi-PrEis Preis für gesunde Lebensführung an Noah Buth von der MVL Foto: privat Foto: privat Musikschule und Musikverein kooperieren Ziel: Kinder und Jugendliche mehr für Musik begeistern Steinheim. Bislang haben Musikverein und Musikschule in Steinheim unabhängig voneinander um den musikalischen Nachwuchs in Steinheim gerungen. Beide Institutionen sind sich jedoch einig, dass eine Zusammenarbeit erfolgreich sein wird. Denn verschiedene Einflussfaktoren erschweren es derzeit, Kinder und Jugendliche für eine musikalische Ausbildung zu gewinnen. Musikschule und Musikverein möchten diesem Trend nun gemeinsam entgegengewirken. Ende Juli 2020 unterzeichneten die Vertreter beider Organisationen eine individuelle Vereinbarung – Bürgermeister Holger Weise und Musikschulleiter Günter Flumm für die Musikschule mit beiden Vorsitzenden des Musikverein Steinheim Dennis Hanert und Thomas Frömel für den Musikverein. Die Übereinkunft basiert auf der „Vereinbarung über die Zusammenarbeit von Musikschulen und Vereinen der Amateurmusik“ des Landesmusikverbands Baden-Württemberg e.V. Ein zentraler Punkt dieser Vereinbarung ist der regelmäßige Dialog zwischen Vertretern beider Einrichtungen mittels eines „runden Tisches“. Zentrale Ausbildungsstätte für alle Musikerinnen und Musiker der Musikschule und des Musikvereins soll ab dem kommenden Schuljahr die Musikschule Steinheim sein. Der Musikverein gibt die 1989 gegründete vereinseigene Bläserschule auf. Im Gegenzug sollen Schülerinnen und Schüler der Musikschule künftig bereits von den Ausbilderinnen und Ausbildern der Musikschule auf die Angebote des Vereins hingewiesen werden und so den Weg in das Jugendorchester und das große Blasorchester des Musikvereins finden. Ebenso denkbar sind gemeinsame Projektorchester im Bereich der Jugend, die Teilnahme an „Jugend musiziert“ und an den Lehrgängen der Bläserjugend Baden-Württemberg und ein gemeinsames Freizeitprogramm, in dem der Zusammenhalt der Kinder und Jugendlichen gefördert und die Gemeinschaft gestärkt wird. Hochqualifizierte musikalische Ausbildung in Kombination mit der Förderung von Sozialkompetenzen durch die Orchestertätigkeit und gemeinsamen Freizeitaktivitäten erwarten interessierte Kinder und Jugendliche. Die Kooperationsvereinbarung stellt einen großen Erfolg für beide Seiten dar. Der Dank gilt an dieser Stelle der Delegation des Musikverein Steinheim, Jugendleiter Daniel Schmid, Musikervorstand Alexander Guggenberger und Jugenddirigentin Stefanie Maier sowie dem Musikschulleiter Günter Flumm für die Erarbeitung der Kooperationsvereinbarung in vielen offenen, fairen und konstruktiven Gesprächen. Auf dem Foto (v.l.n.r): Bürgermeister Gemeinde Steinheim Holger Weise, Vorsitzender Musikverein Steinheim Dennis Hanert, Musikschulleiter Günter Flumm, Vorsitzender Musikverein Steinheim Thomas Frömel. unser anzeigenservice 0 73 21 / 347-610 Heidenheim. Noah Buth, Schüler der Maria-von-Linden-Schule in Heidenheim, hat den von der AOK Baden- Württemberg gestifteten Ernst-Kofrányi-Preis für die beste Schülerleistung im Fach Ernährungslehre/Chemie erhalten. Dr. Ernst Kofrányi hat mit seinen Untersuchungen zum Eiweißumsatz beim Menschen nachhaltig die moderne Ernährungswissenschaft beeinflusst. Seine Forschungen sind besonders wichtig für die Behandlung von Nierenerkrankungen. Der Ernst-Kofrányi-Preis wurde durch Kathrin Schumann, Gesundheitsexpertin bei der AOK Ostwürttemberg im Beisein der Schulleiterin Mireille Schöne und Fachlehrerin Adelheid Winizuk an Noah Buth überreicht. Die Preisverleihung, so Kathrin Schumann, soll die Bedeutung der Ernährungsforschung für eine gesunde Lebensführung hervorheben. Noah Buth erhielt eine Urkunde und einen Büchergutschein für seine sehr guten schulischen Leistungen im Profilfach des Ernährungswissenschaftlichen Gymnasiums. Auf dem Foto (v.l.): Mireille Schöne, Noah Buth, Kathrin Schumann und Adelheid Winizuk. EhrEnamt natthEim Bauhof erfährt Unterstützung durch fleißigen Herren-Trupp Foto: Gemeinde Nattheim Auf diese Männer ist Verlass. In gewohnter Manier haben sechs fleißige Helfer die Hecken und Sträucher um die Schule, den Spielplatz und die Turnhalle in Nattheim geschnitten. Die Gemeinde Nattheim sagt „Herzlichen Dank!“ Fotos: Daniela Staengle Centermanager Michael Sünderhauf: „Es freut mich, dass wir unseren Schloss Arkaden Besuchern bis Mitte September eine besondere Urlaubs-Atmosphäre bieten können!“ Es entstehen ein Fischerhafen, ein Unterwasserriff und eine Unterwasserszene. ... live dabei!

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